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Aktuelles
18.03.2005 Internationale Aktionstag
für die Freiheit der politischen Gefangenen!


Veranstaltungen und DEMO zum 18.März 2005 - Internationaler Aktionstag

Der Prozess gegen G. Kanze und die Situation der politischen Gefangenen in spanischen Knästen
Mittwoch, 09. März 2005, 20 Uhr, B5 (Brigittenstr. 5)

Im März 2002 wurde Gabriele Kanze aufgrund eines internationalen Haftbefehls aus Spanien wegen der Unterstützung eines ETA-Kommandos bei der Einreise in die Schweiz festgenommen. Dort befand sie sich bis zu ihrer Auslieferung an den Folterstaat Spanien im Januar 2003 in Auslieferungshaft. Im November 2004 wurde sie zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Der Prozess wurde von einer internationalen Delegation aus AnwältInnen und Menschen-rechtsaktivistInnen beobachtet. Eine der BeobachterInnen, wird am 9. März 2005 im Rahmen des Rote-Hilfe Cafés über Hintergründe und Ausgang des Prozesses berichten. Außerdem werden uns ein baskischer Anwalt und ein ehemaliger
Gefangener über die aktuelle Situation im Baskenland sowie die Lage der politischen Gefangenen dort informieren.
Rote Hilfe-Ortsgruppe Hamburg

Widerstand in Gefangenschaft
Dienstag, 15. März 2005, 18 Uhr

HWP-Hörsaal (Von-Melle-Park 9)
Kolumbianische und Türkische Referenten berichten über die aktuelle Situation ihrer Länder und über die Gefängnisse Kolumbiens und der Türkei, die Folter und den Widerstand der Gefangenen.
Save the Planet + TAYAD

Abschiebehaft und Widerstand
Donnerstag, 17. März 2005, 19.30 Uhr

Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 12)
Am Ende einer Reihe von staatlichen Repressionen wie Zwangsunterbringung in Lagern, Arbeitsverbot, Gutscheinsystem und Residenzpflicht, die Flüchtlinge in Deutschland erwarten, steht die Abschiebehaft und die dann drohende Abschiebung. In dieser Veranstaltung werden wir einen geschichtlichen Überblick über die Abschiebegefängnisse in Deutschland geben und deren gesamtgesellschaftliche und politische Einordnung bzw. Funktion darstellen. Dazu wird es auch filmische Eindrücke aus ganz Deutschland und Informationen über den Abschiebeknast in Hamburg-Fuhlsbüttel geben. Im Mittelpunkt des Abends steht der Bericht eines Referenten, der mit einem 30tägigen Hungerstreik Widerstand in Abschiebehaft geleistet hat und über diesen Kampf und seine Erfahrungen berichten wird.
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Knastkundgebung vor Santa Fu (JVA Fuhlsbüttel), Am Hasenberge 26
Freitag, 18. März 2005 - Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen
17 Uhr vor Haus 2
18.30 Uhr vorm Abschiebeknast (Haus 1)


Bundesweite Demo "Repression kennt keine Grenzen unsere Solidarität auch nicht"
Samstag, 19. März 2005, 13.00 Uhr

Berlin, Treptowcenter Elsenstraße
Demonstriert wird aus Solidarität mit den Angeklagten der G-8 Proteste in Genua und mit den
politischen Gefangenen weltweit gegen den Ausbau des EU-Repressionsapparates und die Kriminalisierung linker Proteste weltweit.

Runde 2 im Magdeburger §129a-Verfahren
Montag, 21. März 2005, 20 Uhr

B5 (Brigittenstr. 5)
Mitglieder aus der Magdeburger Soligruppe berichten über den Revisionsprozess gegen Marco und den anstehenden gegen Daniel. Des weiterengeben sie einen historischen Rückblick der letzten 3 Jahre, die Verhaftungen 2002/2003, den Prozess, die Urteile...
Redaktion Knast & Justiz, Rote Hilfe-Ortsgruppe Hamburg, TAYAD

Zu den Aktionen zum 18. März 2005 rufen auf:
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, Redaktion Knast & Justiz (FSK), Rote Hilfe-OG Hamburg, Rotfuchs, Save the Planet, TAYAD, Flüchtlingsrat Hamburg

Text als PDF


Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

info@fluechtlingsrat-hamburg.de

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