Abschiebepolitik

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Abschiebepolitik
18.01.2012
Stopp mit dem Packen ! Alle Bleiben !
Ein Abend mit Roma aus Hamburg
Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55, 20359 Hamburg
in der Aula
19.30 bis ca 22.00 Uhr
Mehrere Roma Familien aus Serbien und Mazedonien kämpfen
seit 2010 für ein Bleiberecht in Hamburg.
Ihre Kinder sind oft in Deutschland geboren und fühlen sich
hier zuhause.
Unter Druck der Ausländerbehörde und als Folge der
Deutschen und Europäischen Migrationspolitik wurden viele
Roma bereits abgeschoben oder « freiwillig » zurückgeschickt.
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14.01.2012
Solidarität mit den Menschen im Lager Horst!
Kundgebung in Horst am Samstag, 14.01.2012
um 12 Uhr
Gemeinsame Anreise aus Hamburg für Bahn und Auto:
09.30 Uhr S-Bahn Sternschanze
Einfachste Anreise ist mit dem Auto.
Kommt alle zur Kundgebung!!
Seit 2006 nutzt Hamburg das Lager Nostorf/Horst in MV als Erstaufnahmeeinrichtung für die in Hamburg ankommenden Flüchtlinge.
Der Vertrag zwischen HH und MV wurde zwar zum September 2012 gekündigt, aber erneute Verhandlungen von Seiten des SPD Senats zur Weiterführung sind im Gespräch.
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07.12.2011
Zwei mal 99 "alle bleiben!"-Luftballons in Hamburg
Flüchtlingsrat Hamburg beteiligt sich an der Luftballonaktion zur IMK
Jeweils 99 "alle bleiben!" /"I Love Bleiberecht" Luftballons mit Info-Anhängern
sollen anlässlich der Innenministerkonferenz am 07.12.2011 in 25 verschiedenen
Städten freigelassen werden. Am gleichen Tag wird es auch in Wiesbaden, der Stadt in der dieses Jahr die IMK stattfinden soll, einen Massenaufstieg von diesen Ballons geben.
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07. bis 10.12.2011
bundesweite JOG – Jugendkonferenz
in Wiesbaden
Vom 07. bis zum 10.12.2011 findet die
9. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen – Konferenz in Wiesbaden statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Wiesbaden: „Wir sind gekommen, um nicht nur zu bleiben, sondern auch mitzugestalten!“
In diesem Rahmen veranstalten die Jugendliche ohne Grenzen (JOG) und ihre Bündnispartner am 07.12.11 die Demonstration „I love Bleiberecht für ALLE!“ – mehrere tausend Menschen werden erwartet…
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28.09.2011
Abschiebung von Roma- und Sinti-Familien
Pressekonferenz der Fraktion DIE LINKEN gemeinsam mit dem Flüchlingsrat Hamburg
Fraktionsbüro DIE LINKE, Buceriusstr. 2 (ehem. Curienstr. 2), 1. Stock, 20095 Hamburg
12.00 Uhr
Gestern hat sich der Eingabenausschuss mit den Eingaben von rund 20 Roma-
und Sinti aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens bezüglich ihrer drohenden
Abschiebung befasst.
Am Donnerstag, dem 29.9.2011 wird die Bürgerschaft in
dieser Sache Abstimmen
(TOP V./2, Berichte des Eingabenausschusses 1530,1531).
Deshalb lädt die Fraktion DIE LINKE zur Pressekonferenz mit der
Rechtsanwältin der Betroffenen Sigrid Töpfer (Flüchtlingsrat Hamburg) und
VertreterInnen der vier Roma und Sinti-Familien ein, die im Rahmen der
Pressekonferenz über ihre Lage informieren werden.
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07.09.2011
Härtefallkommission entscheidet am 8.9. über Bleiberecht
für 4 Roma-Familien,
Pressekonferenz
Curiohaus (GEW), Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
11.00 Uhr
Seit Anfang des Jahres versucht Hamburg Roma aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, die hier
vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus Deutschland abzuschieben.
Viele wurden von der Aus-länderbehörde genötigt, Papiere zur sog. "freiwilligen Ausreise" zu
unterzeichnen.
Für 11 davon betroffene Familien haben UnterstützerInnen Petitionen beim Petitionsausschuss der
Hamburger Bürgerschaft eingereicht.
Der Petitionsausschuss hat sich auf zwei Sitzungen im Juni und August mit den gut begründeten
Petitionen befasst – immer begleitet von Kundgebungen der Roma und ihrer UnterstützerInnen vor dem
Tagungsort. Doch nicht eine einzige der 11 Petition wurde positiv beschieden! –
Zwar wurden 4 Petitionen in die Härtefallkommission überwiesen und erhalten damit noch eine
kleine Chance, aber 7 Petitionen wurden abgelehnt und die Menschen damit einem elenden
Schicksal in Serbien/Mazedonien überlassen.
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25.08.2011
Petitionsausschuss Hamburg verweigert Roma-Familien Bleiberecht
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Seit Anfang diesen Jahres versucht Hamburg – wie auch andere Bundesländer – Roma aus den
Nachfolgestaaten des ehem. Jugoslawien, die hier vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus
Deutschland abzuschieben. Viele wurden von der Ausländerbehörde genötigt, Papiere zur sog.
„freiwilligen Ausreise“ zu unterzeichnen.
Für einige der Betroffenen – 11 Familien mit insgesamt ca. 50 Personen – haben UnterstützerInnen
(u.a. der Flüchtlingsrat) Petitionen beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft eingereicht.
Parallel dazu wurde von der Fraktion der Linken in der Bürgerschaft Hamburg ein Antrag auf Bleibe-
recht für Roma und Sinti in Hamburg eingebracht, der aber nach Behandlung im Innenausschuss
abgelehnt wurde.
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15.08.2011
Roma-Familien bleiben!
Kundgebung
vor dem Victoria-Haus, Schmiedestrasse 2, (Gebäude, in dem der Eingabenausschuss tagt)
15.00 Uhr
An diesem Nachmittag werden erneut in der Eingabenausschusssitzung um 15:30 Uhr Petitionen in Hamburg lebender Roma-Familien verhandelt.
Den Mitgliedern des Eingabenausschusses soll nochmals deutlich gemacht werden, dass sich viele Menschen für ein Bleiberecht der Roma-Familien, die auch selbst dort sein werden, einsetzen.
Nach "mehr dazu" siehe Beschluss zum Abschiebestopp von Roma in Baden - Württemberg
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15.06.2011
Innenausschuss
Presseerklärung
Flüchtlingsrat Hamburg
Am gestrigen Tag hat der Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD, CDU und FDP den Antrag "Abschiebungen von Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens" der Partei die Linke abgelehnt. Abgelehnt wurde auch ein Antrag der GAL auf einen
6-monatigen Abschiebestopp für diese Menschen sowie ein Zusatzantrag der Partei Die Linke, vor einer Entscheidung ein Expertengremium zu der Situation der Roma in Serbien und Mazedonien zu befragen.
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Abschiebepolitik
14.06.2011
Alle ROMA bleiben hier!
Kommt zur öffentlichen Innenausschuss-Sitzung in das Rathaus
Rathaus
16 Uhr Pressekonferenz
17 Uhr Sitzungsbeginn
In der Innenausschuss-Sitzung wird am 14.06.11 das Thema Abschiebungsstopp von
Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens verhandelt
(Antrag der Fraktion DIE LINKE).
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Abschiebepolitik
27. bis 29.05.2011
grenzfrei
selbst bestimmt frei bewegt
Festival in Münster am Schlossplatz
Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben und globale Bewegungsfreiheit eintreten!
Auf zum grenzfrei festival!
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Abschiebepolitik
24.05.2011
Roma und Cinti in Hamburg
von 1992 bis heute
Informationsveranstaltung
von
DIE LINKE AG Antifaschismus
DIE LINKE AG Migration und Flucht
Flüchtlingsrat Hamburg
Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg-Ottensen
19.00 Uhr
Zurzeit sind 11 Familien in Hamburg von der Abschiebung bedroht. Der Schwerpunkt dieses Abends liegt auf der Lebenssituation seit Anfang der 90iger Jahre bis heute.
Wie leben Roma-Flüchtlinge in Hamburg? Wie ist ihre Wohnsituation? Warum wird die Einschulung ihrer Kinder von der Behörde hinausgezögert, obwohl Schulpflicht besteht? Wie verhält es sich mit der Gesundheit und der medizini-schen Versorgung? Wie verhält sich die Ausländerbehörde? Warum sollen die Roma-Familien jetzt abgeschoben werden und wie sieht die aktuelle Situation aus?
Darüber wollen wir mit Euch reden.
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15.05.2011
Sei mir nahe, denn mir ist angst!
Andacht mit Musik, und der
Möglichkeit, sich zu informieren
Treffpunkt:
13.30 Uhr
Jean-Dolidier-Weg, Bushaltestelle Mahnmal, Nähe Haus des Gedenkens und Mahnmal.
S2/ 21 Bergedorf, Bus 227 oder 327
Auto: A 25, Ausfahrt Curslack, der Ausschilderung folgen
Am 15.Mai 2011 um 13.30 Uhr rufen wir als kirchliche Beauftragte alle auf,
sich zu informieren über die dohenden Abschiebungen von mehreren Roma-Familien und miteinander
gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Es laden ein:
Die Ökumenebeauftragte der NEK, Fanny Dethloff
Die Flüchtlingsbeauftragte der NEK, Martina Severin-Kaiser
und Pastor Veit Butler
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22.04.2011
Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge
Karfreitag, 22. April
Ökumen. Kapelle HafenCity
12.45 Uhr
Auf einem politischen Kreuzweg halten wir an verschiedenen Stationen inne und machen die Ausgrenzung von Flüchtlingen unter uns heute sichtbar.
Wir bringen u.a. diese Themen auf die Straße: Abschiebungen vom Hamburger Flughafen, die Situation der Roma und die Piraterie am Horn von Afrika.
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Abschiebepolitik
31.03.2011
Roma bleiben draußen vor der Tür
SPD BEKOMMT BESUCH
Etwa 20 von Abschiebung bedrohte Roma und UnterstützerInnen haben gestern die Hamburger
SPD-Parteizentrale besucht. Ihr Vorhaben, Forderungen gegen die Abschiebung von Roma nach
Serbien und Mazedonien vorzutragen und einen Termin bei Innensenator Michael Neumann zu bekommen,
stieß bereits am Eingang auf Widerstand: Die Türen blieben zu.
Landesgeschäftsführerin Karin Timmermann kam nach draußen und erreichte Neumann telefonisch.
Sie versprach daraufhin einen baldigen Gesprächstermin.
Am 9. Mai tagt der Petitionsausschuss der Bürgerschaft über Anträge gegen die Abschiebung einzelner Roma-Familien.
Ulrike Schmidt TAZ HH 01.04.2011
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Abschiebepolitik
22.03.2011
Kundgebung im Rahmen des bundesweiten Aktionstages :
Ida Ehre Platz (Innenstadt, gegenüber des Mönkebrunnens)
16.00 Uhr
Seit einigen Wochen werden Roma aus den Staaten Ex-Jugoslawiens, v.a. aus Serbien und Mazedonien,
die (z.T. schon seit vielen Jahren) in Hamburg leben, von der Ausländerbehörde mit Abschiebung
bedroht und genötigt, ein Papier zu unterschreiben, mit dem sie ihre "freiwillige" Ausreise erklären.
Einige Familien wurden daraufhin bereits "freiwillig" abgeschoben, anderen steht dies unmittelbar
bevor.
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Abschiebepolitik
16.02.2011
Bleiberecht für Sinti und Roma in Deutschland sofort!
Aufruf
Die Bundesrepublik steht nach dem Genozid während des „Nationalsozialismus“ in historischer
Verantwortung gegenüber den Sinti und Roma in Europa. Dieser gerecht zu werden, entspräche im akuten
Fall die vorbehaltlose Sicherstellung einer Aufenthalts- und Lebensperspektive in Deutschland.
In Zeiten des „Nationalsozialismus“ unterlagen Sinti und Roma in Deutschland und in den besetzten Staaten
einer beispiellosen Verfolgung. Es begann mit Zwangssterilisation und der Internierung in Sammellagern und
gipfelte in Deportation und Massenmord. Schätzungsweise 500.000 Roma und Sinti wurden durch die
„Nationalsozialisten“ und mit ihnen verbündete Kollaborateure ermordet. In den Ländern des Balkans
wurden sie zu Tausenden als Geiseln in Racheaktionen für tatsächliche oder
unterstellte Aktivitäten der Partisanen erschossen.
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Abschiebepolitik
16.02.2011
Hamburger Flüchtlingspolitik anders!
Miteinander statt Ausgrenzung und Abschiebung
Podiumsdiskussion
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
20.00 Uhr
Auf dem Podium:
Mehmet Yildiz (DIE LINKE)
Antje Möller (GAL)
Metin Hakverdi (SPD)
Heiko Hecht (CDU)
außerdem auf dem Podium:
Muzzi Pavlovic (in Billstieg lebender Rom)
Ursula Sapel (GEW Bleiberechtsausschuss)
Franz Forsmann (Flüchtlingsrat Hamburg)
Moderation: Burkard Plemper
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Abschiebepolitik
08.02.2011
Kundgebung gegen die geplanten Abschiebungen der Roma
vor der Ausländerbehörde HH
Ausländerbehörde, Amsinkstraße 28,Hamburg
08.00 Uhr
wir haben erfahren, dass vermutlich am 8.2.2011 viele Roma-Flüchtlinge aus Hamburg ausreisen sollen.
(vielen wurde ihre Duldung nur bis zu diesem Tag verlängert)
Betroffen sind vor allem diejenigen, die unter Druck in der Ausländerbehörde ein Papier zur sog. "freiwilligen" Ausreise unterschrieben hatten. Ihnen wurde gedroht ohne Unterschrift würde die Duldung nicht weiter verlängert, was eine zwangsweise Abschiebung zur Folge hätte. Außerdem würde dadurch das Wiedereinreiseverbot ausgesprochen.
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Abschiebepolitik
07.01.2011
Kosovarin stirbt nach Abschiebung
Trotz Behandlungsbedürftigkeit abgeschoben
Presseerklärung von Rechtsanwalt Jens Dieckmann
Nur einen Monat nach ihrer Abschiebung aus Mayen stirbt eine 47jährige Kosovarin und Mutter eines 14jährigen Sohnes an den Folgen einer Gehirnblutung
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Abschiebepolitik
09.12.2010
Erneuter Suizidversuch im Abschiebknast Billwerder
Demonstartion
s- Bahn Sternschanze Hamburg
18.00 Uhr
Milos Redepovic hat sich letzte Woche in der Abschiebhaft versucht das Leben zu nehmen.
Nach den Selbstmorden von David und Yeni ist dies ist der dritte bekannt gewordene
Suizid(-versuch) in Hamburger Abschiebknästen innerhalb eines Jahres.
Dies ist nicht hinzunehmen. Deswegen kommt Morgen zur Spontandemo gegen Abschiebhaft !!!
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Abschiebepolitik
18.11.2010
Pressekonferenz
Einladende:
Flüchtlingsrat Hamburg, Pro Asyl, JOG, B-UMF
Ort: JHB Hamburg, Alfred Wegener-Weg 5, 20459 Hamburg
11.00 Uhr
Presseerklärung Flüchtlingsrat HH vom 16.11.2010
In dieser Woche findet in Hamburg die Innenministerkonferenz statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. auch
flüchtlings- und migrationspolitische Themen, wie "Aufenthaltsrecht für integrierte Kinder und Jugendliche"
und "Maßnahmen zur Förderung der Integration", aber auch "Sanktionierung integrationswidrigen Verhaltens".
Im Positionspapier der CDU-regierten Länder "für ein modernes Ausländerrecht" wird eine Politik der
Selektion der "nützlichen" und Abschiebung der unerwünschten Menschen und der Definition von "Integration"
deutlich, die wir grundsätzlich ablehnen.
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Abschiebepolitik
17.11.2010
I love BLEIBERECHT!
Demonstration
Auftaktkundgebung
Hauptbahnhof (Hachmannplatz)
17:30 Uhr
88.000 in Deutschland geduldete Flüchtlinge und geschätzt mehrere 100.000 Menschen ohne Papiere
leben jeden Tag in Angst vor ihrer Abschiebung.
Die Innenministerkonferenz (IMK) hat bereits 2006
eine Bleiberechtsreglung beschlossen, die an der Lage dieser Menschen nicht viel geändert hat.
Eine dauerhafte Lösung zur Sicherung des Aufenthaltes wird offenbar nicht angestrebt.
Stattdessen droht die Abschiebung.
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Abschiebepolitik
13.11.2010
Freedom of movement is everybody’s right!
Antirassistische Auftaktdemo gegen die Innenministerkonferenz
Hachmannplatz Hauptbahnhof Hamburg
14.00 Uhr
Die Innenministerkonferenz (IMK) findet seit 1954 zweimal jährlich in unterschiedlichen Bundesländern
statt – dieses Jahr in Hamburg unter Vorsitz des Innensenators Heino Vahldieck,
dem früheren Verfassungsschutz-Chef. Die Herbstkonferenz findet vom 17.-19.11.10 statt.
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Abschiebepolitik
19.10.2010
Familien aus Horst besuchen überraschend das GAL Fraktionsbüro
Am frühen Nachmittag begleiteten wir, VertreterInnen vom Flüchtlingsrat HH, kmii Hamburg,
Sportallee-Infobus u.a.,7 Familien mit ihren Kindern, die in Horst leben müssen zu dem GAL Fraktionsbüro.
Die Familien wollten bei den PolitikerInnen ihr Recht auf Wohnraum in Hamburg und das Recht auf den Schulbesuch einfordern.
Es waren verschiedene MedienvertreterInnen bei dem Besuch dabei, die z.T. die Familien mit uns in Horst abgeholt
und mit dem Zug/Bus nach Hamburg begleitet haben.
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Abschiebepolitik
19.10.2010
Bleiberecht für Roma
Annulierung des Kosovo- Rücknahmeabkommens
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg, Räume ABC
19.00 Uhr
Der Flüchtlingsrat Hamburg wird diese Veranstaltung in Kooperation mit dem GEW-Bleiberechtsausschuss, der GEW-Fachgruppe Sonderschulen und der Rom und Cinti Union Hamburg durchführen.
Die GEW Hamburg hat auch die Synchronisation des Dokumentarfilms "In der Falle, die vergessene Geschichte der Mitrovica Roma" gefördert, der die Situation der Roma im Kosovo schildert.
Die deutsche Bundesregierung hat mit der Regierung der Republik Kosovo am 14. April diesen Jahres ein
Rücknahmeabkommen über Kosovo-Flüchtlinge aus Deutschland abge-schlossen. Auf Grund dieses Abkommens
sind ca. 14.000 bei uns lebende Menschen, 10 000 Roma und 4000 Angehörige anderer Minderheiten, die
nach den NATO-Angriffen auf Jugoslawien 1999 geflüchtet sind, von Abschiebung bedroht. Die Abschiebungen
haben bereits begonnen.
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Abschiebepolitik
24.09.2010
Begehung der ZEA/LGU Nostorf-Horst gerät zur Farce
Flüchtlinge erhalten keine Chance, ihre Forderungen den Verantwortlichen vorzutragen
und stellen Strafanzeigen gegen MitarbeiterInnen des medizinischen Dienstes
PE des Flüchtlingsrat gemeinsam mit
Café Exil
Infomobil Sportallee
Koordinationsrat der Iranerinnen und Iraner in Hamburg e.V.
Auch bei der gestrigen Begehung der ZEA/LGU Nostorf/Horst, zu der das Innenministerium
Mecklenburg-Vor-pommern eingeladen hatte,
erhielten die dort zwangsweise untergebrachten Flüchtlinge nicht die Möglichkeit,
ihre Forderungen den anwesenden PolitikerInnen und BehördenmitarbeiterInnen vorzustellen und diese mit
ihnen zu diskutieren, obwohl dies vom Flüchtlingsrat Hamburg gleich zu Beginn der Begehung gefordert wurde.
Auch eine Beteiligung der Flüchtlinge an der Begehung lehnten der Staatssekretär des Innenministeriums, Herr Lenz, und der Leiter der ZEA/LGU Nostorf/Horst, Herr Trzeba, ab.
Dabei wurden die Flüchtlinge bereits in der vergangenen Woche dazu aufgefordert, ihre Forderungen zu formulieren und es wurde ihnen zugesagt, dass sie Gelegenheit erhalten, diese vorzutragen und mit den Verantwortlichen zu diskutieren.
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Abschiebepolitik
27.05.2010
Bleiberecht statt noch mehr Tote!
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Die diesjährigen Innenministerkonferenzen finden in Hamburg statt, in einem Bundesland, in dem sich in den letzten beiden Monaten zwei Menschen in Abschiebehaft das Leben genommen haben:
Am 7.März tötete sich David M., ein junger Flüchtling aus Georgien, der als Minderjähriger Asyl beantragen wollte und nach dem Dublin II-Abkommen nach Polen abgeschoben werden sollte.
Am 16.April erhängte sich Yeni P., die von mehreren Männern ausgebeutet und betrogen worden war, aus Angst vor ihrer bevorstehenden Abschiebung nach Indonesien.
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Abschiebepolitik
27. bis 29.05.2010
Die Innenministerkonferenz
unsicher machen!
Warum wir gegen die rassistische und repressive Politik sind
Die Innenministerkonferenz (IMK) ist eine seit 1954 regelmäßig stattfindende Konferenz der Innenminister bzw.
-senatoren der Bundesländer unter Beteiligung verschiedener Sicherheits-, Verfassungsschutz- und Polizeiorgane.
Sie findet zweimal im Jahr statt und wechselt jährlich den Ort.
Dieses Jahr liegt der Vorsitz bei Innensenator
Christoph Ahlhaus in Hamburg, wo zunächst am Donnerstag und Freitag, 27. & 28. Mai 2010 die reguläre
Frühjahrskonferenz statt finden soll.
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Abschiebepolitik
27.05.2010
Einladung zum Pressegespräch
Rathauspassage, im U-Bahn-Tunnel, Eingang Rathaus/Jungfernstieg, Hamburg
13.00 Uhr
Am 27. und 28. Mai 2010 tagt die Innenministerkonferenz in Hamburg. Beraten werden die Innenminister und -senatoren voraussichtlich über eine bundesländerübergreifende Ausweitung der sogenannten Residenzpflicht.
Die Innenministerkonferenz wird sich auch mit der Frage beschäftigen, welche Auswirkungen die Rücknahme des deutschen Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention hat.
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Abschiebepolitik
27.05.2010
Bleiberecht statt noch mehr Tote!
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Die diesjährigen Innenministerkonferenzen finden in Hamburg statt, in einem Bundesland, in dem sich in den letzten beiden Monaten zwei Menschen in Abschiebehaft das Leben genommen haben:
Am 7.März tötete sich David M., ein junger Flüchtling aus Georgien, der als Minderjähriger Asyl beantragen wollte und nach dem Dublin II-Abkommen nach Polen abgeschoben werden sollte.
Am 16.April erhängte sich Yeni P., die von mehreren Männern ausgebeutet und betrogen worden war, aus Angst vor ihrer bevorstehenden Abschiebung nach Indonesien.
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Abschiebepolitik
24.04.2010
Abschiebehaft abschaffen!
Es gibt keinen Freitod hinter Gittern
Demonstration
Auftaktkundgebung: Hauptbahnhof, Seite Glockengießerwall, ca. 18.30
Abschlusskundgebung: Schulterblatt/Achidi-John-Platz, vor der Roten Flora, ca. 21.30 - 22.00 Uhr
Am 16.4.2010 starb erneut ein Mensch in Hamburger Abschiebehaft.
Die 34jährige Yeni erhängte sich mit einem Gürtel in der JVA Hahnöfersand.
Sie war seit dem 23.Februar 2010 inhaftiert, angeblich wegen "Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz".
Vermutlich hielt sie sich ohne gültige Papiere in Hamburg auf.
Dies ist in den Augen der Hamburger Behörden ein Verbrechen.
Yeni hat nichts anderes gemacht als sich das für deutsche PassbesitzerInnen selbstverständliche Recht
auf Bewegungsfreiheit zu nehmen. Aber sie hatte Schlimmeres zu erleiden als das Warten deutscher
TouristInnen auf europäischen Flughäfen, das z.Zt. die Medien füllt.
Vermutlich hat sie, wie so viele andere MigrantInnen auch, hart und für zu wenig Lohn gearbeitet,
wurde von Männern ausgebeutet und betrogen (laut Presse wurde sie "in einer Modelwohnung aufgegriffen",
reiste "seit 1994 mehrfach mit verschiedenen Identitäten ein und war mit drei Deutschen verheiratet").
Seit fast zwei Monaten war sie in Untersuchungs- und dann in Abschiebehaft.
Ihr Verbrechen war es, sich ein selbstbestimmtes Leben zu wünschen, in dem sie selbst entscheidet,
wo sie lebt - nicht die Behörden.
Aktuell
kommt alle zur Kundgebung
"Abschiebehaft ist eine tödliche Falle!"
Mönckebergstr. / Ida-Ehre-Platz
Samstag, den 24.04.
17.00 bis 18.00 Uhr
dann zur Demo um 18.30 Uhr an den Hauptbahnhof
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Abschiebepolitik
19.04.2010
ABSCHIEBEHAFT SOFORT ABSCHAFFEN!
ODER WIE VIELE TOTE MUSS ES NOCH GEBEN?
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Am Freitag starb erneut ein Mensch in Abschiebehaft. Yeni P. ist seit dem 23.Februar 2010 inhaftiert.
Vermutlich weil sie sich ohne gültige Papiere in Hamburg aufhielt.
Dies ist in den Augen der Behörden ein Verbrechen. Yeni P. hat nichts anderes gemacht, als sich ihr
selbstverständliches Recht auf Bewegungsfreiheit wieder anzueignen.
Vermutlich hat sie, wie so viele andere auch, hart und für zu wenig Lohn gearbeitet, in der Gastronomie
im Reinigungsgewerbe oder woanders. Ihr Verbrechen war es, sich ein Selbstbestimmtes Leben zu wünschen in
der sie selbst entscheidet wo sie lebt und nicht die Behörden.
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Abschiebepolitik
16.04.2010
Wieder Tod in Abschiebehaft
Tod von Yeni P.
Heute morgen erhängte sich die in Abschiebehaft befindliche Yeni P. Yeni P befand sich seit dem 23.02.2010 in Haft
David M und Yeni P. zwei MigrantInnen, die die Situation in Abschiebdhaft nicht ertragen konnten und keinen anderen Ausweg sahen, als sich das Leben zu nehmen.
Dies macht deutlich Abschiebehaft ist unmenschlich und kein legitimes Mittel staatlichen Migrationsmanagments.
No Border No Nation!!!!!!
Stop Deportation
Mobility is not a crime!!!!
Aufgrund des erneuten Suizides in Abschiebehaft, rufen wir zu einer Spontanendemo auf !!!
wo: Schulterblatt
Wann: 19:30 Uhr
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Abschiebepolitik
22.03.2010
Strafanzeige wegen Suizid eines Flüchtlings in Abschiebehaft
Presseerklärung Flüchtlingsrat Hamburg
Aus Sicht des Flüchtlingsrats Hamburg ist der Tod des jungen Georgiers David M.,
der als 17jähriger in Abschiebehaft genommen wurde, unabhängig von seinem wahren Alter von der
öffentlichen Hand zu verantworten aufgrund von Nötigung, Körperverletzung, unterlassener Hilfeleistung,
Missachtung aller gesetzlichen Regeln einer Gewahrsamsverwaltung und gegebenenfalls von Jugendhilfegesetzen
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Abschiebepolitik
17.03.2010
Grobe Fahrlässigkeit hat David M. das Leben gekostet
Pressemitteilung DIE LINKE Hamburg
Die Antwort des Senats sowohl auf meine Schriftliche Kleine Anfrage zum Tod von David M.
(Drucksache 19/5645) als auch auf die Schriftliche Kleine Anfrage der SPD (Drucksache 19/5637)
machen eines deutlich: Die zuständige Ausländer-, Innen- und Justizbehörde haben in der
Angelegenheit von David M. grob fahrlässig gehandelt und sind deshalb für dessen Tod
verantwortlich.
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Abschiebepolitik
13.03.2010
AG Altersfestsetzung des
Bundesfachverbandes UMF
Café Exil, Spaldingstarße 41, 20097 Hamburg
12.00 bis 18.00 Uhr
am 13. März 2010 findet das erste Treffen der AG Altersfestsetzung des
Bundesfachverbandes UMF in Hamburg statt.
Dazu wollen Euch recht herzlich
einladen.
Ort des Treffens ist das Cafe Exil, eine Wegbeschreibung ist auf der
folgenden Seite zu finden.
Wir wollen um 12 Uhr beginnen, das Ende ist für 18 Uhr vorgesehen.
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Abschiebepolitik
16.02.2010
Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge:
ältermachen, umverteilen, zurückschieben = Kindeswohl schützen?
Presseerklärung
Flüchtlingsrat HH, café exil, Sportallee-Projekt und Bundesverband UMF
"Es ist unsinnig, uns vorzuwerfen, wir seien eine besonders harte Abschiebebehörde",
sagte der Leiter des Hamburger Einwohnerzentralamts, Ralph Bornhöft (SPD) gegenüber der
taz Hamburg vom 29.1.10 anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz seiner Behörde,
die u.a. eine Zahl von "nur" 482 Abschiebungen in 2009 verzeichnet.
Dass Hamburg auch auf andere Weise Flüchtlinge los werden kann, auch und gerade besonders schutzwürdige,
wird aus den Antworten des Senats auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Mehmet Yildiz (DIE LINKE) zu minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (MUF) vom 28.1.10 deutlich:
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Abschiebepolitik
10.03.2010
Minderjährige schützen - Abschiebehaft abschaffen - Abschiebungen stoppen!
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Die gestrige Ankündigung von Innensenator Ahlhaus, Minderjährige (mit Ausnahme von "Straftätern")
nicht mehr in Abschiebehaft zu nehmen, ist ein Hohn! Laut Medienberichten sitzen zur Zeit
zwei minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (MUF) in Hamburg in Abschiebehaft.
Und diese Jugendlichen bleiben laut Innenbehörde auch dort, denn einer sei ein "Serientäter" und der andere
"volljährig", das heißt, er wurde für älter erklärt - so wie es 226 der 402 im Jahr 2009 nach Hamburg
gekommenen MUF passiert ist!
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Abschiebepolitik
08.03.2010
Suizid eines Jugendlichen in Abschiebehaft
Aufruf zur Demonstration am 9.3.2010
18.00 Uhr am Bahnhof Sternschanze
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Nach Angaben der Hamburger Justizbehörde wurde am Sonntagnachmittag der 17jährige David erhängt im Gefängniskrankenhaus aufgefunden. Der aus Georgien stammende Flüchtling hatte in Deutschland um Asyl nachgesucht, das abgelehnt wurde. Obwohl minderjährig saß er seit Februar in Abschiebehaft. Er hatte schon seit längerer Zeit Essen verweigert.
Soweit die dürren Fakten, hinter denen ein weiteres Leben steht, das durch die rassistische Ausländergesetzgebung endgültig zerstört wurde.
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Abschiebepolitik
16.02.2010
Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge:
ältermachen, umverteilen, zurückschieben = Kindeswohl schützen?
Presseerklärung
Flüchtlingsrat HH, café exil, Sportallee-Projekt und Bundesverband UMF
"Es ist unsinnig, uns vorzuwerfen, wir seien eine besonders harte Abschiebebehörde",
sagte der Leiter des Hamburger Einwohnerzentralamts, Ralph Bornhöft (SPD) gegenüber der
taz Hamburg vom 29.1.10 anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz seiner Behörde,
die u.a. eine Zahl von "nur" 482 Abschiebungen in 2009 verzeichnet.
Dass Hamburg auch auf andere Weise Flüchtlinge los werden kann, auch und gerade besonders schutzwürdige,
wird aus den Antworten des Senats auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Mehmet Yildiz (DIE LINKE) zu minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (MUF) vom 28.1.10 deutlich:
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Abschiebepolitik
05.-07.02.2010
erstes Vorbereitungstreffen zur
Herbstkonferenz der IMK in Hamburg
Jugendliche ohne Grenzen (JOG)
am 06.02.10
W3,Nernstweg 32 — 34 (S-Bahn-Station Altona), 22765 Hamburg
Seminarraum
14.00 Uhr
Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ist ein 2005 gegründeter bundesweiter
Bewegung von jugendlichen Flüchtlingen.
Unsere Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme
haben und keine "stellvertretende Betroffenen-Politik" benötigen. Wir
entscheiden selbst, welche Aktionsformen wir wählen, und auch, wie wir
diese durchführen.
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Abschiebepolitik
06.01.2010
Hamburger Weisung zum Bleiberecht
Anordnung Nr.1/2009 Hamburg
Mit Beschluss vom 4. Dezember 2009 (Anlage1) haben sich die Innenminister und -senatoren der Länder im Einvernehmen mit
dem Bundesminister des Inneren darauf verständigt, auf der Grundlage von § 23 Abs. 1 Satz 1 AugenthG
Anschlussregelungen für die Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis "auf Probe" nach § 104a Abs. 1 Satz 1
AugenthG zu treffen, die mangels Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben zur Lebensunterhaltssicherung
nicht gemäß § 104a Absätze 5 und 6 AufenthG verlängert werden kann. Auf der Grundlage dieses Beschlusses
wird gemäß §23 Abs. 1 AufenthG angeordnet:
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Abschiebepolitik
02.12.2009
Aufruf für Hamburg zur IMK in Bremen
Die Demonstration in Bremen beginnt um 17.00 h ab Bürgerweide/Hauptbahnhof
In Hamburg wurde die Bleiberechtsregelung trotz eines schwarz/grünen Senats völlig unzureichend umgesetzt.
Von über 8.500 im Jahre 2006 seit mehr als 6 bzw. 8 Jahren in Hamburg lebenden Geduldeten,
wurden lediglich ca. 2120 Menschen eine Aufenthaltserlaubnis nach der Bleiberechtsregelung und erteilt,
das sind nicht einmal 25 %, hiervon erhielten nur ca. 2040 eine Aufenthaltserlaubnis auf Probe,
da die Hamburger Ausländerbehörde ihre eigenständige Versorgung nicht als gesichert ansieht.
In Folge der Wirtschaftskrise und der mangelnden Qualifizierung nach langjährigen Arbeits- und Ausbildungsverboten
wird aber eine eigenständige Versorgung auf absehbare Zeit nur für die wenigsten Betroffenen erreichbar
sein
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Abschiebepolitik
02.bis 05.12.2009
JOG Konferenz in Bremen
Demo am 2.12.09 um 17.00 Uhr in Bremen
Vom 2.bis 5.December 2009 wird in Bremen die JOG Konferenz 2009 stattfinden.
Wie jedes Jahr wird sie auch diesmal wieder parallel zur Winterkonferenz der Innenminister sattfinden.
Vier Tage lang werden sich jugendliche Flüchtlinge aus Deutschland treffen um gemeinsam gegen die unmenschlichen Lebensbedingeungen von geduldeten Flüchtlicktlingen und ein echtes Beliberecht für alle zu protestieren.
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Abschiebepolitik
29.10.2009
Ausländerbehörde behindert Tätigkeit als Beistand
und erlässt willkürlich Hausverbot
Presseerklärung
Am 26.9.09 fand vor der Außenstelle der Hamburger Ausländerbehörde, die in direkter Nähe des Hamburger
Flughafens in einem Büro- und Industriegebiet der Sportallee 70 liegt, die Eröffnungskundgebung für ein
neues Projekt zur Beratung und Begleitung von Flüchtlingen und MigrantInnen mit einem Infobus statt.
Dieses Projekt wird von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Café Exil und des Flüchtlingsrats Hamburg
sowie diversen AktivistInnen initiiert. Unterstützt wird es außerdem von anderen Organisationen wie u.a.
der Karawane für die Rechte der Flüchtlingen und MigrantInnen, amnesty international sowie der VVN-BdA.
In der Sportallee wurde im Zeitraum 2006-2008 die neue Abteilung E 33 der Hamburger Ausländerbehörde
gegründet, in der die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) und die Abteilung für den Vollzug von Abschiebungen,
Zurückschiebungen und Verbringungen einschließlich Haft zusammengefasst sind.
Seit der Eröffnung findet einmal wöchentlich, immer dienstags von 8 bis 14 Uhr, Beratung in dem Infobus
vor der Ausländerbehörde statt.
Durch die Einrichtung der unabhängigen mobilen Anlaufstelle soll erreicht werden, dass gerade auch neu
ankommende Flüchtlinge und MigrantInnen über ihre Rechte und das vor ihnen liegende Asylverfahren
informiert werden und eine unabhängige Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte erhalten.
Ihre Isolation, die durch die Lage der ZEA in der Sportallee und der Außenstelle in Nostorf/Horst
(Mecklenburg-Vorpommern) – dort werden sie zumeist nach einen kurzen Aufenthalt in der Sportallee
für drei Monate untergebracht - vorprogrammiert ist, soll durchbrochen werden.
Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll Transparenz in die zum Teil rechtswidrigen Vorgänge und
rassistischen Umgangsweisen in der Ausländerbehörde gebracht werden.
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Abschiebepolitik
08.10.2009
Mobilisierungskundgebung
Zur Unterstützung der lokalen Kämpfe
in Pagani und anderen Lagern
findet Anfang November eine transnationale Aktionswoche statt.
Auf dem Gänsemarkt
17.00 Uhr
Erneut kämpfen Migrant_Innen im Internierungslager
Pagani auf der griechischen Insel Lesvos gegen die
Bedingungen, unter welchen sie vom griechischen
Staat festgehalten werden, und für ihre sofortige
Freilassung.
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Abschiebepolitik
08.10.2009
Lesvos-Aufruf gegen Frontex!
Transnationale Kampagne gegen das EU-Grenzregime
Werdet aktiv gegen die Menschenjäger-Agentur der Europäischen Union!
Am 29. August 2009 protestierten Aktivist_innen des NoBorder-Camps auf der griechischen Insel Lesvos
im Hafen von Mytilini, indem sie die Grenzschutz-Posten belagerten und blockierten.
Jede Nacht verlässt das Frontex-Boot den Hafen zusammen mit der griechischen Küstenwache für
Nachtpatrouillen auf dem Meer zwischen Lesvos und der Türkei.
Lesvos ist - was "illegale" Einreisen nach Europa betrifft - einer der "hotspots", ähnlich wie
Lampedusa und Malta. Die Migrant_innen, die täglich auf der Insel ankommen, sind vor allem Flüchtlinge
aus Somalia, Afghanistan, Eritrea, Pakistan und dem Irak, die nach einer besseren Zukunft suchen.
Die Frontex-Patrouillen bringen das Leben der Migrant_innen in Gefahr, indem sie sie zwingen,
bei Nacht und bei schlechtem Wetter in kleinen Schlauchbooten überzusetzen und indem sie ihnen
mit ihren stärkeren Booten Angst einjagen.
Mehr als tausend Migrant_innen sind nach offiziellen Zahlen in den letzten 20 Jahren im Ägaischen
Meer gestorben.
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Abschiebepolitik
08.10.2009
Mobilisierungskundgebung
Zur Unterstützung der lokalen Kämpfe
in Pagani und anderen Lagern
findet Anfang November eine transnationale Aktionswoche statt.
Auf dem Gänsemarkt
17.00 Uhr
Erneut kämpfen Migrant_Innen im Internierungslager
Pagani auf der griechischen Insel Lesvos gegen die
Bedingungen, unter welchen sie vom griechischen
Staat festgehalten werden, und für ihre sofortige
Freilassung.
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Abschiebepolitik
02.bis 04.10.2009
Keine Abschiebung von Roma – Flüchtlingen
Bedingungsloser Schutz für Sinti und Roma
Historische Verantwortung für die Verfolgung und Vernichtung der Roma anerkennen
Protest vom 02. bis 04. 10.: Potsdamer Platz, Berlin
5 min vor 12.00 Uhr
Für den 2., 3. und 4. Oktober, anlässlich des Tag des Flüchtlings (2.10.09), rufen antirassistische und Menschenrechts-Gruppen, Romavertreter/innen und -Unterstützer/innen, Flüchtlingsräte und -verbände aus dem ganzen Bundesgebiet dazu auf, am Potsdamer Platz gegen Deportationen von Roma zu protestieren.
Anlass unserer Proteste ist die Absicht der Länder-Innenminister, nach den Wahlen alle hier langjährig immer nur geduldeten Romafamilien, die bisher wegen der un-zumutbaren Sicherheitslage im Kosovo vor einer Abschiebung geschützt waren, nun auch in den Kosovo abzuschieben! Vereinzelt wurden schon in diesem Sommer Roma-Familien aus Niedersachsen, Ba-Wü, NRW und Hessen in das für sie lebensgefährliche Kosovo deportiert. Ein erster Sammel-Abschiebeflug mit Romafamilien aus NRW wurde bereits für den 28. September gebucht!
Deutschland ist in besonderer Weise verantwortlich für die Völkermord- Verbrechen unserer Großeltern an den europäischen Roma. Der überall in Europa wieder grassierende Hass auf die Roma muss gestoppt werden. Er darf sich gerade in Deutschland nicht ausbreiten. Roma, die vor Verfolgung, Verachtung und Existenz-not in Deutschland Schutz gesucht haben, dürfen nicht erneut in die Flüchtlingslager und auf die Müllhalden Europas deportiert werden.
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Abschiebepolitik
26.09.2009
Infomobil für Flüchtlinge
und Migrant_innen startet!
Opening Party
Kundgebung und Eröffnungsfete
Samstag 26.September 2009
1 pm to 4 pm - 13.00 bis 16.00 Uhr
Sportallee 70 (Bus 23 Heselstücken)
und viel Spaß... and a lot of fun...
bringt Eure Freunde mit
spend the day amoug friends
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Infobus for refugees
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Abschiebepolitik
23.09.2009
Presseerklärung zum Start des
"Infomobil for refugees"
Einladung zur Pressekonferenz
Mittwoch 23.09.09
Café Exil, Spaldingstraße 41, 20097 Hamburg
11.00 Uhr
Am 26.9.09 starten wir ein neues Projekt zur Beratung und Begleitung von Flüchtlingen und Migrant_innen
mit einem Infobus in der Ausländerbehörde Sportallee 70.
Wir - das sind ehrenamtliche Mitarbeiter_innen des Café Exil, des Flüchtlingsrats Hamburg und
Einzelpersonen mit Unterstützung anderer Organisationen wie z.B. der Karawane für die Rechte von
Flüchtlingen und Migrant_innen, amnesty international sowie der VVN-BdA.
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Abschiebepolitik
04.09.2009
Abschiebehaft in Hamburg
Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE in Hamburg
Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung
oder Strafe (European Committee for the Prevention of Torture and Inhuman or Degrading Treatment
or Punishment), kurz Anti-Folter-Komitee, hatte in seinem Bericht vom 18. April 2007 die Bedingungen
der Abschiebungshaft in Hamburg scharf kritisiert.
Keine der besuchten deutschen Haftanstalten
(in Hamburg waren dies die UHA Hols-tenglacis und die JVA Fuhlsbüttel) verfügte nach Einschätzung des
Anti-Folter-Komitees über die personelle oder materielle Ausstattung zur Schaf-fung von Haftbedingungen,
wie sie dem rechtlichen Status von Abschiebehäftlingen angemessen wären, etwa in Bezug auf die
Ausstattung der Haft-räume, Besuchsrechte, den Hofgang, den Zugang zu Medien und
Beschäftigungsmöglichkeiten.
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Abschiebepolitik
31.07.2009
Flüchtlinge auf dem Flughafen Frankfurt
Kleine Anfrage und Antwort der Abg. Mürvet Öztürk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
vom 28.05.2009
Vorbemerkung der Fragestellerin:
Art. 19, Abs. 2 der EU-Richtlinie schreibt vor, dass unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge nicht mit fremden Erwachsenen untergebracht werden dürfen. Anlässlich
eines Besuches von Abg. der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
stellten diese fest, dass der Frankfurter Flughafen diese Richtlinie bislang nicht erfüllt.
In der Erstunterkunft am Frankfurter Flughafen sind alle Flüchtlinge gemeinsam
untergebracht, darunter auch Asyl suchende Minderjährige, Schwangere, Traumatisierte,
aber auch diejenigen, die nach Ablehnung ihres Asylantrags auf ihre Abschiebung
warten. In einem Brief an den Staatsminister Banzer hatte die Abg. Öztürk
bereits auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.
Auch die EU-Kommission hatte
im November 2007 in ihrem Bericht über die Anwendung der Flüchtlingsaufnahmerichtlinie
in den Mitgliedstaaten (KOM (2007) 745) die Umsetzungspraxis in
Deutschland kritisiert.
Sie kam zu dem Fazit, dass gerade "das Eingehen auf die Bedürfnisse
besonders schutzwürdiger Personen zu den Bereichen gehört, in denen die
größten Mängel bei der Anwendung der Richtlinie festgestellt wurden".
Mit dem von
der EU-Kommission deshalb vorgelegten Vorschlag zur Reform der Aufnahmerichtlinie
vom November 2008 soll nun z.B. die Ingewahrsamnahme von allein reisenden
Minderjährigen grundsätzlich untersagt werden.
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Abschiebepolitik
21.06.2009
Guinea-Abschiebungen wieder möglich
Botschaft zu Abschiebeanhörungen bereit
Nach jahrelangen Auseinandersetzungen um die Ausstellung von Reisepapieren für Abschiebungen in das westafrikanische Guinea - die Botschaft verweigerte dies, und stattdessen reiste eine dubiose Delegation durch halb Europa - und einem faktischen Abschiebestopp nach dem Militärputsch Ende 2008 in Guinea sind Abschiebungen jetzt offensichtlich wieder möglich.
Abschiebeanhörungen zur Ausstellung von laissez-passer werden künftig wohl in der guineischen Botschaft in Berlin stattfinden, und die guineische Regierung akzeptiert wieder Abschiebeflüge.
Insbesondere durch die Deutsche Botschaft in Conakry wurde entsprechender Druck ausgeübt.
Dass die aktuellen Verhältnisse in Guinea auch jetzt noch nicht wirklich demokratisch sind, weshalb die EU das neue Regime bisher nicht anerkannte und Wahlen noch im Jahr 2009 forderte, scheint für die Bundesregierung keine Rolle mehr zu spielen. Hauptsache, man wird die unerwünschten Flüchtlinge los!
Wir hoffen, dass GuineerInnen in Deutschland, Guinea und anderswo gegen diese Kollaboration auch der neuen guineischen Regierung mit deutschen Abschiebebehörden protestieren und wir werden sie dabei unterstützen.
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Abschiebepolitik
17.06.2009
Nach Bildungsstreikdemo: Erfolg für Kinder ohne Papiere
Aus dem HLZ (Hamburger Lehrerzeitung) Artikel von Juni 09
"Kein Mensch ist illegal! Recht auf Bildung für alle!"
So steht es auf den weißen T-Shirts der GEW, die die AktivistInnen des Bleiberechtsausschusses und einige SchülerInnen auf der Bildungsstreikdemo am 17.6.09 trugen.
Zu diesen Forderungen hatte sich die GEW einstimmig auf ihrer LVV am 26. Mai in einem
7-Punkte-Katalog bekannt und gefordert, "dass Kinder von Eltern ohne gültige Aufenthaltspapiere (sog.Illegale) die Schule besuchen können, ohne Angst haben zu müssen, an die Ausländerbehörde gemeldet zu werden und abgeschoben zu werden."
(Punkt 2)
Weiterhin fordert sie die Abschaffung der Vorlage der Meldebestätigung für die Schulanmeldung und das Verbot des Abgleichens der Schülerdaten, die im Zentralen Schülerregister (ZRS) gespeichert sind, mit denen des Melderegisters sowie das Verbot des Zugriffs der Ausländerbehörde auf diese Daten.
(Punkte 3 und 4)
Die vollkommende Abschaffung des Schülerregisters aus datenpolitischen Gründen wird in Punkt 6 gefordert und die Garantie, die MitarbeiterInnen nicht dienstrechtlich zu verfolgen, wenn sie allen Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung in den Bildungseinrichtungen der Stadt von der Krippe bis zur Uni gewähren.
(Punkt 5)
Der Senat wird in Punkt 7 aufgefordert, sich für die Abschaffung der Meldepflicht von Behörden bei Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz im § 87 ( Aufenthaltsgesetz) einzusetzen.
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Abschiebepolitik
10.06.2009
Abschiebung der armenischen Kinder Liana und Grisha war rechtswidrig
Urteil vom Verwaltungsgericht Hamburg
aus der PE von Fluchtpunkt (Kirchliche Hilfsstelle für Flüchtlinge )vom 11.05.2009
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Urteil vom 20.4.2009, 17 K 1857/08, festgestellt, dass die Abschiebung der armenischen Kinder Liana und Grisha sowie ihres Vaters rechtswidrig war.
Die Abschiebung fand am 31.3.2008 statt und hatte für großes Aufsehen gesorgt, weil während der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und GAL die armenische Familie gleichsam "in der Mitte" auseinander gerissen worden war. Während der Vater und die beiden genannten Kinder im Morgengrauen von der Polizei zur Abschiebung abgeholt wurden, verblieben die Mutter und die damals vierjährige Schwester in Hamburg.
Liana und Grisha durften aufgrund des öffentlichen Drucks wieder einreisen. Sie haben eine Aufenthaltserlaubnis beantragt, die Behörde hat jedoch bisher signalisiert, dass sie weiterhin die Aufenthaltsbeendigung der Familie anstrebt.
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Abschiebepolitik
04.06.2009
Innenministerkonferenz in Bremerhaven
Kundgebung | Demonstration
Vor der Großen Kirche, Bürgermeister-Smidt-Str. 45, Bremerhaven
16.00 Uhr
Die Innenminister sollen uns geben, was unser Recht ist:
die UNO-Kinderrechte!
die Abschaffung der Residenzpflicht!
Bleiberecht und Legalisierung!
"Gleiche Rechte für Alle" bestehen in Deutschland leider nicht einmal auf dem Papier. Die UNO-Kinderrechte gelten hier nicht für Flüchtlinge! Und über 100.000 geduldete Flüchtlinge müssen nicht nur jahrelang in Angst vor der Abschiebung leben, sie dürfen nicht einmal ihr Bundesland verlassen – so will es die Residenzpflicht.
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Abschiebepolitik
20.02.2009
AntiRa Kneipe
Ein Infoabend von Café Exil und dem Flüchtlingsrat Hamburg
in der Havenvokü, Hafenstraße 116, Hamburg
19:00 Uhr
Das Verhältnis der deutschen Staatsbürger_Innen und der staatlichen Institutionen zu Menschen ohne
deutschen Pass ist nach wie vor inakzeptabel.
Thema soll heute daher insbesondere die
institutionalisierte Ausgrenzung sein. Der teilweise erfolgreiche Versuch der Desintegration
muss als Antwort auf die unkontrollierte und ungehorsame Praxis der Migration, deren Akteure
sich weigern ihr Leben territorialen Zwängen zu unterwerfen, verstanden werden.
So verfügt der
Staat über eine Reihe von rassistischen Sondergesetzen, die ausschließlich für Menschen ohne
deutschen Pass gelten. Diese Gesetze zielen vor allem darauf ab diese ungehorsame Praxis zu
kontrollieren und ihr ihre Regeln aufzuzwingen.
Am härtesten betroffen sind die Menschen,
denen der (nicht-)Status der Duldung zugeschrieben wird.
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Abschiebepolitik
10.01.2009
Hamburger Ausländerbehörde kauft Abschiebepapiere
Kleine Anfrage und aktuelle Analyse zu Guinea
Die Bürgerschaftsfraktion der Partei DIE LINKE hat im Dezember 2008 eine Kleine Anfrage zum Kauf von
Abschiebepapieren in Guinea durch Mitarbeiter der Hamburger Ausländerbehörde gemacht und zur Antwort der
Behörde eine Presseerklärung herausgegeben. Beides dokumentieren wir.
In Guinea gab es ja in der Zwischenzeit nach dem Tod von Präsident Lansana Conté einen Militärputsch
und die neue Regierung will laut eigenen Aussagen Korruption bekämpfen (Näheres dazu in einem Artikel von Bernard Schmid). Ob dann noch solche Papiere zu bekommen sind und wie deutsche Behörden jetzt mit Abschiebungen nach Guinea vorzugehen gedenken (EU, AU und UNO erkennen das Regime nicht an), bliebe auch noch zu fragen!
Laut Rundmail des BAMF wird z.Zt. bei AsylantragstellerInnen aus Guinea wegen des Militärputschs nicht mehr "o.u." (offensichtlich unbegründet) entschieden und die Einreise soll nicht mehr, bei Ankunft mit dem Flugzeug, verweigert werden .
Wäre natürlich gut, wenn das auch für die Bootsflüchtlinge an den EU-Grenzen gelten würde...
Außerdem dokumentieren wir ein positives Gerichtsurteil aus Niedersachsen zur Beschaffung von Reisepapieren.
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Abschiebepolitik
16.12.2008
Bleiberecht für AfghanInnen in Hamburg
Geplanter Aufenthaltstitel nach § 25 (5) AufenthG)
Hamburg gewährt AfghanInnen, die sich seit mehr als 18 Monaten in Hamburg geduldet aufhalten,
ein Bleiberecht. Sofern sie keine Straftaten begangen haben und nicht unter Terrorismusverdacht stehen,
sollen ihnen Aufenthaltserlaubnisse für zunächst 6 Monate erteilt und später entsprechend verlängert
werden. Dies teilte Innensenator Ahlhaus am 15.12.2008 mit.
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Abschiebepolitik
19. bis 23.11.2008
Kinderrechte jetzt!
Junge Flüchtlinge protestieren bei Innenministerkonferenz in Potsdam
Mehrtägiges Protestprogramm zur Innenministerkonferenz und dem Tag der Kinderrechte.
Parallel zur Innenministerkonferenz, die am 20. und 21.11.2008 in Potsdam stattfinden wird, veranstalten wir Jugendliche
ohne Grenzen (JoG) unsere sechste JOG-Konferenz.
Aus ganz Deutschland wollen wir junge Flüchtlinge auf unsere Lage
aufmerksam machen und nehmen uns den Tag der Kinderrechte, den 20.11.2008, zum Anlass, um unser Recht auf ein Leben in Würde und Gleichberechtigung zu fordern.
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Abschiebepolitik
15.11.2008
Kundgebung gegen Afghanistan-Abschiebungen
Niederländisches Konsulat, Alsterufer 10, Hamburg (In der Nähe des Dammtor-Bahnhofs)
12.00 bis 14.00 Uhr
Liebe in Hamburg lebende Landsleute und Unterstützer/innen,
die Niederländische Regierung hat kürzlich beschlossen, einige Afghanische Flüchtlinge, deren Asylanträge abgelehnt worden sind, des Landes zu verweisen und sie zusammen mit ihren Kindern und Familien in ihre Heimat, Afghanistan, abzuschieben.
positive Wendung
Die Abschiebung aus Frankreich fand nicht statt.
Siehe unter "mehr dazu" aktuell 17.11.08
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Abschiebepolitik
23.10.2008
Guineer werden ist nicht schwer
Die Praktiken der Ausländerbehören aus Dortmund und Hamburg
Es geht auch unbürokratisch: Mitarbeiter der Dortmunder und der Hamburger
Ausländerbehörden haben auf einer Dienstreise nach Guinea die erforderlichen Papiere für die
Abschiebung von Flüchtlingen besorgt. Unter den Betroffenen ist mindestens einer, der
bestreitet, aus dem westafrikanischen Land zu stammen.
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Abschiebepolitik
15.09.2008
Protest gegen Abschiebeanhörungen in Hamburg-Wandsbek
Bundesweite Vorladungen von Flüchtlingen zu einer Delegation aus Sierra Leone
Tägliche Mahnwache von 8.00 bis 15.00 Uhr vor der Polizeiwache, Witthöftstraße 5 (U-Bahnhof Wandsbek-Markt)
Kundgebung am Montag, den 15.09. um 11.00 Uhr vor der Polizeiwache, Witthöftstraße 5
Demonstration am Mittwoch, den 17.09. um 16.00 Uhr ab Hauptbahnhof/Glockengießerwall!
Vom 15.-18.09.08 sind afrikanische Flüchtlinge aus mehreren Bundesländern nach Hamburg vorgeladen
zu Anhörungen "zur Ausstellung eines Heimreisedokuments" bei einer Delegation aus Sierra Leone - seltsamerweise aber nicht,
wie früher üblich, in die Ausländerbehörde in der Amsinckstraße 28, sondern zur "Innenbehörde"
nach Wandsbek in die Witthöftstraße, wo sich in der Nr. 5 eine Polizeiwache befindet.
"Wir protestieren gegen diese Kollaboration afrikanischer Regierungen mit deutschen Abschiebebehörden und werden zu einem Boykott der Anhörungen aufrufen",
so VertreterInnen der Organisationen sierra-leonischer und guineischer Flüchtlinge in Hamburg und des Flüchtlingsrats, der eine tägliche Mahnwache vor Ort und eine Demonstration in der Innenstadt am 17.9. angemeldet hat.
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Abschiebepolitik
25.05.2008
Selbstmord des Flüchtlings Hamidur Rahman aus Bangladesch
Traueranzeige
Hamidur ist tot
geboren 27.11.1976 Bangladesh - gestorben 03.05.2008 Idar-Oberstein
Wenn du dies liest, bin ich nicht mehr in dieser Welt. Mein Pech in dieser verrückten Welt
war, dass das inhumane System mich nicht mehr leben ließ. Ich bin nun frei von allen
inhumanen Regeln und Regulierungen, frei von Gefängnis und Depression. Ich werde kein
gültiges Stück Papier mehr brauchen, das die Leute "Ausweis" nennen.
Es ist mein letzter
Traum, dass eines Tages eine "Global ID" weltweit gültig ist und dass in allen Ländern die
Menschen zusammenleben ohne Grenzen und ohne Pässe.
Mein Tod ist meine Antwort gegen
alle inhumanen Systeme und für die Einführung der "Global ID" in dieser Welt.
Hamidur Rahman, seit 2004. in Deutschland um Asyl bittend
Wir klagen - Wir klagen an - Wir trauern mit seinen Angehörigen
Brot & Rosen, Diakonische Basisgemeinschaft, Hamburg, und viele FreundInnen
Die Trauerfeier fand am Sonntag, den 25.5.08, um 15 Uhr im Ev. Martin-Luther-King-
Kirchengemeindezentrum in Hamburg-Steilshoop, Gründgensstraße 28 statt.
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Abschiebepolitik
20.05.2008
Eine Familie wurde auseinander gerissen
Treffen aller Beteiligten zur Unterstützung der Familie G.
Sitzungsraum der Heilandskirchengemeinde
Winterhuder Weg 132, Hamburg
Es ist kaum zu fassen, aber Ende März passierte das, wovor vermutlich viele Familien die in Hamburg
„nur“ geduldet sind, Angst haben.
Eine Familie wurde auseinander gerissen.
Der Vater von Familie G., seine 14 jährige Tochter und sein 10 Jahre alter Sohn wurden nach Armenien
abgeschoben.
Eine weitere Tochter, die in Hamburg geboren ist und deren Mutter leben deshalb zur Zeit alleine
in Hamburg.
Die beiden älteren Kinder waren bereits gut integriert und gingen in Hamburg auf die Heinrich-Hertz Schule.
Doch wie kann es sein, das eine Familie die bereits seit 8 Jahren in Hamburg lebt, getrennt und ein
Teil einfach so abgeschoben wird? Denn eigentlich ist es gesetzlich nicht vorgesehen, dass Familien,
mit Kindern, getrennt werden.
Der besondere Albtraum in dieser Situation ist für alle Familien, dass diese "Abschiebeaktionen"
von der Ausländerbehörde bevorzugt in der Nacht durchgeführt werden. Kinder die mit einem schweren Trauma,
aus Kriegsgebieten zu uns kommen werden durch solche Handlungen zusätzlich schwer belastet.
aktuell 23.05.2008
Der Fall liegt weiterhin beim Petitionsausschuss, dieser hat noch nicht entschieden
Am Mittwoch, dem 4.6. ab 15.30 Uhr wird es eine (SchülerInnen-) Demo geben
von der Heinrich-Hertz Schule zur Behörde in der Hamburger Straße
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Abschiebepolitik
21.04.2008
Trotz Koalitionsvertrag:
Ausländerbehörde Hamburg reißt Familie auseinander
Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg
Während die Verhandlungskommissionen von CDU und GAL zusammen saßen und u.a. beschlossen,
dass dem grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie auch bei Abschiebungen Rechnung getragen
werden solle, indem Familien nur zusammen abgeschoben werden sollen und auch möglichst nicht zur
Nachtzeit (Seite 55 Koalitionsvertrag), schuf die Ausländerbehörde von Noch-Senator Udo Nagel genau
gegenteilige Fakten:
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Abschiebepolitik
03.03.2008
Aktion
Gazale Salame
eine Kampagne für die Rückkehr von Gazale Salame
Mobilisierungstext:
Die Mutter Gazale Salame lebte 17 Jahren lang bestens integriert in Niedersachsen – bis sie vor drei
Jahren als Schwangere mit einem ihrer Kinder in die Türkei abgeschoben wurde.
In ein Land, das die im Libanon geborene Frau nur von der Durchreise kannte.
Zurück bleiben bis heute ihr Mann und zwei ihrer Kinder. Die Familie leidet heftig unter der Trennung.
Gazale Salame ist akut selbstmordgefährdet.
Die neue niedersächsische Landesregierung muss in den ersten Tagen ihrer Amtszeit dafür sorgen,
dass Frau Salame zurückkehrt – und damit ein neues Kapitel einer menschlicheren Flüchtlingspolitik
aufschlagen! Sehen Sie den Film über die Familie und schicken Sie eine Protest-Mail an die Regierung.
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Abschiebepolitik
16.01.2008
Abschiebungen nach Guinea?
Aktuelle Lage und Bericht aus der Abschiebehaft
Nach einer Meldung aus der Hamburger Abschiebehaft sollen einige Guineer
Mitte Januar abgeschoben werden, und zwar mit Papieren der dubiosen
Delegation, die 2005 zweimal in Hamburg war.
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Abschiebepolitik
16.01.2008
Zugang zur Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht
Resolution des Arbeitskreises "Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen
Aufenthaltstitel"
Der Arbeitskreis "Medizinische Versorgung für Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel" hat sich
im Anschluss an einen Fach-Workshop konstituiert, den das Diakonische Werk Hamburg und das
Gesundheitsamt Altona am 12.10.2007 gemeinsam organisiert hatten.
Anlässlich der
Bürgerschaftswahl in Hamburg weist der Arbeitskreis mit folgender Resolution auf die in hohem
Maße problematische Gesundheitsversorgung für Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere hin:
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Abschiebepolitik
15.01.2008
Umstrukturierung für schnellere Abschiebungen
Betrifft die Ausländerbehörde Hamburg
Die Ausländerbehörde Hamburg verschickte vor kurzem ein Papier, u.a. an
RechtsanwältInnen, in dem die "Neuorganisation der Abteilung
Ausländerangelegenheiten des Einwohnerzentralamts" dargestellt wird.
Diese Umstrukturierung beinhaltet u.a.:
Der frühere Abschnitt für "Rückführungen" (=Abschiebungen) - E 44 - wurde aufgeteilt und die Aufgaben der "Rückführungsvorbereitung wie Identitätsklärung und Passersatzpapierbeschaffung" mit der Betreuung der Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren" zusammengefasst zum neuen Referat E 32, das nach Ländern aufgeteilt ist.
Das heißt: Schon während das Verfahren noch läuft, wird künftig versucht, Abschiebepapiere zu beschaffen, z.B. durch Anhörungen mit dubiosen Delegationen.
Der Aufgabenbereich "Vollzug von Abschiebungen, Zurückschiebungen und Verbringungen einschließlich der Haft" bildet mit der Zentralen Erstaufnahme ein neues Referat E 33,
das heißt: wird evtl. auch räumlich zusammengelegt in der Sportallee, damit schon nach der Ankunft Flüchtlinge, die z.B. durch ein "sicheres Drittland" eingereist sind, gemäß Dublin II-Abkommen dorthin "überstellt" werden können, was vom benachbarten Hintereingang des Flughafens direkt möglich ist.
Es gibt zwei neue "Stabsstellenfunktionen für Controlling und internationale Zusammenarbeit, deren letztere den Bereich der Rückführungen per Charter auf europäischer Ebene umfasst".
Nach "mehr dazu" auch Informationen zu EU-Sammelabschiebungen und der Fluggesellschaft Hamburg International(HHI)
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Abschiebepolitik
15.01.2008
Abschiebeanhörungen
Delegation aus Nigeria am 15.1.08 in der ZAST Halberstadt
Jeden Tag werden bei Abschiebungen Menschen verschleppt und gewaltsam außer Landes
geschafft. Viele andere werden mit Druck, Angst und Strafmaßnahmen zu
vermeintlich "freiwilliger" Ausreise gezwungen.
Für diese Abschiebepraxis benötigen deutsche Ausländerbehörden die Kollaboration
durch Botschaften und Regierungsbeamte der (vermeintlichen) Herkunftsländer
bei der Beschaffung von Pässen und Passersatzdokumenten, sogenannten
"Heimreisepapieren". Entscheidend ist dabei nicht, aus welchem Land die betroffene
Person tatsächlich kommt, sondern ob sich ein Staat findet, der sie "zurücknimmt" -
und dafür sind viele Mittel recht.
Aus dem Kampagnentext, der unter "mehr dazu" als PDF zu lesen ist.
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Abschiebepolitik
17.11.2007
Abschiebungen nach Guinea
Gilt der faktische Abschiebestopp nicht mehr?
Abschiebungen nach Guinea trotz faktischem Abschiebestopp nach den Auseinandersetzungen
um die erneuten Sammelanhörungen:
Laut Mitteilung des BMI vom 31.8.07 "hat Guinea mit Verbalnote vom 27.08.07
bekannt gegeben, dass es ab sofort bis zur Unterzeichnung eines bilateralen
Kooperationsabkommens alle Identifizierungs- und Rückführungsmaßnahmen aussetzt.
Damit sind bis auf weiteres weder begleitete noch unbegleitete Rückführungen nach Guinea möglich.
Es ist deshalb von einem tatsächlichen Abschiebehindernis im Sinne von § 60a Abs.2 AufenthG auszugehen."
Mit dem Abschluss eines entsprechenden Abkommens sei innerhalb der nächsten drei Monate nicht zu rechnen,
deshalb seien GuineerInnen aus der Abschiebehaft zu entlassen bzw. von Abschiebehaft abzusehen.
Die Hamburger Ausländerbehörde will offenbar diesen faktischen Abschiebestopp
nicht akzeptieren und in der nächsten Zeit guineische Flüchtlinge abschieben.
Mindestens drei Guineer wurden in Haft genommen, bei einem wurde die Abschiebehaft erst nach Intervention des Anwalts, der das Gericht über das bestehende Abschiebehindernis informieren musste, aufgehoben.
Außerdem wurden laut einer PE von Pro Asyl vom 6.11.07 am Frankfurter Flughafen mehrere GuineerInnen inhaftiert.
27.11.07 Aktuell
Nachfolgend eine Mitteilung aus dem Innenministerium Rheinland-Pfalz bezüglich Abschiebungen nach Guinea und Delegationen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit E-Mail vom 31. August 2007 hatte ich Sie informiert, dass bezüglich Rückführungen nach Guinea bis auf weiteres von einem tatsächlichen Abschiebungshindernis im Sinne von § 60a Abs. 2 AufenthG auszugehen ist.
Nach Mitteilung des BMI vom 08. November 2007 haben inzwischen Gespräche mit dem guineischen Botschafter, Herrn Alexandre Cécé Loua, stattgefunden. Danach erklärte der Botschafter, dass sich der Beschluss der guineischen Regierung über die Aussetzung der Rückübernahme auf die Entsendung von Identifizierungsmissionen beschränke. Grundsätzlich erkenne Guinea die völkerrechtliche Verpflichtung zur Rückübernahme eigener Staatsangehöriger an.
Künftig wird es keine guineischen Identifizierungsdelegationen mehr geben. Identifizierungen und Passersatzbeschaffung sollen zukünftig in enger Zusammenarbeit mit der guineischen Botschaft, Herrn Konsul Toure, erfolgen. Die Botschaft möchte sich ein umfassendes Bild des Rückzuführenden machen. Bei PEP-Beantragung sind deshalb von jetzt an Originale vorzulegen und gfs. Angaben über Straffälligkeit, Krankheiten und Zeitpunkt des Aufgriffs des ausreisepflichtigen Guineers mitzuteilen. Der Botschafter forderte ausdrücklich dazu auf, die Botschaft im Vorfeld mit Fragen aller Art zur Passbeschaffung zu kontaktieren.
Rückführungen nach Guinea sind laut BMI ab sofort grundsätzlich wieder möglich und werden auch von der Bundespolizei bei Bedarf begleitet, zur Zeit akzeptiert Guinea allerdings nur Rückführungen im Linienverkehr.
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Abschiebepolitik
15.09.2007
Frieden für Afghanistan
Bundeswehr raus!
Demonstration in Berlin gegen die Verlängerung der Bundeswehreinsätze
Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen,
zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
(Paul Valéry)
Nach einer Infratest-Umfrage (2.8.07) sind 64 Prozent der Bundesbürger
dafür, dass sich die Bundeswehr möglichst schnell aus Afghanistan
zurückzieht!
Das muss auch bei der Politik ankommen! Deswegen laden wir für
den 15. September nach Berlin zu einer Demonstration ein. Ziel ist es, die
Bundestagsabgeordneten aufzufordern, keiner Mandatsverlängerung für
Afghanistan zuzustimmen!
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Abschiebepolitik
10.09.2007
Abschiebung nach Togo und Benin ab Hamburg
Heute abend zwischen 20 und 23 Uhr (ursprünglich hieß es: 17 bis 20 Uhr) soll(t)en
ab Hamburg-Fuhlsbüttel mindestens 4 togoische Flüchtlinge abgeschoben werden.
Infos aus der Schweiz besagten, dass auch von dort mindestens ein Togoer dabei sein
sollte.
Wir waren mit ein paar Leuten am Flughafen. Die Polizei war sehr viel zahlreicher da, was zumindest unsere Information über den Abschiebeflug bestätigte.
Ein Fernsehteam von nonstopnews.de, das auch für den NDR filmt, und eine Fotografin waren ebenfalls da.
Wir konnten mit einem Plakat gegen Abschiebung in der Abflughalle stehen und rumlaufen sowie Flugblätter an Passagiere eines Türkei-Fliegers verteilen.
Sie reagierten größtenteils interessiert, manche auch bestürzt,
und ein Mensch türkischer Herkunft erzählte uns, dass er auch mal abgeschoben wurde - und zwar am selben Tag, als er per Post die Aufforderung bekam, sich seinen deutschen Pass abzuholen!
Er konnte schließlich wieder zurück kommen. (Solche "Irrtümer" sind bei der Hamburger Ausländerbehörde kein Einzelfall).
Was den Togo-Abschiebeflug betrifft, bekamen wir aus informierten Kreisen die Auskunft, es handele sich nicht um einen normalen Linienflug. So gehen wir von einem Abschiebecharter aus, der evtl. erst nach Schließung des Flughafens (23 Uhr) abhebt. Zu beobachten, geschweige denn zu verhindern ist in solchen Fällen leider so gut wie nichts, da es in einer abgelegenen Ecke des Flughafens stattfindet. Die Polizei schien sehr erleichtert, als wir nach einer guten Stunde den Flughafen verließen.
Bericht mit Fotos folgt auf www.de.indymedia.org und morgen steht wahrscheinlich eine "Erfolgsmeldung" der Innenbehörde auf deren homepage und im Hamburger Abendblatt...
Flüchtlingsrat Hamburg
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Abschiebepolitik
11.07.2007
Air France-MitarbeiterInnen fordern Ende von Abschiebeflügen
Bericht aus der "Liberation" vom 11.7.07
Die Abgeordneten des CE (=comité d'entreprise = Unternehmenskomitee) haben
für einen Antrag gestimmt, der "den Stopp der Benutzung von Flugzeugen der
Gruppe Air France KLM für die Abschiebungen von AusländerInnen" fordert.
Quelle: Liberation
Aktuell
Am 30.Juli 2007 wird die Fluggesellschaft AIR FRANCE die Abschiebung
eines Papierlosen, dessen Nationalität nicht geklärt ist, nach Benin durchführen.
Nichts Besonderes, denn nach den offiziellen Zahlen werden 2/3 der jährlich
stattfindenden 25.000 Abschiebungen mit Flügen von AIR FRANCE durchgeführt, was Erstaunen und Unbehagen der Passagiere und MitarbeiterInnen von AIR FRANCE hervorruft, manchmal auch ihren Widerstand.
So wurden in den letzten Monaten mehrere Passagiere durch die Polizei mit Gewalt zum Verlassen des Flugzeugs gezwungen dafür, dass sie protestiert hatten gegen das Schauspiel gefesselter, geschlagener und gewürgter Abschüblinge in Flugzeugen der AIR FRANCE.
(aus der Presseerklärung des französischen Communiqués vom 30.07.07)
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Abschiebepolitik
06.07.2007
Hamburg: Grenze um Ausländerbehörde errichtet
Die Hamburger Ausländerbehörde mal anders
In der Nacht vom 05.07.07 zum 06.07.07 haben Antirassisten eine Grenze um die Zentrale Ausländerbehörde in Hamburg errichtet.
Nebst dem Verschließen sämtlicher Nebeneingänge wurde der Haupteingang durch einen Sicherheitszaun mit Stacheldraht, Kettenschlösser, sowie einer festbetonierten Mauer versperrt.
Hierzu wurde folgende Stellungnahme veröffentlicht:
Quelle: Indymedia
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Abschiebepolitik
05.07.2007
Neue Sammelabschiebung nach Afrika geplant?
Vorladungen für togoische, kamerunische und guineische Flüchtlinge
Am 05.07.07 müssen mindestens 20 togoische Flüchtlinge aus Mecklenburg - Vorpommern zu ihrer
Botschaft nach Berlin.
Ab dem 09.07.07 sind etwa 300 kamerunische Flüchtlinge
aus Brandenburg, Berlin und anderen Bundesländern zu Anhörungen nach Köln vorgeladen.
Für den 16.-27.07.07 sind bundesweit afrikanische Flüchtlinge zu einer
Sammelanhörung vor einer Delegation aus Guinea nach Braunschweig vorgeladen.
Außerdem bekam ein Flüchtling aus Benin, der in Abschiebehaft sitzt, einen Abschiebetermin für den 30.7.07 mitgeteilt.
Nach Benin wird aus Hamburg mit dem "EU-Reisedokument" abgeschoben, d.h. ein Papier von der Botschaft oder einer Delegation aus Benin ist nicht notwendig.
siehe dazu auch 11.07.07 Air France-MitarbeiterInnen fordern Ende von Abschiebeflügen
All dies deutet darauf hin, dass eine weitere Sammelabschiebung in diese
(und andere?) afrikanische Länder geplant ist.
Bisher fanden solche
Abschiebungen per EU-Charter aus Hamburg oder Düsseldorf statt.
Bitte warnt alle potenziell betroffenen Flüchtlinge und gebt alle Informationen weiter
an
Tel.: 0173-4108642
oder
info@fluechtlingsrat-hamburg.de
Termine der (uns bekannten) bisherigen Sammelabschiebungen nach Afrika, die alle auf unserer homepage www.fluechtlingsrat-hamburg.de unter "Abschiebepolitik" zu finden sind (sowie Infos zu den Guinea-Anhörungen):
15.02.07 HH: Ghana, Kamerun
29.11.06 HH: Kamerun
19.09.06 HH: Benin, Guinea, Togo
24.04.06 HH: Benin, Guinea, Togo
20.12.05 HH: Guinea
14.09.05 HH: Benin, Nigeria, Togo
13.09.04 HH: Benin, Burkina Faso, Togo
26.05.04 HH: Kamerun, Togo
Weitere EU-Sammelabschiebung nach Afrika (nicht auf unserer homepage)
30.11.06 Düsseldorf:Kamerun, Togo
25.4.07 Düsseldorf: Kamerun, Togo
Pressemeldung des BMI lobte menschenrechtswidrige Praxis
Aktuell
Am Dienstag und Mittwoch (11. + 12.7.2007) fand die Sammelanhörung kamerunischer
Staatsangehöriger in der ZAB Köln statt.
Ca. 90 Personen waren nach Informationen
aus der Behörde eingeladen, rund die Hälfte ist gekommen (Briefe bekamen aber sehr
viel mehr Flüchtlinge, sie wurden aber z.B. in Forst/Brandenburg wieder zurück in
ihre Unterkünfte statt nach Köln geschickt).
Drei Mitarbeiter der Botschaft in Bonn
haben die Anhörung durchgeführt.
Dies ist die dritte Anhörung kamerunischer
Staatsangehöriger in 2007, eine weitere ist geplant in diesem Jahr, wenn noch
Bedarf besteht.
Im letzten Jahr hat es eine Anhörung gegeben, bei der zusätzlich
Personen aus Kamerun angereist waren.
Aktuell 30.07.07
http://www.guineenews.org/articles/article.asp?num=200773015331 (vom 29.08.07)
Aus dem Inhalt von giuneenews vom 29.08.07:
Die guineische Delegation bleibt länger (bis zum 03.08.)
Der neue Delegationsleiter Balde ist noch nicht aufgetaucht
(Spekulation: wegen der Amtsenthebung von N'Faliy Keita?)
Etwa 100 Vorgeladene erschienen, trotz Boykottaufruf,
die meisten aber wohl nicht freiwillig, sondern sie wurden bei der Arbeit oder morgens im Bett festgenommen.
Aktuell 03.08.07
http://www.guineenews.org/articles/article.asp?num=200781191113 (vom 01.08.07)
Aus dem Inhalt guineenews vom 01.08.07
Erstmal sollen keine Delegationen mehr kommen. Nach dieser Verlautbarung des Außenministers hat man Identifizierungs- und Repatriierungsmissionen
aufgrund der Kritik bis auf weiteres gestoppt.
Von nun an würden solche Missionen nur noch auf der Basis von Abkommen geschehen, die die Besorgnisse Guineas berücksichtigen.
Folgender Link ist ebenfalls interessant
http://www.aminata.com/
Aus dem Inhalt:
In diesem Artikel von der guineischen Website www.aminata.com stehen noch einige interessante
Infos zur Guinea-Delegation.
Z.B. dass das guineische Außenministerium angeblich keine Delegation beauftragt
habe, nach Deutschland zu reisen und dass es laut eines Communiqués desselben
Ministeriums keine Abschiebungen von GuineerInnen aus Deutschland geben werde.
In dem Artikel werden diese Verlautbarungen allerdings mit etlichen Fragezeichen versehen.
Wichtig ist auch, dass die guineische und deutsche Regierung ein Rückübernahmeabkommen unterzeichnen wollten, was bis jetzt daran scheiterte, dass der Chef der guineischen Delegation, Herr Diao Balde, nicht angereist ist, aber es könnte sein, dass demnächst jemand anders zur Unterschrift bereit ist.
GuineerInnen in Deutschland haben schon über die Oppositionspartei UPR und den Parlamentspräsidenten dagegen protestiert und fordern vom Präsidenten Conté, den "Verkauf" von BürgerInnen zu stoppen und von der Regierung, Wort zu halten (entsprechend den Communiqués), alle Abschiebungen abzulehnen.
weitere Information:
Die Delegation ist heute abgereist.
Der Abreisetermin der Delegationsteilnehmer sei auch von Anfang so geplant gewesen.
Nur wollte die Delegation in der letzten Woche noch weiter durch Deutschland reisen, anstatt die Anhörungen durchzuführen.
Aufgrund der Verzögerungen (und auch wohl wegen der Spesen), habe die Delegation dann die Anhörungen verlängert.
Von einem Rückruf aus Guinea ist nichts bekannt.
Insgesamt wurden 113 Personen angehört, ca. 50 % hätten ein PEP bekommen, die alle jetzt schon ausgestellt wurden.
Bis auf in ein paar Einzelfällen, wo noch die persönliche Situation eine Rolle spielt, können diese Personen ab jetzt abgeschoben werden.
Der Delegationsleiter Ousmane Diao Balde war nicht angereist.
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Abschiebepolitik
04.07.2007
Vorbereitungstreffen für eine Veranstaltung mit Matin Baraki
Marburger Politikwissenschaftler, geboren in Afghanistan
19.00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg
Veranstalter: Friedensinitiative Wilhelmsburg
Liebe Freundinnen und Freunde,
Ihr habt sicher gehört, dass die verschiedenen Strömungen der Friedensbewegung in
unserem Land sich anlässlich der für die 3. Septemberwoche geplanten Abstimmung
im Bundestag über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr
(Isaf, enduring freedom und Tornadoeinsatz) auf gemeinsames Handeln geeinigt haben:
bundesweite Demonstration am Samstag vor der Abstimmung (voraussichtlich am 15.9.07) und
Unterschriftenappell an die Abgeordneten zum „Nein“ stimmen.
Am Montag, den 17.9.07 (also zu Beginn der Woche der Bundestagsdebatte) ist auf Einladung der FI Wilhelmsburg Matin Baraki für eine Veranstaltung in Hamburg.
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Abschiebepolitik
25.06.2007
Imam-Jonas geht in den Hungerstreik
vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg/Bayern
Imam-Jonas
Dögüs
ehemaliges Vorstandsmitglied beim
Flüchtlingsrat Mecklenburg Vorpommern und Mitglied von Ökohaus e.V.
Bitte unterstützen Sie bzw. bitte unterstützt das Anliegen von Imam-Jonas
Dögüs mit beigefügtem Faxvordruck. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied beim
Flüchtlingsrat MV und Mitglied von Ökohaus e.V. und der Antirassistischen
Initiative aus Rostock und seit gestern 15.30 Uhr befindet er sich im
Hungerstreik in Nürnberg vor dem BAMF. Er protestiert dagegen, nun schon
seit 1999 auf eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge warten zu müssen. Näheres zu seinem Anliegen und seiner
Situation ist in den Anlagen zu lesen unter "mehr dazu".
aktuell 28.06.2007
über 8 Jahre musste Jonas aus Rostock warten, bis heute nach nur zwei Tagen Hungerstreik über seinen Asylantrag entschieden wurde.
Die Entscheidung ist jedoch leider negativ ausgefallen.
Das zentrale Ziel des Hungerstreiks war es, überhaupt einen Bescheid zu erhalten, deswegen hat Jonas heute mittag seinen Hungerstreik beendet.
Er wird euch in einigen Tagen über das weitere Vorgehen informieren - und auch darüber, weshalb sein Antrag abgelehnt wurde.
herzliche Grüße,
NoLager Bremen
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Abschiebepolitik
31.05. bis 01.06.2007
IMK in Berlin
Termine zur Innenministerkonferenz in Berlin vom 31.05. - 01.06.07
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Abschiebepolitik
24.05.2007
Für das ganze Bleiberecht!
Für die vollständige Umsetzung der UNO - Kinderrechte!
Aufruf zu den Aktionstagen in Berlin gegen die
Verschärfungen im Zuwanderungsgesetz
organisiert vom GRIPS Theater Berlin
Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer und sehr geehrte Damen und Herren,
mit vielen Betroffenen und zahlreichen Initiativen, sowie Flüchtlingsverbänden haben wir in Berlin beschlossen, das so genannte "Zuwanderungsgesetz" - in dessen Rahmen es zu einer so genannten "Bleiberechtsreglung" kommen soll - nicht einfach so hinzunehmen. Dieses Gesetz bringt leider nicht die erhofften Verbesserungen, sondern setzt weiter Kinder- und Menschenrechte außer Kraft. Deshalb rufen wir im Mai und Juni dieses Jahres 3 X zu Demonstrationen in Berlin auf - diese sollen die Bundestagsdebatte und die Innenminister Konferenz in Berlin, sowie den G8 Gipfel begleiten und zum Politikwechsel in der Bundesrepublik führen.
Wir fordern:
ein Zuwanderungsrecht ohne Rassismus
Bleiberecht für alle und gleiche Rechte für alle!!!
zu den ErstunterzeichnerInnen gehören:
Aktionsprogramm Hier Geblieben!
BBZ Berlin
Berliner Bündnis gegen die Migrationspolitik der G8 (Agif, ADHF, Bir-kar, PAA, Ari)
Banda Agita
Jugendliche ohne Grenzen Berlin
Flüchtlingsrat Berlin
Wir bitten darum unseren Aufruf zahlreich zu unterstützen und zu unterzeichnen sowie sich an den Aktionen zu beteiligen.
Die Unterzeichnungsfrist endet bereits am 30.5.07, denn die Zeit drängt.
Bereits ebenfalls können über unser Berliner Aktionsbüro schon jetzt das Plakat und der Flyer bestellt werden.
Philipp Harpain
Aktionsprogramm Hier geblieben!
GRIPS Theater Berlin
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Abschiebepolitik
11.05.2007
Militärrevolte in Guinea
sandankoro 11.05.2007 19:55 Themen:
Globalisierung Militarismus Repression Soziale Kämpfe Weltweit
Kommentar:
Und trotz dieser Situation ist der Abschiebestopp nach Guinea, den Hamburg für kurze Zeit erlassen hatte, wieder aufgehoben worden, und Guinea nimmt auch aus andern Ländern
(u.a. von den Kanaren und von Schiffen vor der westafrikanischen Küste) Flüchtlinge zurück - für Geld von der EU, mit dem der korrupte Präsident Lansana Conté sein Militär bezahlen kann, damit es ihn nicht auch noch im Stich lässt und sein von der Mehrheit der Bevölkerung geforderter Rücktritt unvermeidlich wird.
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Abschiebepolitik
20.04.2007
Bayern startet Abschiebungen in den Nord-Irak
Aus der Pressemitteilung des Bayerischer Flüchtlingsrat
Als "fatales Signal zur Unzeit" kritisiert der Bayerische Flüchtlingsrat e.V.
die Ankündigung Bayerns, mit Abschiebungen in den Nord-Irak zu beginnen.
Während UNHCR und die EU-Länder auf internationalen Konferenzen in Genf und
Luxemburg um humanitäre Regelungen für die circa 4 Millionen Irak-Flüchtlinge ringen,
destabilisiert der bayerische Innenminister Beckstein die Lage weiter.
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Aktuelles
12.04.2007
Achtung: Hamburg hat keinen Abschiebestopp mehr nach Guinea!!
An alle evtl. betroffenen Flüchtlinge:
Bitte meldet Euch im Café Exil und
bei Euren AnwältInnen, bevor Ihr zur Ausländerbehörde geht!!!
Teilt uns Eure Erfahrungen mit!!!
Info von einem Hamburger Rechtsanwalt:
Subject: ABH HH zu Guinea-Abschiebungen; Abschiebestopp aufgehoben
Gestern habe ich mit Gafron (Afrika-Abt. Ausländerbehörde) telefoniert,
die ABH HH hat KEINEN Abschiebestopp mehr nach Guinea, da die Lage sich gebessert hätte.
Ob dies auch schon praktische Umsetzung gefunden hat, sprich
Abschiebbungen stattgefunden haben hat er nicht beantwortet, mir istdavon nichts bekannt.
Jedenfalls ist ab sofort von der Wiederaufnahme
der Abschiebungen nach Guinea auszugehen.
Aktuell
Am Mittwoch, den 18.4.07 hat ein Sonderflug von der Schweiz nach
Guinea Conakry stattgefunden. Ein Zurückgeschafter hat seine Rechtsanwältin
aus Conakry angerufen.
Vermutlich sind drei aus der A'haft Basel zurückgeschafft
worden.
Von zwei weiss die Anwältin es bestimmt.
Details waren bisher nicht heraus zu bekommen.
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Abschiebepolitik
03.04.2007
Menschenkette um das Rathaus gegen Abschiebungen
"Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir zusammen."
Menschenkette um 17.00 Uhr am Rathaus
Ab 15 Uhr und nach 18 Uhr auf dem Rathausmarkt:
Lieder - Musik - Redebeiträge u. a. m. gegen die Abschiebungen
"Wir hoffen, dass wir auf die Politiker einwirken können, wir hoffen,
dass wir die Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, hier behalten können"
Aktuell 28.03.2007
der Senat legt unserer Aktion Steine in den Weg: Obwohl am geplanten Aktionstag 3.4.
keine Bürgerschafts-, Ausschuss- oder sonstigen Termine (außer einer GAL-Veranstaltg., aber die GAL unterstützt uns ja)
im Rathaus stattfinden, wurde uns die Nutzung des Rathausmarktes untersagt! -
Und das vier Wochen nach der Anmeldung, nachdem Planung und Mobilisierung auf Hochtouren laufen
(Flugis und Plakate sind gedruckt)!!!
Im Falle, dass wir vor Gericht unterliegen, findet die Aktion auf dem Gerhard Hauptmann-Platz statt.
Aktuell 02.04.2007
Die Nutzung des Rathausmarktes wurde genehmigt!!
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Abschiebepolitik
02.04.2007
sofortiger Abschiebestopp für die Begünstigten
der neuen Bundes-Bleiberechtsregelung
Presseerklärung des Senats Hamburg
Innensenator Udo Nagel: "Tragfähiger Kompromiss" / "Straftäter werden aber weiterhin konsequent abgeschoben"
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Abschiebepolitik
22.03.2007
Abschiebeschutz für Engin Celik abgelehnt
Wir kämpfen weiter für Engin Celiks Recht auf Asyl und gegen die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und in der Türkei
Am Montag hat die Richterin Koll am Verwaltungsgericht Schleswig den Abschiebeschutz für den
kurdischen Künstler Engin Celik abgelehnt und ein Haftbefehl ist erlassen worden.
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Abschiebepolitik
15.03.2007
Vorläufiger Abschiebestopp
für Afghanische Familien mit Kindern
Pressemitteilung des Flüchtlingsrat Hamburg
Zum Abschiebestopp für (vorerst) ein Jahr, den Innensenator Nagel vorgestern für Afghanische
Familien mit Kindern ausgesprochen hat, erklärt der Flüchtlingsrat Hamburg:
Wir freuen uns, dass der Senator endlich dem Druck und den Protesten nachgegeben hat,
die seit seiner Ankündigung vom Juni letzten Jahres, Hamburg wolle nach alleinstehenden Männern
und kinderlosen Ehepaaren nun auch Familien mit Kindern abschieben, immer stärker wurden.
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Abschiebepolitik
23.02.2007
Kundgebung vor der Ausländerbehörde Hamburg
10.00 bis 12.00 Uhr
anlässlich des bundesweiten Aktionstages "100 Tage Bleiberecht"
Vorsortiert um abzuschieben:
Nicht die Umsetzung der auf der IMK im Nov.`06 beschlossenen Bleiberechtsregelung,
sondern die konsequente Reduzierung der Flüchtlingszahlen ist erklärtes Ziel der Ham-burger Behörden. Zwar werden angeblich 3000 Anträge auf Bleiberecht vorsortiert und teilweise entschieden, wozu die Zahl der zu-ständigen Sachbearbeiter von 8 auf 12
aufgestockt wurde. Politisch betrachtet ist aber
dieser Entwicklung nichts Positives
abzugewinnen.
Es geht letztendlich nur darum, die im Status der Duldung lebende Menschen vor zu sortieren und die Flüchtlinge, die den Kriterien der Bleiberechtsregelung nicht
genügen, möglichst schnell abzuschieben.
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Abschiebepolitik
23.02.2007
Kundgebung für die Asylanerkennung des kurdischen Künstlers Engin Celik
15°° bis 18°° Uhr vor Hauptbahnhof Hamburg
Engin Celik wird direkt nach der Haftentlassung mit Abschiebung gedroht!
Das Bundesamt hat negativ entschieden!
Am 14.02.2007, einen Tag nach seiner Entlassung aus der Abschiebehaft,
hat das Bundesamt Nürnberg den Asylantrag von Engin Celik negativ entschieden.
Wie bereits im ersten Asylverfahren werden die Asylgründe Herrn Celiks damit missachtet.
bitte mobilisiert was möglich ist
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Abschiebepolitik
19.02.2007
Menschenkette um die Binnenalster
Wir stehen zusammen gegen die Abschiebung der afghanischen Flüchtlinge!
Aufruf von Hamburger Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer
und Eltern
um 15.00 Uhr
Treffpunkt am Jungfernstieg, Alsteranleger
Während die Bundesregierung beschließt, Kampfflugzeuge nach Afghanistan zu schicken,
hält der Innensenator Udo Nagel trotz der kritischen und unsicheren Lage an den Abschiebeplänen für
über 100 Familien nach Afghanistan fest. Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, mangelnde
Gesundheitsversorgung, Hunger und Bürgerkrieg erwarten die Familien in Afghanistan, die hier
in Hamburg seit mehreren Jahren leben und integriert sind.
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Abschiebepolitik
17.02.2007
STOPPT die Missachtung der Menschen- und Völkerrechte
in dem westafrikanischen Land GUINEA!!!
Aufruf zur Demonstration am 17.02.07 um 12 Uhr
Treffpunkt: Gänsemarkt Hamburg
118 Menschen sind seit dem Beginn des unbefristeten Streiks am 10 Januar 2007 von der Militärdiktatur des Präsidenten Lansana Conté ermordet worden.
Die Militärdiktatur hat seit dem 12 Februar eine Ausgangsperre aufgehängt und missachtet seitdem die Rechte der Bevölkerung. Die Frauen werden vergewaltigt, die Menschen werden getötet.
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Abschiebepolitik
14.02.2007
Sammelabschiebung von Hamburg nach Ghana und Kamerun
zwischen 2.00 und 6.00 Uhr nachts
Der Flug
wird von Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz organisiert
Betroffen sind Flüchtlinge aus den Ländern Ghana und Kamerun, bzw. die von der ALB diesen Ländern zugeordnet werden.
Als weitere Europäische Länder sind an der Euro-Sammelabschiebung beteiligt: Spanien, Frankreich und die Schweiz.
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Abschiebepolitik
01.02.2007
Hamburger Flüchtlingspolitik:
Abschreckung durch Auslagerung, Schikane und Abschiebungen
Jahresbilanz 2006 des Einwohner-Zentralamts
Angekündigt worden waren von der Hamburger Ausländerbehörde Angaben zur Umsetzung der auf der IMK im November 2006 beschlosssenen Bleiberechtsregelung (siehe taz nord vom 1.2.07). Bezeichnend ist jedoch, dass die Jahresbilanz 2006 des Einwohnerzentralamts zunächst einmal Zahlen zum Rückgang der Asyl- und Duldungsanträge und zu Abschiebungen enthält. Erklärtes Ziel der Hamburger Behörden ist eben nicht, Flüchtlingen ein Bleiberecht zu gewähren, sondern die konsequente Reduzierung der Flüchtlingszahlen.
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Abschiebepolitik
25.01.2007
Hamburger Appell
Keine Abschiebungen von Familien nach Afghanistan
Die Hamburger
Bundestagsabgeordneten von SPD, GAL und DIE LINKE. sowie VER.DI Hamburg
rufen alle Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Organisationen auf,
den "Hamburger Appell - Keine Abschiebungen von Familien nach
Afghanistan" zu unterstützen.
Ole von Beust und der Hamburger Senat werden damit aufgefordert, die
drohende Abschiebung von über hundert afghanischen Flüchtlingsfamilien
aus humanitären Gründen sofort zu stoppen.
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Abschiebepolitik
23.01.2007
Der Kurdische Künstler Engin Celik befindet seit 7.1.2007 im Hungerstreik gegen seine drohende Abschiebung
Wir fordern die sofortige Freilassung von Herrn Engin Celik aus der Abschiebehaft und seine Asylanerkennung!
Am 7. Januar 2007 wurde Engin Celik während einer Zugfahrt auf dem Weg von Frankfurt
nach Düsseldorf in der Nähe von Gießen von Polizisten festgenommen und in die
JVA Gießen gebracht. Ihm wurde mitgeteilt, dass sein Asylverfahren negativ
entschieden sei und man ihn abschieben werde. Am 15. Januar trat Engin Celik
aus Protest gegen seine Freiheitsberaubung und gegen die Bestrebung der deutschen
Behörden, ihn in die Türkei auszuliefern, in einen Hungerstreik.
Aktuell
Kundgebung mit der Forderung nach Freilassung und Asylanerkennung für den kurdischen Künstler Engin Celik
Montag, 29. Januar 2007
11°° Uhr vor dem Innenministerium in Kiel
Zur Kundgebung nach Kiel am Montag für die sofortige Freilassung Engin Celiks
treffen sich die, die aus Hamburg fahren
um 9°° Uhr am Hauptbahnhof vor dem Reisezentrum.
bitte mobilisiert was möglich ist
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Abschiebepolitik
11.01.2007
Deutsch-Schweizerische Zusammenarbeit
Abschiebung nach Conakry
Die Ankunftszeit in Conakry wurde mit 05:40 für Freitagmorgen den 12.01.2007 angegeben
nach Veröffentlichung des Artikels "Charter nach Conakry" in der Schweiz
reagierte nun auch die erste überregionale Tageszeitung in der Schweiz.
Tagblatt
Dubiose Gesandtschaften
Umstrittene Kommission beurteilt Asylbewerber
Aktuell
Am 24.01.2007 um 11.00 Uhr findet eine Kundgebung zur Unterstützung des Generalstreiks statt
Ort: vor dem Hamburger Rathaus
Dort fordern die GuineerInnen zusammen mit dem
Flüchtlingsrat Hamburg einen sofortigen Abschiebestopp nach Guinea!
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Abschiebepolitik
23.12.2006
Keine Abschiebungen von HamburgerInnen nach Afghanistan!
AUFRUF ZUR DEMONSTRATION
13.00 Uhr (beginnend)
Hamburger Hauptbahnhof (Ausgang Glockengießerwall)
liebe freundinnen und freunde,
es tut mir leid, dass ich euch in den weihnachtstagen belästige.
aber ich habe leider überhaupt keine andere wahl, weil die hamburger afghanInnen
haben auch ein recht auf ein sicheres weihnachten.
Herr nagel, der gute christ, versucht mal wieder seine nächstenliebe an die AfghanInnen weiter zu geben.
Unter "mehr dazu" befindet sich ein demoaufruf. bitte um weiterleitung
euer Rafiq
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Abschiebepolitik
18.12.2006
Papier für alle! Keine Abschiebungen nach Togo oder irgendwo sonst!
Aufruf zu einer Demo
um 14 Uhr ab Hauptbahnhof in Schwerin
Alle kennen sie: die Bilder von schiffbrüchigen Flüchtlingen und angeschwemmten
Leichen, ob auf den Kanarischen Inseln, an der ostgriechischen Küste oder auf
der italienischen Insel Lampedusa. Flüchtlinge und MigrantInnen brechen auf,
weil sie auf der Suche nach einem besseren Leben sind – einem Leben in Würde und
Selbstbestimmung, in Sicherheit und unter Existenzbedingungen, die nicht nur vom
Allernotwendigsten geprägt sind. Oder umgekehrt: Sie brechen auf, weil ihre
Existenzgrundlagen zerstört werden, weil sie sich vor Krieg und Diktatur oder
sexistischer Verfolgung in Sicherheit bringen müssen.
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Abschiebepolitik
15.12.2006
Informationsveranstaltung
zum Thema: "die Neue Bleiberechtsregelung"
Ort:
in der Norderreihe 63, 22767 Hamburg
mit Rechtsanwältin Erna HEPP
16.00 Uhr
Hiermit laden wir Sie ganz herzlich zu unserer Informationsveranstaltung
zum Thema "die Neue Bleiberechtsregelung" am 15.12.2006 um 16.00 Uhr in der Norderreihe 63 22767 Hamburg ein.
Wie Sie sicherlich wissen, hat die Innenministerkonferenz am 17.11.2006 eine Bleibrechtsregelung beschlossen. "Mit Beschluss vom 17. November 2006 hat sich die Ständige Konferenz der Innenminister und - senatoren der Länder (IMK) darauf verständigt, ausreisepflichtigen Ausländern, "die faktisch wirtschaftlich und sozial im Bundesgebiet integriert sind" unter bestimmten Voraussetzungen auf der Grundlage des § 23 Abs. 1 AufenthG ein Bleibrecht zu gewähren".
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Abschiebepolitik
24.11.2006
Hamburg will am 24.11.2006 eine Familie nach Afghanistan abschieben
Erster Fall in Deutschland
Als erstes Bundesland will Hamburg in der kommenden Woche Familien nach Afghanistan
abschieben. Auch schulpflichtige Kinder sollen kurz vor ihrem Abschluss ausgewiesen
werden
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Abschiebepolitik
16. bis 17.11.2006
IMK in Nürnberg
Aufruf für ein Bleiberecht für alle!!
Im November 2006 findet in Nürnberg die Innenministerkonferenz (IMK)
statt. Nachdem bei der letzten IMK in Garmisch keine
Bleiberechtsregelung erlassen wurde, sieht es diesmal wirklich
so aus, als wäre es soweit.
Das Thema Bleiberecht wird
ausgiebig in Öffentlichkeit diskutiert, und
Bundesinnenminister Schäuble hat auch schon mehrfach ein
Bleiberecht eingefordert. Auch haben sich mittlerweile
viele Landesinnenminister zu Wort gemeldet. Allerdings sind
deren Vorschläge keineswegs zufriedenstellend, sondern oftmals
ein Affront.
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Aktuelles
10.und 11.11.2006
Festival in Göttingen
Papiere für Alle
Programm:
FREITAG 10.11.06P
Veranstaltung | 20 Uhr | T-Keller, Geismar Landstr. 19
La Révolte continue...?
Streifzug durch die sozialen Kämpfe in Frankreich:
Banlieues • Sans Papiers • Génération Precaire
Aus Paris: Mogniss Abdallah | Filmemacher | Aktivist von MIB (mouvement de l'immigration et de banlieues) | Mitbegründer der Agence IM'média
SAMSTAG 11.11.2006
Konzert im Kino Lumiere | Beginn 21 Uhr
the world/inferno
friendship society
the robocop kraus
huah
alle Orte: Geismarlandstr. 19, Göttingen
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Abschiebepolitik
29.09.2006
Appell an Schulleitungen, Bürgerschaft und Senat
Hamburg schützt seine Kinder:
Recht auf Bildung und Schulbesuch für alle wahren
Bis Ende September sind alle Hamburger Schulen aufgefordert, die Daten ihrer
SchülerInnen an das zentrale Schülerregister (ZSR) zu melden. Angegeben werden
sollen auch die Meldeadresse und der Aufenthaltsstatus der Kinder. Wir befürchten
nun, dass Eltern, die ohne Aufenthaltsstatus in Hamburg leben, ihre Kinder aus Furcht
vor Abschiebung der gesamten Familie nicht mehr in die Schule schicken.
Das "Recht auf schulische Bildung" (§ 1 Hamburgischen Schulgesetzes) dieser Kinder
wird dadurch faktisch ausgehebelt.
GAL-Bürgerschaftsfraktion Referent für Arbeitsmarkt und Innenpolitik
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Abschiebungen
19.09.2006
Große Geheimaktion
Hamburg - der Abschiebegehilfe für Deutschland und Europa
Sammelabschiebung ab Fuhlsbüttel
nach Togo, Benin und Guinea
Wie gestern schon befürchtet, fand letzte Nacht ab Hamburg-Fuhlsbüttel ein weitere Sammelabschiebeflug nach Afrika (Togo, Benin, Guinea) statt. Für Togo besteht in Mecklenburg-Vorpommern noch ein Abschiebestopp. Guinea-Abschiebungen sind nur möglich aufgrund der "Arbeit" einer dubiosen, korrupten Delegation, die in Hamburg und Dortmund hunderte von AfrikanerInnen verhörte und ihnen ohne Beteiligung der Botschaft Abschiebepapiere ausstellte.
Laut Presse waren sechs europäische Länder (D, NL, F, Malta, A und CH) an der Abschiebung beteiligt. Hamburg bietet damit mindestens zum 4.Mal anderen Ländern seine "Dienstleistungen" bei einer brutalen, menschenrechtswidrigen Abschiebepolitik an. Außer von der togoischen Familie aus Hessen, die getrennt abgeschoben wurde, wissen wir von Guineern aus Hamburg, die aus der Abschiebehaft geholt wurden (die Polizei holte ihre Sachen aus der Unterkunft).
Das Café Exil weiß von mind. zwei in den letzten Tagen festgenommenen Beninern. Und ein Anwalt vermisst seine 17jährige schwangere Mandantin aus Togo, die angeblich heute abgeschoben werden sollte.
Der unter "mehr dazu" stehende Artikel aus dem "Hamburger Abendblatt", der auf den ersten Blick gar nicht als Artikel zur Flüchtlingspolitik zu erkennen ist, setzt mit seiner Hetze gegen angebliche "Kriminelle", die abgeschoben wurden, der geheimen Nacht- und Nebelaktion die Krone auf.
Flüchtlinge soll es nach der Hamburger Politik in dieser Stadt nicht mehr geben - und wo sie landen (ob in Dikaturen, Bürgerkriegen oder korrupten Dikaturen, in Haft oder im Tod) ist den Behörden hier egal. Eine solche Politik kann nur noch als eiskalte Menschenfeindlichkeit bezeichnet werden.
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Abschiebungen
15.09.2006
Abschiebungen aus Spanien
Verletzungen der Menschenrechte
Die spanische Regierung hat in diesen Tagen begonnen,
auf den Kanarischen Inseln ankommende "Bootsflüchtlinge" in den Senegal auszufliegen.
Nach Presseberichten sollen sie zum Teil nur wenige Tage in Spanien gewesen sein.
PRO ASYL sieht eine "mehrfache Verletzung menschenrechtlicher Standards":
Aus der Pressemitteilung von PRO ASYL vom 15.09.2006
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Abschiebungen
05.09.2006
Hamburg: Flüchtlinge unerwünscht
Abschiebung statt Bleiberecht und Aus-Lagerung der Erstaufnahme
Am 24.7.06 titelte das "Hamburger Abendblatt": "Schäuble will Bleiberecht für gut
integrierte Ausländer" und berichtete, dass der Bundesinnenminister sich im Hinblick
auf die Innenministerkonferenz am 16./17.11.06 in Nürnberg für eine "Altfallregelung"
für Ausländer einsetze, die seit vielen Jahren ohne gesicherten Rechtsstatus in
Deutschland leben.
Andere Bundesländer machen ähnliche Vorschläge, wenn auch mit sehr
restriktiven Bedingungen, z.B. was die Sicherung des Lebensunterhalts betrifft, und
erlassen sogar für bestimmte Gruppen Abschiebestopps (Berlin).
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Abschiebungen
02.09.2006
Abschiebestopp für Familien nach Afghanistan ....
Demonstrationsaufruf
Samstag, den 02. September 2006
11.00 Uhr (beginnend)
Hamburger Hauptbahnhof
(Ausgang Glockengießerwall!)
Wie Sie sicherlich u. a. der Presse entnommen haben, wurde vom Hamburger
Innensenator Udo Nagel vor Kurzem beschlossen, ab Sommer 2006 auch Familien
(Ehepaare mit Babys, Kindern und Jugendlichen jeden Alters) nach Afghanistan
abzuschieben.
Unabhängig von der sich von Monat zu Monat verschärfenden innerafghanischen
Sicherheitslage in mittlerweile allen Provinzen Afghanistans (inklusive der Hauptstadt
Kabul), treffen wir auf Lebens-umstände mit zunehmender tödlicher Tendenz,
die das Wort 'Leben' ansich kaum noch rechtferti-gen. Die Berichte unserer
sich regelmäßig in Afghanistan aufhaltenden Mitarbeiter und Freunde bestätigen
übereinstimmend die Berichte von Mitarbeitern internationaler Organisationen,
unab-hängiger, internationaler Gutachter oder z. B. auch dem streng geheimen und doch
pressebekann-ten Dossier des deutschen, auswärtigem Amtes. Sie schildern ein für uns
kaum vorstellbares E-lend, in dem der fast ausschließliche Großteil der afghanischen
Bevölkerung und seit Juni 2005 auch zurückgezwungene Abgeschobene aus Hamburg
vegetieren. Viele in den letzten Jahren frei-willig in ihre Heimat Afghanistan
Zurückgekehrte, versuchen teils lebensbedroht und vollkommen verzweifelt wieder
ins Ausland zu fliehen.
Egal welchen politisch-innerdeutschen Standpunkt man über Abschiebungen allgemein
und nach Afghanistan insbesondere vertritt, so sind sich Hamburger Institutionen genauso
wie breite Teile der Hamburger Bürgerinnen und Bürger einig:
Eine Abschiebung - zumindest zur Zeit - von Frauen und Kindern nach Afghanistan ist vollkommen
indiskutabel.
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Abschiebungen
21.08.2006
Gesetzeswidrige Vorführung von Flüchtlingen
Presseerklärung
Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.
Düsseldorf – Dutzende von Flüchtlingen sollen nach einem Plan der Bundespolizei
Koblenz in der nächsten Woche einer Delegation aus Nigeria vorgeführt werden,
um entsprechende Passersatzpapiere zu erhalten.
Dieses erfolgt nicht, wie im Gesetz
vorgeschrieben, in der nigerianischen Botschaft, sondern in Räumen der Zentralen
Ausländerbehörde Düsseldorf (ZAB Düsseldorf).
Obwohl die Delegation angeblich im
Auftrag der nigerianischen Botschaft arbeitet, weiß diese anscheinend nichts von
dieser Aktion.
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Abschiebungen
24.07.2006
Evaluationsbericht des Bundesinnenministeriums zum Zuwanderungsgesetz (ZuwG)
Vorgeschlagene Änderungen sind ein Katalog der Grausamkeiten
Die Änderungsvorschläge, die das Bundesinnenministerium im Rahmen seines heute veröffentlichten Evaluierungsberichts zum Zuwanderungsgesetz in die Diskussion bringt, sind ein „Katalog der asyl- und migrationspolitischen Grausamkeiten“. Sie haben mit einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft nichts zu tun. Zuwanderung wird von der großen Koalition offensichtlich nicht als Chance und Herausforderung, sondern als Bedrohung wahrgenommen, die abgewehrt werden soll. Anpassungsbedarf beim Zuwanderungsgesetz bedeutet in der Lesart des Bundesinnenministeriums regelmäßig die Verschlechterung der Rechtsposition von Migranten und Flüchtlingen. PRO ASYL und Interkultureller Rat werfen dem BMI vor, mit dem Evaluierungsbericht eine weitere Verschärfungswelle im Ausländerrecht vorzubereiten. Während der Minister nach außen vorsichtige Signale für eine Bleiberechtsregelung sendet, bereitet die Ministerialbürokratie die harte Linie vor.
Vorgeschlagen wird unter anderem:
(aus der PM von Pro Asyl)
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Abschiebungen
20.07.2006
Krieg im Libanon:
Tausende auf der Flucht vor Bombardements von Wohnvierteln.
Flüchtlingsrat Hamburg fordert Abschiebestopp
und großzügige Aufnahme libanesischer Flüchtlinge
Im Libanon herrscht Krieg. Seit Tagen fordern israelische Bombenangriffe
auf Städte im ganzen Land bis dato über Hundert Tote und Tausende Verletzte.
Im ganzen Land werden systematisch militärische, aber auch zivile Infrastruktur,
Straßen, Brücken, Landebahnen, Sende- und Energieanlagen bombardiert.
Gleichzeitig fordern Raketenangriffe der schiitischen Hizbollah auf nordisraelische
Städte Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung.
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Abschiebungen
06.07.2006
AnwältInnen stellen Strafanzeige gegen Hamburger Ausländerbehörde
Vorwurf: Flüchtlinge
wurden rechtswidrig festgenommen.
Anhörung ohne Rechtsbeistand
Die Festnahme von Flüchtlingen zum Zwecke ihrer Abschiebung ist in der
Hamburger Ausländerbehörde offenbar ständige Praxis. Da hierfür keine
gesetzlichen Grundlagen vorliegen, haben zwei RechtsanwältInnen nun Strafanzeige
wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung gegen Leitung und Mitarbeiter der
Ausländerbehörde gestellt.
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Abschiebungen
28.06.2006
Innensenator Udo Nagel:
Rückführung nach
Afghanistan wird weiterhin konsequent fortgesetzt
Hamburg wird ab sofort mit der Abschiebung von Familien nach Afghanistan beginnen
Innensenator Nagel hat gerade bekannt gegeben, dass Hamburg ab sofort mit der Abschiebung von Familien nach Afghanistan beginnen wird.
Hamburg ist damit erneut bundesweiter Vorreiter einer inhumanen Abschiebepolitik und bestätigt die Linie der harten Ignoranz gegenüber den realen Lebensverhältnissen in Afghanistan.
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Abschiebungen
16.06.2006
Stoppt die Massenabschiebung nach Guinea
Demonstration
12 Uhr, auf der Bürgerweide, Bremen (hinterer Bahnhofsausgang)
Zahlreiche Flüchtlinge sollen nach dem Willen der Bremer Ausländerbehörde in das westafrikanische Guinea
abgeschoben werden. Ein schreckliches Schicksal für die Betroffenen: bemerkenswert ist in diesem Fall
jedoch die Tatsache, dass fast alle Flüchtlinge, die Bremen nach Guinea abgeschoben werden sollen, aus
dem Nachbarland Sierra Leone kommen.
aktuell
Die Demo ist Freitag um 12 Uhr und beginnt auf der Bürgerweide (hinterer
Bahnhofsausgang). Das ist auf dem beiliegenden Flyer nicht klar gesagt, weil
zuerst geplant war, sich vor dem Hauptbahnhof zu versammeln. Dort ist aber
derzeit ein größerer Markt.
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Abschiebungen
12.06.2006
Heute Nacht soll eine, offiziell von der EU koordinierte,
Charterdeportation
unter der Regie des EU-Vorsitzes Österreichs -
stattfinden
Massendeportationen: Nun auch aus Österreich
Es ist eine mehr als bedenkliche Entwicklung innerhalb der EU: Menschen mittels
Charter- oder Militärflugzeugen außer Landes zu schaffen. In den vergangenen
Jahren waren zehntausende Personen von dieser menschenunwürdigen Maßnahme
betroffen. Sammel-Deportationen sind in einzelnen EU-Staaten längst etablierte
Praxis. Nun wurde auf EU-Ebene eine gemeinsames Vorgehen beschlossen und
mehrere Millionen Euro dafür bereitgestellt. Mit der Organisierung und
Abwicklung der Charterdeportationen wurde die Mitte 2005 gegründete
EU-Grenzschutzagentur "Frontex" mit Sitz in Warschau betraut.
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Abschiebungen
22.06.2006
Sofortige Entlassung von Attikpasso Latevi Lawsson aus der Abschiebehaft
Aktion auf dem Erfurter Anger
am 22.06.2006 um 15.00 Uhr
Sofortige Entlassung von Attikpasso Latevi Lawsson aus der Abschiebehaft!
Gesicherter Aufenthalt und therapeutische Behandlung!
Genereller Abschiebestopp nach Togo!
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Abschiebungen
11.06.2006
Die antirassistische Konferenz in Hamburg protestiert auf das Schärfste
gegen Pauschalverdächtigungen, rassistische Kontrollen und politische
Verfolgung von TeilnehmerInnen dieser Konferenz.
Pauschalverdächtige zu Gast bei Feinden
9 Mitglieder der Flüchtlingsinitiative Brandenburg waren am 10.Juni auf
dem Weg zu einer antirassistischen Konferenz in Hamburg.
Auf dem Hauptbahnhof Berlin wurden sie von der Bundespolizei angehalten und
eine Personalienkontrolle durchgeführt. Auf Rückfrage, warum gerade sie
kontrolliert werden, wurde ihnen sinngemäß geantwortet, dass dies so sei,
weil sie Ausländer sind. Zur Sicherung der WM gäbe es jetzt viele
Kontrollen, da viele "Illegale" nach Deutschland eingereist sind.
Nach Rückfragen der Antirassistischen Initiative Berlin über die Ursache der
rassistischen Kontrolle bei der verantwortlichen Pressesprecherin
Polizeioberrätin Hartmann, antwortete diese sinngemäß:
Wir kontrollieren nach Hautfarbe und wenn jemand nicht Deutsch spricht.
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Abschiebungen
09. bis 11. Juni 2006
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Antirassistische Konferenz
Gemeinsame Bestandsaufnahme antirassistischer Praxis
Freitag 09.06. in der Motte
Eulenstraße 43, 22765 Hamburg- Ottensen
Samstag 10.06. und Sonntag 11.06 in der W3
Nernstweg 32, 22765 Hamburg- Altona
Die Konferenz wurde unterstützt von
AKWD (Ausschuss für Kirchliche Weltdienste der Nordelbischen Kirche)
AG dritte Welt - Hier (Stiftung Umverteilen)
Wir, das sind antirassistische Gruppen und selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen mit sehr unterschiedlichen Betätigungsfeldern,
versammeln uns seit Jahren hinter Forderungen wie:
Freedom of movement
Keine Lager -- nirgendwo
Gleiche Rechte für alle
Kein mensch ist illegal
Offene Grenzen -- Bleiberecht für alle
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Abschiebungen
10.06.2006
110 afghan refugees are now on hunger strike in Oslo
Hungerstrikes by afghan refugees are continuing in to more cities of Norway
110 afghan refugees are now on hunger strike in Oslo. Their health condition is
deteriorating and the last days 6-7 of them have to go to the hospital. Hungerstrikes
by afghan refugees are continuing in to more cities of Norway.
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Abschiebungen
06.06.2006
Rechtsbruch bei weiterer Sammelabschiebung aus Hamburg
Anwalt erstattet Strafanzeige
In der Nacht vom 24. auf den 25. April diesen Jahres fand in Hamburg zum wiederholten
Mal eine Sammelabschiebung statt. Wie die Hamburger Ausländerbehörde in ihrer
Pressemitteilung bekannt gab, wurden „in bewährter Zusammenarbeit mit der
Bundespolizei und weiteren Bundesländern insgesamt 24 Personen mit einem Charterflug
nach Afrika abgeschoben.“ Zielländer waren Guinea, Benin und Togo.
(Siehe unter 25.04.06)
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Abschiebungen
20.05.2006
Dubiose Delegation aus Guinea
ist noch korrupter als gedacht
Aber die Abschiebungen gehen nichtsdestotrotz weiter
Weder Mühen noch Kosten scheuen die deutschen Behörden, wenn es darum geht, Abschiebungen zu ermöglichen.
110.000 Euro haben allein in NRW die Zwangsvorführungen von 321 afrikanischen
Flüchtlingen imMärz 2006 vor der dubiosen Delegation aus Guinea, die vorher schon
zweimal in Hamburg war, gekostet. (siehe Antwort auf eine kleine Anfrage und Antwort aus NRW unter "mehr dazu")
Dass sich dabei ein korrupter Beamter - in diesem Fall Delegationsleiter Keita, der sich neuesten Informationen zufolge auch als "Schleuser" betätigte -
als korrupter erweist als eventuell von den deutschen Behörden erwünscht, ist nach unserer Meinung weniger ein "Betriebsunfall" als Ausdruck der Politik
"Abschiebung um jeden Preis".
Nachdem es am 16.05.06 so ausah, als wäre das Innenministerium NRW bereit, zumindest die
Abschiebung der 242 betroffenen Flüchtlinge aus NRW, denen die dubiose Delegation
Reisepapiere ausgestellt hat, auszusetzen, bestritt es das leider am 17.05.06 schon wieder- allerdings sollen die Vorwürfe "geprüft" werden.
In Hamburg gehen die Festnahmen und Abschiebungen afrikanischer Flüchtlinge, die von der selben Delegation im März 2006 bzw. November /Dezember 2005 (siehe Berichte unter diesen Daten)
als GuineerInnen "identifiziert" wurden, skupellos weiter.
10 von ihnen wurden in der Nacht vom 24. auf den 25.04.2006 in den Sammelabschieber gesetzt, der nach Guinea, Togo und Benin ging.
Weitere Charterabschiebungen sind geplant (siehe Infos unter 25.04.06)
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Abschiebungen
10.05.2006
Bleiberecht ist Menschenrecht
Workshop mit ExpertInnen aus Afghanistan, Benin und Kosowo
und Sigrid Töpfer (Rechtsanwältin)
10.00 bis 14.00 Uhr
Verikom Fluchtort, Holstenstraße 117, Hamburg
Es lohnt sich ihnen zuzuhören und mit ihnen zu diskutieren, darüber, wie ein menschenwürdiges Leben und ein gerechtes Zusammenleben in dieser Stadt aussehen sollte.
Wir möchten Sie herzlich zu unserem Workshop mit Expertinnen aus vielen unterschiedlichen Ländern einladen. Bringen Sie gern interessierte KollegInnen, Freunde und Bekannte mit.
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Abschiebungen
03.bis 06. Mai 2006
Jugendkonferenz
in Garmisch - Partenkirchen
zeitgleich mit der IMK
Jugendliche ohne Grenzen sagen "Hier geblieben!"
Auf den letzten beiden Innenministerkonferenzen in Stuttgart und Karlsruhe
wurde die Chance vertan, ein Bleiberecht zu verabschieden und die Kinderrechte
vollständig umzusetzen. Dies ist unter anderem ein Grund, warum
Kinder- und Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik Deutschland
leider noch immer alltäglich sind.
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Abschiebungen
27.04.2006
1 Jahr Mahnwache gegen Abschiebung
Mahnwache und eine Kundgebung
Donnerstag, den 27.04.2006
10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
vor der Ausländerbehörde Hamburg, Amsinkstraße 28
Ende April jähren sich unsere wöchentlichen Mahnwachen gegen Abschiebung vor der
Ausländerbehörde zu ersten Mal. Daher kommt hier die herzliche Einladung zur Mahnwache
und kurzen Kundgebung am Donnerstag, den 27.04.2006 von 10.00 - 11.00 Uhr.
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Abschiebungen
25.04.2006
Charterabschiebung nach Westafrika
24 Personen wurden von Hamburg nach Afrika abgeschoben
von 24 Flüchtlingen (4 aus Hamburg und 20 aus NRW, Rheinland-Pfalz und BaWü)
wurden 6 nach Togo, 8 nach Benin und 10 nach Guinea (!!!) abgeschoben.
Es war ein Flugzeug mir 167 Plätzen.
Jeder Flüchtling hatte 2-3 Sicherheitsbeamte um sich.
Bei der Aktion gestern am Flughafen waren ca. 50 Leute aus verschieden Gruppen.
Ab 19.30 Uhr gab es in der Abflughalle eine Protestkundgebung und -demo mit Transparenten,
Parolen und Flugblatt-/Zeitungsverteilung.
Nach ca. 20 Minuten beendete die Polizei die Aktion.
Eine Frau wurde aufgefordert, ihre Fotos zu vernichten, da angeblich im Flughafen
Fotografierverbot sei, als sie sich weigerte, wurde sie aus der Halle rausgeleitet
und sie erhielt Hausverbot.
Ein Mann wurde kurzzeitig festgenommen wegen angeblichen
Widerstands, laut Polizeiaussagen aber nach Überprüfung seiner Personalien wieder
freigelassen.
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Abschiebungen
24.04.2006
Asylentscheidung nach Abschiebung in die togoische Diktatur
Aufruf zur Prozeßbeobachtung
Montag, 24.04.2006 um 9.30 vor dem Schweriner Verwaltungsgericht
Der togoische Oppositionelle und Aktivist der "Internationalen Kampagne"
Alassane Mousbaou wurde in einer Nacht und Nebel Aktion am 31.01.2005 aus der
Krankenstation der JVA Bützow abgeholt und unter Geheimhaltung nach Togo abgeschoben.
Er befand sich seit 13 Tagen im Hungerstreik und eine breite Öffentlichkeit hatte
für seine Freilassung gekämpft. Das UNHCR hatte eine dringende Überprüfung des
Asylverfahrens angeraten. Die Klage im Asylfolgeverfahren war noch nicht verhandelt
worden.
wichtige Information vom 21.04.2006
Prozeß am 24.04.06 vor dem VG Schwerin fällt aus
Bundesinnenministerium schickt Agenten nach Togo
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Abschiebungen
22.04.2006
bundesweiter dezentraler Aktionstag in Hamburg
Demonstration
Samstag, den 22.04.06
11 Uhr ab Hauptbahnhof Hamburg (Glockengießerwall)
Am 4./5. Mai 2006 findet in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) die nächste
Innenministerkonferenz (IMK) statt. Die IMK ist die maßgebliche Instanz bei
Entscheidungen über Abschiebungen oder Bleiberecht für Flüchtlinge.
Sie findet halbjährlich an unterschiedlichen Orten statt.
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Abschiebungen
12.04.2006
Die Ausreise ist frei
Diskussionsveranstaltung zur Ausländerpolitik
Mittwoch, den 12. April 2006
19.00 Uhr
im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
Der Anlass dieser Veranstaltung war der Gesinnungstest in BaWü für Ausländer,
speziell für Muslime. Jetzt gibt es diesen Fragebogen auch in Hessen und er soll
in ganz Deutschland eingeführt werden. Um so notwendiger, sich über die
politischen Grundlagen klar zu werden, die es möglich machen, daß die
Deutschenmacher in dieser diskriminierenden Weise jetzt aktiv werden können.
Refrat von Hüseyin Avgan
Vorsitzender der Förderation der demokratischen Arbeitervereine e.V. (DIDF)
Referat von Gaby Heinecke
Rechtsanwältin
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Abschiebungen
11.04.2006
Afghanistan - eine vergessene Katastrophe
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Dienstag, den 11. April 2006
19.00 Uhr
im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hinterhaus
Afghanistan ist eines der Hauptfluchtländer der Erde. In 30 Jahren Krieg haben
Millionen Menschen ihr Land verlassen müssen. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen schaffte
es bis nach Europa. Etwa 50 000 AfghanInnen leben in der BRD, davon ca.15.600 in Hamburg.
Etwa 2.600 von ihnen haben einen unsicheren Aufenthaltsstatus und sind von Abschiebung
bedroht. Die Asyl-Anerkennungsquote beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist
verschwindend gering (nur 1,4%).
Referenten der Veranstaltung
Mostafa Danesch (Doktor der Politologie)
Torsten Buschbeck (Rechtsanwalt in Hamburg)
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Abschiebepolitik
25.03.2006
Vorbereitungstreffen
für das antirassistische Treffen
vom 09. bis 11.06.2006 in Hamburg
Samstag 25.03.2006
13.00 bis 18.00 Uhr im Kulturzentrum Motte
Rothestraße 50, Hamburg
rechtes Treppenhaus, vermutlich 1. Stock
7 Minuten vom Bahnhof Altona
Wir, das sind antirassistische Gruppen und selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen mit sehr unterschiedlichen Betätigungsfeldern, versammeln uns seit Jahren hinter Forderungen wie:
Freedom of movement
Keine Lager - nirgendwo
Gleiche Rechte für alle
Kein mensch ist illegal
Offene Grenzen - Bleiberecht für alle
Unsere Praxis dagegen besteht häufig darin, die schnellere Auszahlung der Sozialhilfe zu
fordern, Spielzeuge in die Dschungelheime zu bringen oder froh zu sein, wenn sich auf einer
Aktionstour neue Liebespaare finden. Wir bewegen uns also zwischen lokaler Unterstützungsarbeit
und gemeinsamen politischen Kämpfen gegen die soziale Kriegsführung der Herrschenden.
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Abschiebungen
18.03.2006
Abschiebungen nach Guinea?
Wichtige Hinweise für alle potenziell betroffenen Flüchtlinge
In den letzten Wochen und Monaten wurden in der Hamburger Ausländerbehörde mehrere
afrikanische Flüchtlinge, die im letzten Jahr bei den Anhörungen der dubiosen Delegation
aus Guinea waren, festgenommen und in Abschiebehaft gesteckt.
Laut einer Kleinen Anfrage
der GAL (18/3587) wurden im Jahr 2005 aus Hamburg 15 Personen nach Guinea abgeschoben.
Auch aus anderen Bundesländern gibt es Meldungen über Abschiebungen.
Bisher wissen wir
aber von niemandem konkret, dass er (von der Delegation, von der Botschaft oder Behörden
aus Guinea) Reisepapiere für die Abschiebung bekam.
Es gibt Gerüchte, dass ohne solche
Papiere (evtl. mit dem für andere Abschiebungen bekannten EU-Standard-Reisedokument oder
mit gefälschten Pässen?) abgeschoben wird.
Die Hamburger Ausländerbehörde ist ja dafür
bekannt, dass sie sich um Rechtmäßigkeit bei Abschiebungen nicht sorgt.
Aber es wäre gut,
auch für künftige Betroffene, Konkretes nachzuweisen.
Film im WDR
Am 08.04.2006 um 14.00 Uhr wird auf WDR in der Sendung "Cosmo-TV" ein Film zu den Guinea-Delegationen gezeigt!
Regisseur: Andreas Maus
Aktuell
Protokoll einer Festnahme eines Guineers auf der Ausländerbehörde Hamburg
Aktuell 04.04.2006
Wichige Warnung und Aufforderung, aktiv zu werden unter " mehr dazu"
Aktuell 04.04.2006
Die fragwürdigen "Reisepapiere" der Ausländerbehörde Hamburg
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Abschiebungen
09.03.2006
Delegation aus Guinea nach Dortmund
Kundgebung und Demonstration
Donnerstag, den 09. März 2006
ab 14 Uhr
Treffpunkt: Zentrale Ausländerbehörde Dortmund
Kaiserstraße 129 - 131,
44143 Dortmund
Vom 17. - 31. März soll eine dubiose Delegation aus Guinea nach Dortmund kommen,
um in der Zentralen Ausländerbehörde Vorführungen von vermutlich guineischen
Staatsbürgern durchzuführen. Dieses soll der Rückführung von Asylbewerbern dienen.
Ihnen sollen Passersatzpapiere ausgestellt werden, mit denen sie nach Guinea abgeschoben
werden sollen.
Kundgebung am:
20. März 2006 von 14 Uhr bis 17 Uhr vor der Zentralen
Ausländerbehörde Dortmund, Kaiserstraße 129 - 131, 44143 Dortmund
Film im WDR
Am 08.04.2006 um 14.00 Uhr wird auf WDR in der Sendung "Cosmo-TV" ein Film zu den Guinea-Delegationen gezeigt!
Regisseur: Andreas Maus
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Abschiebungen
08.03.2006 (Weltfrauentag)
Protest- und Informationskundgebung
gegen Zwangsabschiebungen afghanischer Kinder,
Frauen und Männer nach Afghanistan
Mittwoch, den 08. März 2006
10.30 Uhr (vormittags)
Hauptbahnhof Hamburg, Ausgang - Glockengießerwall
Die Situation der Bevölkerung in Afghanistan wird mittlerweile von Monat zu
Monat extrem desolater, elender, akut menschenunwürdiger, kurzum hochgradig
lebensbedrohlich für den Einzelnen, sowohl wirtschaftlich, poli-tisch,
sozialgesellschaftlich, wie sicherheitsbezogen. Eine Tatsache, die von internationalen
Expertenteams übereinstimmend unterstrichen wird.
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Abschiebungen
16.02.2006
Veranstaltung zur aktuellen Lage in Togo
16. Februar 2006, um 19°°Uhr im Kölibri
Hein Köllisch Platz, Hamburg/St.Pauli
(nähe S-Bahn Reeperbahn)
Der Vizepräsident der Togoischen Liga für Menschenrechte (LTDH) wird ab
dem 15. Februar auf Einladung der "Internationalen Kampagne gegen die
Diktatur in Togo und anderen afrikanischen Ländern" eine Rundreise
durch Deutschland machen und über die jüngsten Entwicklungen in Togo
berichten.
Aktuell
Samstag den 18.2.2006 und Sonntag den 19.2.2006
ab 13.00 Uhr
in Ludwigsstraße 37, Halle /Saale
Im Licht der laufenden Kampagne für einen Abschiebestopp nach Togo wird
Siméon Clumson-Eklu auch über die aktuelle politische Situation und die
Menschenrechtsverletzungen in Togo sprechen.
Es wird außerdem ein Film aus
Togo und eine Videodokumentation über die Kampagnen in Europa gezeigt
werden.
P.S. Es gibt Schlafplätze für alle, aber kommt bitte mit Schlafsäcken!
Donnerstag, den 02.03.2006
im IBZ, Teutoburgerstraße 106, 33607 Bielefeld
Infoveranstaltung mit Simeon Clumson-Eklu von der Togoischen Liga für Menschenrechte
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Abschiebungen
06.02.2006
Aufruf zum Protest in Berlin
Togo: von der Diktatur durch Waffen
zur Diktatur mittels Urnen und Waffen
Treffpunkt: S-Bahn Station Pankow (S2/S86/U2)
12.30 Uhr Kundgebung vor der togoischen Botschaft
anschließend Kundgebung vor dem Auswärtigemn Amt und Demonstration
Die beiden togoischen Diktaturflüchtlinge, Alassane Moussbaou und Adzrakou Komi Anani,
befinden sich jetzt seit 11 bzw. seit 14 Tagen im Hungerstreik. Ihr Gesundheitszustand wird
langsam kritisch. Trotz zunehmender körperlicher Schwäche und dem extremen psychischen Druck
sind sie fest entschlossen den Hungerstreik fortzusetzen. Eine Auslieferung an das RPT-Regime
in Lomé wird schwerste Folgen für die beiden bekannten Oppositionellen haben.
Aktuell 31.01.2006
Alassane Moussbaou wurde in einer Nacht und Nebel Aktion am 31.01.2006 nach Lomé abgeschoben.
Aktuell 01.02.2006
Als ersten öffentlichen Protest wegen der gewaltsamen Entführung Alassane Moussbaou und seiner Abschiebung rufen wir am Donnerstag den 02.02.2006 zur Kundgebung vor dem Innenministerium und zur Flugblattverteilaktion in der Fußgängerzone in Schwerin auf.
Wir treffen uns um 12°° Uhr am Schweriner Hauptbahnhof .
Für Leute, die von Hamburg anreisen, ist der Treffpunkt 10°° Uhr vor dem Reisezentrum im HH-Hauptbahnhof
Aktuell 03.02.2006
Die "Internationale Kampagne" ruft zur Demonstration in Berlin auf
Montag, 06.02.2006
13°° Uhr togoische Botschaft (Grabbealle 43)
15°° Uhr Auswärtiges Amt (Werderscher Markt 1)
Aktuell 07.02.2006
Nachdem Mecklenburg-Vorpommern gerade auf öffentlichen Druck hin alle
Abschiebungen nach Togo vorläufig ausgesetzt hat, erfahren wir gerade,
daß der togoische Diktaturflüchtlinge Tchanile Houdou aus Potsdam
(Brandenburg) auf der Ausländerbehörde in Abschiebehaft genommen wurde.
Gestern, am 06.02.2006, hatte er noch an der Demonstration vor der
togoischen Botschaft und dem Auswärtigen Amt in Berlin teilgenommen.
Wir fordern seine sofortige Freilassung und den bundesweiten
Abschiebestop nach Togo
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Abschiebungen
24.01.2006
Wichtiger Beschluss für Abschiebungsfälle
vor allem die der Afghan Hindus und Sikhs
Beschluss vom VG Aachen vom 24.01.2006
Hierzu möchten die Rechtsanwälte Weische & Kollegen den sehr aktuellen Beschluss des VG Aachen vom
24.01.2006 (Az: 5 L 889/05.A) übermitteln.
Mit Hilfe dieses Beschlusses ist es möglich, alle Abschiebungen von
Afghan-Hindus aus Deutschland zu stoppen.
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Abschiebungen
19.01.2006
Bundesweiter Aktionstag
zu Bleiberecht und Kinderrechte
Pressekonferenz vom Flüchtlingsrat Hamburg
Donnerstag, den 19.01.2006 um 11.00 Uhr
Rathauspassage (U-Bahn-Ausgang Rathausmarkt)
Zum Gesetzentwurf der Grünen für Bleiberecht und zur Hamburger Abschiebepolitik
Am 19.1.2006 berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung über einen Gesetzentwurf der
Grünen zum Bleiberecht im Rahmen der Nachbesserungen des Zuwanderungsgesetzes.
Dies wollen wir bundesweit und auch in Hamburg zum Anlass nehmen, eine Bilanz der
Flüchtlingspolitik nach einem Jahr Zuwanderungsgesetz zu ziehen und unsere Forderung nach
einer Bleiberechtsregelung, die von der Innenministerkonferenz im Dezember mit Verweis auf
eine Auswertung der Umsetzung des Gesetzes abgelehnt wurde, zu erneuern.
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Abschiebungen
16.01.2006
"Hauptsache abschieben?" Gesundheitliche Begutachtung von Flüchtlingen in Bremen und Hamburg
Montag den 16.01.2005
19.00 Uhr
Forum Kirche, Hollerallee 75, Bremen
Bremens Innensenator und stellvertretender Bürgermeister Thomas Röwekamp beabsichtigt, bei der Begutachtung der Reisefähigkeit von abzuschiebenden Flüchtlingen mit dem ärztlichen Dienst Hamburg zu kooperieren. Zunächst in einem "Probelauf" von 3 Fällen, aber vielleicht auch grundsätzlich. Ziel sei es, "die Abschiebung ausreisepflichtiger Ausländer zu erleichtern".
Bisher ist das Hauptgesundheitsamt Bremen für die Begutachtung zuständig, das über dafür qualifizierte Kräfte verfügt und nach abgestimmten Richtlinien untersucht.
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Abschiebungen
09.01.2006
Demonstration gegen die Auslieferung
von Alassane Moussbaou an die Diktatur in Togo
Montag den 9.Januar 2006 in Schwerin 12.00 Uhr, Hauptbahnhof
für HamburgerInnen:
Treffpunkt 10.00 vor dem Reisezentrum Hauptbahnhof Hamburg
Nach der gewaltsamen und unrechtmäßigen Festnahme und Abschiebehaft
gegen den togoischen Regimegegner Alassane Moussbaou hat sich eine
breite Kampagne für seine Freilassung und einen Abschiebeschutz
entwickelt.
Zahlreiche Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen habenihre Stimmen gegen die für
den 10. Januar geplante Abschiebung erhoben.
Der Europaabgeordnete der Linksfraktion, Tobias Pflüger, hat sich u. a.
mit dem Verweis, dass das EU-Parlament in seiner Sitzung am 12.05.2005
die Rechtmäßigkeit der Wahlen in Togo nicht anerkennt und feststellt,
dass die Vorbedingungen für die Wiederaufnahme der europäisch-togoischen
Zusammenarbeit nicht erfüllt sind, für den unbedingten Schutz Herrn
Moussbaous ausgesprochen.
Aktuell 10.01.2006
Entgegen der Information der Ausländerbehörde, wurde der Flug in einer früheren Maschine
gebucht, schon um 7:20.
Alassane Moubaou weigerte sich aber, in das Flugzeug einzusteigen. Die geplante Abschiebung fand nicht statt.
Alassane Moubaou ist zurück in Abschiebehaft Bützow gebracht worden.
Genauer Hergang siehe unter "mehr dazu"
Aktuell 16.01.2006
Keine Auslieferung von Alassane Moussbaou an die Diktatur in Togo
Do. 19 Januar 2006 um 12.00 Uhr in Berlin
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern
In den Ministergärten 3
Treffpunkt: Potsdamer Platz, Ecke Leipzigerstr. / Erbertstr.
Weitere Information unter "mehr dazu" update 16.01.06
Aktuell 19.01.2006
Die togoischen Regimegegner Alassane Moussbaou und Anani Komi Adzrakou sind in den unbefristeten Hungerstreik getreten!
Neue Termine ab dem 23.01.2006
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Abschiebungen
29.12.2005
Kinder verschwinden - Demonstration für ein Bleiberecht von Flüchtlingen
Beginn: 10.00 Uhr (Mahnwache) 11.00 Uhr (Demobeginn)
Treffpunkt: Ausländerbehörde Hamburg, Amsinckstr. 38
Veranstalter: Café Exil, Brot und Rosen u.a.
Wöchentlich werden dutzende Kinder aus Hamburg abgeschoben - die meisten in eine perspektivlose Zukunft. In der Tradition
des kirchlichen Gedenkens an die Ermordung der unschuldigen Kinder durch Herodes (28.12.)
werden wir in einem Demonstrationszug von unserer Mahnwache aus zum Rathaus ziehen.
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Abschiebungen
20.12.2005
Einladung zur Teilnahme am Protest gegen die geplanten Sammelabschiebungen
am 20.12.2005 in Schwerin
Bleiberecht für Flüchtlinge Keine weiteren Abschiebungen nach Togo
Wie Euch bekannt ist, wird es am 20. Dezember 2005 eine Sammelabschiebung
togolesischer MitbürgerInnen aus vielen Bundesländern und auch aus Mecklenburg-
Vorpommern geben. Der Abschiebecharterflug wird höchstwahrscheinlich von Hamburg
aus über Dakar nach Lomè gehen
Ort des Protestes
Schwerin - Innenmnisterium ( Arsenal, Haupteingang) am Pfaffenteich,
Karl -Marx Straße 1
Dienstag, 20.Dezember 2005 um 11.45 Uhr
Aktuell
Es fand keine Sammelabschiebung statt.
Nach Angaben der Antirassistischen Initiative Rostock sind seit
vergangenem August mindestens fünf Togolesen aus Mecklenburg-Vorpommern
abgeschoben worden. Das Innenministerium teilte auf Anfrage mit, dass
sich drei junge, ledige und kinderlose Flüchtlinge, die am Dienstag 20.12.05
abgeschoben werden sollten, der Abschiebung entzogen hätten. Sie seien
nicht wie gefordert in der Gemeinschaftsunterkunft erschienen. Ihnen
drohe nun die Abschiebehaft. (21.12.2005)
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Aktuelles
10.12..2005
Demonstration zum Tag der Menschenrechte
Samstag 10.12.2005 um 11.00 Uhr
Jungfernstieg (gegenüber dem Alsterhaus)
1948 wurde von den Vereinten Nationen die Menschenrechtscharta ausgerufen. Diese erklärt alle
Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Ohne Unterscheidung nach Religion,
Hautfarbe, Geschlecht, nationaler und sozialer Herkunft, politischer Anschauung, etc. sollen alle
Menschen Anspruch auf die verkündeten Rechte haben. Verbot der Sklaverei, Folter und
Diskriminierung sowie die Garantie von Rechtsgleichheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit,
Bewegungsfreiheit und Asyl- und Arbeitsrecht sind einige Rechte der 30 Artikel der Charta.
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Abschiebungen
09.12.2005
Rechtswidrige Abschiebung von einem Ehepaar und einer Einzelperson nach Kabul/ Afghanistan am 07.12.2005
Wideruf ohne Wirkung
Schwerer Vorwurf gegen Ausländerbehörde: Gegen richterliche Beschlüsse und unter
Zwang habe das Amt drei Afghanen abgeschoben, statt sie freizulassen. Anwälte kündigen
Strafanzeige an. Kirchlicher Dienst geißelt "bewussten Rechtsbruch".(Eva Weikert Taz HH)
Aktuell
Aufruf zur Demo am 24.12.2005
Die AfghanInnen treffen sich um 10 Uhr hinter dem ZOB/Kurt-Schumacher-Allee
Es sind aber auch alle anderen aufgerufen, gegen die Abschiebungen zu demonstrieren.
Siehe aktuellen Artikel unter "mehr dazu" vom 17.12.2005
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Abschiebungen
08.12.2005
Rückkehr"beratung" von IOM und Heimatgarten (AWO)
Neues Büro zur Rückkehrberatung der IOM in Nürnberg eröffnet
NÜRNBERG - Die Zahlen sind beeindruckend. Der IOM gehören 120 Staaten an. Mit einem operativen
Budget von 900 Millionen US-Dollar (750 Millionen Euro) beschäftigt die weltweit tätige
Organisation mit Sitz in Genf 5000 Mitarbeiter und finanziert 1200 Projekte. Sie hat über
250 Niederlassungen, zwei davon in Deutschland: die Verbindungsstelle in Berlin und das Nürnberger
Büro. "Wir brauchen die Nähe zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), um politisch
etwas umsetzen zu können", begründet Bernd Hemingway, der Leiter der Verbindungsstelle,
die Standortentscheidung.
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Abschiebungen
29.11.2005
Kommt die dubiose Delegation aus Guinea doch noch einmal?
Erneute Vorladungen in die Hamburger Ausländerbehörde u.a. für den 29.11.05
Mitte August 2005 wurden Anhörungen einer dubiosen Delegation aus Guinea in der Hamburger
Ausländerbehörde, zu der 296 afrikanische Flüchtlinge aus ganz Deutschland vorgeladen worden waren,
zum fünften Mal verschoben - wohl nicht zuletzt aufgrund öffentlicher Proteste wegen der mehr als
fragwürdigen Legitimation dieser Delegation, "Heimreisepapiere" auszustellen. Im März 2005 hatten
bereits solche Anhörungen stattgefunden. Die Botschaft war nicht einbezogen worden und hatte sich
von den Anhörungen distanziert.
Aktuell
29.11.2005 Kundgebung vor der Ausländerbehörde Hamburg
von 8.00 bis 15.00 Uhr
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Abschiebungen
11.11.2005
Kundgebung gegen die perfide Abschiebepraxis
in diesem Fall nach Afghanistan
am Sieveking Platz vor dem Gerichtsgebäude
von 10.00 bis 12.00 Uhr
Aktuell
Stoppt die Abschiebungen nach Afghanistan -sofort-
Aufruf zur Demonstration am 10.12.2005 10.00 Uhr in Hamburg
Siehe Demoaufruf unter "mehr dazu"
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Abschiebungen
27.10.2005
Brand im Abschiebegefängnis Amsterdam Schiphol
Viele Flüchtlinge kamen ums Leben
Medienberichten zu folge sind in der letzten Nacht elf Abschiebehäftlinge nach einem Brand
am Amsterdamer Flughafen ums Leben gekommen. Einer der Inhaftierten beklagte sich gegenüber
den Journalisten, dass das Wachpersonal die Situation anfangs unterschätzt und die Zellen zu
spät geöffnet habe. Im Gefängnis des Amsterdamer Flughafens sind seit der Eröffnung im
Jahre 2003 schon öfter Feuer ausgebrochen, was auf eine desolate Sicherung des Gefängnisses
schließen lässt.
(Auszug aus der PM von dem Verein Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.)
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Abschiebungen
24.10.2005
Wöchentliche Mahnwache vor der Ausländerbehörde
gegen Abschiebung und für ein Bleiberecht
jeden Montag und Freitag Amsinckstraße 28
Treffpunkt: Café Exil, Spaldingstraße 41
Um gegen diese Praxis zu protestieren und uns mit den Opfern, den Flüchtlingen,
zu solidarisieren veranstalten wir dort jeden Montag und Donnerstag von 10-11 Uhr eine
Mahnwache für ein Bleiberecht und gegen Abschiebung.
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Abschiebungen
24.09.2005
Stichtag zur Antragstellung bei der Ausländerbehörde
für ein Bleiberecht für Afghanische Flüchtlinge
Wir empfehlen zur Zeit jedem afghanischem Flüchtling, der den Einreisetag 24.06.1999
erfüllt (oder nur um wenige Tage verfehlt) einen Antrag nach der Weisung 7/2005 (Bleiberecht)
zu stellen. Dazu sind Beratungsstellen und Anwälte dringend aufzusuchen.
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Abschiebungen
14.09.2005
Sammelabschiebung von Hamburg nach Afrika
Erneut Vorreiterrolle der Hamburger Behörden bei europäisch koordinierter Sammelabschiebung
mit Entsetzen entnahmen Mitglieder des Flüchtlingsrats Hamburg den Radionachrichten die folgende Meldung:
Am 14.09. gegen 2 Uhr nachts wurden 27 Personen ab Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel nach Afrika
abgeschoben.
Es handelte sich um einen der auf EU-Ebene vereinbarten Sammelabschiebeflüge.
Das Flugzeug war ein Airbus 321 (Fluggesellschaft wurde nicht genannt). Die Abgeschobenen
waren "zum Teil verurteilte Straftäter", zum Teil abgelehnte Asylbewerber, die sich bereits
gegen ihre Abschiebung gewehrt hatten. Sie wurden nach Togo, Nigeria und Benin abgeschoben
und kamen aus den Bundesländern Niedersachsen, Baden Württemberg, NRW und MeckPomm,
außerdem aus Malta, Frankreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien. 15 waren in Deutschland,
8 in Hamburg. Für diesen Flug wurde (wie schon im Mai 2004 bei einer ähnlichen Abschiebung
ab Hamburg) das Nachtflugverbot außer Kraft gesetzt.
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Abschiebepolitik
07. bis 09.12..2005
Bundesweite Kinder-und Jugendkonferenz
zum Thema
Kinder-und Menschenrechte & Bleiberecht
07-09.12. 2005 in Karlsruhe
Rathaus, Jubez, Anne-Frank-Haus Karlsruhe
Vom 07.-09.12.2005 veranstaltet "J.O.G.- Jugendliche
ohne Grenzen" in Karlsruhe als UnterstützerInnen von
"Hiergeblieben!" eine bundesweite Kinder- und Jugendkonferenz
zum Thema Kinder- und Menschen
rechte sowie Bleiberecht. Auf der Innenministerkonferenz,
die parallel zur Kinder- und Jugendkonferenz
stattfinden wird, werden die Innenminister der Länder
erneut über das Thema Bleiberecht beraten. Auch Kinder
und Jugendliche aus der gesamten Bundesrepublik,
die unter Vorbehalt in Deutschland leben müssen u./ o.
die sich für andere Kinder und Jugendliche einsetzen,
werden als BotschafterInnen der Länder über diese
Themen beratschlagen.
Die Konferenz ist gefördert von dem EU-Aktionsprogramm "Jugend" mit Unterstützung von der
GEW Berlin, Pro Asyl, Flüchtlingsrat Berlin und dem Grips-Theater Berlin im Rahmen
des Aktionsprogramms "Hiergeblieben!"
01.02.2006
Unter "mehr dazu" steht ein Aufruf des Flüchtlingsrats Hamburg gegen die Missachtung geltender Gesetze durch die Hamburger Behörden.
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Abschiebungen
15.08.2005
Guinea-Anhörungen zum 4. Mal verschoben
Infos und Fragen betr. die dubiose Delegation
Pressemitteilung des Flüchtlingsrats Hamburg
Wie die Polizei am 28.7.05 dem Kundgebungsanmelder des Flüchtlingsrats mitteilte, wurden die Anhörungen einer dubiosen Delegation aus Guinea in der Hamburger Ausländerbehörde, die am 1.8.05 beginnen sollten, nunmehr zum vierten Mal verschoben. Angeblich kommt die Delegation jetzt vom 15.-26.8.05 nach Hamburg.
Falls ab 15.8. tatsächlich Delegationsanhörungen stattfinden, wird der Flüchtlingsrat Hamburg jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 8-16 Uhr zu Kundgebungen vor der Ausländerbehörde, Amsinckstr. 28 aufrufen.
Nähere Informationen im Flüchtlingsratsbüro Dienstags und Donnerstags 10-12 und 17-19 Uhr unter 040-431587 oder mobil unter 0173-4108642.
Hintergrundinformationen siehe unter "mehr dazu".
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Abschiebungen
02.08.2005
Eine neue Form der Deportation?
Die charter deportation class
Nachdem Deportationen mittels Linienflugzeugen in den letzten Jahren immer
wieder thematisiert und in einzelnen Fällen verhindert wurden, haben die
EU-Staaten nun begonnen, ihre Deportationen gemeinsam durchzuführen und
"effizienter" zu gestalten. In Zukunft sollen mehr und mehr Leute mittels
gemeinsamer Charterflugzeuge außer Landes geschafft werden.
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Abschiebepolitik
18.07.2005
Dubiose Delegation aus Guinea als Abschiebehelfer
Zum zweiten Mal in Hamburg
Fast 400 westafrikanische Flüchtlinge aus ganz Deutschland waren vom 7.-17.3.05 zur "Vorsprache
bei der Ausländerbehörde Hamburg und dort bei der guineischen Delegation zur Ausstellung eines
Heimreisedokuments bzw. zur Identitätsfeststellung" vorgeladen. Bei Nichterscheinen wurde die
zwangsweise Vorführung und die Abschiebung ohne erneute Ankündigung angedroht. Keiner der damals
vorgeladenen Flüchtlinge bekam bis jetzt ein Ergebnis der Anhörungen mitgeteilt. Stattdessen werden
ab dem 18.7.05 erneut guineische und andere afrikanische Flüchtlinge mit wortgleichen Einladungsschreiben
in die Hamburger Ausländerbehörde zitiert.
Kundgebungen am Donnerstag (21.07) Freitag (22.07) Montag (25.07) Mittwoch (27.07) und Freitag (29.7.2005) von 8.00 bis 16.00 Uhr vor der Ausländerbehörde, Amsinckstraße 28
Heute am 20.07.2005 erfuhren wir, dass die Delegation erst am Montag, den 25.07. mit den Anhörungen beginnen
und wahrscheinlich bis zum 29.07. in der Ausländerbehörde tätig sein wird.
Dies wurde aber durch einen Presseanruf widerlegt!
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Abschiebepolitik
24.06.2005
Die 178. Konferenz der Innenminister und -senatoren hat
unter dem Motto "Mit SICHERHEIT was los" in Stuttgart getagt
Pressemitteilung
Die Innenminister und -senatoren der Länder haben unter Vorsitz des baden-württembergischen Innenministers Heribert Rech mit Bundesinnenminister
Otto Schily in Stuttgart getagt. "Wir haben trotz mancher unterschiedlicher Auffassungen in allen Punkten konsensfähige Lösungen gefunden", sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Minister Heribert Rech, am Freitag, 24. Juni 2005, in Stuttgart. Nach der Erörterung der Sicherheitslage, der Be-kämpfung des internationalen Terrorismus und ausländerpolitischer Fragen seien folgende Beschlüsse gefasst worden:
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Abschiebungen
23./24.06.2005
Innenministerkonferenz in Stuttgart
Abfahrtsort: Hamburg Hauptbahnhof (Kirchenallee)
Abfahrtzeit: 6.30 Uhr morgens
Vor dem Hintergrund der Fortsetzung der RPT-Diktatur in Togo nach den
Wahlen im April, der eskalierenden Verfolgung der Opposition und der
Terrorisierung des togoischen Volkes
Vor dem Hintergrund der Fortsetzung der deutschen Abschiebepolitik und den
Vorbereitungen für massenhafte Abschiebungen durch die Zwangsvorführungen
von togoischen Flüchtlingen zur Ausstellung von Paßersatzpapieren
Auf nach Stuttgart zur Konferenz der Innenminister
am Donnerstag, 23 Juni 2005
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Abschiebungen
08.06.2005
Veranstaltung zur "Rückkehrförderung"
Abschiebungen nach Guinea demnächst geplant?
Wie von uns schon befürchtet, wird die Hamburger Ausländerbehörde im Windschatten der
Afghanistan-Abschiebungen demnächst mit ganz ähnlichen Methoden mit Abschiebungen guineischer
Flüchtlinge beginnen. Westafrikanische Flüchtlinge, die im März zu den Anhörungen der
Guinea-Delegatión vorgeladen waren, erhielten in den letzten Tagen eine
"Einladung zu einer
Guinea Rückkehrförderung-Informationsveranstaltung für Nicht-Straftäter"
(auf Deutsch und Französisch),
die am 8.6.05 um 14 Uhr bei der "Flüchtlingshilfe"
(Zusammenschluss von AWO und Caritas)
im Steintorweg 8, Hamburg-Innenstadt stattfinden soll.
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Abschiebungen
06.06.2005
Abschiebung nach Guinea mit gefälschten Papieren?
Bericht des Südbadisches Aktionsbündnis gegen Abschiebungen (SAGA)
Das Regierungspräsidium Freiburg will am 13. Juni d. J. einen 24-jährigen
Mann aus Guinea abschieben. Er soll mit Air France über Paris nach Conakry
geflogen werden. Die dafür zur Verfügung stehenden Papiere könnten falsch
sein!
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Abschiebungen
01.06.2005 Aktionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan und anderswo
Dringender Appell zur Präsenz vor der Ausländerbehörde
Die Abschiebeversuche der Hamburger Ausländerbehörde von Flüchtlingen nach
Afghanistan gehen weiter, ebenso wie andere Abschiebungen.
Bisher konnten wir durch
Beratung und Begleitung die meisten der vorgeladenen afghanischen Flüchtlinge so
unterstützen, dass sie zumindest jetzt noch nicht abgeschoben werden können - sei es,
weil sie einen Asylantrag stellen, eine Petition einreichen, eine bevorstehende Heirat
bekanntgeben, ein ärztliches Attest oder eine Ausbildungsbescheinigung vorlegen.
In den letzten Tagen hat die Ausländerbehörde offensichtlich ihre Akten gesichtet und
lädt jetzt kaum noch Flüchtlinge ein, die länger als 6 Jahre hier sind.
Der Skandal,
als solche und ähnliche "Irrtümer" aufgedeckt wurden, war wohl doch zu unangenehm für
die Behörde und den Innensenator. Nichtsdestotrotz wird an den Abschiebeversuchen
festgehalten.
Inzwischen werden auch andere Flüge als die von "Ariana" am Mittwochabend
ab Frankfurt gebucht, z.B. Freitags nach Islamabad.
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Abschiebungen
01.06. und 02.06.2005
Aufruf zur Protestkundgebung vor der ZASt Horst
in Mecklenburg Vorpommern
Sofortiger Abschiebestopp nach Togo
Es ist bekannt und dokumentiert, dass nach dem Tod des Generals Eyadema,
dem darauffolgenden Putsch durch seinen Sohn, Faure Eyadema, und den
dann folgenden "Wahlen" die Menschenrechtsverletzungen und die
Verfolgung der Zivilbevölkerung extrem angestiegen ist. Die Diktatur der
RPT wird fortgesetzt.
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Abschiebungen
23.05.2005
Aufruf für tägliche Mahnwache vor der Ausländerbehörde
vom Montag 23.05. bis Freitag 27.05 2005
Für heute und die ganze Woche vor der ALB von 8.45 - 12.00 Uhr wurde eine Mahnwache angemeldet,
um nicht wieder, wie am Freitag geschehen, von der Polizei aufgefordert zu werden, den Platz vor der
ALB zu verlassen.
Die Anmeldung wurde auch so akzeptiert!
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Abschiebungen
21.05.2005
Aufruf zur Demonstration gegen die Massenabschiebungen nach Afghanistan
am Samstag, den 21.5.05 um 11 Uhr ab Hamburg-Hauptbahnhof / Glockengießerwall
Der Hamburger Innensenator Udo Nagel hat angekündigt, schon in diesem Monat, das heißt,
noch vor der Innenministerkonferenz am 23./24.6.05 in Stuttgart, mit der Abschiebung von mindestens
fünftausend der ca. 15.000 in Hamburg lebenden AfghanInnen zu beginnen. Mehrere hundert alleinstehende
Männer zwischen 18 und 60 Jahren, die höchstens sechs Jahre in Deutschland sind, sollen bereits in
den nächsten Wochen und Monaten abgeschoben werden.
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Abschiebungen
18.05.2005 8.30 bis ca 12.00 Uhr
Aufruf zur Kundgebung gegen Abschiebungen
vor der Hamburger Ausländerbehörde, Amsinckstraße/Ecke Woltmannstraße
Abschiebungen nach Afghanistan sollen jeden Mittwoch starten
Der Flüchtlingsrat Hamburg ruft auf
Mittwoch, den 18.5.05 sowie für die kommenden drei Mittwoche jeweils um 8.30 Uhr bis ca. 12 Uhr
zu Kundgebungen / Mahnwachen vor der Hamburger Ausländerbehörde in der Amsinckstraße / Ecke Woltmannstraße.
Alle, die Zeit haben, sollten vorbeikommen! Auch Flüchtlinge - nicht nur afghanische, denn täglich werden auch Flüchtlinge in andere Länder abgeschoben - werden anwesend sein.
Stoppt die Abschiebungen - Bleiberecht für alle!
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Abschiebungen
11.05.2005
Aufruf zur Demonstration gegen die Massenabschiebung nach Afghanistan
Pressemitteilung des Flüchtlingsrats Hamburg
Der Hamburger Innensenator Udo Nagel hat angekündigt, schon in diesem Monat mit der Abschiebung von
mindestens fünftausend der ca. 15.000 in Hamburg lebenden AfghanInnen zu beginnen. Mehrere hundert
alleinstehende Männer zwischen 18 und 60 Jahren sollen bereits in den nächsten Monaten abgeschoben
werden.
Die erste Abschiebung von zunächst sechs Männern soll schon diese Woche, am Mittwoch, dem 11. Mai stattfinden!
Aus diesem Grund rufen Afghanische Organisationen in Hamburg auf, für den selben Tag
Mittwoch, den 11.05.2005, um 11.00 Uhr ab Hauptbahnhof/Glockengießerwall
zu einer
DEMONSTRATION gegen die Abschiebungen nach Afghanistan.
11.00 Uhr ab Hauptbahnhof/Glockengießerwall
unter "mehr dazu" sind auch Presseartikel zum Thema zu finden.
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Abschiebungen
02.05.2005 Petitionsauschuss entscheidet
Protest gegen die Abschiebung der Familie S. nach Restjugoslawien
Ismeta S. und ihre Familie sind 1993 vor dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien nach
Deutschland geflüchtet. Ismeta, Familienvater Reho und ihre beiden Söhne (10 und11) haben
in Hamburg ein neues Zuhause gefunden. Die beiden Jungen gehen zur Schule und haben einen
großen Freundeskreis - ihr "Heimatland" kennen sie nicht und sprechen kaum die Sprache.
Doch die Asylgesuche der Familie wurden erst 2001 bzw. 2004 abgelehnt. Seitdem leben sie mit
einer Duldung in Hamburg und sind ständig von der Abschiebung bedroht.
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Abschiebungen
02.05.2005 Abschiebung nach Afghanistan?
Veranstaltung im Curiohaus Rothenbaumchaussee 11 (Räume A,B,C) 19.30 Uhr
Angang Mai sollen die ersten Abschiebungen nach Kabuk stattfinden. Bisher klagen
selbst freiwillige Rückkehrer über die prekären Überlebensbedingungen, da das
Land schon weit über seine Kapazitäten Hunderttausende aus Pakistan und
Iran zurückkehrende Flüchtlinge aufgenommen hat. Tausende leben in und um Kabul
in Zeltstädten, ohne Arbeit oder schulische Versorgung. Mangels Erwerbsalternativen
blühen Kriminalität, Korruption und Drogenwirtschaft. Insbesondere Frauen sind
auch im nach-talibanischen Afghanistan von Gewalt bedroht, marginalisiert und
fristen eine Existenz ohne Perspektiven.
unter "mehr dazu" sind auch Presseartikel zum Thema zu finden.
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Abschiebungen
01.04.2005 Kundgebung mit Theater - Performance
im Rahmen des Europäischen Aktionstages
für die Bewegungsfreiheit und das Bleiberecht von Flüchtlingen
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Abschiebepolitik
18.03.2005 Internationaler Aktionstag
für die Freiheit der politischen Gefangenen!
Veranstaltungen und DEMO zum Internationalen Aktionstag
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Abschiebungen
23.03.2005 Intervention vor Othello: Wachsende Stadt Verbesserungsteam
Deutsches Schauspielhaus, Foyer, Mittwoch, 23. März, 19 Uhr.
In fröhlicher Paraphrase der bürgermeisterlich ausgegebenen Losung von der
'Wachsenden Stadt' inszenieren die jungen Performer von 'Hajusom!' eine Aktion gegen die
drohende Abschiebung ihrer Kollegen Ibrahima und Ismael. Im Foyer des Deutschen Schauspielhauses,
vor der Aufführung des 'Othello', wird das Theaterpublikum auf das 'Wachsende Stadt
Verbesserungsteam' treffen. Ironisch mit dem Inszenierungsstil der 'Black Panther' spielend,
heisst es am Mittwoch: 'Wachsende Stadt? Ja! Abschiebung? Nein!'
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Abschiebungen
22.03.2005 Militärdiktatur Guinea regierte für 10 Tage die Hamburger Ausländerbehörde
Der Senat paktiert mit einer Gewaltherrschaft, um Flüchtlinge loszuwerden,
egal wie - egal wohin!
Mitteilung an die Presse vom 22.03.2005
Vom 7. - 16.3.2005 stand die Hamburger Ausländerbehörde unter der Ägide der
Militärdiktatur Guinea, der mit Zustimmung des Innensenators Udo Nagel (parteilos)
die Haushoheit übertragen wurde. Ca. 400 Flüchtlinge aus verschiedenen Bundesländern
wurden zur "Vorsprache bei der Ausländerbehörde und dort bei der guineischen Delegation zur
Identitätsfeststellung" vorgeladen. Den Betroffenen wurde bei Nichterscheinen die zwangsweise
Vorführung angedroht.
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Abschiebung
15.03.2005 Guinea-Anhörungen gehen weiter - unsere Proteste auch:
Dienstag, 15.3.05 um 13 Uhr ab Ausländerbehörde Hamburg in die City!
Trotz eiskaltem strömendem Regen protestierten am 11.3.05 wieder an die hundert
Menschen vor der Hamburger Ausländerbehörde gegen die dort seit dem 7.3.05 stattfindenden
rechtswidrigen Verhöre einer dubiosen Delegation aus Guinea.
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Abschiebungen
11.03.2005 Im Öffentlichen Interesse - Wachsende Stadt
Presseerklärung der Performancegruppe Hajusom
Junge Schauspielkollegen der Hamburger Performancegruppe Hajusom! weiterhin von Abschiebung
bedroht.
Dubiose Delegation aus Guinea erreicht Hamburg mit einwöchiger Verspätung. Kulturszene setzt
Eventserie fort: Aktion Wachsende Stadt.
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Abschiebungen
11.03.2005 Bundesweite Vorführungen zu Guinea-Anhörungen
Dubiose Delegation unter Druck
Seit Montag, dem 7.3.05 residiert eine dubiose Delegation aus Guinea in der Hamburger
Ausländerbehörde, um bei mehr als 400 vorgeladenen Flüchtlingen aus verschiedenen
westafrikanischen Ländern "Identitätsfeststellungen" zu machen und "Heimreisedokumente"
für sie auszustellen (siehe vorige Pressemitteilungen).
siehe unter "mehr dazu" auch die Kleine Anfrage der GAL und die Antwort des Senats zu diesem Thema.
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Abschiebung
10.03.2005 Heutige Vorführung bei der Guinea Delegation
Bericht eines Rechtsanwalts
Ich vertrete einen Menschen, dem im Asylverfahren nicht geglaubt wurde, dass er aus Sierra
Leone kommt.
Er wurde mit Verfügung der Ausländerbehörde zum 10.3.2005 zur Anhörung bei der Vertretung
des Staates Guinea eine Vorsprache aufgefordert. Gegen den Bescheid habe ich Widerspruch
eingelegt und Eilantrag gestellt. Hr. Eymers von der Rechtsabteilung forderte mich zur
Widerspruchsbegründung bis zum 15.3.2005 auf. Akteneinsicht könne er aber nicht gewähren,
da die Akte noch nicht da sei. Auch wisse er nicht, ob der Widerspruch zulässig sei.
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Abschiebung
07.03.2005 ab 10 Uhr geht es weiter
vor der Ausländerbehörde Hamburg gegen Abschiebehelfer aus Guinea
Pressemitteilung vom 04.03.2005
Proteste gegen Abschiebehelfer aus Guinea
Mit viertägiger Verspätung sollte heute die von der Hamburger Ausländerbehörde eingeladene
Delegation aus Guinea-Conakry mit Verhören von etwa 400 Flüchtlingen aus verschiedenen
westafrikanischen Ländern beginnen, um ihnen "Heimreisedokumente" auszustellen und damit
ihre Abschiebung zu ermöglichen.
Wie wir inzwischen wissen, sind auch 50-70 Flüchtlinge aus Nordrhein-Westfalen nach Hamburg
vorgeladen, und ab 18.03.2005 sollen Anhörungen in Thüringen stattfinden.
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Abschiebung
4.3.2005 ab 10 Uhr erneute Kundgebung
vor der Ausländerbehörde Hamburg gegen Guinea-Anhörungen
Pressemitteilung vom 28.02.2005
Ab heute morgen sollten in der Hamburger Ausländerbehörde Anhörungen durch eine
dubiose Delegation aus Guinea stattfinden (siehe Pressemitteilung und Presseberichte von Ende
letzter Woche). Die ersten Vorgeladenen kamen jedoch heute morgen wieder aus der Ausländerbehörde
heraus mit Briefen, dass ihre Anhörungen "aus organisatorischen Gründen" auf den 11.3.05
verschoben seien. Dem Anmelder der Kundgebung, die um 10 Uhr vor der Ausländerbehörde stattfand,
und der Presse wurde mitgeteilt, dass die Delegation aus Guinea erst am Donnerstag, den 3.3.
anreise und die Anhörungen deshalb erst am Freitag beginnen würden.
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Abschiebung
28.02.2005 Guinea-Anhörungen in der Hamburger Ausländerbehörde
Mitteilung an die Presse
Weit über hundert Flüchtlinge sind ab Montag, den 28.2.05 im Zeitraum von mehr als
zwei Wochen zur "Vorsprache bei der Ausländerbehörde und dort bei der guineischen Delegation
zur Ausstellung eines Heimreisedokuments bzw. zur Identitätsfeststellung" vorgeladen.
Bei Nichterscheinen wird die zwangsweise Vorführung angedroht, die Duldung erlischt und
eine Abschiebung ist ohne erneute Ankündigung möglich.
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Abschiebung
28.02.2005 Guinea-Anhörungen in der Hamburger Ausländerbehörde
Texte in Deutsch, Französisch und Englisch
Wie wir aus Vorladungen betroffener Flüchtlinge erfuhren, ist mindestens ab 28.2.2005
bis Anfang/Mitte März eine Delegation aus Guinea zu Zwangsanhörungen "ausreisepflichtiger"
Flüchtlinge in der Hamburger Ausländerbehörde. Hintergrund ist (ähnlich wie bei Burkina Faso),
dass die zuständige Botschaft bisher meistens keine Reisepapiere für die Abschiebung ausstellt.
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Abschiebungen
17.02.2005 Keine Kriminalisierung von Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen!
Pressemitteilung vom 17.02.2005
Ende November 2004 rief Bundeskanzler Gerhard Schröder zur "Zivilcourage gegen
Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus" auf. Er sagte, es seien Menschen
nötig, "die nicht wegschauen, wenn Unrecht geschieht, die Zivilcourage im Alltag beweisen."
Was Menschen geschieht, "die nicht wegschauen", sondern sich ganz bewusst einmischen,
wenn Recht zu Unrecht wird, bekam Ralf S.L., ein Hamburger Mitglied der Karawane für die
Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, zu spüren: Am frühen Morgen des 15. Februar ´05 wurde
seine Wohnung von ca. acht Zivilbeamten der Polizei durchsucht - in seiner Abwesenheit.
Gegen ihn wird ermittelt, weil er Stefanie Michaelis, eine leitende Sachbearbeiterin der
Hamburger Ausländerbehörde, namentlich für Misshandlungen von Flüchtlingen während einer
Abschiebung verantwortlich gemacht haben soll.
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Abschiebungen
22.12.2004 Abschiebungen mit EU-Papieren
Aus fremder Stadt in fremdes Land
Von Eva Weikert (Taz) Ausländerbehörde will 17-jährigen Nordafrikaner ohne anerkannte Papiere in den Tschad
abschieben. Oppositionspolitiker aus dem Kongo soll ebenfalls ohne gültigen Ausweis
zurückgebracht werden. Mit Willkür hat das nichts zu tun, sagt das Amt
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Abschiebungen
15.12.2004 Delegationsbesuch aus Burkina Faso
Abschiebung mit deutschen Reisepapieren?
Von burkinischen Flüchtlingen erfuhren wir, dass eine Delegation aus Burkina Faso mal wieder
in Deutschland ist, die im Jahr 2002 zweimal zu Anhörungen in Hamburg war und etliche Flüchtlinge
als burkinische Staatsbürger identifizierte. Die burkinische Botschaft stellte ihnen aber keine
Reisepapiere aus (weil sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllten), und daraufhin begann die
Hamburger Ausländerbehörde im Sommer 2003 damit, diesen Flüchtlingen selbstgemachte sog.
EU-Standardreisedokumente auszustellen.
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Abschiebungen
10.12.2004 Ärztliche Gutachten:
Feigenblatt für die Abschiebung
Immer häufiger entscheiden ärztliche Stellungnahmen über den Ausgang ausländerrechtlicher
Verfahren.
Die Gutachter drohen dabei zwischen die Fronten zu geraten.
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Abschiebungen
18/19.11.2004 IMK in Lübeck
Rückführung von Flüchtlingen nach Afghanistan
Beginn und geplante Reihenfolge der Abschiebungen
Hier nun der unveröffentlichte Beschluss der Innenministerkonferenz über
den Beginn und die geplante Reihenfolge der Abschiebungen nach
Afghanistan. Dies bezieht sich natürlich nur auf die Fälle, in denen
Ausreisepflicht besteht. Falls Abschiebungsschutz nach § 53 Abs. 6 oder
51 Abs. 1 AuslG besteht, müßte natürlich zunächst ein Widerrufsverfahren
durchgeführt werden.
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Abschiebungen
03.11.2004 nächstes Treffen zum Thema EU Sammelabschiebungen
19.30 Uhr im Seminarraum der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 HAmburg
Protokoll des letzten Treffens am 06.10.2004
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Abschiebungen
18.10.2004 - 02.12.2004 Veranstaltungsreihe zur politischen Situation
in Afrika sowie zur deutschen Flüchtlingspolitik
Informationen und Diskussionen zu Westafrika, Kongo,
Sudan und Ruanda, zur Residenzpflicht und zur Abschiebepolitik
Für Oktober, November und Dezember 2004 plant der Flüchtlingsrat Hamburg zusammen mit
dem soziokulturellen Stadtteilzentrum Kölibri / GWA St. Pauli-Süd sowie Exilorganisationen
eine Veranstaltungsreihe zur politischen Situation in Westafrika, Kongo, Ruanda und Sudan sowie
zur deutschen Flüchtlingspolitik in Bezug auf Afrika.
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Abschiebungen
08.10.2004 Charter flights
cheaper by the dozen
Even more than individual deportations, group deportations in charter flights are shrouded in
secrecy. Time, place and destination are not disclosed in advance. Those to be deported are
isolated from the outside world in order to avoid any chance of resistance. Whilst any
unsuccessful charter deportations and the use of coercion is kept secret, every group
successfully
deported is celebrated by a jubilant press release from the Immigration Service.
an article from a group in Amsterdam
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Abschiebungen
28.-30.09.2004 Begleitprogramm zur Studienwoche
"Menschen in der Illegalität"
Universität Hamburg und Institut für Kriminologische Sozialforschung
Veranstaltungen am Abend:
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Abschiebungen
18.10.2004 - 02.12.2004 Veranstaltungsreihe zur politischen Situation
in Afrika sowie zur deutschen Flüchtlingspolitik
Informationen und Diskussionen zu Westafrika, Kongo,
Sudan und Ruanda, zur Residenzpflicht und zur Abschiebepolitik
Für Oktober, November und Dezember 2004 plant der Flüchtlingsrat Hamburg zusammen mit
dem soziokulturellen Stadtteilzentrum Kölibri / GWA St. Pauli-Süd sowie Exilorganisationen
eine Veranstaltungsreihe zur politischen Situation in Westafrika, Kongo, Ruanda und Sudan sowie
zur deutschen Flüchtlingspolitik in Bezug auf Afrika.
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Abschiebungen
13.09.2004 Protest gegen erste von Hamburg organisierte EU-Sammelabschiebung
nach Afrika
Chartermaschine mit 17 Flüchlingen startet von Fuhlsbüttel nach Afrika
Heute morgen ab 7.30 Uhr protestierten ca. 30 Menschen in der Abflughalle des Hamburger
Flughafens Fuhlsbüttel gegen die erste von Hamburger Behörden organisierte EU-Sammelabschiebung
nach Afrika
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Abschiebungen
01.09.2004 Hamburg organisiert europäische Sammelabschiebung nach Afrika
Charterflug für 140.000 Euro im September
Über die Presse gelangten Informationen an uns über eine geplante
weitere Charterflug - Abschiebung nach Afrika ab Hamburg im September 2004
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Abschiebungen
20.08 - 05.09.2004 Anti-Lager action Tour gegen Abschiebung und Ausgrenzung
Aufruf und Zeitplan der Tour
Die Anti AbschiebeLager AG vom Flüchtlingsrat beteiligt sich an der Auftaktdemo am 21.08.2004 in Bramsche.
Interessierte können sich im FR-Büro melden.
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Abschiebungen
12.08.2004 AWO - Konzept
Diskussion des Konzepts der AWO Bremerhaven für eine "Agentur für
Freiwillige Flüchtlingsrückkehr"
Zur Diskussion des Konzepts der AWO Bremerhaven für eine "Agentur für Freiwillige
Flüchtlingsrückkehr" auf dem FR-Plenum wurden der Vorsitzende des AWO-Landesverbandes Hamburg,
Herr Kremson, sowie interessierte MitarbeiterInnen der AWO Hamburg eingeladen und zu einer
Stellungnahme aufgefordert. Auf telefonische Rückfrage
wurde dem FR bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass sowohl Herr Kremson als auch der Leiter
des Migrationsbereichs, Herr Zuper, nicht an dem Plenum teilnehmen werden.
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Abschiebungen
08.07.2004 AWO-Projekt "Heimatgarten"
Einschätzungen des Flüchtlingsrates zum AWO-Projekt
AWO-"Heimatgarten"-Projekt und Konzept für eine "Nationale Agentur für Freiwillige Flüchtlingsrückkehr"
sowie drohende Schließung von "accept" (Hamburger Behandlungszentrum für Kriegs- und Folteropfer)
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Abschiebungen
07.07.2004 Kommt zur Demonstration gegen die Innenministerkonferenz in Kiel!
Treffpunkt für Hamburg: 10.30 Uhr Hauptbahnhof / Ausgang Wandelhalle, Glockengießerwall
Am 7./8.Juli tagt in Kiel die Konferenz der Innenminister der deutschen Bundesländer (IMK),
in einem Offiziersheim an der Tirpitzmole im militärischen Sicherheitsbereich - ein bezeichnender
Ort für die Richtung der deutschen und der europäischen Flüchtlingspolitik!
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Abschiebungen
07.07.2004 Demonstration gegen die Innenministerkonferenz in Kiel!
Bericht über die Demo und Beschlüsse der IMK
Gemeinsam mit dem "Bündnis Bleiberecht" und dem FR Schl.-Holstein sowie
der "Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen"
hat der FR am 7.7.04 zu einer Demo gegen die in Kiel tagende IMK aufgerufen.
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Abschiebungen
23.06.2004 Vague de rapatriements en Allemagne
Les Burkinabés particulièrement menacés à Hamburg
Dépuis quelques mois les autorités de Hambourg, ville portuaire de la republique fédérale d'Allemagne,
cherchent par tout les moyens à rapatrier un certain nombre d'étrangers, dont notamment des africains
et plus particulièrement des burkinabés.
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Abschiebungen
19.- 22.06.2004 Hungerstreik gegen Abschiebungen nach Togo und Kamerun in Berlin
Der Flüchtlingsrat Hamburg ünterstützt den Hungerstreik,
der von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen organisiert wird
Seit Beginn dieses Jahres hat die Verfolgung und Abschiebung togoischer
Flüchtlinge massiv zu genommen. Vorläufiger Höhepunkt war die Massenabschiebung
von 18 Togoern und 26 Kamerunern von Amsterdam, an der die Länder
Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich und Grossbritanien beteiligt waren.
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Abschiebungen
09.06.2004 Fesselnde Behandlung
Fall totaler Ignoranz gegenüber Suizidgefährdetem
Hier ein Fall eines Togolesen, der in Abschiebungshaft einen Suizidversuch machte.
Suizidversuche werden aber als "Mittel, die Abschiebung zu verhindern" gewertet.
Wer hat eigentlich die Definitionsmacht?
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Abschiebungen
26.05.2004 Sammelabschiebung nach Togo und Kamerun
Nacht und Nebelaktion am Hamburger Flughafen
Von Angehörige inhaftierter abgelehnter togoischer Asylsuchender
erfuhr die Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen
von einer geplante Sammelabschiebung nach Togo am späten Abend des 25. Mai ´04.
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Abschiebungen
08.05.2004 Fragebogen zur "Terrorismusbekämpfung"
Waren Sie schon einmal in Usbekistan?
Mit einer "sicherheitsrechtlichen Befragung" von Flüchtlingen und
Migranten aus Staaten mit einem "erhöhten Sicherheitsrisiko" versucht
die Hamburger Ausländerbehörde seit Februar '04 die terroristische
Gefahr zu bannen.
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Abschiebungen
29.04.2004
Anti-Abschiebetour II
Rede vor der Hamburger Ausländerbehörde
Wir machen heute eine Bustour zu den Orten der Hamburger Abschiebepolitik, und nach dem Hauptbahnhof ist die Hamburger Ausländerbehörde nicht zufällig unser erster Haltepunkt. Vom neuen Innensenator Nagel war zum Thema "Migrationspolitik" in der Öffentlichkeit bisher nichts zu hören. Bürgermeister Ole von Beust kündigte an, im Jahr 2005 ein "Welcome to Hamburg"-Center zu gründen, mit Erstberatung von Aufenthaltsgenehmigung bis zu Sprachkursen. Dieses Center wird aber sicher nicht für die Menschen eingerichtet, die tagtäglich in dieser Behörde vorsprechen müssen.
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Abschiebepolitik
29.04.2004 Anti-Abschiebetours II
Abschiebehaft bedeutet Inhaftierung von Menschen
Hamburg war in Sachen Abschiebung schon immer Avantgarde, auch unter Rot-Grün.
Die alten und die neuen Senate brüsten sich immer unverhohlener mit Abschiebungen in
Rekordhöhe und Flüchtlingszahlen in Rekordtiefen. Mittlerweile wurde die Zahl von über
3000 Abschiebungen pro Jahr in Hamburg erreicht. Darauf kann Hamburg stolz sein.
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Abschiebungen
02.04.2004 -
Abschiebestopp für afghanische MitbürgerInnen in Hamburg bis 31.07.2004
Überraschende Entscheidung der Hamburger Innenbehörde
Der Flüchtlingsrat Hamburg ist freudig überrascht über die Entscheidung der Innenbehörde, dass Abschiebungen nach Afghanistan auch in Hamburg bis Juli 2004 ausgesetzt werden, und fordert, dass damit auch die Versuche eingestellt werden, afghanische Flüchtlinge zur "freiwilligen" Ausreise zu bewegen.
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Abschiebungen
23.03.2004 -
Abschiebehaft für die "Rückführung" mit deutschem Reisepapier unzulässig
Beschluss Landgericht Bochum
Das Landgericht Bochum hat am 23.03.2004 (7T 77/04) einen echt interessanten Beschluss betr. Abschiebehaft und deutsche Abschiebepapiere für einen nepalesischen Flüchtling gefällt.
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Abschiebungen
19.03.2004 -
Abschiebung mit deutschem Reisepapier entgegen Botschaftsposition erlaubt
Verwaltungsgericht stützt völkerrechtswidrige Praktiken der Ausländerbehörde
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat leider in einem Eilbeschluss die Haltung der Ausländerbehörde bestätigt, dass am 19.03.2004 um 7.10 Uhr (über Paris) noch einmal eine Abschiebung nach Burkina Faso mit dem EU -Standardreisedokument stattfinden darf.
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Abschiebungen
09.03.2004 -
Information zur heutigen Abschiebung ab Hamburg mit deutschen Reisepapieren
Abschiebung konnte gestoppt werden!
Heute morgen fanden sich 20-30 Menschen am Flughafen Hamburg ein, um Passagiere der Lufthansamaschine nach Paries darüber zu informieren, dass wahrscheinlich mit dieser Maschine zwei Flüchtlinge über Paris und Algerien nach Burkina Faso abgeschoben werden sollen.
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Abschiebungen
09.03.2004 -
Abschiebungen nach Afrika mit selbstgemachten Reisepapieren aus Hamburg
Macht die Lufthansa mit?
Am 9.3.04 um 7.00 Uhr sollen mit dem Lufthansa - Flug LH 5796 mehrere afrikanische Flüchtlinge abgeschoben werden - zunächst nach Paris und von dort mit einer algerischen Fluggesellschaft weiter über Algerien nach Burkina Faso in Westafrika.
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Abschiebungen
18.Februar 2004, um 19.30 Uhr -
Hearing zur Bürgerschaftswahl "Menschenrechte - Ein Fremdwort in der Hamburger Flüchtlingspolitik?"
Diakonisches Werk Hamburg, Königstraße 54, Hamburg Altona
Kurzreferate zu den Themen:
Neuorganisation der Zentralen Erstaufnahme
Kinderflüchtlinge
Verwaltungsumgang mit Kranken
Abschiebungen & amtliche Vorbereitungen
Beratung und Hilfe
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Abschiebungen
18.01.2004 - Abschiebungen mit deutschen Papieren
Praktiken der Hamburger Ausländerbehörde
Die Hamburger Ausländerbehörde versucht in den letzten Monaten mit verschärften
und z.T. rechtswidrigen Methoden, die Abschiebung afrikanischer Flüchtlinge,
die keinen Pass oder Passersatzpapiere besitzen, durchzusetzen.
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Abschiebungen
10.01.2004 - Deutsche Abschiebepapiere
Senegalabkommen?
Zu den von Hamburg aus geplanten und nach Aussagen der Innenbehörde auch schon durchgeführten Abschiebungen mit deutschen Reisepapieren in afrikanische Länder (siehe Artikel in nd-online.de vom 22.11.03!) gibt es eine neue pikante Information:
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Abschiebungen
10.01.2004 - An alle afrikanische Flüchtlinge, To all African refugees, A tous les refugiés Africains
Achtung, deutsche Abschiebe-Papiere !
Die Hamburger Ausländerbehörde versucht seit einiger Zeit, afrikanische Flüchtlinge mit deutschen Reisepapieren, d.h. ohne Pass oder Passersatzpapier von einer afrikanischen Botschaft, in afrikanische Länder abzuschieben. Bekannt wurden bisher Abschiebeversuche nach Benin, Burundi und Sudan. BGS und Fluggesellschaften akzeptieren diese Papiere, und Flüchtlinge, die sich weigern, mitzufliegen, werden beim zweiten Abschiebeversuch von BGS begleitet.
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Abschiebungen
22.11.2003 - Hamburg will Afrikaner abschieben, egal wohin
"Honorar" für Chef der Flughafen-Polizei in Cotonou
Artikel aus Neues Deutschland (ND)
Die Hamburger Ausländerbehörde versucht, abgelehnte afrikanische Asylbewerber, die weder über Pässe noch Ersatzpapiere einer Botschaft verfügen, mit nur für eine "einmalige Reise" gültigen deutschen Formularen in diverse afrikanische Staaten abzuschieben.
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Abschiebungen
15.11.2003 - Rede auf der AfghanInnen-Demo
Demo der AfghanInnen
Ich spreche für den Flüchtlingsrat Hamburg, der diese Demonstration und auch die Proteste anlässlich der Innenministerkonferenz nächste Woche in Jena unterstützt.
Trotz der Entlassung von Innensenator Ronald Schill gibt es über die Hamburger Flüchtlingspolitik nichts Positives zu berichten, im Gegenteil: Schills Nachfolger Nockemann hat anlässlich seiner Amtseinführung verkündet, er sei optimistisch, in diesem Jahr "erstmals die Schallmauer von mehr als 3000" Abgeschobenen zu durchbrechen.
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Abschiebungen
01.10.2003 - Von Rot-Grün zu Schill
Abschiebepolitik in Hamburg
Nach vier Jahren Auseinandersetzung mit der rot-grünen Regierung hielten die meisten antirassistischen AktivistInnen die Hamburger Flüchtlingspolitik in ihrer Ausgrenzungs-, Kriminalisierungs- und Abschiebepraxis kaum mehr für steigerbar. Altersfeststellungen und Botschaftsanhörungen in der Ausländerbehörde, Arbeitsverbote, willkürliche Verhängung von Abschiebehaft, Abschiebung von auseinandergerissenen Familien, von kranken und traumatisierten Flüchtlingen und im Wahlkampf der Beschluss zur Brechmittelvergabe an vermeintliche Drogendealer - all das war bereits rot-grüne Innenpolitik, und es war nicht verwunderlich, dass im neuen CDU/Schill/FDP-Koalitionsvertrag das Thema "Ausländer- und Asylpolitik" explizit überhaupt nicht erwähnt wird, sondern lediglich unter den Stichworten "Innere Sicherheit" und "Strafvollzug" etwas dazu zu finden ist.
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Abschiebungen
19.05.2003 - Stellungnahme des Bündnis Einspruch! -
gegen die Hamburger Flüchtlingspolitik
vom 19. Mai 2003
Angst und verzweifelte Hoffnungslosigkeit prägen den Alltag vieler Flüchtlinge und MigrantInnen in unserer Stadt. Die Freie und Hansestadt Hamburg, das Tor zur Welt, verwehrt Liberalität und Weltoffenheit denjenigen, die oftmals nach einer langen Odyssee von Leid, Not und Verfolgung die Stadt als letzte Zufluchtsstätte wählen.
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