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12.02.2012
Keine Abschiebung in lebensbedrohliche Verhältnisse!
Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte
zu der erneuten Sammelabschiebung
aus NRW nach Osteuropa
Trotz der anhaltenden Kältewelle sollen am kommenden Dienstag, 14. Februar, nach Informationen
des Flüchtlingsrates NRW, 80 Personen aus Nordrhein-Westfalen nach Serbien
abgeschoben werden.
Ein Großteil der Betroffenen gehört der ethnischen Minderheit der
Roma, Ashkali und Ägypter an. Bereits am 7. Februar sind trotz heftiger Proteste von Flüchtlingsinitiativen
und Menschenrechtsorganisationen mindestens sieben Personen aus NRW
im Zuge einer Sammelabschiebung in die Republik Kosovo verbracht worden.
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08.02.2012
PädagogInnen gegen Abschiebung von Roma in den Kosovo
Ein Aufruf des Netzwerks rassismuskritische Migrationspädagogik
Wir fordern alle Menschen, die in pädagogischen Handlungsfeldern arbeiten,
und insbesondere Einrichtungen, Träger und Verbände auf, sich mit ihrer
Unterschrift dem Aufruf anzuschließen.
In den nächsten Jahren sollen in Folge des Kosovo-Rückübernahmeabkommens von
April 2010 alleine in Baden-Württemberg über 1.000 langzeitgeduldete Roma,
darunter viele Kinder in den Kosovo abgeschoben werden, bundesweit sind es
über 10.000. Die Landesregierung hat im August 2011 diese Abschiebungen
vorübergehend ausgesetzt. In den nächsten Wochen soll entschieden werden,
ob wieder aus Baden-Württemberg abgeschoben wird.
Ein Aufruf des landesweiten Netzwerkes rassismuskritische Migrationspädagogik
fordert die Landesregierung in Baden-Württemberg auf, die Abschiebungen von Roma
in den Kosovo aus historischen, grund- und menschenrechtlichen sowie pädagogischen
Gründen endgültig zu stoppen und insbesondere für langzeitgeduldete Kinder und ihre
Familien ein dauerhaftes Bleiberecht zu ermöglichen.
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18.01.2012
Stopp mit dem Packen ! Alle Bleiben !
Ein Abend mit Roma aus Hamburg
Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55, 20359 Hamburg
in der Aula
19.30 bis ca 22.00 Uhr
Mehrere Roma Familien aus Serbien und Mazedonien kämpfen
seit 2010 für ein Bleiberecht in Hamburg.
Ihre Kinder sind oft in Deutschland geboren und fühlen sich
hier zuhause.
Unter Druck der Ausländerbehörde und als Folge der
Deutschen und Europäischen Migrationspolitik wurden viele
Roma bereits abgeschoben oder « freiwillig » zurückgeschickt.
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10.12.2011
Willkommen
zu Hause?
Situation der Roma in der EU
Internationale EU-Roma-Konferenz
Berlin Abgeordnetenhaus
Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
09.30 Uhr Begrüßung
"Die Würde des Menschen ist unantastbar!"
So lautete der erste Titelvorschlag für diese Konferenz. Er wäre korrekt gewesen und völkerrechtlich gedeckt.
Wir entschieden uns dennoch für „Willkommen zu Hause?“ Er ist widersprüchlicher und lebensnäher, bewusst mit Fragezeichen versehen.
Roma werden noch immer – oder schon wieder – vielfach diskriminiert. Das ist keine Ausnahme, sondern vielfach die Regel im Europa des 21. Jahrhunderts.
Gern klagen „westliche“ Politiker weltweit Menschenrechte ein. Dabei werden Verstöße in den eigenen Ländern häufig übersehen, geduldet, verschuldet.
Roma gehören zu jenen, die davon am meisten betroffen sind. Ihnen gilt kaum ein „Willkommen“. Sie können sich nur schwer „zu Hause“ fühlen.
Die selbstverständlichsten Dinge werden ihnen verwehrt: Bildung, Arbeit, Wohnen, Anerkennung oder einfach das Recht, Mensch zu sein.
Die Konferenz versucht eine internationale Bestandsaufnahme und sie wägt dabei zugleich die aktuelle „Roma-Strategie“ der Europäischen Union.
Die Beratung findet gewollt am "Tag der Menschenrechte" statt
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07.12.2011
Zwei mal 99 "alle bleiben!"-Luftballons in Hamburg
Flüchtlingsrat Hamburg beteiligt sich an der Luftballonaktion zur IMK
Jeweils 99 "alle bleiben!" /"I Love Bleiberecht" Luftballons mit Info-Anhängern
sollen anlässlich der Innenministerkonferenz am 07.12.2011 in 25 verschiedenen
Städten freigelassen werden. Am gleichen Tag wird es auch in Wiesbaden, der Stadt in der dieses Jahr die IMK stattfinden soll, einen Massenaufstieg von diesen Ballons geben.
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03.11.2011
Abschiebung einer Roma Familie nach Serbien
Heute morgen kurz vor 7 Uhr würde Talibo, 7 Jahre alt, seine Schwester,
seine Mutter und sein herzkranker Vater mit Austrian airlines aus Hamburg über Wien nach Serbien abgeschoben.
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27.10.2011
Roma-Abschiebungen aus Hamburg haben heute
im frühen Morgengrauen begonnen!
Presseerklärung
Heute früh um 4.20 Uhr stürmten Beamte von Polizei, Zoll und Ausländerbehörde in
Begleitung auch eines Arztes die Wohnung des Ehepaares Sakipovic in der Unterkunft
am Billstieg.
Jowanka und Stanisa Sakipovic sind Roma, denen wie vielen anderen
Hamburger Roma seit Anfang des Jahres die Abschiebung angedroht wurde. Jowanka S.
ist schwer krank und hat ohne ärztliche Behandlung wenig Überlebenschancen.
Die Ausländerbehörde schert das nur insoweit, dass sie zur Abschiebung einen Arzt mitschickt!
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25.10.2011
Pressekonferenz
in der Rathauspassage unter dem Rathausmarkt Hamburg
12.00 Uhr
Nachdem der Petitionsausschuss allen Familien ein Bleiberecht verweigerte,
entscheidet die Hamburger Bürgerschaft am 26.10.11 ein weiteres Mal über das Schicksal von Roma-Familien
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07.10.2011
Offener Brief, wg. Spiegel-TV-Magazin-Sendung vom 11.09.2011
"Klein-Rumänien in der Harzerstraße" (Berlin-Neukölln)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Mit großem Erschrecken haben wir auf Spiegel-TV-Magazin Ihr Video mit dem Titel "Von Bukarest in den deutschen Sozialstaat: Klein-Rumänien in der Harzerstraße" angesehen!
Es kann doch wohl nicht wahr sein, mit welchen Methoden Ihre Reporter vorgingen:
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28.09.2011
Abschiebung von Roma- und Sinti-Familien
Pressekonferenz der Fraktion DIE LINKEN gemeinsam mit dem Flüchlingsrat Hamburg
Fraktionsbüro DIE LINKE, Buceriusstr. 2 (ehem. Curienstr. 2), 1. Stock, 20095 Hamburg
12.00 Uhr
Gestern hat sich der Eingabenausschuss mit den Eingaben von rund 20 Roma-
und Sinti aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens bezüglich ihrer drohenden
Abschiebung befasst.
Am Donnerstag, dem 29.9.2011 wird die Bürgerschaft in
dieser Sache Abstimmen
(TOP V./2, Berichte des Eingabenausschusses 1530,1531).
Deshalb lädt die Fraktion DIE LINKE zur Pressekonferenz mit der
Rechtsanwältin der Betroffenen Sigrid Töpfer (Flüchtlingsrat Hamburg) und
VertreterInnen der vier Roma und Sinti-Familien ein, die im Rahmen der
Pressekonferenz über ihre Lage informieren werden.
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07.09.2011
Härtefallkommission entscheidet am 8.9. über Bleiberecht
für 4 Roma-Familien,
Pressekonferenz
Curiohaus (GEW), Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
11.00 Uhr
Seit Anfang des Jahres versucht Hamburg Roma aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, die hier
vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus Deutschland abzuschieben.
Viele wurden von der Aus-länderbehörde genötigt, Papiere zur sog. "freiwilligen Ausreise" zu
unterzeichnen.
Für 11 davon betroffene Familien haben UnterstützerInnen Petitionen beim Petitionsausschuss der
Hamburger Bürgerschaft eingereicht.
Der Petitionsausschuss hat sich auf zwei Sitzungen im Juni und August mit den gut begründeten
Petitionen befasst – immer begleitet von Kundgebungen der Roma und ihrer UnterstützerInnen vor dem
Tagungsort. Doch nicht eine einzige der 11 Petition wurde positiv beschieden! –
Zwar wurden 4 Petitionen in die Härtefallkommission überwiesen und erhalten damit noch eine
kleine Chance, aber 7 Petitionen wurden abgelehnt und die Menschen damit einem elenden
Schicksal in Serbien/Mazedonien überlassen.
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25.08.2011
Petitionsausschuss Hamburg verweigert Roma-Familien Bleiberecht
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Seit Anfang diesen Jahres versucht Hamburg – wie auch andere Bundesländer – Roma aus den
Nachfolgestaaten des ehem. Jugoslawien, die hier vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus
Deutschland abzuschieben. Viele wurden von der Ausländerbehörde genötigt, Papiere zur sog.
„freiwilligen Ausreise“ zu unterzeichnen.
Für einige der Betroffenen – 11 Familien mit insgesamt ca. 50 Personen – haben UnterstützerInnen
(u.a. der Flüchtlingsrat) Petitionen beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft eingereicht.
Parallel dazu wurde von der Fraktion der Linken in der Bürgerschaft Hamburg ein Antrag auf Bleibe-
recht für Roma und Sinti in Hamburg eingebracht, der aber nach Behandlung im Innenausschuss
abgelehnt wurde.
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15.08.2011
Roma-Familien bleiben!
Kundgebung
vor dem Victoria-Haus, Schmiedestrasse 2, (Gebäude, in dem der Eingabenausschuss tagt)
15.00 Uhr
An diesem Nachmittag werden erneut in der Eingabenausschusssitzung um 15:30 Uhr Petitionen in Hamburg lebender Roma-Familien verhandelt.
Den Mitgliedern des Eingabenausschusses soll nochmals deutlich gemacht werden, dass sich viele Menschen für ein Bleiberecht der Roma-Familien, die auch selbst dort sein werden, einsetzen.
Nach "mehr dazu" siehe Beschluss zum Abschiebestopp von Roma in Baden - Württemberg
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15.06.2011
Innenausschuss
Presseerklärung
Flüchtlingsrat Hamburg
Am gestrigen Tag hat der Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD, CDU und FDP den Antrag "Abschiebungen von Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens" der Partei die Linke abgelehnt. Abgelehnt wurde auch ein Antrag der GAL auf einen
6-monatigen Abschiebestopp für diese Menschen sowie ein Zusatzantrag der Partei Die Linke, vor einer Entscheidung ein Expertengremium zu der Situation der Roma in Serbien und Mazedonien zu befragen.
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14.06.2011
Alle ROMA bleiben hier!
Kommt zur öffentlichen Innenausschuss-Sitzung in das Rathaus
Rathaus
16 Uhr Pressekonferenz
17 Uhr Sitzungsbeginn
In der Innenausschuss-Sitzung wird am 14.06.11 das Thema Abschiebungsstopp von
Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens verhandelt
(Antrag der Fraktion DIE LINKE).
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27. bis 29.05.2011
grenzfrei
selbst bestimmt frei bewegt
Festival in Münster am Schlossplatz
Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben und globale Bewegungsfreiheit eintreten!
Auf zum grenzfrei festival!
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24.05.2011
Roma und Cinti in Hamburg
von 1992 bis heute
Informationsveranstaltung
von
DIE LINKE AG Antifaschismus
DIE LINKE AG Migration und Flucht
Flüchtlingsrat Hamburg
Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg-Ottensen
19.00 Uhr
Zurzeit sind 11 Familien in Hamburg von der Abschiebung bedroht. Der Schwerpunkt dieses Abends liegt auf der Lebenssituation seit Anfang der 90iger Jahre bis heute.
Wie leben Roma-Flüchtlinge in Hamburg? Wie ist ihre Wohnsituation? Warum wird die Einschulung ihrer Kinder von der Behörde hinausgezögert, obwohl Schulpflicht besteht? Wie verhält es sich mit der Gesundheit und der medizini-schen Versorgung? Wie verhält sich die Ausländerbehörde? Warum sollen die Roma-Familien jetzt abgeschoben werden und wie sieht die aktuelle Situation aus?
Darüber wollen wir mit Euch reden.
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15.05.2011
Sei mir nahe, denn mir ist angst!
Andacht mit Musik, und der
Möglichkeit, sich zu informieren
Treffpunkt:
13.30 Uhr
Jean-Dolidier-Weg, Bushaltestelle Mahnmal, Nähe Haus des Gedenkens und Mahnmal.
S2/ 21 Bergedorf, Bus 227 oder 327
Auto: A 25, Ausfahrt Curslack, der Ausschilderung folgen
Am 15.Mai 2011 um 13.30 Uhr rufen wir als kirchliche Beauftragte alle auf,
sich zu informieren über die dohenden Abschiebungen von mehreren Roma-Familien und miteinander
gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Es laden ein:
Die Ökumenebeauftragte der NEK, Fanny Dethloff
Die Flüchtlingsbeauftragte der NEK, Martina Severin-Kaiser
und Pastor Veit Butler
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22.04.2011
Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge
Karfreitag, 22. April
Ökumen. Kapelle HafenCity
12.45 Uhr
Auf einem politischen Kreuzweg halten wir an verschiedenen Stationen inne und machen die Ausgrenzung von Flüchtlingen unter uns heute sichtbar.
Wir bringen u.a. diese Themen auf die Straße: Abschiebungen vom Hamburger Flughafen, die Situation der Roma und die Piraterie am Horn von Afrika.
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31.03.2011
Roma bleiben draußen vor der Tür
SPD BEKOMMT BESUCH
Etwa 20 von Abschiebung bedrohte Roma und UnterstützerInnen haben gestern die Hamburger
SPD-Parteizentrale besucht. Ihr Vorhaben, Forderungen gegen die Abschiebung von Roma nach
Serbien und Mazedonien vorzutragen und einen Termin bei Innensenator Michael Neumann zu bekommen,
stieß bereits am Eingang auf Widerstand: Die Türen blieben zu.
Landesgeschäftsführerin Karin Timmermann kam nach draußen und erreichte Neumann telefonisch.
Sie versprach daraufhin einen baldigen Gesprächstermin.
Am 9. Mai tagt der Petitionsausschuss der Bürgerschaft über Anträge gegen die Abschiebung einzelner Roma-Familien.
Ulrike Schmidt TAZ HH 01.04.2011
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22.03.2011
Kundgebung im Rahmen des bundesweiten Aktionstages :
Ida Ehre Platz (Innenstadt, gegenüber des Mönkebrunnens)
16.00 Uhr
Seit einigen Wochen werden Roma aus den Staaten Ex-Jugoslawiens, v.a. aus Serbien und Mazedonien,
die (z.T. schon seit vielen Jahren) in Hamburg leben, von der Ausländerbehörde mit Abschiebung
bedroht und genötigt, ein Papier zu unterschreiben, mit dem sie ihre "freiwillige" Ausreise erklären.
Einige Familien wurden daraufhin bereits "freiwillig" abgeschoben, anderen steht dies unmittelbar
bevor.
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16.02.2011
Bleiberecht für Sinti und Roma in Deutschland sofort!
Aufruf
Die Bundesrepublik steht nach dem Genozid während des „Nationalsozialismus“ in historischer
Verantwortung gegenüber den Sinti und Roma in Europa. Dieser gerecht zu werden, entspräche im akuten
Fall die vorbehaltlose Sicherstellung einer Aufenthalts- und Lebensperspektive in Deutschland.
In Zeiten des „Nationalsozialismus“ unterlagen Sinti und Roma in Deutschland und in den besetzten Staaten
einer beispiellosen Verfolgung. Es begann mit Zwangssterilisation und der Internierung in Sammellagern und
gipfelte in Deportation und Massenmord. Schätzungsweise 500.000 Roma und Sinti wurden durch die
„Nationalsozialisten“ und mit ihnen verbündete Kollaborateure ermordet. In den Ländern des Balkans
wurden sie zu Tausenden als Geiseln in Racheaktionen für tatsächliche oder
unterstellte Aktivitäten der Partisanen erschossen.
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16.02.2011
Hamburger Flüchtlingspolitik anders!
Miteinander statt Ausgrenzung und Abschiebung
Podiumsdiskussion
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
20.00 Uhr
Auf dem Podium:
Mehmet Yildiz (DIE LINKE)
Antje Möller (GAL)
Metin Hakverdi (SPD)
Heiko Hecht (CDU)
außerdem auf dem Podium:
Muzzi Pavlovic (in Billstieg lebender Rom)
Ursula Sapel (GEW Bleiberechtsausschuss)
Franz Forsmann (Flüchtlingsrat Hamburg)
Moderation: Burkard Plemper
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08.02.2011
Kundgebung gegen die geplanten Abschiebungen der Roma
vor der Ausländerbehörde HH
Ausländerbehörde, Amsinkstraße 28,Hamburg
08.00 Uhr
wir haben erfahren, dass vermutlich am 8.2.2011 viele Roma-Flüchtlinge aus Hamburg ausreisen sollen.
(vielen wurde ihre Duldung nur bis zu diesem Tag verlängert)
Betroffen sind vor allem diejenigen, die unter Druck in der Ausländerbehörde ein Papier zur sog. "freiwilligen" Ausreise unterschrieben hatten. Ihnen wurde gedroht ohne Unterschrift würde die Duldung nicht weiter verlängert, was eine zwangsweise Abschiebung zur Folge hätte. Außerdem würde dadurch das Wiedereinreiseverbot ausgesprochen.
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07.01.2011
Kosovarin stirbt nach Abschiebung
Trotz Behandlungsbedürftigkeit abgeschoben
Presseerklärung von Rechtsanwalt Jens Dieckmann
Nur einen Monat nach ihrer Abschiebung aus Mayen stirbt eine 47jährige Kosovarin und Mutter eines 14jährigen Sohnes an den Folgen einer Gehirnblutung
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23.10.2010
Recht auf Stadt
Demonstation
Treffpunkt
13.00 Uhr Uni Campus
In Hamburg herrscht seit Jahren ein erschreckender Notstand an bezahlbaren Wohnungen –
gleichzeitig stehen knapp 1,2 Millionen Quadratmeter Büroraum leer.
Das muss sich ändern:
Leerstand zu Wohnraum!
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19.10.2010
Familien aus Horst besuchen überraschend das GAL Fraktionsbüro
Am frühen Nachmittag begleiteten wir, VertreterInnen vom Flüchtlingsrat HH, kmii Hamburg,
Sportallee-Infobus u.a.,7 Familien mit ihren Kindern, die in Horst leben müssen zu dem GAL Fraktionsbüro.
Die Familien wollten bei den PolitikerInnen ihr Recht auf Wohnraum in Hamburg und das Recht auf den Schulbesuch einfordern.
Es waren verschiedene MedienvertreterInnen bei dem Besuch dabei, die z.T. die Familien mit uns in Horst abgeholt
und mit dem Zug/Bus nach Hamburg begleitet haben.
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19.10.2010
Bleiberecht für Roma
Annulierung des Kosovo- Rücknahmeabkommens
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg, Räume ABC
19.00 Uhr
Der Flüchtlingsrat Hamburg wird diese Veranstaltung in Kooperation mit dem GEW-Bleiberechtsausschuss, der GEW-Fachgruppe Sonderschulen und der Rom und Cinti Union Hamburg durchführen.
Die GEW Hamburg hat auch die Synchronisation des Dokumentarfilms "In der Falle, die vergessene Geschichte der Mitrovica Roma" gefördert, der die Situation der Roma im Kosovo schildert.
Die deutsche Bundesregierung hat mit der Regierung der Republik Kosovo am 14. April diesen Jahres ein
Rücknahmeabkommen über Kosovo-Flüchtlinge aus Deutschland abge-schlossen. Auf Grund dieses Abkommens
sind ca. 14.000 bei uns lebende Menschen, 10 000 Roma und 4000 Angehörige anderer Minderheiten, die
nach den NATO-Angriffen auf Jugoslawien 1999 geflüchtet sind, von Abschiebung bedroht. Die Abschiebungen
haben bereits begonnen.
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24.09.2010
Begehung der ZEA/LGU Nostorf-Horst gerät zur Farce
Flüchtlinge erhalten keine Chance, ihre Forderungen den Verantwortlichen vorzutragen
und stellen Strafanzeigen gegen MitarbeiterInnen des medizinischen Dienstes
PE des Flüchtlingsrat gemeinsam mit
Café Exil
Infomobil Sportallee
Koordinationsrat der Iranerinnen und Iraner in Hamburg e.V.
Auch bei der gestrigen Begehung der ZEA/LGU Nostorf/Horst, zu der das Innenministerium
Mecklenburg-Vor-pommern eingeladen hatte,
erhielten die dort zwangsweise untergebrachten Flüchtlinge nicht die Möglichkeit,
ihre Forderungen den anwesenden PolitikerInnen und BehördenmitarbeiterInnen vorzustellen und diese mit
ihnen zu diskutieren, obwohl dies vom Flüchtlingsrat Hamburg gleich zu Beginn der Begehung gefordert wurde.
Auch eine Beteiligung der Flüchtlinge an der Begehung lehnten der Staatssekretär des Innenministeriums, Herr Lenz, und der Leiter der ZEA/LGU Nostorf/Horst, Herr Trzeba, ab.
Dabei wurden die Flüchtlinge bereits in der vergangenen Woche dazu aufgefordert, ihre Forderungen zu formulieren und es wurde ihnen zugesagt, dass sie Gelegenheit erhalten, diese vorzutragen und mit den Verantwortlichen zu diskutieren.
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