EU - Migrationspolitik

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Migrationspolitik
01.12.2011
Bewegungen im Mittelmeerraum
Auswirkungen der arabischen Aufstände auf Migration und soziale Kämpfe in Italien
und anderen Ländern
ReferentInnen:
Judith Gleitze (Borderline Europe, Sizilien)
Helmut Dietrich (Forschungsgesellschaft Flucht und Migration, Berlin)
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg-Altona
19.30 Uhr
Im Mai und Juni 2011 waren Delegationen verschiedener
migrationspolitischer Netzwerke in Tunesien,
u.a. im Flüchtlingscamp Choucha an der libyschen
Grenze.
Aus den erschreckenden Eindrücken dort entstand
der Appell „Voices from Choucha: Fluchtwege öffnen,
Flüchtlinge aufnehmen!“, den inzwischen weit mehr
als 2000 Menschen unterzeichnet haben.
Die EU und insbesondere Deutschland weigert sich
aber weiterhin, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen,
und viele sehen keinen anderen Ausweg als den,
ihr Leben zu riskieren und in seeuntüchtigen Booten
übers Meer zu fahren.
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Migrationspolitik
18.11. bis 20.11.2011
No Border lasts forever II
Zweite Konferenz zu Bilanz und Perspektiven der antirassistischen Bewegung
in Frankfurt/Main
vom 18. bis 20. November 2011 in Frankfurt/Main Wer hätte sich bei der ersten
Konferenz im Dezember 2010 vorstellen können, dass kurz darauf der arabischen
Frühling beginnen und wenige Monate später mit dem Sturz der Despoten das
EU-finanzierte Wachhundregime in Nordafrika ins Wackeln geraten würde?
Die Aufständigkeit im Maghreb inspiriert inzwischen die Krisenproteste in Südeuropa.
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Migrationspolitik
30.10.2011
Bootsaktion gegen Frontex
und den Tod
im Mittelmeer
Aufruf
„Boats4people: Schiffe der Solidarität - das Sterben in Mittelmeer
stoppen“ – so lautet der deutsche Titel einer transnationalen
Initiative, mit der Gruppen aus Europa und Nordafrika die
dramatische Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen zwischen
Libyen/Tunesien und Malta/Italien verstärkt zum öffentlichen
Thema machen wollen. Im April 2012 sollen Boote von
Italien nach Tunesien aufbrechen, um ein Monitoring zwischen
der libysch-tunesischen Küste und den Inseln Lampedusa und
Malta einzuleiten, Öffentlichkeit über die Vorgänge auf dem
Meer herzustellen und alles zu tun, um eine Rettung Betroffener
im Notfall sicherzustellen. Am 18. Dezember 2011, dem
internationalen Tag der Rechte der Migrantinnen, soll durch
möglichst viele dezentrale Aktionen boats4people als euroafrikanisches
Projekt breiter bekannt gemacht werden
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Migrationspolitik
15.10.2011
Echte Demokratie Jetzt!
¡DEMOCRACIA REAL YA! REAL DEMOCRACY NOW!
Internationaler Aktionstag auf dem Rathausmarkt in Hamburg
14 bis 17 Uhr.
Die europäischen Regierungen versuchen, die Ausgaben für die Gesund-heitsversorgung,
für Bildung, für soziale Belange drastisch zu kürzen.
Auch Lohnkürzungen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Privatisierungen usw. stehen auf
ihrer Tagesordnung.
Unter der Diktatur der Finanzmärkte zum Vorteil der Konzerne und zur sog. Rettung von Banken wird
eine Politik gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchgeführt - entgegen
jeder demokratischen Legitimation:
Die Peitsche der Staatsschulden nutzt die Troika (EU-Kommission, IWF, Europäische Zentralbank) aus.
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Migrationspolitik
15.10.2011
Schiffe der Solidarität- das Sterben in Mittelmeer stoppen
"Schiffe der Solidarität- das Sterben in Mittelmeer stoppen" - so
lautet der deutsche Titel einer transnationalen Initiative, mit der
die dramatische Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen zwischen
Nordafrika und Südeuropa in den kommenden Wochen verstärkt zum
öffentlichen Thema gemacht werden soll. Ab Oktober wollen Gruppen
aus Europa und Nordafrika aus Solidarität mit den Boatpeople Schiffe
in die Meerenge zwischen Libyen/Tunesien und Italien/Malta schicken.
aktuell
Auf dem internationalen Vorbereitungstreffen am 19. September in
Brüssel wurde entschieden, die Umsetzung der Bootsaktion auf den
April 2012 zu verschieben.
Siehe auch unter "mehr dazu" den newsletter 4 vom 22.10.2011 und die neue Website
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Migrationspolitik
08.10.2011
Für ein Europa der Humanität und Solidarität
Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime
Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität
Das Flüchtlingsdrama an Europas Außengrenzen verschärft sich. Das Mittelmeer wird zum Massengrab der namenlosen Flüchtlinge, die Zahl der Ertrunkenen steigt. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, doch Europa trägt nur eine sehr kleine Last. Die EU schottet sich gegenüber den Schutzsuchenden ab.
Zehn Organisationen und Initiativen haben sich nun zusammengeschlossen und einen Appell verfasst: Das "Manifest für ein Europa der Humanität – Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime".
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Migrationspolitik
02.09.2011
Mittelmeer – Solidarität
Veranstaltung in Berlin
mit Devi Sacchetto, Italien
Bernd Kasparek, München
Helmut Dietrich, Berlin
Mehringhof, Versammlungsraum, Gnesisenaustr. 2a, 10961 Berlin
19.30 Uhr
Gebannt schaute die Welt Anfang des Jahres 2011 auf Nordafrika und den arabischen Raum, auf die Aufstände
und Revolten, die innerhalb kürzester Zeit Diktaturen stürzten und auf immer neue Länder übergriffen.
Wir sind begeistert, wie schnell Ben Ali und Mubarak vertrieben wurden, und wie schnell diese Dynamik
durch den plötzlichen Aufbruch vieler Tausend Tunesier Richtung Lampedusa auch das europäische Grenzregime
– zumindest momentan – erschütterte. Unsere spontane Begeisterung wandelte sich bald in ein handfestes
Interesse, Möglichkeiten gemeinsamer Kämpfe auszuloten. Der Aufstand kommt näher. Die neuartigen
Bewegungen in Spanien, Griechenland und Britannien zeigen an, dass die derzeitige »Schulden-Krise« soziale
Gründe hat.
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Migrationspolitik
25.08.2011
Tunesien zwischen Revolution und Migration
Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011
Liebe Freundinnen und Freunde,
im Mai diesen Jahres waren wir mit einer 12-köpfigen Delegation antirassistischer Netzwerke zu einer
Kontakt- und Erkundungstour nach Tunesien gereist.
Wir wollten erfahren, was das für eine Revolution war und ist, was sie verändert hat und was wir
daraus lernen können. Wir wollten ausloten, ob und wie eine längerfristige Zusammenarbeit mit
Gruppen in Tunesien entwickelt werden kann.
Ist es gemeinsam möglich, die Installierung eines
neuen Wachhund-Regimes, wie es die EU derzeit versucht, zu verhindern oder jedenfalls zu stören?
(Wie) können wir die Forderungen nach Bewegungsfreiheit – sowohl der tunesischen Reise- oder
Emigrationswilligen wie auch der Transitflüchtlinge oder -migrantInnen vor allem aus
Subsahara-Afrika – konkret aufgreifen und praktisch unterstützen?
Mit diesen Zielen und Fragen waren wir in Tunis, an der Küste, in Orten im Hinterland, wo der
Aufstand begann und in Flüchtlingslagern an der tunesisch-libyschen Grenze.
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Migrationspolitik
25. bis 29.08.2011
Internationales NoBorder Camp in Bulgarien
Nur 20 Jahre nach dem lange erwarteten Ende des Kalten Krieges werden
wir Zeugen von neuen Weltspaltungen und regionalen Politiken, die
globale Konfrontationen zwischen den Menschen erzeugen.
Neue Mauern
werden gebaut, komplexe Militärtechnologien entwickelt, um die Grenzen
zu kontrollieren, Überwachungssysteme perfektioniert, neue Gefängnisse
für sogenannte Ausländer_innen gebaut, Xenophobie und Populismus
intensiviert und Menschen nach ihrem geografischen und sozioökonomischen
Ursprung kategorisiert -- diese Entwicklungen sind nur Teil eines
größeren Prozesses.
Im selben Zug werden grundlegende demokratische
Werte ausgehöhlt und es wird vergessen, dass Bewegungsfreiheit nicht ein
Privileg, sondern ein Recht ist.
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Wandparole in Tunis
"Tunesien ist schön ohne Ben Ali und seine 40 Räuber"
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Migrationspolitik
30.06.2011
Zwischen Revolution, Migration und
Libyen-Flüchtlingen
Ein politischer Reisebericht aus Tunesien
Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg-Altona
19.00 Uhr
Von Mitte bis Ende Mai war eine
12-köpfige Delegation der Netzwerke Afrique-Europe-Interact und
Welcome to Europe auf einer Kontakt- und Erkundungsreise in Tunesien.
Sie traf sich mit AktivistInnen von Menschenrechtsorganisationen, Frauengruppen, Parteien und
Basisbewegungen sowie mit Flüchtlingen und MigrantInnen.
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Migrationspolitik
21.06.2011
Vamos mujeres
vier bewegende Tage
in Caracas
Bericht von der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011
in Caracas/Venezuela
im Flaks, Alsenstraße 33, Altona Nord
19.00 Uhr
Suse Bader, Mitbegründerin der Basisfrauengruppe Courage e. V.
Manijeh Foruhesh, iranische Migrantin /Teilnehmerin der Weltfrauenkonferenz und
Christine Rose-Dorestal vom Flüchtlingsrat Hamburg Übersetzerin und Teilnehmerin
berichten über die 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die im März 2011 in Caracas,
Venezuela stattfand.
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Migrationspolitik
03.06.2011
Fluchtwege öffnen
Libyen-Flüchtlinge aufnehmen!
appell: voices from choucha
"Wir wollen hier weg!
Europa muss helfen!"
Die Forderungen auf den Pappschildern der Flüchtlinge und MigrantInnen an der tunesisch-libyschen
Grenze sind eindeutig – und zwingend:
5.000 Menschen warten seit
Wochen und Monaten unter unerträglichen Bedingungen in dem Lager des
UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) in Choucha.
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Migrationspolitik
23.05.2011
Tunesien: Mehrere Tote bei Brand in der Zeltstadt im Sand
Presseerklärung
Tunesiendelegation der Netzwerke Afrique-Europe-Interact
und Welcome to Europe
Tausende subsaharische Flüchtlinge und MigrantInnen stecken im Lager Choucha nahe der libyschen Grenze fest – viele fliehen zurück nach Libyen
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Migrationspolitik
04.04.2011
Fluchtwege zwischen der Türkei und Griechenland:
Grenzen der EU – Grenzen der Menschenrechte?
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex und die nationalen Küstenwachen der Mittelmeer-Anrainer
haben im letzten Jahr die Fluchtrouten über das Mittelmeer weitgehend abgesperrt.
Nun flüchten die meisten Menschen über das türkische Festland in der Evros-Region gen Griechenland.
Frontex hat dort zum ersten Mal ihre „Schnelle Eingreiftruppe“ (RABIT) eingesetzt und beteiligt
sich an den Grenzpatrouillen.
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Migrationspolitik
22.03.2011
Karawane von Bamako zum Weltsozialforum Dakar :
Für Bewegungsfreiheit
und gerechte Entwicklung!
Veranstaltung vom Flüchtlingsrat HH gemeinsam mit der Werkstatt 3
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 HH
19.00 Uhr
Eintritt: Spende
Am 27.Januar startete in der malischen Hauptstadt Bamako eine besondere Fahrt:
Afrikanische MenschenrechtlerInnen, politische AktivistInnen und ehemalige Abgeschobene
protestierten öffentlichkeitswirksam für das Recht aller Menschen auf Bewegungsfreiheit
und eine gerechte Entwicklung. Die Buskarawane führte über mehrere Zwischenstationen
bis nach Dakar im Senegal, wo vom 6.-11. Februar das Weltsozialforum stattfand.
Das Besondere ist nicht allein diese politische Reise von ca. 150 AfrikanerInnen durch Afrika,
sondern auch die Teilnahme von 50 AktivistInnen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und MigrantInnen
dabei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschieberegime am eigenen Leib durchlebt haben und
erfolgreich dagegen kämpfen konnten.
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Migrationspolitik
08.02.2011
Kundgebung gegen die geplanten Abschiebungen der Roma
vor der Ausländerbehörde HH
Ausländerbehörde, Amsinkstraße 28,Hamburg
08.00 Uhr
wir haben erfahren, dass vermutlich am 8.2.2011 viele Roma-Flüchtlinge aus Hamburg ausreisen sollen.
(vielen wurde ihre Duldung nur bis zu diesem Tag verlängert)
Betroffen sind vor allem diejenigen, die unter Druck in der Ausländerbehörde ein Papier zur sog. "freiwilligen" Ausreise unterschrieben hatten. Ihnen wurde gedroht ohne Unterschrift würde die Duldung nicht weiter verlängert, was eine zwangsweise Abschiebung zur Folge hätte. Außerdem würde dadurch das Wiedereinreiseverbot ausgesprochen.
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Migrationspolitik
25.01.2011
Griechenland: 300 MigrantInnen im Hungerstreik für Legalisierung
Presseinformation
Heute, am 25. Januar 2011, haben 300 MigrantInnen in Athen und
Thessaloniki einen unbefristeten Hungerstreik begonnen.
Asylsuchende,
Papierlose und Flüchtlinge fordern mit dieser koordinierten Aktion eine
Legalisierung aller MigrantInnen in Griechenland.
Die hauptsächlich aus
dem Maghreb stammenden Flüchtlinge schließen sich damit in bisher
ungekanntem Ausmaße dieser drastischen Protestform an, die in letzter
Zeit vermehrt von Flüchtlingen angewandt wurde, um grundlegende Rechte
in Griechenland einzufordern.
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Migrationspolitik
25.01.bis 11.02.2011
Bamako-Dakar-Tour Jan./Feb.2011
Newsletter Nr.1 Juli 2010
von NoLager Bremen
II. Um was geht es bei dem Projekt und wer ist beteiligt:
Zahlreiche Gruppen und Netzwerke aus Afrika und Europa sind inzwischen in die Vorbereitung einer 2 bis 3-wöchigen Aktionstour von Bamako nach Dakar im Januar/Februar 2011 eingestiegen - ein Projekt, zu dem auch die Teilnahme an der Versammlung der "globalen Charta der MigrantInnen/World Charter of Migrants" auf der Insel Gorée/Dakar (2. bis 5. Februar 2011) und am nächsten "Weltsozialforum" in Dakar (6. bis 11. Februar 2011) gehört.
Bislang verläuft der Vorbereitungsprozess eher polyzentrisch: Viele Gruppen und Netzwerke kennen sich nicht oder haben sich zumindest noch nicht getroffen. Trotzdem kann gesagt werden, wer beteiligt ist und wer welche Verantwortlichkeiten trägt:
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Migrationspolitik
21.01.2011
Air France lässt deutsche und französische Passagiere nach Aktion gegen eine Abschiebung festnehmen
Protest über den Wolken:
Flugzeug muss aufgrund einer Abschiebung umdrehen
Paris, 20.1.2011
Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Karawane von Mali zum Weltsozialforum 2011 und andere
Passagiere protestierten am Donnerstag Nachmittag an Bord einer Air France Maschine gegen eine
brutale Abschiebung. Auf Grund der Proteste wurde der Flug AF 3096 von Paris nach Bamako (Mali)
abgebrochen und die Maschine kehrte zum Flughafen Charles-de-Gaulle (Paris) zurück. Auf dem Rollfeld
nahm die Polizei 17 Passagiere, davon acht aus Deutschland, in Gewahrsam.
Der Passagier Michael Hackert
beschrieb die Ereignisse an Bord des Flugzeuges: "Nachdem ein Mann, gefesselt und von mehreren
Polizisten begleitet, sich gegen seine gewaltsame Abschiebung wehrte, solidarisierten sich andere
Reisende mit ihm und standen von ihren Sitzplätzen auf."
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Migrationspolitik
10. bis 12.12.2010
»no border lasts forever«
vision . vernetzung . verbreiterung
EINE KONFERENZ
zu bilanz und perspektiven antirassistischer bewegung
Frankfurt am Main Universität
ffm-bockenheim, Studierendenhaus/koz, Mertonstraße 26 – 28
Verschiedene Gruppen und Initiativen der antirassistischen
Bewegung stellen vielfältige Kampagen und
Projekte vor und laden zur Debatte ein.
Die Konferenz
zielt darauf, dass sich (wieder) mehr und auch neue
Leute an verbindlicheren Diskussionsprozessen sowie
praktischen Vernetzungsansätzen beteiligen – von
der lokalen bis zur transnationalen Ebene.
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Migrationspolitik
25.09. bis zum 03.10.2010
nobordercamp in Brüssel
Das NO BORDER CAMP in BRÜSSEL steht in der Tradition der No Border Camps, die seit den 90er Jahren in der ganzen Welt organisiert werden. Weder normativer Rahmen noch Organisation, ist das No Border Camp vor allem ein Treffen, ein Ort an dem verschiedene Kämpfe zusammenkommen, für ein Ende des Systems der Grenzen, das uns alle trennt.
Wie in Calais oder auf Lesbos in 2009, wird es darum gehen, einen provisorischen autonomen Raum zu schaffen: einen Ort zum Austauschen von Erfahrungen, Fähigkeiten, Informationen und Analysen...; einen Ort zum leben, diskutieren und reflektieren; eine Basis für Aktionen zu Grenzen, Migration und dem Recht, sich frei zu bewegen und zu leben, wo mensch will.
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Migrationspolitik
20.09.2010
Ältermachen + einsperren + zurückschieben = Kindeswohl schützen?
Podiumsdiskussion zum Umgang mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen in Hamburg
im Rahmen der Mobilisierung gegen die IMK vom 17.-19.11.2010 in Hamburg und des Weltkindertags am 20.9.2010
Kölibri, Hein Köllischplatz 12
19.30
Informiert und diskutiert werden soll - zusammen mit Fachleuten aus dem Arbeitsbereich, Betroffenen, VertreterInnen verschiedener Organisationen und Parteien - über die Frage der Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention, Methoden, mit denen Behörden versuchen, die gesetzlich vorgeschriebene Inobhutnahme junger Flüchtlinge zu verhindern und sie umzuverteilen, über fehlende Plätze in der Jugendhilfe, Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, über Fälle von Inhaftierung, Abschiebungen nach dem Dublin II-Abkommen und in Herkunftsländer und die Frage, was wir gemeinsam dagegen tun können.
VeranstalterInnen:
Flüchtlingsrat Hamburg, Café Exil, Infobus, JOG und GEW-Bleiberechtsausschuss
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Migrationspolitik
27.08.-11.09.2010
Welcome to Europe on Tour
Swarming NoBorder-activities in Greece
dear all,
we had it expected already: some plans for the swarming-noborder-activities had to be changed. now there is a concrete plan for swarming activities on samos and lesvos. below you find an updated call.
it will not be a big noborder-camp like last year at lesvos: we will travel with a smaller group (20-50 people) and will try to get in contact with people on the islands as much as possible. we also hope to strenghten the contacts to some friends and activists in turkey during this journey.
as it will not be a noborder-camp with infrastructure-group etc. we will travel more selforganised. there will be possibilities to sleep etc. but it would be good if you get in contact, to have an overview who will be there (contact@w2eu.info). an infotelephone will be available a few days before, we will send the number soon.
see you on samos, lesvos, in brussels or thessaloniki,
yours sincerly
welcome to europe network
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Migrationspolitik
02.bis 05.06.2010
Protest und Demonstration gegen die Kaperung der Free Gaza-Schiffe
Mittwoch 2. Juni
Ida Ehre Platz
16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Mahnwache der Frauen in Schwarz
Donnerstag 03.06.
vor dem Altonaer Bahnhof, Ausgang Ottensener Hauptstraße
19:00 Uhr
Protest und Demonstration gegen die Kaperung der Free Gaza-Schiffe
Freitag 04.06.
18.30 Uhr
Louise-Schröder-Schule Altona
Thedestraße 102, Hamburg-Altona, (S Holstenstraße/S Reeperbahn/Bus 283)
Diskussion:
mit Norman Paech (em. Professor der Hochschule für Wirtschaft und Politik und bis 2009 für DIE LINKE im Bundestag)
und Nader el Sakka, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Hamburg
Samstag 05.06.
in Altona (neben dem Bahnhof, Ottenser Hauptstr /Paul-Nevermann-Platz)
13 bis 15 Uhr
Kundgebungen
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Migrationspolitik
04. bis 06.06. 2010
Karawane-Festival in Jena
Aufruf und Solidaritätserklärung:
Kommt und unterstützt das Karawane-Festival in Jena!
"Vereint gegen koloniales Unrecht in Erinnerung an die Toten der Festung Europa" lautet das Motto des Karawane-Festivals, das vom 4. bis 6. Juni in Jena stattfinden wird.
Mit Liedern gegen Lager, Residenzpflicht und Polizeigewalt, mit Theater und Masken gegen Abschiebung und Frontex, mit Malerei und Filmen zur Situation in den Herkunftsländern: in vielfältigen, vor allem künstlerischen und kulturellen Ausdrucksformen wird an diesem Wochenende in Jena gegen die herrschende Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie ihren (neo)kolonialen Hintergrund demonstriert.
Wir rufen dazu auf, sich an dieser von Flüchtlingsselbstorganisationen initiierten Mobilisierung zu beteiligen und dazu beizutragen, dass das Festival zu einer starken, spektrenübergreifenden Protestaktion wird.
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Migrationspolitik
28.05.2010
Mali/Westafrika:
Organisierung gegen die europäische Abschiebepolitik
Diskussionsveranstaltung
Mit Alassane Dicko und Ousmane Diarra (AME)
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg / Altona
19.30 Uhr
Eintritt frei
Die AME ist eine Selbstorganisation von Abgeschobenen und in Mali, aber auch transnational gegen die
EU-Migrationspolitik aktiv.
Alassane Dicko und Ousmane Diarra, Mitbegründer dieser Organisation, berichten von Flucht- und
Migrationsgründen insbesondere junger AfrikanerInnen, über die Organisierung Abgeschobener gegen
Rückübernahmeabkommen, über Abschiebungen und Frontex.
Diskutiert werden gemeinsame Strategien zum Weltsozialforum im Januar 2011 in Dakar/Senegal gegen diese
Politik in Europa und in Westafrika.
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Migrationspolitik
29.-31.01.2010
"Auf dem Weg"
Erfahrungen der Migration in Italien und Deutschland
Leben und Kampf gegen den Normalzustand
Ein Wochenende in Hamburg
Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg
Wer wir sind:
Wir sind AktivistInnen in Deutschland aus antirassistischen und antikapitalistischen Gruppen
Wir beteiligen uns an Beratungs- als auch Politischen Initiativen
Wir wollen unterschiedliche Erfahrungen und Positionen diskutieren
Programm siehe unter "mehr dazu"
Ebenfalls unter "mehr dazu" ist der Aufruf der afrikanischen ArbeiterInnen von Rosarno in Rom (31.01.10)
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Migrationspolitik
07.und 08.12.2009
HANDEL MACHT KLIMA - Karawane 2009
Von Genf bis Kopenhagen, Alternativen aufzeigen
In Hamburg treffen sich am 7. und 8.12. beide Routen
Zwei wichtige Gipfeltreffen finden Ende 2009 in Europa statt:
die 7. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf und der UN-Klimagipfel in Kopenhagen.
Die HANDEL-MACHT-KLIMA-Karawane 2009 will die Proteste gegen die WTO mit den Prostesten gegen den
Klimagipfel verknüpfen.
Zwischen dem 3.-9.12. fahren 60 Vertreter_innen von sozialen Bewegungen aus dem globalen Süden auf zwei
Routen von Genf nach Kopenhagen.
In Hamburg treffen sich am 7. und 8.12. beide Routen und wir freuen uns, alle Aktivist_innen hier zu haben.
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Migrationspolitik
09.11.2009
Azadi heißt Freiheit
Weil kein mensch illegal ist
Kommt alle zu Aktionen und Veranstaltungen:
Montag, 09.11.09, 19.00 Uhr, Geigenbauschmiede im Valentinskamp (Gängeviertel):
Fotoausstellung über das NoBorderCamp auf Lesbos und das Detention Center Pagani,
Videos über die Grenz "schutz"agentur Frontex der EU und unsere Aktionen dagegen,
über den Kampf der Gefangenen darunter viele Minderjährige und Kinder, eine Audioecke
zu Flucht und Migration, sowie Barbetrieb und DJs.
Freitag, 13.11.09, 18.00 Uhr, Altona zwischen Book und Burgerking:
Kundgebung, anschliessend Wanderkino.
20.30 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2:
Fotos, Filme, Glühwein und Kekse fast wie von Muddi.
Weil alle Menschen das Recht haben zu leben, wo sie leben wollen.
Weil Menschen,
die auf der Flucht sind, selbst entscheiden sollen, wohin sie gehen.
Weil Bewegungsfreiheit
für alle Menschen überall gelten soll, fordern wir:
die Schließung aller Flüchtlingsknäste
sofort
die Abschaffung des Dublin II Abkommens
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Migrationspolitik
07.11.2009
Das Recht auf Bildung
für Kinder von „sans papiers“
im Vergleich Frankreich /Deutschland
workshop
Ida-Ehre-Gesamtschule (Oberstufengebäude)
Lehmweg 14 (Nähe U-Bahn Hoheluft)
12 - 16.00 Uhr
Pierre Mirsalis (Mitglied beim RESF, dem Netzwerk Erziehung ohne Grenzen), Charlotte Mirsalis
(beide ehemalige LehrerInnen) und ein ehemaliger „sans papiers“ berichten über Erfahrungen von
Legalisierung papierloser Kinder und ihrer Eltern durch den Schulbesuch in Frankreich.
Ursula Sapel, langjähriges Mitglied im GEW Bleiberechtsausschuss erzählt von ihren Erfahrungen
im Umgang mit papierlosen Kindern und ihren Eltern, über das Hamburger Schülerregister und die
neuesten Weisungen der Schulsenatorin Christa Goetsch.
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Migrationspolitik
06.11.2009
Papierlos, aber nicht rechtlos
Informationsveranstaltung
Ida-Ehre-Gesamtschule (Oberstufengebäude)
Lehmweg 14 (Nähe U-Bahn Hoheluft)
19.30 Uhr
Ein Streikführer und ehemaliger „sans papiers“ aus Westafrika (Mauretanien) berichtet über
die aktuelle Situation und ihre Kämpfe der „sans papiers“ in Frankreich.
Pierre Mirsalis, Gewerkschafter und seit über 12 Jahren aktiver Unterstützer von Papierlosen
in Paris, informiert über Hintergründe, Erfolge und auch Rückschläge dieser Bewegung.
Einleitend werden 2 kurze Videos gezeigt, die exemplarisch den Arbeitsalltag von Müllarbeitern
und Formen der Organisierung zeigen.
Die Veranstaltung ist mit deutsch-französischer Übersetzung und soll auch Raum für Erfahrungsaustausch
Diskussionen geben.
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Migrationspolitik
15.bis 18.10.2009
3. Sozialforum in Deutschland
Für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Natur
im Wendland
Wir laden alle ein, die sich auf die Suche nach einer gerechten, friedlichen und ökologischen Gesellschaft machen wollen, sich am Dritten Sozialforum in Deutschland vom 15. bis 18. Oktober 2009 im Wendland mit ihren eigenen Vorschlägen und Vorstellungen zu beteiligen und am Vorbereitungsprozess mitzuwirken.
Das Sozialforum in Deutschland ist Teil des Weltsozialforums und arbeitet auf der Grundlage der Charta von Porto Alegre.
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Migrationspolitik
10.10.2009
STOPPT die Missachtung der Menschen- und Völkerrechte
in dem westafrikanischen Land GUINEA!!!
Aufruf zur Demonstration am 09.10.09 um 11 Uhr
Treffpunkt: Vor der guineischen Botschaft in Berlin Jägerstr. 30
153 Menschen wurden am 28.09.09 im Rahmen einer Demonstration der Oppositionsparteien von der Militärregierung des Präsidenten Moussa Dadis Camara ermordet worden.
Die Militärregierung des nationalen Rates der Entwicklung und Demokratie (CNDD) scheint mit dem Massaker vom 28.09.09 jegliche Hoffnung auf einen neuen demokratischen Wandel vorläufig begraben zu haben. Das einzige Ziel dieser Militärregierung junger Offiziere ist nun die Macht mit allen Mitteln zu erhalten.
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Migrationspolitik
08.10.2009
Lesvos-Aufruf gegen Frontex!
Transnationale Kampagne gegen das EU-Grenzregime
Werdet aktiv gegen die Menschenjäger-Agentur der Europäischen Union!
Am 29. August 2009 protestierten Aktivist_innen des NoBorder-Camps auf der griechischen Insel Lesvos
im Hafen von Mytilini, indem sie die Grenzschutz-Posten belagerten und blockierten.
Jede Nacht verlässt das Frontex-Boot den Hafen zusammen mit der griechischen Küstenwache für
Nachtpatrouillen auf dem Meer zwischen Lesvos und der Türkei.
Lesvos ist - was "illegale" Einreisen nach Europa betrifft - einer der "hotspots", ähnlich wie
Lampedusa und Malta. Die Migrant_innen, die täglich auf der Insel ankommen, sind vor allem Flüchtlinge
aus Somalia, Afghanistan, Eritrea, Pakistan und dem Irak, die nach einer besseren Zukunft suchen.
Die Frontex-Patrouillen bringen das Leben der Migrant_innen in Gefahr, indem sie sie zwingen,
bei Nacht und bei schlechtem Wetter in kleinen Schlauchbooten überzusetzen und indem sie ihnen
mit ihren stärkeren Booten Angst einjagen.
Mehr als tausend Migrant_innen sind nach offiziellen Zahlen in den letzten 20 Jahren im Ägaischen
Meer gestorben.
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Migrationspolitik
08.10.2009
Mobilisierungskundgebung
Zur Unterstützung der lokalen Kämpfe
in Pagani und anderen Lagern
findet Anfang November eine transnationale Aktionswoche statt.
Auf dem Gänsemarkt
17.00 Uhr
Erneut kämpfen Migrant_Innen im Internierungslager
Pagani auf der griechischen Insel Lesvos gegen die
Bedingungen, unter welchen sie vom griechischen
Staat festgehalten werden, und für ihre sofortige
Freilassung.
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Migrationspolitik
03.09.2009
Unsichtbare Grenzen
multimedia-show von Benjamin Hiller
vom Lager Horst
Die unsichtbaren Grenzen sind direkt vor uns - wir müssen nur die Augen öffnen!
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Migrationspolitik
02.09.2009
Help us close down Pagani
Support people in Lesvos
von "Noborder Lesvos 2009"
If you have been following our actions of the last days, you are aware
about the immediate necessity to close down the detention centre of Pagani
here in Lesvos. Now we call all on everybody out there, wherever you are,
to take action. It is quick and easy, and you can really help to make a
change: you just need to send a fax or an email.
More information under "mehr dazu"
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Migrationspolitik
24.08.2009
MANIFEST
von Afrikanerinnen und Afrikanern und Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund in Hamburg.
Wir, die wir gegen Diskriminierung vorgehen wollen, unterstützen das Manifest von Afrikanerinnen
und Afrikanern und Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund in Hamburg.
Diskriminierung vermeiden
Es kommt täglich auf Hamburgs Straßen zu rassistischen Äußerungen. Anders als in anderen
Ländern Europas und anderen Großstädten registrieren wir hier verstärkt ein Wegsehen und ein
Schweigen. Rassismus ist kein Kavaliersdelikt, sondern menschenverachtend.
Wir fordern einen Abbau von Diskriminierung.
Wir fordern bessere Aufklärungsarbeit und eine allgemeine Anlaufstelle, um die Forderungen
eines Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus auch in Hamburg als weltoffener Stadt
umzusetzen.
Wir brauchen eine Statistik, Opferhilfe und Unterstützung bei der rechtlichen
Aufarbeitung von Diskriminierung.
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Migrationspolitik
19.08.2009
minderjährige unbegleitete Flüchtlinge im Hungerstreik auf Lesbos, Griechenland
aus der Presseerklärung vom 19.08.09
von "Noborder Lesvos 2009"
Seit dem 18. August 2009 befinden sich auf Lesbos rund 150 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
die im Internierunglager Pagani festgehalten werden, im Hungerstreik.
Sie fordern ihre sofortige Freilassung.
Ihre Situation ist nur ein Beispiel für die menschenunwürdigen Bedingungen, unter denen Flüchtlinge in Griechenland leben müssen.
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Migrationspolitik
11.08.2009
Pressemitteilung:
FRONTEX - Widersprüche im erweiterten Grenzraum
Neue Broschüre der Informationsstelle Militarisierung e.V.
informiert über
Arbeitsweise, Einsätze, Probleme bei und Widerstände gegen die europäische
Grenzschutzagentur
"Wir freuen uns, dass wir viele AktivistInnen und WissenschaftlerInnen dafür gewinnen konnten,
eigens für diese Broschüre Beiträge zu verfassen", so Christoph Marischka von der
Informationsstelle Militarisierung (IMI). "Diese geben u.a. einen Überblick über die bisher
erfolgten Einsätze der Agentur, über ihre Rolle bei Abschiebungen, ihre Zusammenarbeit mit
Geheimdiensten und deren teilweise fehlenden Rechtsgrundlagen", ergänzt Conni Gunßer vom
Flüchtlingsrat Hamburg. Bernd Kasparek von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und
MigrantInnen betont jedoch, dass "in der Broschüre aber auch Ansatzpunkte für eine Kritik geliefert
werden, die weit über juristische und menschenrechtliche Argumentationen herausgeht und sie
Aktionen dokumentiert, die gegen die Agentur stattgefunden haben oder geplant sind". Die
Broschüre umfasst 54 Seiten, wird kostenlos im Internet veröffentlicht und kann für 2,- zzgl. Porto
bei der Informationsstelle Militarisierung bestellt oder in der Buchhandlung "Schwarze Risse" in
Berlin erworben werden. Ab zehn Exemplaren können Organisationen und Weiterverkäufer die
Broschüre für 1,50 Euro pro Stück bei der IMI bestellen.
Auszug aus der Pressemitteilung von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
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Migrationspolitik
31.07.2009
Flüchtlinge auf dem Flughafen Frankfurt
Kleine Anfrage und Antwort der Abg. Mürvet Öztürk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
vom 28.05.2009
Vorbemerkung der Fragestellerin:
Art. 19, Abs. 2 der EU-Richtlinie schreibt vor, dass unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge nicht mit fremden Erwachsenen untergebracht werden dürfen. Anlässlich
eines Besuches von Abg. der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
stellten diese fest, dass der Frankfurter Flughafen diese Richtlinie bislang nicht erfüllt.
In der Erstunterkunft am Frankfurter Flughafen sind alle Flüchtlinge gemeinsam
untergebracht, darunter auch Asyl suchende Minderjährige, Schwangere, Traumatisierte,
aber auch diejenigen, die nach Ablehnung ihres Asylantrags auf ihre Abschiebung
warten. In einem Brief an den Staatsminister Banzer hatte die Abg. Öztürk
bereits auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.
Auch die EU-Kommission hatte
im November 2007 in ihrem Bericht über die Anwendung der Flüchtlingsaufnahmerichtlinie
in den Mitgliedstaaten (KOM (2007) 745) die Umsetzungspraxis in
Deutschland kritisiert.
Sie kam zu dem Fazit, dass gerade "das Eingehen auf die Bedürfnisse
besonders schutzwürdiger Personen zu den Bereichen gehört, in denen die
größten Mängel bei der Anwendung der Richtlinie festgestellt wurden".
Mit dem von
der EU-Kommission deshalb vorgelegten Vorschlag zur Reform der Aufnahmerichtlinie
vom November 2008 soll nun z.B. die Ingewahrsamnahme von allein reisenden
Minderjährigen grundsätzlich untersagt werden.
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Migrationspolitik
27.07.2009
Urteil im Prozess gegen 5 Flüchtlinge
in Rabatt
Information von GADEM
Hier eine ausführliche Information der GADEM (antirassistische Gruppe zur Begleitung und Verteidigung von AusländerInnen und MigrantInnen), einer Organisation in Rabat, über den Prozess gegen die fünf bei den Protesten vor dem UNHCR-Sitz festgenommenen Flüchtlinge.
Siehe frühere Informationen unter 27.06.09
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Migrationspolitik
14.07.2009
NoBorderCamp 09
Lesvos 25.08.09 - 31.08.09
Mobilisierungsveranstaltung
Rote Flora, Schulterblatt 71, 20357 Hamburg
19.00 Uhr
The earth's been covered with borders,
the sky filled with flags.
But there are only two
nations – that of the living and that of the dead
Juca Sabão
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Migrationspolitik
27.06.2009
Flüchtlinge vor dem UNHCR in Rabat von Polizei geräumt
Forderung nach Resettlement unterstützen!
In Rabat saßen mehr als 100 Flüchtlinge
(mit Papieren vom UNHCR) seit dem 18.6.09 vor dem UNHCR-Büro
und fordern Resettlement in einem Drittstaat, weil sie in Marokko keine Rechte haben und keine
Aufenthaltserlaubnis bekommen.
Siehe weitere Informationen am 27.07.09
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Migrationspolitik
15.06.2009
Mali: EU-Migrationspolitik und
Widerstand in Westafrika
Mit Thomas Böwing und Jill Jana Janicki
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr
Eintritt frei - Spende
Die EU-Migrationspolitik versucht seit einigen Jahren, westafrikanische Transit- und Herkunftsländer
wie beispielsweise Mali strategisch mit in den Kampf gegen irreguläre Migration einzubeziehen.
Ein Rückübernahmeabkommen zur Erleichterung von Abschiebungen scheiterte am Widerstand
migrantischer Organisationen und die Aufrüstung der 7000 km langen Grenze erscheint eher als
symbolischer Akt.
Die EU setzt daher verstärkt auf Entwicklungshilfe, um Mali zu einem präventiven
Management der Migration zu bewegen.
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Migrationspolitik
28.05.2009
Vergessene Proteste
Internationalismus und Antirassismus 1964-1983
Mit Niels Seibert (Autor)
Buch/Film
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr
Eintritt 2 Euro
Afrikanische Kommilitonen, die dem SDS 1964 in Westberlin das Regel verletzende Demonstrieren beibringen?
Militante Verhinderung einer Abschiebung 1969?
Fluchthilfe für US Soldaten 1970?
Kampf für die Aufnahme von Asylsuchenden 1973?
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Migrationspolitik
17.05.2009
Brücken statt Mauern
Forderungen zu den Europawahlen im Juni 2009
Aus Anlass der Europa-Wahlen, die im Juni diesen Jahres stattfinden, rufen wir für den 17. Mai 2009
auf zu einer großen und breiten Mobilisierung in ganz Europa und den Ländern des Südens.
Wir, AkteurInnen der Zivilgesellschaften, fordern von den KandidatInnen zu den Europawahlen,
sich dafür zu engagieren, dass die Respektierung von Gerechtigkeit, Grundrechten und Menschenwürde
im Zentrum alternativer Migrations- und Entwicklungspolitik stehen.
Das Dokument (siehe PDF unter "mehr dazu") geht aus von den 70 Empfehlungen der Konferenz "Brücken statt Mauern" (Oktober 2008 in Montreuil) und ist im Wesentlichen gerichtet an die KandidatInnen der Europawahlen.
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Migrationspolitik
28.04.2009
"out of control"
Flüchtlinge an Griechenlands Küsten
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Menschenrechte in Grenzen"
Werkstatt 3, Nernstweg 34, 22765 Hamburg
Beginn: 9.30 Uhr
In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat
Referent: Karl Kopp; Europareferent bei Pro Asyl
Die im Jahr 2004 eigens gegründete Grenzschutzagentur "Frontex" kommt vor allem an den Südgrenzen der
Europäischen Union zum Einsatz, u.a. in der griechischen Ägäis.
Dort versuchen viele Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Iran und aus Somalia, von der Türkei
aus auf die nahe gelegenen griechischen Inseln zu gelangen. Da sich das Überwachungsnetz verdichtet,
weichen die Flüchtenden auf immer riskantere Routen und immer kleinere Boote aus.
Nach Griechenland kommen jährlich rund 20.000 Asylbewerber, die jedoch kaum Chancen auf Anerkennung
haben und in Lagern leben müssen, in denen sie unter katastrophalen Bedingungen auf die Entscheidung
über ihren Antrag warten.
Nach Einschätzung von Karl Kopp ist die Situation dort "out of control".
Er berichtet von den Ergebnissen seiner Untersuchung.
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Migrationspolitik
04.04.2009
Nein zum Krieg! – Nein zur NATO!
Demonstration in Strasbourg
Demo
ab 13.00 Uhr durch Strasbourg
Höhepunkt der Aktionen ist die internationale Demonstration, die am Samstag, den 4.4. 2009 ab 13.00 durch Strasbourg ziehen wird.
Bunt, vielfältig, gewaltig und friedlich soll in phantasievoller Weise unser Protest gegen die NATO zum Ausdruck gebracht werden.
Zur Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gehört dabei sicher auch, dass wir zeit- und ortsnah in Strasbourg demonstrieren können. Dieses Grundrecht muss auch hier wieder - und dieses mal gegen den Obrigkeitststaat von Sarkozy - erstritten werden.
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Migrationspolitik
28.03.2009
Wir zahlen nicht für eure Krise
Globaler Aktionstag
Aufruf zum antikapitalistischen Block
12:00 Uhr Rotes Rathaus | Berlin-Mitte
Globaler Sozialer Widerstand gegen ein Abwälzen der Krisenfolgen – Alternativen zum Kapitalismus erkämpfen!
Generalstreik in Frankreich, Proteste in Griechenland und Italien.
In Island wird die Regierung in die Wüste geschickt.
Massenproteste gegen koloniale Ungleichheit und Armut auf Guadeloupe.
Hungerrevolten in vielen Ländern des "globalen Südens".
Weltweit stehen wir vor einer neuen Welle von sozialen Kämpfen, einige Länder sind schon mittendrin.
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EU - Migrationspolitik
10.01.2009
GAZA: Hamburg steht auf!
Kundgebung am Jungfernstieg
und Menschenkette
um die Binnenalster
14.00 bis 16.00 Uhr
Wir fordern von der israelischen Regierung:
Stoppt den Krieg!
Raus aus Gaza!
Stoppt die Bombardierungen von Gaza!
Schluss mit der Blockade von Gaza!
Ende der Besatzung Palästinas!
Wir fordern die Bundesregierung auf,
diesen Krieg zu verurteilen.
Dienstag 13.01. und Donnerstag 15.01. Mahnwache von 17.00 bis 18.00 Uhr
Gerhard Hauptmannplatz Hamburg
Samstag 17.01. Demonstration
14 Uhr Treffen auf dem Hachmannplatz (Hauptbahnhof)
ab 14 Uhr 30 Demonstration durch die Innenstadt
über den Jungfernstieg zum Axel-Springer-Platz
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EU - Migrationspolitik
10.01.2009
Hamburger Ausländerbehörde kauft Abschiebepapiere
Kleine Anfrage und aktuelle Analyse zu Guinea
Die Bürgerschaftsfraktion der Partei DIE LINKE hat im Dezember 2008 eine Kleine Anfrage zum Kauf von
Abschiebepapieren in Guinea durch Mitarbeiter der Hamburger Ausländerbehörde gemacht und zur Antwort der
Behörde eine Presseerklärung herausgegeben. Beides dokumentieren wir.
In Guinea gab es ja in der Zwischenzeit nach dem Tod von Präsident Lansana Conté einen Militärputsch
und die neue Regierung will laut eigenen Aussagen Korruption bekämpfen (Näheres dazu in einem Artikel von Bernard Schmid). Ob dann noch solche Papiere zu bekommen sind und wie deutsche Behörden jetzt mit Abschiebungen nach Guinea vorzugehen gedenken (EU, AU und UNO erkennen das Regime nicht an), bliebe auch noch zu fragen!
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EU - Migrationspolitik
20.12.2008
Wir vergessen nicht. Wir vergeben nicht.
Internationaler Aktionstag gegen staatliche Morde
Die Demo beginnt um 14 Uhr an der Uni Hamburg/ Allende-Platz
und führt
Richtung Hauptbahnhof.
17.00 Uhr Kungebung am griechischen
Konsulat am Gänsemarkt
Am Samstag den 6. Dezember wurde der 15jährige Alexandros Grigoropoulos von einem Polizisten in Athen
erschossen. Der Tod von Alexandros fand vor dem Hintergrund zahlreicher politischer Auseinandersetzungen
statt. Der größte Teil der griechischen Gefangenen befand sich bis vor kurzem in einem Hungerstreik für
bessere Haftbedingungen.
An den Universitäten und Schulen des Landes brodelt die Unruhe gegen ein marodes
Bildungssystem und am Mittwoch fand ein schon länger angesetzter Generalstreik gegen die Politik der
Regierung statt.
Von der Vollversammlung des besetzten Polytechnikums in Athen wurde nun für den 20. Dezember
in Erinnerung an den in Genua erschossenen Carlo Juliani, die französischen Jugendunruhen in den
Banlieues und alle anderen Betroffenen von staatlicher Gewalt zu einem internationalen Aktionstag
gegen staatliche Morde aufgerufen.
(Auszug aus dem Aufruf
zu dem internationalen Aktionstag von einer Vollversammlung im
besetzen Polythechnikum.)
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EU - Migrationspolitik
03. bis 04.11.2008
Das europäische Gipfeltreffen zur Kontrolle der
Migration in Vichy verhindern
Alle nach Vichy, auch wenn die Zeit kurz ist
Am 3. und 4. November lädt die französische Ratspräsidentschaft und der
französische Minister für Immigration und die 'Nationale Identität',
Brice Hortefeux, alle 27 europäischen Innen- und Justizminister ein.
Ort
des Treffens ist Vichy, Hauptstadt des mit den Nationalsozialisten
kollaborierenden Regimes während des zweiten Weltkriegs, von wo die
Deportation der französischen Juden und Jüdinnen organisiert wurde.
Nun haben die europäischen Minister vor, sich ausgerechnet dort über die
Kontrolle der Arbeitsmigration und die Durchsetzung der berüchtigten
'Rückführungsvereinbahrungen' zu verständigen.
Diese Vereinbahrungen
sollen den rechtlichen Rahmen auf europäischen Niveau angleichen und
verschärfen sowie die Abschiebepraxis koordinieren.
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EU - Migrationspolitik
17. bis 18.10.2008
Aufruf zur Mobilisierung für einen regierungsunabhängigen Migrationsgipfel
Gegen den EU-Afrika-Gipfel im November 2008 in Paris
Frankreich hat das Thema Migration zur einer seiner Prioritäten während der französischen EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2008 gemacht.
Am 15. und 16 Oktober trifft sich der Ministerrat der EU in Brüssel, um einen "Europäischen Pakt über Einwanderung und Asyl" zu verabschieden. Außerdem wird, nach einer ersten Konferenz 2006 in Rabat, im November diesen Jahres in Paris die zweite interministerielle euro-afrikanische Konferenz zu Migration und Entwicklung stattfinden.
Frankreich will seinen europäischen Partnern Verträge vorschlagen zum "konzertierten Management der Migrationsströme und zur gemeinsamen Entwicklung", als Modell für Verhandlungen, in denen auf der einen Seite Frankreich Werbung macht für eine "immigration choisie" (ausgewählte oder selektive Einwanderung) und auf der anderen Seite von den Ländern des Südens fordert, ihre Staatsangehörigen und diejenigen aus Drittländern, die ihr Territorium durchquert haben, zurück zu nehmen.
Informationsveranstaltung
Montag, den 06.10.2008 um 19.30 Uhr
in der W3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
mit einer Vertreterin vom Verein Guinée Solidaire
und einer Vertreterin vom Flüchtlingsrat Hamburg
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EU - Migrationspolitik
18. bis 21.09.2008
European Social Forum
Malmö / Sweden
The ESF Repression Network consists of many, very different, groups,
networks and organisations across Europe. Members of the network are
involved in the preparation of several workshops around the topic
repression.
The ESF program
http://esf2008.org/program/
prepared mostly by volunteers - has only a
very short description of the many workshops during the ESF next week
and so we would like to point your attention to these workshops with
this announcement.
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EU - Migrationspolitik
29. bis 31.08.2008
No Border Camp - Patra in Griechenland
Offener Aufruf zur Beteiligung am No Border Camp
Patra, die drittgrösste Hafenstadt Griechenlands dient den
Flüchtlingen als Anhaltspunkt, um nach Zentral- und Nordeuropa zu
immigrieren.
Hier leben sie in unmenschlichem Zustand auf einem
selbstgebauten Camp, ohne Wasser, Strom und Toiletten, in der Nähe
des Hafens.
Zur Zeit leben hier 1000 junge Männer afganischer
Herkunft (im Sommer steigt die Zahl wesentlich), die wegen des Krieges
oder der Gefahr vor dem religiösen Fundamentalismus der Talibans aus
ihrem Land flüchten müssen, um in Europa ein neues, freieres
Leben mit Würde aufzustellen.
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EU - Migrationspolitik
16. bis 24.08.2008
Antira Sommer Camp 08 in Hamburg
Die camps finden in Lurup statt
Das Camp
Das AntiraSommerCamp 08 stellt sich in den Zusammenhang und
die Kontinuität der vielfältigen, antirassistischen Kämpfe gegen das
Grenzregime Deutschlands und Europas, der vergangenen
Grenzcamps, NoLagerTouren und unseres Widerstandes in
Heiligendamm.
Im Mittelpunkt soll dabei die große Flughafenbesetzungs-Demo
stehen.
Wir Fluten den Hamburger Airport. Egal wie, mit was, durch
wen…
…ob adrett im Smoking, touristisch mit Rollköfferchen, laut durch
Soundanlage, authentisch mit Flugticket, plakativ mit Transpis,
wütend mit Sonnenbrille, bunt als Clowns, einfach ganz-so-wie-dues-
willst…
Fluten heißt kreativ sein heißt den Flughafen irgendwie lahm legen
so lange wie wir können... heißt den Flughafen tränken mit literweise
widerständischer Phantasie heißt Fluten.
Unter "mehr dazu" siehe:
Aufruf in verschiedenen Sprachen
Filmreihe im 3001 Kino vom 16. bis 30.07.08
Veranstaltungen
Aktuell 28.08.2008
Fotoberichte von den Camptagen
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/antiracamp_hamburg08.html
Bei Youtube (Suchbegriff „Klimacamp“) finden sich nahezu alle
Fernsehberichte (21) über das Camp!
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EU - Migrationspolitik
18.08.2008
Die Europäische Grenzschutzagentur
FRONTEX
Missachtung der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Curiohaus Hamburg,Rothenbaumchaussee 15,Hinterhaus Raum A-B-C
19.00 Uhr
Zum Kampf gegen "illegale Migration" in die EU verabschiedete der Rat der Europäischen Union im Oktober
2004 eine Verordnung zur Schaffung der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex, die im Mai 2005
ihre Arbeit aufnahm und im September 2007 ihr Hauptquartier in Warschau bezog. Ihre Hauptaufgabe
soll in der "Verbesserung der Koordination der operativen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten
im Bereich des Schutzes der Außengrenzen der Mitgliedsstaaten" liegen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Antirassistischen Camps vom 16.-24.8.08 in Hamburg statt.
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EU - Migrationspolitik
08.07.2008
Mamadous Fahrt in den Tod
Die Tragödie der irregulären Migration im Mittelmeer
Lesung mit Gabriele del Grande
Werkstatt 3, Nernstweg 32,Hamburg
19.30 Uhr
Der italienische Autor Gabriele del Grande ist im Herbst 2006 18.000 km durch Europa und Afrika gereist,
um die Routen der Flüchtlinge nach zu verfolgen und mit denen zu sprechen, die zurückgeschoben wurden,
die es noch versuchen wollen oder die mindestens einen Angehörigen, die/der sich auf die Reise gemacht
hatte, verloren haben.
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EU - Migrationspolitik
11.06.2008
TaxifahrerInnen sind keine Hilfssheriffs!
Infoveranstaltung
bei „Das Taxi“ Stahltwiete 7,Hamburg
16.00 Uhr
Ende 2007 wurden erstmals an der deutsch-dänischen Grenze
offiziell Taxifahrer der „Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt“ beschuldigt und
letztendlich auch verurteilt. Die Folge waren drei amtskräftige Verurteilungen von deutschen
Taxifahrern in Dänemark zu je 50 Tagen Haft, und unterschiedlich lang verhängten
Einreiseverboten in das dänische Hoheitsgebiet.
Die Kollegen wurden zudem von den Richtern mit der Drohung eingeschüchtert, ihre Haftstrafen
könnten erhöht werden, sollten sie das Urteil nicht anerkennen und von ihrem Recht auf Revision
Gebrauch machen.
Dies zeigt einmal mehr, dass es hier um Abschreckung geht und Exempel statuiert werden sollen.
So entstand eine hitzige Debatte, über die Aufgaben und Befugnisse von TaxifahrerInnen.
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EU - Migrationspolitik
10.06.2008
Die EU-Grenzschutzagentur Frontex: Berichte aus Warschau und Afrika
Veranstaltung mit Amadou M'Bow, AMDH, Mauretanien
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr
Im Rahmen einer transnationalen Aktionskette wird am 6. Juni erstmals das Hauptquartier der europäischen
Grenzschutzagentur Frontex in Warschau zum Ziel einer Protestaktion.
Am Abend des 5. Juni soll in Warschau eine öffentliche Veranstaltung stattfinden, in der die Kritik
an Frontex aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungshorizonten zusammengeführt wird.
Dazu werden nicht nur AktivistInnen von den EU-Süd- und Ostgrenzen erwartet, wo Frontex immer
offensichtlicher als "Eingreiftruppe gegen illegale Migration" in Erscheinung tritt.
Eingeladen ist auch Amadou M'Bow von der Menschenrechtsorganisation AMDH in Mauretanien, in
dessen Hafenstädten Frontex kleine Stützpunkte unterhält, um direkt vor der westafrikanischen Küste
potentielle Bootsflüchtlinge abzufangen.
Wir nutzen die Gelegenheit, Amadou M'Bow auch nach Hamburg einzuladen, um zusammen mit Hamburger
AktivistInnen, ergänzt durch aktuelle Videoaufnahmen, von den Aktionen in Warschau und den
Machenschaften von Frontex in Afrika zu berichten sowie über Möglichkeiten gemeinsamen Widerstands zu
diskutieren.
Ein Anlass dazu werden ein Camp und Aktionstage vom 16.-24.8.08 in Hamburg sein,
über die wir auch informieren werden.
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EU - Migrationspolitik
06.06.2008
Shut down Frontex - Frontex dicht machen!
Aktionstag 6. Juni, Warschau/Polen
Transnationaler Widerstand gegen die "Europäische Grenzagentur" - Grenzregime bekämpfen - für globale Bewegungsfreiheit!
Pressekonferenz und Protest-Belagerung vor dem FRONTEX-Hauptquartier in Warschau. Gegen das europäische Grenzregime und seine Vorverlagerung nach Osten und Süden, im Rahmen der transnationalen migrationsbezogenen Aktionskette.
Während überall die Zahl der Migrant_innen und Flüchtlinge steigt, schafft sich die Europäische Union ein immer restriktiveres Grenzregime, um Migration nach ihren eigenen Interessen zu begrenzen, zu kontrollieren und zu "managen". Das Ergebnis ist gewaltsamer Ausschluss von Migrant_innen und Flüchtlingen: Tausende Menschen sterben jedes Jahr vor den Mauern der Festung Europa, in der Wüste, im Mittelmeer oder im Atlantik. Massenhafte Abschiebungen werden forciert. Millionen Menschen sind als illegalisierte Migrant_innen und Asylsuchende ihrer fundamentalen Menschenrechte und Arbeiter_innenrechte beraubt. FRONTEX, die "Europäische Grenzagentur" spielt eine verhängnisvolle Schlüsselrolle in diesem rassistischen europäischen Grenzregime und hat seit ihrer Gründung 2005 rasch wachsende Bedeutung und Geldmittel erlangt.
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EU - Migrationspolitik
12.05.2008
Illegalisierung und Arbeitskampf im spanischen Almería oder:
Wo kommen eigentlich unsere Tomaten her?
Eine Veranstaltung mit Spitou Mendy
Kölibri , Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg
19.30 Uhr
Im Supermarkt findet sich - beinahe unabhängig von der Jahreszeit - vorgeblich frisches Obst und Gemüse.
Die sozialen Folgen der industriellen Landwirtschaft Europas tragen in erster Linie die ArbeitsmigrantInnen, die während der Saison angestellt werden, um dafür zu sorgen, dass Europa das ganze Jahr über mit Gurken, Auberginen, Paprika und Tomaten versorgt wird.
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EU - Migrationspolitik
15.04.2008
Krieg gegen MigrantInnen an den Grenzen der EU
Veranstaltung mit Hicham Baraka, ABCDS Oujda/Marokko
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg - Altona
19.30 Uhr
Die 2005 gegründete Organisation ABCDS unterstützt in Oujda im Nordosten
Marokkos Flüchtlinge und MigrantInnen, vor allem aus Subsahara-Afrika.
Sie sind dort auf dem Weg Richtung Europa blockiert durch die vorverlagerten
Grenzkontrollen der EU.
Gleichzeitig werden sie von den Ordnungskräften Marokkos, das zu einem der Grenzwächter der EU geworden ist, tagtäglich gejagt, misshandelt und an die geschlossene algerische Grenze abgeschoben.
Hicham Baraka wird - veranschaulicht durch einen Film - von den menschenunwürdigen Bedingungen berichten, unter denen MigrantInnen in Marokko leben, sowie von der Arbeit seiner Organisation zu ihrer sozialen und politischen Unterstützung.
Angesichts zunehmender Repression auch gegen Menschenrechts- und MigrantInnenorganisationen soll es in der Diskussion vor allem darum gehen, wie unsere Solidarität mit AktivistInnen an den Grenzen der EU konkret aussehen könnte und wie wir uns transnational vernetzen können gegen die mörderische EU-Migrationspolitik.
Aktuell 28.04.08
Folgen der Veranstaltung für die ABCDS in Marokko
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EU - Migrationspolitik
31.01.2008
Bewegungen an den Grenzen
EU-Migrationspolitik und Widerstand in Marokko und der Ukraine
Veranstaltung im Rahmen der ARK Veranstaltungsreihe vom 11.01. bis 07.03.2008
"Jenseits der Grenzen"
Rassismus: ganzheitlich verstehen - gemeinsam bekämpfen!
Kölibri, Hein Köllischplatz 12, 20359 HH
um 19.30 Uhr
Fast täglich ist in den Medien vom "Kampf gegen illegale Migration", von angeblich immer erfolgreicheren Einsätzen der EU-Grenzschutzagentur Frontex gegen Bootsflüchtlinge und zurückgehenden Asylbewerberzahlen in den Kernländern der EU, insbesondere in Deutschland, zu lesen.
Über die Lebensgeschichten hinter den steigenden Zahlen der Toten im Mittelmeer, im Atlantik, in der Wüste und an den Landgrenzen der EU, über die massiven Menschenrechtsverletzungen gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen und erst recht über Gruppen und Netzwerke, die versuchen, dieser mörderischen EU-Migrationspolitik etwas entgegen zu setzen, ist dagegen selten etwas zu hören.
Wir möchten deshalb auf dieser Veranstaltung an den Beispielen Marokkos und der Ukraine nicht nur die schreckliche Realität an den EU-Außengrenzen darstellen, sondern auch von den Motiven, Zielen und Aktivitäten der MigrantInnen und von AktivistInnen, die mit ihnen zusammen arbeiten, berichten.
Conni Gunßer und Hagen Kopp haben Gruppen an den Grenzen besucht, an Diskussionen und Aktionen vor Ort teilgenommen und werden auch Fotos und evtl. einen Film davon zeigen.
Veranstalter: Flüchtlingsrat Hamburg
aktuelle Information zum Maghrebinischen Sozialforum in Marokko
unter "mehr dazu" stehen die aktuellen Informationen zum Sozialforum in Marokko
vom 25. bis 27.01.08
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EU - Migrationspolitik
08/09.12.2007
Afrika - Europa - Welche Alternativen?
Gegenaktivitäten zum EU-Afrika-Gipfel in Lissabon
Über 200 AktivistInnen von Gruppen und Bewegungen in Afrika und Europa,
darunter viele afrikanische MigrantInnen, trafen sich am 8. und 9.12.07
zu einer Alternativkonferenz und einer Demonstration gegen den
2. EU-Afrika-Regierungsgipfel in Lissabon.
Neben den EPAs, den "Economic Partnership Agreements", deren Unterzeichnung
von vielen afrikanischen Regierungen abgelehnt wird, Menschenrechten und
Ökologie war Migration ein wesentlicher Schwerpunkt der Debatten.
Auch bei der Demonstration, die am Sonntag lautstark und bunt durch das
Stadtzentrum Lissabons zog, wurden vor allem Parolen gegen die
EPAs und die EU-Migrationspolitik gerufen:
"Afrika ist nicht zu verkaufen!"
"Nicht weniger, nicht mehr - gleiche Rechte!" und
"Kein Mensch ist illegal!" lauteten einige von ihnen.
Diese und weitere Forderungen waren auch in der ganzen Innenstadt als Graffiti zu lesen.
Wir dokumentieren die Presseerklärung mit dem Programm und die Abschlusserklärung des Gegengipfels auf Englisch unter "mehr dazu"
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EU - Migrationspolitik
29.11.2007
Minderjährige Flüchtlinge
an den Grenzen der EU
Die Beispiele Griechenland und Spanien/Marokko
Veranstaltung in der Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg
um 19.30 Uhr
mit Beiträgen von:
Giota Masouridou, Rechtsanwältin aus Athen
Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl
Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg
Die Zahl der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge, sogenannter "MUF", ist in Deutschland und insbesondere in Hamburg in den letzten Jahren rapide gesunken.
Es gab hier Ende der 1990er Jahre 450 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen für MUF, die immer belegt waren mit jungen Flüchtlingen, vor allem aus Afghanistan und Westafrika, aber auch aus anderen Ländern.
Inzwischen bestehen noch 14 dieser Erstaufnahmeplätze. Kaum mehr als 25 MUF schafften es im letzten Jahr, in Hamburg aufgenommen zu werden, während es früher bis zu 100 im Monat waren.
Wo sind diese Jugendlichen geblieben?
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EU - Migrationspolitik
23.11.2007
Der europäische Kampf gegen Flüchtlinge
Diskussionsveranstaltung
Kulturzentrum Lagerhaus
Migrationsbereich: 3. Etage, Schildstrasse 12-19 in Bremen
20.15 Uhr
10 000 Tote an den Außengrenzen der Union. Eine menschliche Katastrophe
außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung
Ein Samstag im Oktober. Ein spanisches Fischerboot trifft 157 km vor den
Kanarischen Inseln auf ein anderes, in Seenot geratenes Schiff.
An Bord: Ein
einzelner Überlebender, neben ihm sieben Tote.
56 weitere Menschen waren
bereits zuvor verdurstet und über Bord geworfen worden, als dem Schiff auf
offener See der Treibstoff ausgegangen war.
Ziel: Europa - um jeden Preis.
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EU - Migrationspolitik
10.11.2007
Migration in der Ukraine
Die neue EU-Außengrenze zur Ukraine und ihre
Auswirkungen auf die Situation von Flüchtlingen im Land
Ort: Treff "Schwarze Katze", Fettstraße 23, 20357 Hamburg
ab 15.00 Uhr
Infos über
politische Situation in der Ukraine
NoBorder-Camp 2007
Flüchtlingsselbstorganisationen
Politische Situation in der Ukraine
Uns ist die politische Situation in der Ukraine unbekannt. Manche Menschen haben innerhalb ihres Lebens mehrmals die Nationalität gewechselt ohne das Land verlassen zu haben.
Die Geschichte des proletarischen und politischen Widerstandes ist lang.
Wir werden über AnarchistInnen, nationalen Widerstand gegen den Sowjetimperialismus, Gaslieferungen, neuem Nationalismus, Grenzen dicht Richtung Osten und Rußland und anderem reden.
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EU - Migrationspolitik
06.10.2007
Ceuta und Melilla, zwei Jahre danach
Mobilisierung für die Rechte der MigrantInnen
Im Herbst 2005 starben 11 Menschen in der Folge von Schüssen mit scharfer Munition auf MigrantInnen, die versuchten, gemeinsam die Zäune von Ceuta und dann die von Melilla zu überwinden. Einige Tage später waren Hunderte von MigrantInnen von den marokkanischen Behörden in Wüstengebieten im Osten und Süden ausgesetzt worden, ohne Nahrungsmittel und genügend Wasser zum Überleben. Es folgten Busse und Flugzeuge, die die MigrantInnen von einer Region Marokkos in die andere verfrachteten, von Militärcamps in Abschiebelager, und ein Teil von ihnen wurde in ihre Herkunftsländer abgeschoben, mit Hilfe ihrer jeweiligen Botschaften.
Die Europäische Union hat nie auch nur ihre geringste Verantwortung anerkannt für diese Ereignisse, obwohl sie diktiert sind durch ihre immer rigideren Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen an ihren Grenzen, die mehr und mehr nach Süden verlagert werden im Zusammenhang mit ihrem Druck auf Transit- und Herkunftsländer.
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EU - Migrationspolitik
06.09.2007
Prozess gegen Retter aus Seenot in Italien
Pressemitteilung des Flüchtlingsrat Hamburg
Am 8. August 2007 haben tunesische Fischer vor der Küste von Lampedusa
44 Menschen eines in Seenot befindlichen Flüchtlingsbootes das Leben
gerettet und in Lampedusa an Land gebracht. Diese humanitäre und
seemännische Selbstverständlichkeit wird nun von den italienischen
Gerichten als Straftat verfolgt: Seit dem 22. August müssen sich sieben
tunesische Fischer für ihre "Tat" vor einem Gericht in Agrigent
(Sizilien) verantworten.
Flüchtlingsrat Hamburg 06.09.2007
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EU - Migrationspolitik
01.08.2007
Wohin die Jagd auf MigrantInnen im Namen des Schutzes der Grenzen Europas führt
Todesschüsse in Laâyoune für den Versuch, Marokko zu verlassen
Misshandlungen und Massenabschiebungen in Oujda
Beinahe zwei Jahre nach den dramatischen Ereignissen vom September/Oktober 2005, als 11 Menschen niedergeschossen wurden für die einfache Tatsache, dass sie die Zäune überqueren wollten, die sie von den zwei Enklaven Ceuta und Melilla trennten, sind jetzt zwei Menschen gestorben in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2007 unter den Schüssen der marokkanischen Ordnungskräfte, als sie versuchten, von der Küste von Laâyoune im Süden Marokkos aufs Meer zu gelangen. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.
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EU - Migrationspolitik
26.07.2007
Die neue EU-Außengrenze zur Ukraine und ihre
Auswirkung auf die Situation von Flüchtlingen im Land
und up dates zum no border camp in Uzhgorod/Ukraine
Veranstaltung
Bildungswerk, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin
U-Bahn Herrmannplatz
19:30 Uhr
Die Außengrenzen der Europäischen Union verschieben sich immer weiter nach
Osten.
Schon seit Jahren ist die Ukraine angehalten, Flüchtlinge am
Grenzübertritt gen Westen zu hindern.
In einigen Regionen existieren
bereits Internierungslager für Flüchtlinge, deren Zahl wird in den
kommenden Jahren ansteigen.
Die Situation für Flüchtlinge in der Ukraine
ist extrem instabil und von Behördenwillkür geprägt.
Zunehmend lassen sich
auch Abschiebungen in die Herkunftsländer beobachten.
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EU - Migrationspolitik
21.06.2007
Kein Krieg gegen Flüchtlinge!
EU-Migrationspolitik, Kriminalisierung von Flüchtlingshilfe und
Recht auf Bewegungsfreiheit
Veranstaltung mit Elias Bierdel
ehemaliger Vorsitzender der Cap Anamur
und Conni Gunßer, Flüchtlingrat Hamburg
19.30 Uhr in der Werkstatt 3, Nernstweg 32
22765 Hamburg-Altona
Jährlich sterben mehrere Tausend Menschen auf dem Weg nach Europa, eine immer größere Zahl
im Meer. Die Versuche von Flüchtlingen, der Perspektivlosigkeit und dem Elend ihrer
Herkunftsregionen zu entkommen und das Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit wahrzunehmen,
werden von den Mitgliedsländern der EU mit einer Politik der Militarisierung der Außengrenzen
beantwortet.
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EU - Migrationspolitik
20.06.2007
Weltflüchtlingstag
Hart an der Grenze: Die EU versagt beim Schutz von Flüchtlingen
aus der Pressemitteilung von Pro Asyl und amnesty international
Berlin, 18. Juni 2007
Die Europäische Union (EU) betrachtet Flüchtlinge als Gefahr - und nicht als Menschen, die Schutz brauchen.
"Abschottung, Abweisung, Auslagerung - das ist die Antwort der EU auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer und an den Ostgrenzen.
Vorschläge zum Schutz von Flüchtlingen und zur Beseitigung der Fluchtursachen aber gibt es nicht", kritisierten amnesty international (ai) und Pro Asyl
anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni) beim heutigen 7. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz.
Beide Organisationen forderten einen umfassenden Rettungsplan für Flüchtlinge.
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EU - Migrationspolitik
25.01.2007
Mauretanien: Transitland für MigrantInnen
oder Hilfspolizist der EU?
Veranstaltung mit Amadou M'Bow von der AMDH
(Menschenrechtsvereinigung Mauretaniens)
19.30 Uhr
in der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22675 Hamburg
Im März 2006 ging das bisher eher unbekannte westafrikanische Land Mauretanien auch
in Deutschland durch die Schlagzeilen: Marokko hatte nach dem Sturm von MigrantInnen
auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla im Oktober 2005 mit Hilfe der EU seine
Grenzsicherung verstärkt. Als Konsequenz versuchten seitdem Tausende von
Bootsflüchtlingen, über die wesentlich weitere und riskantere Route von Mauretanien auf
die Kanarischen Inseln zu gelangen. Die EU bot der mauretanischen Regierung Geld für
gemeinsame Küstenpatrouillen mit der EU-Grenzschutzagentur "Frontex", den Bau von
Internierungslagern und die Durchführung von Abschiebungen.
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EU - Migrationspolitik
23.12.2006
Schwere Menschenrechtsverletzungen bei den Abschiebungen
von Einwanderen in Marokko
Six busses with about 400 people left Rabat into the direction of Oujda (Algerian border)
Der Bürgermeister von Rabat erklärte am 23.12. nachmittags, dass die Abschiebungen
von mehr als 400 Einwanderern, Flüchtlingen und subsaharischen AsylbewerberInnen an
die Grenze zu Algerien der Durchführung der erreichten Vereinbarungen auf dem letzten
euro-afrikanischem Gipfel, der vor einigen Monaten in der marokkanischen Hauptstadt
stattfand, entsprächen.
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EU - Migrationspolitik
07.10.2006
Aufruf zur Demonstration in Hamburg
am transnationalen MigrationsAktionsTag
Samstag, den 7.10.06
14.00 Uhr ab Hamburg-Hauptbahnhof
(Ausgang Glockengießerwall)
In vielen europäischen und afrikanischen Ländern rufen Flüchtlings-, MigrantInnen-
und Menschenrechtsorganisationen für den 7. Oktober zu einem Aktionstag gegen die
restriktive und menschenfeindliche europäische Migrationspolitik auf. Beschlossen
wurde dies auf dem Europäischen Sozialforum (ESF), zu dem sich im Mai
ca. 15.000 Menschen in Athen versammelten.
Mit unserem Aufruf knüpfen wir direkt an eine Erklärung des Weltsozialforums (WSF)
in Bamako/Mali an, das im Januar 2006 unmissverständlich zur herrschenden
Migrationspolitik Stellung genommen hat: "Im Namen der Bekämpfung "illegaler"
Einwanderung setzen Regierungen repressive Verfahren ein und weiten die Grenzen
wohlhabender Nationen durch Internierungslager, Vertreibungen, Abschiebungen und
Selektion von Arbeitskräften aus". Das WSF rief auf zu einer einjährigen
internationalen Mobilisierung "zur Verteidigung des Rechts aller Menschen darauf,
sich frei in der Welt bewegen zu können und ihr Schicksal selbst zu bestimmen."
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EU - Migrationspolitik
29.09.2006
Immigrationsgipfel der EU-Mittelmeeranrainer-Staaten in Madrid
Zum heutigen Tag des Flüchtlings
Der heutige Immigrationsgipfel der sieben EU-Mittelmeerländer sowie Portugals ist die
weitere Einstimmung auf die verschärfte Militarisierung der EU-Seegrenzen,
kritisiert PRO ASYL. Wer hauptsächlich über Abschottung und Abschiebungen,
über Patrouillenboote und Druck auf die afrikanischen Staaten redet, der zäumt
das Pferd von hinten auf. Im Zentrum der Bemühungen der EU muss stattdessen die
Achtung der Menschenrechte stehen. Dazu gehört der Zugang zu einem fairen Asylverfahren.
Auch können sich die EU-Staaten nicht mehr um eine gemeinsame europäische
Einwanderungspolitik drücken.
Aus der Presseerklärung von PRO ASYL
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EU - Migrationspolitik
15.09.2006
Abschiebungen aus Spanien
Verletzungen der Menschenrechte
Die spanische Regierung hat in diesen Tagen begonnen,
auf den Kanarischen Inseln ankommende "Bootsflüchtlinge" in den Senegal auszufliegen.
Nach Presseberichten sollen sie zum Teil nur wenige Tage in Spanien gewesen sein.
PRO ASYL sieht eine "mehrfache Verletzung menschenrechtlicher Standards":
Aus der Pressemitteilung von PRO ASYL vom 15.09.2006
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EU - Migrationspolitik
15.08.2006
Vorbereitungstreffen für eine Demonstration in Hamburg
am 07.10.2006
transnationaler MigrationsAktionsTag
um 19 Uhr im Seminarraum der Werkstatt 3, Nernstweg 32
(Nähe Bahnhof Altona)
Einladung
auf dem Europäischen Sozialforum (ESF), zu dem sich vom 4.-7.5.06 ca. 15.000 Menschen in Athen
versammelten und das zum ersten Mal Migration als einen Schwerpunkt behandelte,
wurde ein Aufruf für einen transnationalen Aktionstag am 7.10.06 in Europa und
Afrika beschlossen, anknüpfend an eine Erklärung des polyzentrischen
Weltsozialforums im Januar in Bamako. Diese ruft zu einer internationalen
Mobilisierung für das Recht aller Menschen, sich frei in dieser Welt zu bewegen auf,
mit Hinblick auf das im Januar 2007 in Nairobi/Kenia stattfindende Weltsozialforum.
Außerdem soll Bezug genommen werden auf die amerikanische MigrantInnenbewegung.
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Lagerpolitik
30.06.bis 01.07.2006
Euro-afrikanische Nicht-Regierungs-Konferenz
Gastgebendes Land: Marokko (Rabat)
Wir rufen die gesamten AkteurInnen der Zivilgesellschaften Nordafrikas, Subsahara-Afrikas und Europas auf, teilzunehmen an einer euro-afrikanischen Nicht-Regierungs-Konferenz über den Respekt gegenüber den Grundrechten, Bewegungsfreiheit für alle, eine Politik der Entwicklung und Teilung des Wohlstands, die nicht mit der Bedingung von Sicherheitszielen verknüpft wird, über den Kampf gegen die Sicherheitspolitiken und ihre Konsequenzen, über Politiken der Aufnahme und Integration, die das Recht auf Asyl rehabilitieren und die Anerkennung der Gesamtheit der Rechte von MigrantInnen, als Arbeitskräfte und BürgerInnen.
Am Ende dieser Konferenz wird das erste euro-afrikanische Nicht-Regierungs-Manifest über Migrationen, die Grundrechte und die Bewegungsfreiheit verabschiedet werden.
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EU - Migrationspolitik
24.06.2006
Verhaftungen in Barcelona
free the Barcelona 59!
Barcelona June 2006
This morning the 2nd European Caravan for the freedom of movement the 1st
European caravan took place in Ceuta to denounce the deaths of more than
40 people crossing the border fence- continues with its programme of
activities that begun yesterday
afternoon.
At around 10:30am, more than 100 people from different
European countries congregated in front of the doors of what will be the
new migrant detention centre, currently in construction in
Zona Franca (Barcelona).
They entered peacefully in the site and placed
placards denouncing the use that the centre will have.
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EU - Migrationspolitik
04.bis 07. Mai 2006
EUROPEAN SOCIAL FORUM
ATHENS 2006
Against the regression of the rights, let us act together !
The fourth ESF gives a strong place to the migrations struggles, analyses
and demands and shows the strength of European movement who refuse to
support public policies leading to more discriminations and exclusion.
More or less every day we can find all over Europe: protests and campaigns
for the right to stay and equality, carried by self-organisations of
refugees and migrants or by various migration-related initiatives.
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EU - Migrationspolitik
28.03.2006
Haftbedingungen von MigrantInnen auf Malta
The malta independent online
Malta - The Malta Independent.
"Im Endeffekt könnte die Kritik
an den Haftbedingungen in den Anstalten für illegale
Immigranten ein Segen für die maltesische Regierung sein",
schreibt die Zeitung, nachdem eine EU-Parlamentsdelegation zwei
dieser Zentren inspiziert hat. "Erniedrigend, empörend und
unmenschlich waren einige der Worte, mit denen sie beschrieben,
was sie sahen... Die Delegation des Europaparlaments hat Malta
einen großen Gefallen getan. Die Kritik ist hart - vermutlich
härter, als viele erwartet haben und ließ uns erröten. Und
doch gibt sie der Regierung, die im Gegensatz zu manch anderem
meint, illegale Einwanderung sei kein nationales sondern ein
europäisches Problem, großen Auftrieb. Der Besuch vom Freitag
könnte für Malta besser sein als 100 Ratstreffen in Brüssel.
Jetzt muss die Regierung den Augenblick nutzen und angesichts
der Kritik dringend notwendige Hilfe einfordern."
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EU - Migrationspolitik
20.03.2006
Reflexion eines Einwanderers, der von Mauretanien auf die Kanarischen Inseln reisen wird
Brief eines Betroffenen
Ich kenne diesen senegalesischen Kompagnero seit dem wir uns im Wald von Ceuta im
Jahre 2003 trafen. Ein intelligenter Mann, gebildet und kämpferisch, er wurde von
Marokko nach Senegal abgeschoben nachdem was im spanischen Staat die Krise der Zäune
genannt wurde. Jetzt versucht er es auf eine andere Art, ein neuer Weg durch Mauretanien
und erklärt uns ganz klar warum und lacht sehr über einige Informationen, die wir
in den Kommunikationsmedien gehört haben.
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EU - Migrationspolitik
10.03.2006
Aufruf von Bamako
für den Respekt und die Würde
der MigrantInnen
Polyzentrisches Weltsozialforum,
Januar 2006
Bamako, Mali
Das Polyzentrische Weltsozialforum fügt sich ein in den Prozess der Konstruktion einer
Alternative zur neoliberalen Politik.
Im Namen des Kampfs gegen die heimliche Einwanderung arbeiten die Regierungen an einer
Politik der Repression und Externalisierung an den Grenzen der reichen Länder, mit Hilfe
von Lagern, Zurückweisungen, Abschiebungen und Auswahl von Arbeitskräften.
Diese Politik führt vor allem zu den Dramen von Ceuta und Melilla und dem von Kairo,
zu Toten in der Wüste, im Mittelmeer oder im Rio Grande.
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EU - Migrationspolitik
05.11.2005
Demonstration in Ceuta Ceuta - European Caravan Against the Death Fence
vom 05. bis 06.11.2005
Today the European caravan in Ceuta has begun to denounce the barbery
comitted in the name of European democracy. In response to the recent
border shootings commited against people crossing into Spanish territory,
groups from all parts of Europe have come together for two days of
mobilitation against the so-called Death Fence. This morning the caravan
has in a march through the city of Ceuta, heading towards the heavily
militerized border zone.
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EU - Migrationspolitik
14.10.2005
Demonstration in Hamburg gegen die völkerrechtswidrigen Abschiebungen von Flüchtlingen aus Spanien
am Freitag, den 14.10.2005 um 14.00 Uhr
vom spanischen Generalkonsulat, Mittelweg 37 (Nähe Dammtor)
zum "Infopoint Europa", Adolphsplatz (Nähe Rathaus)
Anlässlich der menschenrechtswidrigen Abschiebungen aus Spanien und Marokko und den
täglich mehr werdenden Toten an den EU-Grenzen ruft der Flüchtlingsrat Hamburg zusammen mit
zahlreichen anderen Gruppen und Organisationen zu einer Demonstartion auf.
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EU - Migrationspolitik
27.09.2005
Hunderte Afrikaner stürmen spanische Exklave Melilla
SPIEGEL ONLINE 27.09.2005
REUTERS Melilla: Flüchtlinge nach dem Sturm auf die spanische Exklave
Dramatische Szenen in der spanischen Exklave Melilla in Nordafrika:
Bei einem Massenansturm von Flüchtlingen ist es rund 100 Menschen gelungen,
den Absperrzaun zu überwinden und auf spanisches Territorium zu gelangen.
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EU - Migrationspolitik
24.06.2005
Das Libyen-Projekt
Tripolis - Tunis - Berlin
TRIPOLIS/TUNIS/BERLIN (Eigener Bericht von German Foreign Policy.com)
Die libyschen Grenzbehörden werden einem
EU-Kommando unter deutscher Beteiligung zugeordnet und sollen afrikanische Migranten
im Mittelmeer abfangen. Dies bestätigt das Büro des EU-Delegationsleiters in Nordafrika
auf Anfrage von german-foreign-policy.com. Der vom deutschen Innenminister Schily (SPD)
verfolgte Plan wird seit Anfang Juni umgesetzt und bereitet den Einsatz einer
hochgerüsteten "Task Force" vor. Sie besteht aus Schnellbooten, Flugzeugen und
Hightech-Gerät meist deutscher Provenienz. Zugleich werden an der libyschen Küste
Auffanglager errichtet, um die Migranten nach Verwendbarkeit für den legalen
Arbeitsmarkt zu sichten. "Europa" benötige dringend "mehr Migration", sagte der
EU-Kommissar für "Justiz, Freiheit und Sicherheit", Franco Frattini, am Montag in Dublin.
Gegen die deutsch inspirierte Grenzpolitik an der afrikanischen Nordküste protestiert
amnesty international. Libyen verfügt über "kein funktionierendes Asylsystem" und ist
wegen "katastrophale(r) Haftbedingungen" bekannt, heißt es in einer Stellungnahme der
Organisation
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EU - Migrationspolitik
19.12.2004 Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge
Flüchtlingsabwehr und Lagerpläne der EU
Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge
Flüchtlingsabwehr und Lagerpläne der EU
Die ersten europäischen Pläne für Flüchtlingslager in Kriegs- und Krisenregionen und an
den Rändern der EU entstanden nicht zufällig zeitgleich zum Beginn des Irakkriegs im
Frühjahr 2003. Fast ein Jahr lang gab es nur in Spezialistenkreisen eine Diskussion
über solche Lagerpläne. Mit dem Medienrummel um den "Fall Cap Anamur" im Juli 2004
tauchten sie plötzlich wieder auf, ausgelöst durch den Vorschlag des deutschen Innenministers
Schily - in eiliger Abstimmung mit seinem italienischen Amtskollegen Pisanu - "Auffanglager"
für Bootsflüchtlinge in Nordafrika einzurichten.
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EU - Migrationspolitik
15.07.2004 Kundgebung vor dem italienischem Generalkonsulat
Unterstützung der Flüchtlinge von
der Cap Anamur
Hamburger Flüchtlingsrat forderte Bleiberecht für die afrikanischen Flüchtlinge
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