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Aktuelles 01.12.2011 Bewegungen im Mittelmeerraum Auswirkungen der arabischen Aufstände auf Migration und soziale Kämpfe in Italien und anderen Ländern ReferentInnen: Judith Gleitze (Borderline Europe, Sizilien) Helmut Dietrich (Forschungsgesellschaft Flucht und Migration, Berlin) Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg-Altona 19.30 Uhr |
Im Mai und Juni 2011 waren Delegationen verschiedener migrationspolitischer Netzwerke in Tunesien, u.a. im Flüchtlingscamp Choucha an der libyschen Grenze. Aus den erschreckenden Eindrücken dort entstand der Appell „Voices from Choucha: Fluchtwege öffnen, Flüchtlinge aufnehmen!“, den inzwischen weit mehr als 2000 Menschen unterzeichnet haben. Die EU und insbesondere Deutschland weigert sich aber weiterhin, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen, und viele sehen keinen anderen Ausweg als den, ihr Leben zu riskieren und in seeuntüchtigen Booten übers Meer zu fahren. Ein kleiner Teil der MigrantInnen und Flüchtlinge aus Tunesien und Libyen ist in Italien angekommen und wird dort in Lager gesteckt und so schnell wie möglich wieder abgeschoben. In den vor der Öffentlichkeit abgeschirmten Lagern, aber auch dort, wo MigrantInnen unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten, kommt es immer wieder zu Aufständen. Judith Gleitze wird von ihrer Reise nach Tunesien, den Kämpfen von Flüchtlingen und MigrantInnen in Italien und dem Umgang der italienischen Regierung damit berichten. Aber nicht nur durch die Bewegungen der Migration haben die arabischen Revolutionen Auswirkungen auf den gesamten Mittelmeerraum, auf Europa und andere Teile der Welt. Es geht längst auch um andere soziale Bewegungen von unten und die Infragestellung der Herrschaft anderer Regime. Auf der Veranstaltung wird Helmut Dietrich am Beispiel Italien, aber auch einiger anderer Länder versuchen, Zusammenhänge herzustellen. In der anschließenden Diskussion soll es darum gehen, nach Anknüpfungspunkten für gemeinsame Kämpfe um soziale Gerechtigkeit und Partizipation auch hier zu suchen. Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Hamburg (www.fluechtlingsrat-hamburg.de) in Kooperation mit der W3 (www.werkstatt3.de) gefördert von der Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE-Stiftung)
Presse Elektronische Zeitung SCHATTENBLICK im MA-Verlag Weitere Informationen
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(Europäisches Parlament vom 19.07.2011) (Europäisches Parlament vom 15.07.2011) Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490 info@fluechtlingsrat-hamburg.de |
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