UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
27.05.2010
Bleiberecht statt noch mehr Tote!
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Die diesjährigen Innenministerkonferenzen finden in Hamburg statt, in einem Bundesland, in dem sich in den letzten beiden Monaten zwei Menschen in Abschiebehaft das Leben genommen haben:
Am 7.März tötete sich David M., ein junger Flüchtling aus Georgien, der als Minderjähriger Asyl beantragen wollte und nach dem Dublin II-Abkommen nach Polen abgeschoben werden sollte.
Am 16.April erhängte sich Yeni P., die von mehreren Männern ausgebeutet und betrogen worden war, aus Angst vor ihrer bevorstehenden Abschiebung nach Indonesien.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
27. bis 29.05.2010
Die Innenministerkonferenz
unsicher machen!
Warum wir gegen die rassistische und repressive Politik sind
Die Innenministerkonferenz (IMK) ist eine seit 1954 regelmäßig stattfindende Konferenz der Innenminister bzw.
-senatoren der Bundesländer unter Beteiligung verschiedener Sicherheits-, Verfassungsschutz- und Polizeiorgane.
Sie findet zweimal im Jahr statt und wechselt jährlich den Ort.
Dieses Jahr liegt der Vorsitz bei Innensenator
Christoph Ahlhaus in Hamburg, wo zunächst am Donnerstag und Freitag, 27. & 28. Mai 2010 die reguläre
Frühjahrskonferenz statt finden soll.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
27.05.2010
Einladung zum Pressegespräch
Rathauspassage, im U-Bahn-Tunnel, Eingang Rathaus/Jungfernstieg, Hamburg
13.00 Uhr
Am 27. und 28. Mai 2010 tagt die Innenministerkonferenz in Hamburg. Beraten werden die Innenminister und -senatoren voraussichtlich über eine bundesländerübergreifende Ausweitung der sogenannten Residenzpflicht.
Die Innenministerkonferenz wird sich auch mit der Frage beschäftigen, welche Auswirkungen die Rücknahme des deutschen Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention hat.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
22.03.2010
Strafanzeige wegen Suizid eines Flüchtlings in Abschiebehaft
Presseerklärung Flüchtlingsrat Hamburg
Aus Sicht des Flüchtlingsrats Hamburg ist der Tod des jungen Georgiers David M.,
der als 17jähriger in Abschiebehaft genommen wurde, unabhängig von seinem wahren Alter von der
öffentlichen Hand zu verantworten aufgrund von Nötigung, Körperverletzung, unterlassener Hilfeleistung,
Missachtung aller gesetzlichen Regeln einer Gewahrsamsverwaltung und gegebenenfalls von Jugendhilfegesetzen
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
17.03.2010
Grobe Fahrlässigkeit hat David M. das Leben gekostet
Pressemitteilung DIE LINKE Hamburg
Die Antwort des Senats sowohl auf meine Schriftliche Kleine Anfrage zum Tod von David M.
(Drucksache 19/5645) als auch auf die Schriftliche Kleine Anfrage der SPD (Drucksache 19/5637)
machen eines deutlich: Die zuständige Ausländer-, Innen- und Justizbehörde haben in der
Angelegenheit von David M. grob fahrlässig gehandelt und sind deshalb für dessen Tod
verantwortlich.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
13.03.2010
AG Altersfestsetzung des
Bundesfachverbandes UMF
Café Exil, Spaldingstarße 41, 20097 Hamburg
12.00 bis 18.00 Uhr
am 13. März 2010 findet das erste Treffen der AG Altersfestsetzung des
Bundesfachverbandes UMF in Hamburg statt.
Dazu wollen Euch recht herzlich
einladen.
Ort des Treffens ist das Cafe Exil, eine Wegbeschreibung ist auf der
folgenden Seite zu finden.
Wir wollen um 12 Uhr beginnen, das Ende ist für 18 Uhr vorgesehen.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
10.03.2010
Minderjährige schützen - Abschiebehaft abschaffen - Abschiebungen stoppen!
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Die gestrige Ankündigung von Innensenator Ahlhaus, Minderjährige (mit Ausnahme von "Straftätern")
nicht mehr in Abschiebehaft zu nehmen, ist ein Hohn! Laut Medienberichten sitzen zur Zeit
zwei minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (MUF) in Hamburg in Abschiebehaft.
Und diese Jugendlichen bleiben laut Innenbehörde auch dort, denn einer sei ein "Serientäter" und der andere
"volljährig", das heißt, er wurde für älter erklärt - so wie es 226 der 402 im Jahr 2009 nach Hamburg
gekommenen MUF passiert ist!
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
08.03.2010
Suizid eines Jugendlichen in Abschiebehaft
Aufruf zur Demonstration am 9.3.2010
18.00 Uhr am Bahnhof Sternschanze
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Nach Angaben der Hamburger Justizbehörde wurde am Sonntagnachmittag der 17jährige David erhängt im Gefängniskrankenhaus aufgefunden. Der aus Georgien stammende Flüchtling hatte in Deutschland um Asyl nachgesucht, das abgelehnt wurde. Obwohl minderjährig saß er seit Februar in Abschiebehaft. Er hatte schon seit längerer Zeit Essen verweigert.
Soweit die dürren Fakten, hinter denen ein weiteres Leben steht, das durch die rassistische Ausländergesetzgebung endgültig zerstört wurde.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
16.02.2010
Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge:
ältermachen, umverteilen, zurückschieben = Kindeswohl schützen?
Presseerklärung
Flüchtlingsrat HH, café exil, Sportallee-Projekt und Bundesverband UMF
"Es ist unsinnig, uns vorzuwerfen, wir seien eine besonders harte Abschiebebehörde",
sagte der Leiter des Hamburger Einwohnerzentralamts, Ralph Bornhöft (SPD) gegenüber der
taz Hamburg vom 29.1.10 anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz seiner Behörde,
die u.a. eine Zahl von "nur" 482 Abschiebungen in 2009 verzeichnet.
Dass Hamburg auch auf andere Weise Flüchtlinge los werden kann, auch und gerade besonders schutzwürdige,
wird aus den Antworten des Senats auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Mehmet Yildiz (DIE LINKE) zu minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (MUF) vom 28.1.10 deutlich:
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
02.09.2009
Help us close down Pagani
Support people in Lesvos
von "Noborder Lesvos 2009"
If you have been following our actions of the last days, you are aware
about the immediate necessity to close down the detention centre of Pagani
here in Lesvos. Now we call all on everybody out there, wherever you are,
to take action. It is quick and easy, and you can really help to make a
change: you just need to send a fax or an email.
More information under "mehr dazu"
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
19.08.2009
minderjährige unbegleitete Flüchtlinge im Hungerstreik auf Lesbos, Griechenland
aus der Presseerklärung vom 19.08.09
von "Noborder Lesvos 2009"
Seit dem 18. August 2009 befinden sich auf Lesbos rund 150 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
die im Internierunglager Pagani festgehalten werden, im Hungerstreik.
Sie fordern ihre sofortige Freilassung.
Ihre Situation ist nur ein Beispiel für die menschenunwürdigen Bedingungen, unter denen Flüchtlinge in Griechenland leben müssen.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
31.07.2009
Flüchtlinge auf dem Flughafen Frankfurt
Kleine Anfrage und Antwort der Abg. Mürvet Öztürk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
vom 28.05.2009
Vorbemerkung der Fragestellerin:
Art. 19, Abs. 2 der EU-Richtlinie schreibt vor, dass unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge nicht mit fremden Erwachsenen untergebracht werden dürfen. Anlässlich
eines Besuches von Abg. der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
stellten diese fest, dass der Frankfurter Flughafen diese Richtlinie bislang nicht erfüllt.
In der Erstunterkunft am Frankfurter Flughafen sind alle Flüchtlinge gemeinsam
untergebracht, darunter auch Asyl suchende Minderjährige, Schwangere, Traumatisierte,
aber auch diejenigen, die nach Ablehnung ihres Asylantrags auf ihre Abschiebung
warten. In einem Brief an den Staatsminister Banzer hatte die Abg. Öztürk
bereits auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.
Auch die EU-Kommission hatte
im November 2007 in ihrem Bericht über die Anwendung der Flüchtlingsaufnahmerichtlinie
in den Mitgliedstaaten (KOM (2007) 745) die Umsetzungspraxis in
Deutschland kritisiert.
Sie kam zu dem Fazit, dass gerade "das Eingehen auf die Bedürfnisse
besonders schutzwürdiger Personen zu den Bereichen gehört, in denen die
größten Mängel bei der Anwendung der Richtlinie festgestellt wurden".
Mit dem von
der EU-Kommission deshalb vorgelegten Vorschlag zur Reform der Aufnahmerichtlinie
vom November 2008 soll nun z.B. die Ingewahrsamnahme von allein reisenden
Minderjährigen grundsätzlich untersagt werden.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
04.06.2009
Innenministerkonferenz in Bremerhaven
Kundgebung | Demonstration
Vor der Großen Kirche, Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Bremerhaven
16.00 Uhr
Die Innenminister sollen uns geben, was unser Recht ist:
die UNO-Kinderrechte!
die Abschaffung der Residenzpflicht!
Bleiberecht und Legalisierung!
"Gleiche Rechte für Alle" bestehen in Deutschland leider nicht einmal auf dem Papier. Die UNO-Kinderrechte gelten hier nicht für Flüchtlinge! Und über 100.000 geduldete Flüchtlinge müssen nicht nur jahrelang in Angst vor der Abschiebung leben, sie dürfen nicht einmal ihr Bundesland verlassen – so will es die Residenzpflicht.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
04.04.2009
»Kinderrechte in Not«
Ein Symposium zum Tag der Kinderrechte
Tagungsort:
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg
Beginn: 9.30 Uhr
Angesichts des anstehenden Staatenberichts
Deutschlands an die UN zur Kinderrechtslage
ist es angebracht, das Thema öffentlich zu diskutieren.
Die Kinderrechte sind in Deutschland
mit einem Vorbehalt versehen, das Kindeswohl
ist an vielen Stellen gefährdet und bedroht.
Der 05.04.2009 ist der 17. Jahrestag der Unterzeichnung
Deutschlands zur UN-Kinderrechtskonvention.
Es ist an der Zeit, die Defizite der Bundespolitik
aufzudecken und gemeinsam eine Änderung mit
verschiedenen Organisationen anzumahnen. Im
Bundestagswahlkampf sind Bildung und Rechte
der Kinder wichtige Themen.
Auch bei der Integrations-, Migrations- und Flüchtlingspolitik
Deutschlands sind die Rechte der Kinder dringend
zu stärken.
Die Veranstaltung ist als Auftakt gedacht, um in
die Parallelberichterstattung zum Staatenbericht
rechtzeitig einzusteigen.
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Vor der Übergabe der Auszeichnung an den Bürgermeister Ole von Beust |
UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
02.03.2009
Pressekonferenz zum Lager Horst
Rathauspassage Hamburg
11:00 Uhr
Seit dem 1.10.2006 müssen alle in Hamburg ankommenden Flüchtlinge, die nicht auf andere Bundesländer
verteilt werden, ihre ersten Monate in einem umzäunten Lager zwischen Lauenburg und Boizenburg
verbringen; ein Vertrag zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sieht dies so vor.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne standen über 500 Plätze zum großen Teil leer,
weil die Grenzabschottungs- und Abschiebepolitik die Zahl der Flüchtlinge so drastisch reduziert hatte.
Die Hoffnungen aus dem Koalitionsvertrag haben sich nicht erfüllt. Immer noch werden
Flüchtlinge aus Hamburg nach Horst gebracht.
Das Lager stellte und stellt eine massive Verschlechterung der Lebenssituation von Flüchtlingen dar,
weil....
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
30.01.2009
Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage des Abg. Mehmet Yildiz
(DIE LINKE)
zu minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (MUF) - Drucksache 19/20002 -
Presseerklärung von:
Flüchtlingsrat Hamburg e.V.,
Café Exil, Hamburg
Wohnschiffprojekt Altona e.V.,
Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.
Die Zahl minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge (MUF), das heißt: ohne Eltern einreisender Kinder
und Jugendlicher bis 18 Jahren, hat in den letzten Jahren in Hamburg rapide abgenommen.
Sie betrug im Jahr 2001 noch etwa 1500 und es gab 450 Plätze in Erstversorgungseinrichtungen (EVE)
zur Inobhutnahme nach § 42 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII.
Inzwischen gibt es nur noch 14 solcher Plätze,
und die letzten offiziellen Zugangszahlen stammen aus dem Jahr 2006 (87 MUF).
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
19. bis 23.11.2008
Kinderrechte jetzt!
Junge Flüchtlinge protestieren bei Innenministerkonferenz in Potsdam
Mehrtägiges Protestprogramm zur Innenministerkonferenz und dem Tag der Kinderrechte.
Parallel zur Innenministerkonferenz, die am 20. und 21.11.2008 in Potsdam stattfinden wird, veranstalten wir Jugendliche
ohne Grenzen (JoG) unsere sechste JOG-Konferenz.
Aus ganz Deutschland wollen wir junge Flüchtlinge auf unsere Lage
aufmerksam machen und nehmen uns den Tag der Kinderrechte, den 20.11.2008, zum Anlass, um unser Recht auf ein Leben in Würde und Gleichberechtigung zu fordern.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
29.11.2007
Minderjährige Flüchtlinge
an den Grenzen der EU
Die Beispiele Griechenland und Spanien/Marokko
Veranstaltung in der Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg
um 19.30 Uhr
mit Beiträgen von:
Giota Masouridou, Rechtsanwältin aus Athen
Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl
Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg
Die Zahl der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge, sogenannter "MUF", ist in Deutschland und insbesondere in Hamburg in den letzten Jahren rapide gesunken.
Es gab hier Ende der 1990er Jahre 450 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen für MUF, die immer belegt waren mit jungen Flüchtlingen, vor allem aus Afghanistan und Westafrika, aber auch aus anderen Ländern.
Inzwischen bestehen noch 14 dieser Erstaufnahmeplätze. Kaum mehr als 25 MUF schafften es im letzten Jahr, in Hamburg aufgenommen zu werden, während es früher bis zu 100 im Monat waren.
Wo sind diese Jugendlichen geblieben?
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
10.01.2007
Allein auf der Flucht
Wie ein tamilischer Junge nach Deutschland kam
Lesung
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr
Umeswaran Arunagirinathan, 1978 in Sri Lanka geboren, lebt seit 15 Jahren in Hamburg.
Als Sohn einer tamilischen Familie erlebt er die Schrecken des Bürgerkrieges zwischen
der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit, ein bewaffneter Konflikt,
der bis heute andauert. Mit 12 Jahren gelingt ihm die Flucht aus dem Kriegsgebiet ins
sichere Ausland. Nach fast einem Jahr kommt er im September 1991 in Deutschland an und
lebt zunächst bei seinem Onkel in Hamburg. Trotz hervorragender schulischer Leistungen
soll er bald abgeschoben werden. Sein Asylantrag wird abgelehnt und nur durch die
entschiedene Unterstützung seiner Lehrer und die Solidarität seiner MitschülerInnnen
darf er zunächst bis zum Abitur bleiben, dann bis zum Ende seines Medizinstudiums.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
16. bis 17.11.2006
IMK in Nürnberg
Aufruf für ein Bleiberecht für alle!!
Im November 2006 findet in Nürnberg die Innenministerkonferenz (IMK)
statt. Nachdem bei der letzten IMK in Garmisch keine
Bleiberechtsregelung erlassen wurde, sieht es diesmal wirklich
so aus, als wäre es soweit.
Das Thema Bleiberecht wird
ausgiebig in Öffentlichkeit diskutiert, und
Bundesinnenminister Schäuble hat auch schon mehrfach ein
Bleiberecht eingefordert. Auch haben sich mittlerweile
viele Landesinnenminister zu Wort gemeldet. Allerdings sind
deren Vorschläge keineswegs zufriedenstellend, sondern oftmals
ein Affront.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
23.05.2006
Höchtstmaß der Verweigerung von Kinderrechten und Hilfe erreicht
Presemitteilung vom cafe exil und dem Flüchtlingsrat Hamburg
Ende April/Anfang Mai 2006 trifft der 16-jährige, elternlose Flüchtling A. aus Palästina in
Hamburg ein. Der Jugendliche ist an Epilepsie erkrankt und bricht bei einem Anfallsleiden
in Hamburg zusammen. Per Notfall wird er ins AK St. Georg eingeliefert. Im Entlassungsbrief
wird eine Medikationsempfehlung und eine "engmaschige ambulante Behandlung" bei einem Facharzt
anbefohlen. Ein niedergelassener Facharzt, den der Jugendliche aufsucht, ist jedoch nicht bereit,
diesen ohne Krankenschein zu behandeln.
Am Freitag, den 5. Mai vermittelt das Café Exil den 16-Jährigen an die Jugendhilfe mit der Bitte
um Inobhutnahme. Der Kinder- und Jugendnotdienst in der Feuerbergstraße (KJND) verweigert
dem 16-Jährigen jedoch die Inobhutnahme aufgrund seines Alters von über 15 Jahren. Der KJND
fährt den Minderjährigen am selben Tag zum Flüchtlingswohnschiff Bibby Altona und lädt ihn in
der Erwachsenenunterkunft ab.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
03.bis 06.2006
Jugendkonferenz
in Garmisch - Partenkirchen
zeitgleich mit der IMK
Jugendliche ohne Grenzen sagen "Hier geblieben!"
Auf den letzten beiden Innenministerkonferenzen in Stuttgart und Karlsruhe
wurde die Chance vertan, ein Bleiberecht zu verabschieden und die Kinderrechte
vollständig umzusetzen. Dies ist unter anderem ein Grund, warum
Kinder- und Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik Deutschland
leider noch immer alltäglich sind.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
01.02.2006
In Obhutnahme von Flüchtlingen bis 18 Jahre
Hamburger Behörden ignorieren Gesetzesänderung
Inzwischen (Anfang März 2006) erhielten die Hamburger Behörden vom Bundesministerium die
Anweisung, minderjährige unbegleitete Flüchtlinge bis 18 Jahren in Obhut zu nehmen und damit
dem Gesetz Genüge zu tun. Allerdings setzt bisher die Ausländerbehörde Neuangekommene dann
eben gleich "fiktiv" auf 18 statt bisher auf 16, und es gab noch keine Neuaufnahmen
- siehe auch die Kleine Anfrage unter "mehr dazu"
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
19.01.2006
Bundesweiter Aktionstag
zu Bleiberecht und Kinderrechte
Pressekonferenz vom Flüchtlingsrat Hamburg
Donnerstag, den 19.01.2006 um 11.00 Uhr
Rathauspassage (U-Bahn-Ausgang Rathausmarkt)
Zum Gesetzentwurf der Grünen für Bleiberecht und zur Hamburger Abschiebepolitik
Am 19.1.2006 berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung über einen Gesetzentwurf der
Grünen zum Bleiberecht im Rahmen der Nachbesserungen des Zuwanderungsgesetzes.
Dies wollen wir bundesweit und auch in Hamburg zum Anlass nehmen, eine Bilanz der
Flüchtlingspolitik nach einem Jahr Zuwanderungsgesetz zu ziehen und unsere Forderung nach
einer Bleiberechtsregelung, die von der Innenministerkonferenz im Dezember mit Verweis auf
eine Auswertung der Umsetzung des Gesetzes abgelehnt wurde, zu erneuern.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
07. bis 09.12..2005
Bundesweite Kinder-und Jugendkonferenz
zum Thema
Kinder-und Menschenrechte & Bleiberecht
07-09.12. 2005 in Karlsruhe
Rathaus, Jubez, Anne-Frank-Haus Karlsruhe
Vom 07.-09.12.2005 veranstaltet "J.O.G.- Jugendliche
ohne Grenzen" in Karlsruhe als UnterstützerInnen von
"Hiergeblieben!" eine bundesweite Kinder- und Jugendkonferenz
zum Thema Kinder- und Menschen
rechte sowie Bleiberecht. Auf der Innenministerkonferenz,
die parallel zur Kinder- und Jugendkonferenz
stattfinden wird, werden die Innenminister der Länder
erneut über das Thema Bleiberecht beraten. Auch Kinder
und Jugendliche aus der gesamten Bundesrepublik,
die unter Vorbehalt in Deutschland leben müssen u./ o.
die sich für andere Kinder und Jugendliche einsetzen,
werden als BotschafterInnen der Länder über diese
Themen beratschlagen.
Die Konferenz ist gefördert von dem EU-Aktionsprogramm "Jugend" mit Unterstützung von der
GEW Berlin, Pro Asyl, Flüchtlingsrat Berlin und dem Grips-Theater Berlin im Rahmen
des Aktionsprogramms "Hiergeblieben!"
01.02.2006
Unter "mehr dazu" steht ein Aufruf des Flüchtlingsrats Hamburg gegen die Missachtung geltender Gesetze durch die Hamburger Behörden.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
01.10.2005
Neues Kinder- und Jugendhilfe-Gesetzes (KJHG):
verpflichtende Inobhutnahme von MUF bis 18 Jahre!
Aber Hamburg macht weiter älter und verteilt um
Das Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz (KJHG) wurde zum 1.10.05 geändert, u.a. der § 42
(Inobhutnahme). Nach dieser KJHG-Änderung ist jetzt vorgeschrieben, dass minderjährige
unbegleitete Flüchtlinge (MUF) bis 18 in Obhut genommen werden müssen (statt wie bisher
bis 16 und ältere nur unter der Voraussetzung einer individuellen Kindeswohlgefährdung).
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
07. bis 09.12..2005
Bundesweite Kinder-und Jugendkonferenz
zum Thema
Kinder-und Menschenrechte & Bleiberecht
07-09.12. 2005 in Karlsruhe
Rathaus, Jubez, Anne-Frank-Haus Karlsruhe
Vom 07.-09.12.2005 veranstaltet "J.O.G.- Jugendliche
ohne Grenzen" in Karlsruhe als UnterstützerInnen von
"Hiergeblieben!" eine bundesweite Kinder- und Jugendkonferenz
zum Thema Kinder- und Menschen
rechte sowie Bleiberecht. Auf der Innenministerkonferenz,
die parallel zur Kinder- und Jugendkonferenz
stattfinden wird, werden die Innenminister der Länder
erneut über das Thema Bleiberecht beraten. Auch Kinder
und Jugendliche aus der gesamten Bundesrepublik,
die unter Vorbehalt in Deutschland leben müssen u./ o.
die sich für andere Kinder und Jugendliche einsetzen,
werden als BotschafterInnen der Länder über diese
Themen beratschlagen.
Die Konferenz ist gefördert von dem EU-Aktionsprogramm "Jugend" mit Unterstützung von der
GEW Berlin, Pro Asyl, Flüchtlingsrat Berlin und dem Grips-Theater Berlin im Rahmen
des Aktionsprogramms "Hiergeblieben!"
01.02.2006
Unter "mehr dazu" steht ein Aufruf des Flüchtlingsrats Hamburg gegen die Missachtung geltender Gesetze durch die Hamburger Behörden.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
10.08.2005 Zahlen zu Altersfestsetzungen
Fragen einer Journalistin und Antworten der Innenbehörde
Die Fragen:
- Wieviele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kamen nach Hamburg a) im ersten Halbjahr 2005 b) im Jahr 2004
- Wieviele dieser unbegleiteten Flüchtlinge waren a) unter 16 Jahren b) unter 18 Jahren?
- Wieviele dieser Flüchtlinge wurden zwecks einer Alterfeststellungsuntersuchung im UKE Institut für Rechtsmedizin untersucht?
- Wieviele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge befinden sich in HH derzeit in der Obhut des LEB?
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
27.11.2004 "Kinder auf der Flucht"
Internationale Kinderrechte durchsetzen!
Das Beispiel Hamburg zeigt, wie Kinder verschwinden
Symposium 10-17 Uhr in der Uni Hamburg
Unter diesem Motto wollen wir internationales Fachpublikum, Menschen- und Kinderrechtler und Interessierte einladen, sich über den Umgang Hamburgs mit Kinderflüchtlingen und Minderjährigen Unbegleiteten Flüchtlingen (MUF) sowie Flüchtlingskindern zu informieren.
Hamburg spielt die "Vorreiterrolle" in einer bundesweiten Politik, um sich der Kinderflüchtlinge und Flüchtlingsjugendlichen zu entledigen.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
19.10.2004 Kleine Anfrage der GAL an den Senat und die Antwort
zu minderjährigen
unbegleiteten Flüchtlingen
siehe unter "mehr dazu" PDF Datei
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
06.10.2004 - Sozialpädagogische Arbeit mit jungen Flüchtlingen in
europäischen Metropolen
Wichtige Probleme und Auseinandersetzungen Die Situation in Hamburg und Berlin
Flüchtlingspolitik ist in Deutschland trotz bundesweit geltender Gesetze Sache
der Länder, ähnlich wie die Bildungspolitik. Deshalb ist auch die Situation
junger, insbesondere minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge, in den einzelnen
Bundesländern sehr verschieden.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
10.07.2004 Gericht verurteilt Hamburger Praxis der Altersfeststellung
TAZ Artikel vom 10.07.2004 und Freiburger Urteile
Ausländerbehörde gerügt: Gericht verurteilt Hamburger Praxis der Altersfeststellung
junger Flüchtlinge
Ein Gericht hat die umstrittene Praxis der Hamburger Ausländerbehörde
zur Alterserhebung junger Flüchtlinge für rechtswidrig erklärt.
Das Freiburger Verwaltungsgericht gab jetzt drei Jugendlichen aus Guinea Recht,
die gegen die Übernahme ihrer von der hiesigen Ausländerbehörde festgelegten
Geburtsdaten durch die Kollegen in Baden-Württemberg geklagt hatten.
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UMF - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
17.06.2004 Unzulässig "ältergemacht" durch die Verwaltungsbehörden in Hamburg?
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Freiburg
Vor knapp 2 Jahren wurden vor dem VG Freiburg (u.a. drei) Klagen eingereicht
hinsichtlich der künstlichen Festlegungen des Alters in
Aufenthaltspapieren von betroffenen jugendlichen Flüchtlingen, die ohne
Eltern in Hamburg angekommen und nach Baden-Württemberg verteilt worden
waren.
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