|
<< zurück
|
Aktuelles 28.04.2009 "out of control" Flüchtlinge an Griechenlands Küsten Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Menschenrechte in Grenzen" Werkstatt 3, Nernstweg 34, 22765 Hamburg Beginn: 9.30 Uhr In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Referent: Karl Kopp; Europareferent bei Pro Asyl |
Die vollständige Veranstaltungsreihe: des Diakonischen Werkes Hamburg in Kooperation mit der katholischen Akademie Hamburg und der Werkstatt 3 Dienstag, 21. April 2009, 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Diakonisches Werk Hamburg, Königstr. 54 Schule für alle - auch für Kinder ohne Papiere? Gesprächspartnerinnen: Maren Wilmes, Uni Osnabrück, Studie Illegalität in Köln Karin Haas, GEW Hamburg Antje Möller, GAL Hamburg Moderation: Claudia Leitsch, GWA St. Pauli In Deutschland wird aktuell die Frage des Zugangs von Flüchtlingskindern und Kindern ohne Papiere zum Schulsystem diskutiert. Klar ist, dass Kinder, die verspätet ins Bildungssystem einsteigen, massiv benachteiligt sind und sich eine unklare Aufenthaltsperspektive negativ auf die Bildungsmotivation auswirkt. In einigen Bundesländern wird die Meldepflicht der Schulen an die Ausländerbehörden abgeschafft. Ist das eine Perspektive für Hamburg? Wie kann trotz "Schülerregister" ein Schulbesuch für alle ermöglicht werden? Darüber diskutieren Experten und Verantwortliche. Dienstag, 28. April 2009, 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Werkstatt 3, Nernstweg 54 "out of control" - Flüchtlinge an Griechenlands Küsten In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Referent: Karl Kopp; Europareferent bei Pro Asyl Die im Jahr 2004 eigens gegründete Grenzschutzagentur "Frontex" kommt vor allem an den Südgrenzen der Europäischen Union zum Einsatz, u.a. in der griechischen Ägäis. Dort versuchen viele Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Iran und aus Somalia, von der Türkei aus auf die nahe gelegenen griechischen Inseln zu gelangen. Da sich das Überwachungsnetz verdichtet, weichen die Flüchtenden auf immer riskantere Routen und immer kleinere Boote aus. Nach Griechenland kommen jährlich rund 20.000 Asylbewerber, die jedoch kaum Chancen auf Anerkennung haben und in Lagern leben müssen, in denen sie unter katastrophalen Bedingungen auf die Entscheidung über ihren Antrag warten. Nach Einschätzung von Karl Kopp ist die Situation dort "out of control". Er berichtet von den Ergebnissen seiner Untersuchung. Mittwoch, 6. Mai 2009, 19.30 Uhr Im Rahmen der Europa-Woche Hamburg Veranstaltungsort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg Arbeitsmigration nach Hamburg - legal, halblegal, illegal Gesprächspartner: Peter Bremme, ver.di Fachbereichsleiter, Hamburg Dr. Norbert Cyrus, Hamburger Institut für Sozialforschung Axel Gedaschko, Senator für Wirtschaft und Arbeit in Hamburg (angefragt) Menschen aus Südosteuropa, besonders aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten, kommen nach Hamburg auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen. Ihre Rechte sind ihnen nicht immer bekannt. Teilweise geraten sie in prekäre Arbeitsverhältnisse und Abhängigkeiten. Die Veranstaltung will über Migrationsgründe, Lebenssituation und rechtliche Rahmenbedingungen informieren und Lösungsansätze für die vielfältigen Probleme aufzeigen. Mittwoch, 13. Mai 2009, 19.30 Veranstaltungsort: Lichtmess-Kino, Gaußstr. 25, 22765 Hamburg "Mit einem Lächeln auf den Lippen- Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vors Arbeitsgericht" Ein Film von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und Monica Orjeda, 57 min., spanisch/deutsche Ut., 2008 Gesprächspartnerin: Monica Orjeda, Hamburg Nach drei Jahren unbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie beschließt Ana S., einen angemessenen Lohn vor Gericht einzuklagen - und das, obwohl sie über keine offiziellen Aufenthaltspapiere verfügt und somit als "Illegale" gilt. Der Fall zeigt, dass es trotz aller Schwierigkeiten lohnt, sich zu wehren. Deutlich macht er außerdem, dass dringend Unterstützungstrukturen geschaffen werden müssen, die es auch anderen Illegalisierten ermöglichen, für ihre Rechte einzutreten.
Informationen zum Lesvos Camp vom 25. bis 31. August 2009 Aufrufe
Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490 info@fluechtlingsrat-hamburg.de |
|
<< zurück
|
nach oben |