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Aktuelles 02.03.2009 Pressekonferenz zum Lager Horst Rathauspassage Hamburg 11:00 Uhr |
Ein Jahr nach den Koalitionsverhandlungen von CDU und GAL: Flüchtlinge werden immer noch nicht menschenwürdig behandelt Das Lager Horst muss weg! Bleiberecht und Wohnungen für alle! "Die Unterbringung neu eingereister Flüchtlinge soll in Zukunft in Hamburg erfolgen. Hamburg strebt die vorzeitige Beendigung der Beteiligung an der Aufnahmeeinrichtung an und wird darüber mit Mecklenburg-Vorpommern in Verhandlungen eintreten. Bis zum Ende der Beteiligung Hamburgs an der Aufnahmeeinrichtung in Nostorf/Horst soll nur noch die vertraglich vereinbarte Mindestbelegung genutzt werden. Familien mit Kindern sollen grund-sätzlich in Hamburg in familiengerechtem Standard untergebracht werden." Aus dem Koalitionsvertrag CDU-GAL, S.55 Seit dem 1.10.2006 müssen alle in Hamburg ankommenden Flüchtlinge, die nicht auf andere Bundesländer verteilt werden, ihre ersten Monate in einem umzäunten Lager zwischen Lauenburg und Boizenburg verbringen; ein Vertrag zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sieht dies so vor. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne standen über 500 Plätze zum großen Teil leer, weil die Grenzabschottungs- und Abschiebepolitik die Zahl der Flüchtlinge so drastisch reduziert hatte. Die Hoffnungen aus dem Koalitionsvertrag haben sich nicht erfüllt. Immer noch werden Flüchtlinge aus Ham-burg nach Horst gebracht. Das Lager stellte und stellt eine massive Verschlechterung der Lebenssituation von Flüchtlingen dar, weil.... Diese Missstände bestehen seit Jahren und werden nur dann teilweise behoben, wenn bei Einzelfällen massiv interveniert wird. Das Lager aber besteht fort.... Wir fordern deshalb wie auch der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern die sofortige Schließung des Lagers Horst und eine menschenwürdige Behandlung aller Flüchtlinge. Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und Recht auf Wohnungen für Alle!! Auf der Pressekonferenz werden sprechen: einE VertreterIn des RAV, ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling sowie sein Anwalt, eine Vertreterin des Flüchtlingsrat Hamburg und Fachleute aus dem Bereich gesundheitliche Versorgung. Zu dieser Pressekonferenz lädt die Arbeitsgruppe Horst u.a. bestehend aus Flüchtlingsrat Hamburg, Ultra St. Pauli und kein mensch ist illegal, Hamburg, sowie der Republikanische Anwaltsverein (RAV) ein. Im Rahmen der Pressekonfernz wurde Ole von Beust, Christa Goetsch und dem Innensenator Christopf Ahlhaus eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen und ausgezeichnete Beiträge bei der Ausgrenzung, Entrechtung und Isolation von Flüchtlingen im Lager Nostorf/Horst überreicht
Presse
Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490 info@fluechtlingsrat-hamburg.de |
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