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Aktuelles
06.02.2022
ZEA Rahlstedt schließen - Hotels öffnen-Geflüchtete treffen
Wohnung für Alle!

Kundgebung vor der ZEA Rahlstedt

Bargkoppelstieg 14

13:30 bis 16:00 Uhr
und jeden weiteren 1. Sonntag im Monat!

Anreise:
U1 bis zur U-Bahn Station Berne und dann mit dem Bus 275
zum Barkopppelweg oder Redderblock

Wir wissen, dass dies nicht der richtige Ort ist, um seinen Unmut und Protest gegen unzumutbare Wohnverhältnisse für Geflüchtete vorzubringen.
Die Verantwortlichen dafür sind weit weg und in dem Wendehammer, in dem der Eingang zur ZEA liegt, trifft mensch ausschließlich untergebrachte Geflüchtete und das Sicherheitspersonal.
So hat sich im letzten Jahr die Kundgebung in eine Art Straßentreffen mit untergebrachten Geflüchteten entwickelt.
Viele Leute bringen Kleidung mit, die von den Leuten aus der ZEA dringend benötigt wird.
Es gibt Musik und manchmal wird getanzt. Nina (women in action) bringt oft abgepacktes Essen mit und vor der Pandemie gab es Kaffee und Kuchen. Forderungen an den Senat werden natürlich auch verlesen und meist gibt es Redebeiträge in verschiedenen Sprachen. Es ist eine Art gut gelauntesStraßentreffen mit Menschen, die sonst recht isoliert sind von der Stadt, in der sie leben.

Und wir laden alle ein, daran teilzunehmen.
Es ist nur eine kurze begrenzte Zeit. Aber die ist gut um in Kontakt zu kommen.

Am 6. Februar wird weiterhin der Menschen gedacht, die an den mörderischen Außengrenzen Europas beim Versuch diese zu passieren ums Leben kommen.

Dazu gibt es am 6. Februar 2022, 11 Uhr am Denkmal für auf See Verschollene, Hafenpromenade/Fischmarkt
eine politische Gedenkveranstaltung.
Der commemoration day wird in diesem Jahr an vielen Orten in Nord- und Westafrika sowie in Europa begangen.
Aus dem Aufruf, der von Verwandte und Freunden von Menschen, die an den Land- und Seegrenzen von Europa, Afrika und Amerika gestorben sind, verfasst wurde :

"Am 6. Februar 2014 tötete die spanische Grenzpolizei mindestens 15 Menschen, die bei Tarajal die Grenze zur spanischen Enklave Ceuta überqueren wollten.
Nach jahrelangen Prozessen beschied die spanische Justiz, dass die Beamten der Guardia Civil kein Verbrechen begangen hätten.

Bis jetzt gibt es keine Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Familien!

Wir rufen alle sozialen und politischen, säkularen und religiösen Organisationen, Gruppen und Kollektive von Familien von Opfern auf den Migrationsrouten, die Bürger*innen aller Länder dieser Erde dazu auf Proteste und Aktionen zu organisieren, um ein Bewusstsein über diese Dinge zu schaffen.

Migration für das Leben und nicht für den Tod!
Sie sind Menschen,
keine Nummern!
Für das Recht auf Bewegungsfreiheit!


Wer einen politischen Sonntag im Austausch mit Menschen, die von ähnlichen Fragen bewegt sind, verbringen will, ist herzlich eingeladen an beiden Veranstaltungen teilzunehmen.

Wir warten aufeinander.

Glasmoorgruppe email: glasmoorgruppe@posteo.de
Flüchtlingsrat Hamburg e.V. , Nernstweg 32-34 22765 Hamburg, 3. Stock, Tel: 040 - 431 587


Flyer deutsch
Flyer english


Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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