Antira / Antifa
Aktualisiert am:23.01.2012

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Antira / Antifa
31.01.2012
Block Dresden 2012
Infoveranstaltung an der Uni Hamburg
T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)
19.00 Uhr
In den vergangen zwei Jahren ist etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten
hatten: Ein breites Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und
Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, sowie zahlreichen
weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben gemeinsam den größten Naziaufmarsch
Europas in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches
Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau
zu stellen, nicht erreichen.
Weitere Information
http://www.avanti-projekt.de/hamburg/ereignis/block-dresden-2012-infoveranstaltung-der-uni-hamburg
Weitere Mobilisierungsveranstaltungen
03. Februar - 20h
Info- & Mobilisierungsveranstaltung im Antifa-Cafe
Hafenvokü / Hafenstraße /
www.antifacafehamburg.blogsport.de
03. Februar - 22h
Soli-Raum auf der T-Stuben-Party T-Stube / Uni Hamburg / Allende-Platz 1 /
www.avanti-projekt.de
07. Februar - 19h
Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit der GEW, Raum A im Cusiohaus Rothenbaumchaussee 15 /
www.avanti-projekt.de
und
www.gewstudies.blogsport.de
16. Februar - 19h
Last Call: Letzte Infoveranstaltung, Rote Flora (Schulterblatt 71)
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Antira / Antifa
06.02.2012
RechtsRock
Veranstaltung im Rahmen der "Woche des Gedenkens"
Haus der Jugend Lattenkamp,Bebelallee 22, U-Bahn Lattenkamp
18.00
Motor und Modernisierer des Neonazismus
Veranstalter: Bezirksamt Hamburg-Nord
und Haus der Jugend Lattenkamp
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Antira / Antifa
15.03.2012
Kriegsgericht
Aufführung des Kurzstücks von der Theatergruppe "Antikriegsambulanz"
Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12, 20359 Hamburg
19.30 Uhr
Eintritt 3 Euro
Antikriegsambulanz für Desertörsdenkmal
Im Frühjahr 2011 fand sich unter dem Dach der Willi-Bredel-Gesellschaft spontan
eine 9-köpfige Schauspielgruppe zusammen, um das neue Stück "Kriegsgericht" zur
Aufführung zu bringen. Die Gruppe, die sich den Namen "Antikriegsambulanz"
gab, will gemeinsam mit dem "Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal"
auf einen krassen Gegensatz in Hamburg
aufmerksam machen: Während das berüchtigte 76er Kriegerdenkmal am Stephansplatz,
eingeweiht drei Jahre vor Beginn des 2. Weltkrieges, noch immer eine faschistische
Dominante in Hamburgs Innenstadt darstelle, gebe es für die Hundert Desertöre und
"Wehrkraftzersetzer", die von den Wehrmachtsgerichten im 2. Weltkrieg zum Tode
verurteilt und auf dem Truppenschießplatz Höltigbaum in Hamburg- Rahlstedt
hingerichtet worden sind, noch immer keinen würdigen Gedenkort.
So erlebte das Schauspiel seine Erstaufführung am Jahrestag der Befreiung vom
Faschismus am 8. Mai 2011 beim "Friedensfest am Kriegsklotz" in Hamburgs Innenstadt.
Do. 15. März 2012, 19.30h Deserteursdenkmal am Kriegsklotz? Aufführung des
Kurzstücks "Kriegsgericht". Danach Podiumsdiskussion mit Vertretern der
Bezirksfraktionen von HH-Mitte, mit einem Historiker der KZ-Gedenkstätte
Neuengamme und dem Vorsitzenden des Kulturausschusses Norbert Hackbusch zur Frage,
wo in Hamburg ein würdiger Erinnerungsort für die Opfer der NS-Wehrmachtsgerichte
eingerichtet werden könnte.
Veranstalter sind das Bündnis für ein Hamburger
Deserteursdenkmal und Kölibri.
Links:
http://wueterreich.myblog.de/
www.niqel.de/deserteur/index.htm
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31.10.2011
Rechtspopulismus in Hamburg stoppen!
Erfahrungsaustausch mit Dirk Stegemann Sprecher des Berliner Bündnis "Rechtspopulismus stoppen"
Interkulturelles MUT ! Theater, Amandastr.58, 20357 Hamburg, Schanzenviertel
19.00 Uhr
Eintritt frei, Spende erlaubt! Getränke zum Selbstkostenpreis
Bei Nazis ist die menschenverachtende Ideologie klar. Aber wie ist es bei rassistischer Stimmungsmache insbesondere gegen Menschen muslimischen Glaubens? Wie in ganz Europa haben sich auch in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene rechts-populistische Organisationen gegründet, die schwerpunktmäßig rassistische Vorurteile und soziale Abstiegsängste bedienen und befördern. In Hamburg gibt es nach dem Untergang der Schill-Partei neben der Initiative „Wir wollen lernen“ seit Juni 2011 die Partei Die Freiheit. Doch was ist Rechtspopulismus und was verbindet oder unterscheidet so bezeichnete oder sich selbst so bezeichnende Strukturen untereinander?
Rechtspopulismus gemeinhin ist mehr als eine Form der Politikvermittlung zur Ausgrenzung von Muslim_innen, auch wenn ein Schwerpunkt die angebliche Rettung eines „christlich jüdischen Abendlands“ vor der vermeintlichen „Islamisierung“ Europas ist. Dabei wird viel mit Halbwahrheiten, Lügen und Hetze hantiert. Unter dem Deckmantel „Islamkritik“, „EU-Kritik“ oder „linke Meinungsdiktatur“ und hinter einer vorgeschobenen Meinungsfreiheitsdebatte sollen Rassismus und Sozialchauvinismus gesellschaftsfähig sowie demokratisch legitimiert werden. Ziel ist die Polarisierung und Entsolidarisierung der Gesellschaft, um Menschen gegeneinander ausspielen und ver-einnahmen zu können. Dabei will man sich als angeblich „wahre Volksvertreter_innen“ anbieten und bei breit vorhandenen gesellschaftlichen Ressentiments in der „Mitte“ der Gesellschaft ansetzen. Ihre Distanzierung von der Nazidiktatur sowie die Selbst-bezeichnung als proamerikanisch und proisraelisch macht ihnen eine Abgrenzung zu Neonazis möglich. Notwendig ist daher eine tiefere Analyse von Rassismus als Bindeglied zwischen Neonazismus und Konservatismus.
Kein Platz für Rassismus und Islamfeindlichkeit!
Erste Erfolge gibt es bereits. Die Freiheit konnte sich in einer Altonaer Kneipe nicht treffen. Nachbarschaftliche Initiativen führten zu einem Nutzungsverbot des kommunalen Stavenhagenhauses in Großborstel.
Die Möglichkeiten für weitere erfolgreiche Interventionen können kreativ und vielfältig sein. -----Hinweis: Als Veranstalter_innen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
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21.09.2011
Erfolgreiche Aktion gegen „Zuerst“ am Kiosk im Bahnhof Altona
Mehrere AktivistInnen des 'Hamburger Bündnis gegen Rechts' besuchten am 21.09.2011 den
"K presse + buch-Kiosk" im Altonaer Bahnhof, um gegen den Verkauf des rechtsextremen Monatsmagazins "Zuerst!" zu protestieren. Das Magazin "Zuerst!" tritt den Versuch an, Rassismus, Nationalismus und antisemitische Verschwörungstheorien im unverfänglichen modernen Format eines Nachrichtenmagazins am Kiosk zu präsentieren. Der Verleger Munier hat in der organisierten neofaschistischen Szene - mit eindeutigen Verflechtungen seiner redaktionellen Mitarbeiter in das Netz extrem rechter Publikationen (u. a. „Nation und Europa“) - eine exponierte Position.
Mit unserem Transparent – „Zuerst!“ - das Allerletzte! Kein Profit mit brauner Propaganda! - hat sich das HBgR in der Bahnhofspassage gegenüber des Ladens postiert und eine Stunde lang Anti-"Zuerst"-Flugblätter vor dem Eingang des k-presse+buch verteilt. Die Reaktion der PassantInnen war durchgehend positiv: Die meisten nahmen das Flugblatt, einige blieben stehen, fragten, wo denn das Magazin verkauft werde, kamen mit uns ins Gespräch, bestärkten uns, dass sie die Aktion gut fänden und manche fragten auch, was sie selbst gegen den Verkauf des Nazi-Blatts tun könnten.
Kurz vor Schluss gab es dann noch eine Überraschung: Unsere Bundes-Arbeitsministerin, Ursula v.d.Leyen, kam zufällig vorbei und nahm eines unserer Flugblätter an...
Die Bahnpolizei und Bahnbediensteten haben uns diesmal ohne Diskussionen gewähren lassen.
Nach Beendigung der Verteilaktion wurde die diensthabende Verkäuferin über unser Ansinnen informiert, "Zuerst!" aus dem Angebot zu nehmen. Dies hat sie auch zugesagt, wir werden das in den nächsten Tagen überprüfen. Hermann Hardt vom Hamburger Bündnis gegen Rechts erklärte:
"Ein dauerhafter Massenvertrieb der Zeitschrift „Zuerst!“ ist ein gefährliches Einfallstor für Rassismus und Antisemitismus am Kiosk! Das ist Forum für etablierte und Rechtsextreme. Vertreiber und Verkäufer von Nazipresse tragen Verantwortung für die Verbreitung. Sie sollten mithelfen, solche Machwerke aus dem Verkauf zu drängen." – Zustimmung für den Protest kam von einer empörten Passantin: "Mit so etwas Geld zu verdienen, gehört sich einfach nicht!"
Weitere Hintergrundinformationen über "Zuerst!" und deren Vertrieb finden Sie hier:
http://www.keine-stimme-den-nazis.org
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09.04.2011
Transgenerationale Auswirkung von NS-Verfolgung in der zweiten und dritten Generation
Workshop/Fortbildung
Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
09. April 2011, 11.00-17.00 Uhr
10. April 2011, 11.00-17.00 Uhr
Mit Ende des Zweiten Weltkrieges war nicht alles vorbei, die Überlebenden der Konzentrationslager versuchten ein neues Leben aufzubauen, überhaupt wieder in ein „normales“ Leben zurückzukehren. Sie mussten Wege finden, um mit dem Erlittenen der Verfolgung zurechtzukommen. Angehörige suchten Ihre Verwandten und erkannten, dass sie diese nie wieder sehen würden.
So entwickelten die Menschen unterschiedlichste Verdrängungs- bzw. Verarbeitungs-mechanismen. Für einige war es wichtig, sofort Zeugnis abzulegen, andere schwiegen, manchen ist es bis heute nicht möglich über das Erlebte zu sprechen. Gerade innerhalb der Familien wurde oft geschwiegen, um die eigenen Kinder zu schützen. Wie gestaltete sich der familiäre Dialog? Welche Auswirkungen hat die Verfolgung bis heute auf die zweite und dritte Generation? Und was bedeutet eigentlich der Begriff „zweite“ bzw. „dritte Generation“?
In diesem zweitägigen Workshop beschäftigen wir uns mit den Verletzungen und psychosozialen Folgen von Verfolgung, Flucht und Lagerhaft bei den Nachkommen der Opfer. Wir besichtigen die Hauptausstellung und das Gelände des KZ Neuengamme unter diesem besonderen Blickwinkel und fragen danach, wie sich die Verfolgung im Nationalsozialismus bis heute auf die Opfernachkommen auswirkt.
Seminarleitung:
Karin Heddinga, Dipl. Pädagogin, freie Gedenkstättenpädagogin in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Sandra Wachtel, Historikerin, freie Gedenkstättenpädagogin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Anmeldung bis 4. April 2011 unter
studienzentrum@bksm.hamburg.de
oder Tel. 040/428131 543.
Nachfragen Dr. Oliver von Wrochem. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Jean-Dolidier Weg 75, 21039 Hamburg, Tel. 040/428 131 515
Oliver.vonWrochem@bkm.hamburg.de
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25.03.2011
Die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus
Workshop der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
Freitag, 25. März 2011, 13.30–19.00 Uhr
Samstag, 26. März 2011, 9.00–14.00 Uhr
Der Workshop nimmt die soziale Struktur und das kollektive Schicksal der Sinti und Roma als
Häftlingsgruppe in vier Konzentrationslagern in den Blick, diskutiert Forschungsergebnisse
zur regionalen NS-Verfolgung von Sinti und Roma und stellt das Einzelschicksal eines deutschen
Sinto vor.
Fragen des Umgangs mit der NS-Verfolgung der Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungskultur
nach 1945 werden ebenfalls diskutiert.
Die Veranstaltung dient der Vorbereitung des Themenhefts 14 der Zeitschrift "Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutsch-land", hat Werkstattcharakter und ist offen für Interessierte aus Wissenschaft und Bildung.
Anmeldung
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Studienzentrum, Dr. Oliver von Wrochem,
Tel. 040 428 131-515 oder -543
email
studienzentrum@bkm.hamburg.de
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12.02.2011
Aufruf zur Zivilcourage gegen Nazis in der Hamburger Innenstadt!
gegen den Aufmarsch von Neonazis und NPD auf dem Gänsemarkt
Antifa-Konzert mit DUBTARI
Jungfernstieg Ecke Neuer Jungfernstieg
11.00 bis 13.00 Uhr
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft alle Menschen in Hamburg auf,
am Samstag, den 12. Februar von 11.00 bis 13.00 Uhr
zum antifaschistischen Protestkonzert mit der Band DUBTARI auf dem
Jungfernstieg, Ecke Neuer Jungfernstieg zu kommen.
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Antira / Antifa
30.01.2011
Der Ankläger
Gabriel Bach und der Eichmann-Prozess
vor 50 Jahren
Veranstaltung des Auschwitz-Komitees
zum Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz
durch die Rote Armee am 27. Januar 1945
Polittbüro
Steindamm 45, 20099 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof / U-Bahn Lohmühlenstraße)
13.00 Uhr
Eintritt frei
Gabriel Bach
Aus: Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Stand: 13.1.2011)
Gabriel Bach (* 13. März 1927 in Halberstadt) ist ein israelischer Jurist und war stellvertretender Ankläger
im Prozess gegen Adolf Eichmann.
Als Sohn des Generaldirektors der Hirsch Kupfer- und Messingwerke und seiner Frau Erna wuchs er ab seinem 2. Lebensmonat in Berlin-Charlottenburg in der Konstanzer Straße auf und besuchte die Theodor-Herzl-Schule am Berliner Kaiserdamm 78, die damals von Paula Fürst geleitet wurde.
Im Oktober 1938 emigrierte er mit seiner Familie nach Amsterdam, wo er weiter die Schule besuchte. Er ist der einzige Überlebende seiner jüdischen Mitschüler aus dieser Schulzeit. Im Jahre 1940, einen Monat vor dem deutschen Einmarsch der Wehrmacht in Holland, buchte die Familie eine Passage nach Palästina und wohnte dort in Jerusalem.
Er ging nach dem Krieg nach London und studierte am University College Jura. Den Abschluss erlangte er im Jahre 1949 mit einer Auszeichnung. Eine Laufbahn bei der Staatsanwaltschaft trat er 1953 an. Im Jahre 1961 wurde er zum Staatsanwalt ernannt. Im gleichen Jahr nahm er als stellvertretender Ankläger am Prozess gegen Adolf Eichmann teil, was sein Leben veränderte.
Nach der Berufung an den Obersten Gerichtshof in Israel als Richter im Jahre 1982 wirkte er dort bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997. Anschließend übernahm er den Vorsitz im sogenannten Bachmann-Committee, das über die Berufungen innerhalb der israelischen Armee entscheidet.
Er vertritt heute Israel bei Konferenzen der UNO. Mit seiner Frau Ruth lebt er in Jerusalem.
Auszeichnungen
1949: Buchnan-Preis
Bundesverdienstkreuz
Freund Jerusalems
Ehrenmitglied der Londoner Universität
Film
Gabriel Bach. Der Ankläger und der Eichmann-Prozess von Wolfgang Schoen und Frank Gutermuth, TV Schoenfilm D 2010 [1]
Peter Kasza, Geläutert gab er sich erst vor dem Galgen, Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Januar 2007
Bach Committee (Advisory Committee on Senior Civil Service Appointments)
Veranstalter
Auschwitz-Komitee in der BRD e.V. und RAV, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.,
unterstützt durch die Holtfort-Stiftung, die Stiftung EVZ – Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, die
KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ver.di Hamburg FB 10.
Der Veranstaltungsort ist eingeschränkt barrierefrei. Bei Bedarf wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.
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Antira / Antifa
29.01.2011
Keine Stimme den Nazis
Kundgebung gegen den NPD-Aufmarsch in Harburg
Wilstorferstraße/ Moorstraße in Harburg
10.00 bis 16.00 Uhr
Der berüchtigte und wegen Volksverhetzung vorbestrafte Bergedorfer NPD-Vorsitzende
Thomas Wulff hat für Samstag, den 29. Januar eine Nazi-Kundgebung in Harburg unter dem Motto
"Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen!" angemeldet.
Obwohl das Grundgesetz seit der
Remilitarisierung in den 1950er Jahren bis heute permanent demontiert wird, ist es doch als eine
Lehre aus dem Faschismus entstanden. "Kurzer Prozess" - ein Begriff aus Freislers Volksgerichtshof -
bedeutet nichts anderes als Lynchjustiz und Entrechtung.
Damit erhoffen sich diese Nazis den Anschluss
an bürgerliche Kreise, deren Stimme zur Zeit Sarrazin ist.
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Antira / Antifa
22. bis 21.11.2010
respekt8
gegen alltägliche Gleichgültigkeit
2 tage workshops ++ vorträge ++ konzert ++ diskussionen ++ ausstellungen ++
aktionen ++ siebdruck ++ zeitzeugen ++ infos ++ gespräche
Kölibri/Ganztagsschule St. Pauli
Neben Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Infos und mehr wird auch die
jüdische Auschwitzüberlebende Esther Bejarano zu Gast sein.
Nach einem Zeitzeugengespräch tritt sie mit dem einmaligen Musikprojekt von ihr,
ihren Kindern und den HipHoppern der Kölner "Microphone Mafia" auf.
Das
Konzert findet in der Cafeteria der Ganztagsschule St. Pauli,
Bernhard-Nocht-Straße, statt.
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Antira / Antifa
11.09.2010
An die Hamburger Opfer der NS-Militärjustiz erinnern!
Ein Deserteursdenkmal für Hamburg!
76er Kriegerdenkmal („Kriegsklotz“), Stephansplatz, Hamburg
17.00 Uhr
Von 18,2 Millionen deutschen Soldaten desertierten im Zweiten Weltkrieg 350.000 bis 400.000. Gegen 30.000 von ihnen verhängte die NS-Militärjustiz die Todesstrafe, die in etwa 23.000 Fällen vollstreckt wurde. Auch Hamburg spielte bei der Aburteilung und Hinrichtung der "Fahnenflüchtigen" und "Wehrkraftzersetzer" eine unrühmliche Rolle. In der Hansestadt wurden Hunderte Militärangehörige zum Tode verurteilt und am Truppenschießplatz am Höltigbaum in Rahlstedt erschossen. Zwei Drittel von ihnen waren Deserteure und „Wehrkraftzersetzer“. Weitere vierzig Deserteure wurden im Innenhof des Untersuchungsgefängnisses Holstenglacis geköpft. Bis auf den heutigen Tag erhielt kaum einer der Überlebenden und Angehörigen eine Entschädigung. Die Geste der politischen Rehabilitierung ließ mehr als ein halbes Jahrhundert auf sich warten. Bereits in den 80er Jahren gab es in Hamburg Initiativen, die an die Deserteure der Wehrmacht erinnerten. 1990 gründete sich die „Bundesvereinigung Opfer der NSMilitärjustiz“, die sich für die politische Rehabilitierung der Deserteure einsetzte, im Jahr 2002 hob dann der Deutsche Bundestag die Wehrmachtsurteile an „Fahnenflüchtigen“ auf, im Sommer 2009 machte in Hamburg die Ausstellung "Was damals Recht war" auf das Thema aufmerksam, im Herbst 2009 rehabilitierte der Bundestag die sogenannten "Kriegsverräter", im Juni 2010 gedachte eine Hamburger Geschichtswerkstatt 68 Deserteuren des 2. Weltkrieges, die heute auf dem Friedhof Ohlsdorf bestattet sind.
Wir rufen euch auf:
Beteiligt euch mit Aktion und Kunst, mit Transparenten und Redebeiträgen, mit Stücken und Lesungen (Andersch, Borchert, Brecht, Hašek, Ossietzky, Tucholsky),
mit der Vorstellung von Einzelschicksalen der Deserteure und "Wehrkraftzersetzer" an der Aktion.
Ludwig Baumann (89 J.), der Vorsitzende des Bundesverbandes der Opfer der NS-Militärjustiz, hat sein Kommen zugesagt.
Zugleich mahnen wir ein dauerhaftes Gedenken an die Deserteure in Hamburg an. Kein Platz ist unserer Meinung nach für ein Deserteursdenkmal geeigneter als vor dem Kriegsklotz am Stephansplatz.
Veranstalter:
Willi-Bredel-Gesellschaft und zahlreiche andere
Mehr Informationen:
http://www.niqel.de/deserteur/index.html
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Antira / Antifa
14.09.2010
Rechtsruck in Hamburg?
Rechtspopulismus und Neonaziszene
Werkstatt 3, Nernstweg 32 – 34, 3. Stock, 22765 Hamburg-Ottensen
19.00 Uhr
Eintritt frei
Auch wenn bei den extrem Rechten in Deutschland die politischen Erfolge in den letzten Wahlen ausgeblieben
sind, so bleiben sie doch eine Bedrohung.
Felix Krebs wird zunächst über die extrem rechten Parteien NPD, DVU, die Hamburger Neonaziszene,
Burschenschaften und Verbindungen informieren.
Danach gibt Bernhard Müller einen Überblick zu den rechtspopulistischen Tendenzen in verschiedenen
europäischen Ländern. In der nachfolgenden Diskussion können dann Fragen erörtert werden wie z.B.:
Mit welchen Rezepturen agieren Rechtspopulisten?
Welche Rolle spielt die Finanz- und Wirtschaftskrise beim Rechtsruck?
Sind Sarrazin und Scheuerl Rechtspopulisten? Wie reagieren die anderen Parteien?
Welche Gegenstrategien hat die Linke Bewegung?
Mit:
Bernhard Müller, Redakteur von Sozialismus,
Felix Krebs, Avanti – undogmatische Linke
Veranstalter:
Avanti - Projekt undogmatische Linke und Antifa-AG der LINKEN
Mehr Informationen:
www.avanti-projekt.de/hamburg/ereignis/rechtspopulismus-und-neonaziszene
www.die-linke-hh.de/termine/detail/artikel/rechtsruck-in-hamburg-rechtspopulismus-und-neonaziszene.html
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Antira / Antifa
05.09.2010
Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland"
Eröffnungsfeier
Aula der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Campus Bergedorf, Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg-Bergedorf
14.00 bis 17.00 Uhr
Die Wanderausstellung ist erstellt von der Künstlerin Rebecca Forner
in Zusammenarbeit mit der Opferperspektive e.V., Partner: Friedrich Ebert Stiftung
Programm:
14.00 Uhr Beginn
Livemusik der Gruppe Rotdorn
14.30 Uhr
Redebeiträge
Andrea Schlicht Antifaschistisches Bündnis Bergedorf
Esther Bejarano Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA
Livemusik der Gruppe Rotdorn
Dr. Christoph Krupp Bezirksamtsleiter Bergedorf
Mahassen Ibrahim AStA HAW Hamburg
Musikalische Begleitung von CD: Esther Bejarano & Microphone Mafia "Per la Vita"
16.00 Uhr
Eröffnungs- Rundgang und Führung
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!
Antifaschistisches Bündnis Bergedorf
Antira / Antifa
01.08.2010
1.August 1933 – 1.August 2010
Gedenkveranstaltung "Altonaer Blutsonntag"
Hinter dem Amtsgericht Altona
(Eingang Gerichtstraße)
15.00 Uhr
In Erinnerung an die Ermordeten
Bruno Tesch, Karl Wolff, Walter Möller, August Lütgens
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Antira / Antifa
Januar bis Juni 2010
Antifa-Film im Kino
Täter - Opfer - Widerstand
Filmreihe 2010 der VVN - BdA
Kommunalen Kino METROPOLIS
Steindamm 52/54 - 20099 Hamburg
jeweils am Sonntag um 17.00 Uhr
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Antira / Antifa
07.03 bis 14.03. 2010
Bildungsfahrt in die Gedenkstätte Konzentrationslager
Auschwitz in Oœwiêcim.
Die Bildungsfahrt soll ein Angebot für alle sein, die versuchen wollen, sich dem Ort, der als Symbol für
millionenfachen Mord steht, zu nähern, die sich mit der Geschichte der Ermordung der europäischen
Juden, der Sinti und Roma und anderer Verfolgter auseinander setzten wollen und die für ihre politische,
pädagogische oder erzieherische Arbeit mehr Informationen und Hintergründe gegen das Vergessen
erlangen wollen.
Veranstalter:Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Zur Vorbereitung werden wir im Februar an einem Wochenende ein ganztagiges Treffen in Hamburg
anbieten. Dort konnen wir auch gemeinsam inhaltliche Schwerpunkte festlegen, falls die Gruppe dies will.
Der genaue Termin fur das Vorbereitungstreffen wird noch festgelegt.
Die Fahrt findet per Bahn ab Hamburg statt, Unterbringung in Doppel] bzw. Dreierzimmern (Jugendbegegnungsstatte),
es sind nur wenige Einzelzimmer gegen Aufpreis verfugbar.
Die Gruppengrose betragt 25 TeilnehmerInnen.
Wir werden die Anerkennung als Bildungsurlaub beantragen, so dass ArbeitnehmerInnen dafur Bildungsurlaub
nehmen konnen.
Der Preis wird bei voraussichtlich 560 Euro liegen.
Im Reisepreis ist enthalten: Bahnfahrt Hamburg]Krakow]Hamburg, zwei Ubernachtungen mit Fruhstuck im
Hotel in Krakow (Doppelzimmer), funf Ubernachtungen in der Internationalen Jugendbegegnungsstatte
O.wi.cim (Mehrbettzimmer) mit Vollpension, eine Stadtfuhrung in Krakow, zwei Fuhrungen im Museum
Auschwitz]Birkenau, Rundgange, Gesprache und Gruppenangebote, Bustransfers. Nicht im Preis enthalten
sind lediglich die Mahlzeiten wahrend des Aufenthalts in Krakow auser dem Fruhstuck.
Anmeldung:
Wir bitten um verbindliche schriftliche Anmeldung per Email, Fax oder Brief bis zum 15. Januar 2010 auf
dem beigefugten Anmeldungsbogen.
Auschwitz]Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Postfach 30 41 85
20324 Hamburg
Fax: 040 27877180 (Moritz)
Email: auschwitzkomitee@aol.com
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Antira / Antifa
31.10.2009
Der Berg ruft!
Mucke gegen Rechts
Konzert
Kaufhof Dulsberg, Alter Teichweg 200
Diakonisches Werk Hamburg,Königstraße 54, 22767 Hamburg
Einlass 19.30 Uhr
Beginn 20.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Die Gruppe Alternative Kultur Buntes Dulsberg (AKUBUDU) veranstaltet zum
zweiten Mal "Mucke gegen Rechts"!
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Antira / Antifa
11.09.2009
Nazis isolieren
Antifaschistische Demonstration gegen die geplante NPD-Kundgebung
Hachmannplatz (direkt am Hauptbahnhof)
16.00-17.00 Uhr Auftakt Kundgebung
17.00 Uhr Beginn der Demo
19.00-22.00 Uhr Adenenauer/Kurtschumacher Allee/Lindenallee Abschlußkundgebung
In den letzten Wochen kam es in Hamburg an Infoständen der NPD wiederholt zu gewalttätigen
Angriffen auf PassantInnen, die Zivilcourage zeigten und gegen die Nazis sowie ihre
antisemitische und rassistische Propaganda protestierten. Diese Nazi-Strategie des "Kampfes um
die Straße" setzt die lange Liste neofaschistischer Gewalttaten fort, von denen im Jahr 2008
bereits 965 staatlich registriert wurden.
>> mehr dazu...
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Antira / Antifa
20.07.2009
Aktion Brauner Sack!
Nazis machen Infostände?
Gerhard Hauptmann Platz / Mönckebergstraße, Hamburg
10.00 Uhr
Pressekonferenz und Straßentheater zur Aktion brauner Sack am Mo. 20.07. Gerhard Hauptmann Platz / Mönckebergstr. Wir treffen uns um 10 Uhr dort, ab 11 Uhr gehts los.
Also wer Zeit und Lust hat, bitte kommen als Antifaschistin oder Bürger.
>> mehr dazu...
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Antira / Antifa
03.07.2009
Demonstration für den 28jährigen Nigerianer Robert Nwanna
Die Demo beginnt am Freitag, den 3.7.2009 um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz Bad Segeberg
Zur Erinnerung:
Nwanna hatte sich 2005 gegen eine Gruppe von 10 bis 15
betrunkenen Rassisten verteidigt, die ihn vor seiner Wohnung in Wahlstedt
angegriffen haben.
Nach Beleidigungen wie "Nigger" und "Scheißneger",Tritten und einem Faustschlag ins Gesicht konnte
er ins Haus fliehen, kamdann aber wieder heraus, um die Gruppe zu attackieren. Dabei stach er den
Anführer des Mobs nieder.
Der Aufruf von Plan B
http://www.infoarchiv-norderstedt.org/dataview.action?categoryId=termine&articleId=1246165591125
Die Seite der AntiFa
http://planbantifase.blogsport.de/
Ein Hintergrundbericht des Spiegel
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563290,00.html
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Antira / Antifa
26.06.2009
Bejarano & Microphone Mafia
Konzert
DWP (früher HWP) großer Hörsaal, von Melle-Park 9, auf dem Campus Hamburg
20.00 Uhr
Eintritt frei
LIEBE fREUNDINNEN & fREUNDE,
das Konzert und die inzwischen veröffentlichte CD von Esther Bejarano meets Microphone Mafia ist ein ganz besonderes Musikprojekt zweier musikalischen und politischen Welten. Live zu erleben am Freitag, 26. Juni 2009, 20.00 Uhr in der Universität Hamburg, Department für Wirtschaft und Politik (Großer Hörsaal).
Die Kölner Rapper der Microphone Mafia haben gemeinsam mit Esther, Edna und Joram Bejarano der Familien-Band der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, ein künstlerisches Projekt initiiert, bei dem es um einen Clash der Kulturen im besten Sinne geht: Die Rapper Kutlu Yurtseven und Signore Rossi, ihrerseits mit türkischem und italienischem Hintergrund, haben die Musik von Esther Bejarano aufgegriffen und gesampelt. Das war auch für eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz eine besondere Herausforderung: „Mir war das manchmal zu laut“, sagte schmunzelnd nach ihrem zweiten gemeinsamen Konzert in Berlin am10. Januar.
In diesem einzigartigen Bandprojekt covern die Hip Hopper Stücke der Familie Bejarano, schrieben aber auch einige Stücke neu. Nur einmal fragten die Rapper Esther Bejarano zu ihrer Vergangenheit und wie sie, nachdem sie in Auschwitz im Mädchenorchester spielen musste, noch Musik machen konnte. „Hätten sie mir das nehmen können, hätten sie mir alles genommen", antwortete sie. „Es geht hier um die Zukunft“, meinen die beiden Rapper.
Die CDTitel der Band-Kollaboration 'Per la Vita' – Für das Leben – spiegelt das Zusammenspiel dieser beiden politischen Bands treffend wider: Die Bejaranos machen 'Lider fars Lebn' und die Microphone Mafia hat immer italienische Titel für ihre Alben, also: 'Per la Vita'!
Eine Veranstaltung des Fachrats DWP, Ausschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und Ver.di Hamburg
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Antira / Antifa
22.06.2009
"Von Asche zum Leben"
Lucille Eichengreen
Lesung
KulturForum Serrahn, Serrahnstr. 1, 21029 Hamburg-Bergedorf
20.00 Uhr
Lucille Eichengreen kommt vom 10. bis zum 24. Juni 2009 aus den USA nach Hamburg und stellt ihr Buch "Von Asche zum Leben" vor. Sie wird in Hamburg betreut von Wilfried Weinke, Autor des Buches: "Jüdisches Leben am Grindel". Dieser wäre auch bereit, die Moderation einer Veranstaltung, insbesondere der Diskussion, zu übernehmen.
Lucille Eichengreen wird 1925 als Cecilie Landau in Hamburg geboren. Sie ist sechzehn Jahre alt, als sie 1941 erfährt, dass die Nazis ihren Vater ermordet haben. Noch im selben Jahr wird sie mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester nach Lodz deportiert. Die Mutter verhungert im Ghetto, die Schwester erleidet das Schicksal des Vaters. Cecilie überlebt die Selektion in Auschwitz, wird wenige Wochen später von dort zurück in ihre Geburtsstadt Hamburg transportiert. In Außenlagern des KZ Neuengamme muss sie als Zwangsarbeiterin Sklaven-arbeit verrichten. Ihr Leidensweg endet im April 1945 in Bergen-Belsen. Nach der Befreiung, vor allem nach ihrer Emigration in die USA, begann für sie ein neues Leben. Lucille Eichengreen lebt heute in Oakland, Kalifornien.
Lucille Eichengreen gehört zu den prominentesten überlebenden Opfern der Naziherrschaft und berichtet immer noch in beeindruckender Weise von ihren Verfolgungsstationen, aber auch von ihrem nicht durch Altersmilde getrübten Verhältnis zu den Tätern.
Hinweis:
So, 21.06.2009, 11:00 Uhr, Matinee Abaton-Kino, Allendeplatz 3, 20146 Hamburg
Kartenreservierung: Tel. 41 320 320 (15.30-22.30 Uhr) www.abaton.de
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Antira / Antifa
09.06.2009
Was tun gegen Rechts ?
Diskussionsabend
Bürgerhaus in Barmbek, Lorichsstraße 28 A, Hartzlohplatz, Hamburg
19.30 Uhr
Neonazis wollen am 1. Mai in Hannover aufmarschieren. Nach dem Verbot greifen sie in Dortmund massiv die DGB-Maidemo an.
Rechte Gewalt nimmt dramatisch zu. Die NPD rüstet sich für die Wahlen 2009. Faschistische Parolen drohen gerade in der Krise zu greifen.
Vorstellung der neuen NPD-Broschüre
"Die Reihen fest geschlossen…"
Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds
Avanti
Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds
Arbeitskreis Antirassimus von ver.di
Neonazis wollen die Soziale Frage für sich und ihre nationalistischen, menschenverachtenden und rassistischen Sichtweisen einnehmen.
Barmbeker Initiative gegen Rechts
Was tun gegen Rechts ?
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Antira / Antifa
06.06.2009
Keine Neonazis in Pinneberg und anderswo
Kundgebung und Demonstration am Bahnhof Pinneberg
Gemeinsam können wir sie stoppen! Gemeinsam werden wir sie stoppen!
11.30 Uhr Bahnhof Pinneberg
Zum 6. Juni 2009 rufen Neonazis zu einem
Aufmarsch in Pinneberg auf.
Unter dem
Motto »Tag der deutschen Zukunft«
wollen sie dort gegen eine angebliche
»Überfremdung« Deutschlands marschieren.
Als Anmelder fungiert der bundesweit
agierende Neonazi und führende
NPD-Kader Thomas »Steiner«
Wulff.
Er ist eine Schnittstelle zwischen
NPD und den gewalttätigen
»Freien Kameradschaften«.
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Antira / Antifa
13.05.2009
Die europäische Rechte formiert sich
Neonazis in Europa und ihre Strategien im Wahlkampf
Antifaschistische Interventionen gegen
rassistische Hetzkampagnen.
Informations-, Fortbildungs- und Diskussionsveranstaltung
mit Carsten Hübner, Journalist
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.00 Uhr
Carsten Hübner hat im Dezember 2008 die Studie «Rechtsextreme Netzwerke und Parteien in
Europa.
Eine Bestandsaufnahme vor der Europawahl 2009 vorgelegt.
Veranstalter:
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Weitere Informationen:
www.keine-stimme-den-nazis.org
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Antira / Antifa
28.03.2009
Antifaschistischen Gegenaktivitäten in
Lübeck!
Infoveranstaltung
Donnerstag, den 19.3.2009,
19:00 Uhr / ROTE FLORA
(mit ReferentInnen aus Lübeck und Hamburg)
Hier ein Aufruf aus Antifakreisen zur Verhinderung eines Neonaziaufmarsches
in Lübeck am 28. März. Bitte weiter verbreiten. AG/R
We can stop it? Everywhere!
Naziaufmarsch in Lübeck verhindern!
Am 28.3.2009 wollen Nazis zum vierten Mal einen sogenannten ?Trauermarsch?
zum Jahrestag der Bombardierung Lübecks im 2. Weltkrieg durchführen ? den
mittlerweile größten regelmäßig stattfindenden Naziaufmarsch
Norddeutschlands!
Ähnlich wie in Dresden, versuchen auch in Lübeck Nazis in gewohnter
revisionistischer Manier
die Geschichte umzuschreiben.
Mit der zynischen Wortwahl, die Bombardierung Lübecks als ?Bombenholocaust?
zu bezeichnen, verdrehen sie dabei bewusst die Rollen von Tätern und Opfern.
In der Realität zielten die Bombardierungen deutscher Städte darauf ab, den
von Deutschland begonnenen Angriffs- und Vernichtungskrieg durch die
Zerstörung der Infrastruktur und der Demoralisierung der Bevölkerung
schnellstmöglich zu beenden.
Nicht nur unter Nazis wird meist verschwiegen, dass unter anderem auch die
Luftangriffe notwendig waren, um Deutschland die militärische Niederlage zu
bereiten, deren Resultat die Befreiung der Gefangenen aus den
Konzentrationslagern und aller anderen Opfer des Nationalsozialismus war!
Nachdem 2006 und 2007 durch den Widerstand tausender AntifaschistInnen
verhindert werden konnte, dass die Nazis auf ihrer angemeldeten Route durch
die Lübecker Innenstadt marschieren konnten, mussten sie sich auch im
letzten Jahr mit einem Aufmarsch außerhalb der Lübecker Innenstadt begnügen.
Dieses Jahr wollen es die Nazis um den Lübecker NPD-Vorsitzenden Jörn Lemke
nun wieder wissen: Wenn es nach ihren Wünschen geht, soll die Route des
?Trauermarsches? dieses Jahr durch die Lübecker Innenstadt führen.
Sehr fraglich ob ihnen das auch nur im Ansatz möglich sein wird...
Aber entscheidend für uns ist:
Egal, wo die Route letztlich verläuft, unser Ziel wird es sein, den
Naziaufmarsch zu verhindern!
Eine starke Gegenwehr ist dringender denn je:
Der zurzeit größte regelmäßig stattfindende Naziaufmarsch in Norddeutschland
erfreute sich in den letzten Jahren einer steigenden Teilnehmerzahl.
Hunderte Nazis reisen nicht nur aus Schleswig-Holstein, sondern auch aus
weiten Teilen Deutschlands an!
Wie wichtig die Etablierung solcher Großereignisse für die Nazis ist, bzw.
die Schwierigkeiten deren Eindämmung, führt uns der Naziaufmarsch in Dresden
jährlich vor Augen.
Daher müssen wir AntifaschistInnen besonders in Lübeck alles daran setzen,
die weitere Ritualisierung dieses Spuks zu unterbinden!
Beteiligt euch am 28.3.09 an den Antifaschistischen Gegenaktivitäten in
Lübeck!
Aktuelle Infos gibt es unter:
http://ali.blogsport.de/
http://www.wirkoennensiestoppen.de/n/
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Antira / Antifa
25.03.2009
Antifaschistische Aktivitäten in Hamburg
und "Aktion brauner Sack"
Vorbereitungstreffen
25.03.2009
im Saal der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.00 Uhr
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe AntifaschistInnen.
Wie Euch allen bekannt sein dürfte, ist in diesem
sogenannten Superwahljahr davon auszugehen,
dass es verstärkt öffentliche Auftritte aus dem
rechtsextremen Spektrum geben wird.
Die neofaschistischen Gruppen wollen
über Infostände, Kundgebungen etc. ihre Ideologie unter die Bevölkerung
tragen und den Wahlkampf in ihrem Sinne nutzen. Dies betrifft sowohl die
Parteien (NPD, DVU,REPs) als auch, durch ihre entsprechende dortige
Organisierung, Teile der „Freien Kameradschaften“ (auch sogenannte
„Autonome Nationalisten“). Wir wollen dies nicht zulassen, sondern gemeinsam
mit möglichst vielen deutlich machen:
"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !"
Es soll in Hamburg möglichst keine Orte geben, an denen die Nazis ungestört
ihre Propaganda durchführen können. Wie wir dies gemeinsam erreichen
können, darüber wollen wir uns mit Euch beraten.
Gleichzeitig wollen wir eine von uns geplante Aktion vorstellen:
Das HbgR möchte mit der „Aktion brauner Sack“ das Material
bieten und eine kleine Infrastruktur aufbauen, die es jeder
und jedem ermöglicht, auch in kleinen Gruppen, sofort auf
Stände, Kundgebungen etc.der Neonazis zu reagieren.
Wir wollen entsprechende „braune Säcke“ mit dem bekannten
weißen Logo bedrucken, Flyer in Postkarten- und A4-Format
herstellen die jede/R sich abholen bzw. herunterladen kann,
um im Falle eines Auftritts der Nazis sofort handlungsfähig zu
sein. Wir als Hamburger Bündniss gegen Rechts sind natürlich nicht in der
Lage, überall präsent zu sein. Diese Aktion lebt davon, dass Aktivitäten an
vielen Orten entstehen. Wir möchten unsere Vorschläge dazu sowie weitere
Vorschläge von Euch gerne gemeinsam diskutieren.
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Antira / Antifa
18.11.2008
Rechter Antikapitalismus?
Veranstaltung
Soziale Demagogie der Neo-Nazis
und was dahinter steckt
„Movimento“ Gewerkschaftshaus, Eingang Säle, Besenbinderhof 57 a, 20097 Hamburg
16.00 – 20.00 Uhr
Mit Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“,
„Arbeitsplätze für Deutsche“ und „Kapitalismus
zerschlagen“ treten Neo-Nazis in die Öffentlichkeit.
Und das besonders gerne am 1. Mai, dem
internationalen Tag der ArbeiterInnenbewegung,
so wie dieses Jahr auch in Hamburg.
Doch warum haben Vertreter der extremen
Rechten die soziale Frage für sich entdeckt?
Wie sozial sind ihre Ziele? Und welche Form
von Antikapitalismus vertreten sie eigentlich?
In den Betrieben und Dienststellen merken wir,
wie schwierig es ist, diese Argumentationen zu
durchschauen und unsere gewerkschaftlichen Positionen davon abgrenzen.
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Antira / Antifa
07.11.2008
Lítost – In der Erinnerung
Theater Premiere
goldbekHaus, Halle, Moorfuhrtweg, Hamburg
20.00 Uhr
Eintritt 10 / 8 Euro
Ein alter Koffer nimmt Anna mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Diese imaginäre Reise führt sie zu einer jüdischen Frau, die im Konzentrationslager zu überleben versucht. Anna läßt sich auf einen schmerzhaften Erinnerungsprozeß ein, um das Schicksal dieser Frau zu begreifen – und entdeckt schließlich eine Kraft, die stärker ist als alle Widerstände: Ihr Mitgefühl.
Mit dem allmählichen Verschwinden der Zeitzeugengeneration werden neue Zugänge zur Erinnerung benötigt, die neben einer inhaltlichen auch eine emotionale Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglichen. Aus dieser Überlegung heraus entstand das Stück „Lítost – In der Erinnerung“, das in einer Kombination aus Film und Theater die bislang viel zu selten beachtete „Lagerszpracha“ als Medium der Erinnerung thematisiert. Das Sprachengemisch im Konzentrationslager, das von den vielen verschiedenen Nationalitäten der Häftlinge und der deutschen Amtssprache geprägt wurde, erzählt auf berührende Weise vom Lagerleben, wo Überleben auch eine Frage der Verständigung war.
Die Deutsch-Italienerin Christiane Maaßen ist Germanistin und Pädagogin. Seit 1990 gestaltet sie Perfomances im Tanz-, Theater- und Literaturbereich. Dorit Meyer-Gastell studierte angewandte Kulturwissenschaften. 2003 gründete sie das Theater Esprit und steht mit eigenen Theaterprojekten auf der Bühne. Tatjana Sarazhynska studierte Regie an der Theaterakademie in Almati, Kasachstan, kam 1993 nach Deutschland und führte bei diversen Theaterprojekten Regie.
Premiere: 07. November 2008 um 20 Uhr im goldbekHaus, Halle, Moorfuhrtweg
Eine Veranstaltung im Rahmen des interkulturellen Festivals eigenarten
Konzeption & Performance Christiane Maaßen Regie Dorit Meyer-Gastell, Tatjana Sarazhynska Sound Design Rainer Elfers Filmschnitt Martina Begander, Rainer Elfers Bühnenbild Joern Moeller Text Animation Michael Ahrweiler, Christiane Maaßen, Rainer Elfers SprecherInnen Adam Zablocki, Dorothea Greve, Jean Luc Diop, Marion Koch, Michael Tichy, Serge Valentienowitsch Riabov, Susanna Pócs, Yvonne Oudmayer Dauer 50 Min.
Informationen im Internet
www.festival-eigenarten.de
www.brunaluna.de
www.goldbekhaus.de
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Antira / Antifa
16.10.2008
Kriegsverbrecher bestrafen - Opfer entschädigen -
Unselige Tradition der Mittenwalder Gebirgsjäger nicht weiter verharmlosen!
Veranstaltung
mit Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg Altona
19.30 Uhr
Rund 20 in Italien verurteilte Kriegsverbrecher leben unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland. Es sind unter anderem Mitglieder der Gebirgstruppe der Wehrmacht, die in Italien und Griechenland an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt waren.
1952 waren einige von ihnen und viele ihrer Kameraden an der Gründung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe beteiligt. Einige wechselten in den aktiven Dienst in der Bundeswehr und sorgten dafür, dass sich die Gebirgsjäger der Bundeswehr im gleichen Kameradenkreis organisierten.
Alljährlich gedenkt dieser Kreis nun im bayrischen Mittenwald in Anwesenheit hoher Repräsentanten der Bundeswehr und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit in Italien verurteilten und weiteren mutmaßlichen Kriegsverbrechern der "gefallenen Kameraden".
Dagegen protestiert seit 2002 eine bundesweite Bewegung, die sich für die Bestrafung der Täter und die Entschädigung der Opfer einsetzt. So wurden 2003 rund 200 Namen von mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus den Reihen der Gebirgsjäger an den Staatsanwalt übergeben. Bisher ohne Folge für die "alten Kameraden".
Allerdings ist seither der Journalist und Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander, der an der Recherche, die zur Anzeige führte, beteiligt war, ins Fadenkreuz polizeilicher und justitieller Ermittlungen geraten: ihm wurde vom Landgericht Nürnberg untersagt, das Gebirgsjägertreffen in Mittenwald weiter als "größtes Kriegsverbrechertreffen" zu bezeichnen. Mehr noch: Er soll seine Äußerungen über die Veranstaltung widerrufen.
Die VVN-BdA ist der Meinung, dass hier der Versuch gemacht wird, Kritik an der ungebrochenen Traditionslinie der Gebirgstruppe zu kriminalisieren, Kritiker zum Schweigen zu bringen. Zum Schweigen gebracht werden sollen auch alle, die auf die Rolle hinweisen, die die alpine Elitetruppe in den neuen Kriegen spielt.
Informationsveranstaltung zu Hintergründen, Stand des Verfahrens und notwendigen weiteren Schritten.
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Antira / Antifa
16.10.2008
Kriegsverbrecher bestrafen - Opfer entschädigen -
Unselige Tradition der Mittenwalder Gebirgsjäger nicht weiter verharmlosen!
Veranstaltung
mit Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg Altona
19.30 Uhr
Rund 20 in Italien verurteilte Kriegsverbrecher leben unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland. Es sind unter anderem Mitglieder der Gebirgstruppe der Wehrmacht, die in Italien und Griechenland an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt waren.
1952 waren einige von ihnen und viele ihrer Kameraden an der Gründung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe beteiligt. Einige wechselten in den aktiven Dienst in der Bundeswehr und sorgten dafür, dass sich die Gebirgsjäger der Bundeswehr im gleichen Kameradenkreis organisierten.
Alljährlich gedenkt dieser Kreis nun im bayrischen Mittenwald in Anwesenheit hoher Repräsentanten der Bundeswehr und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit in Italien verurteilten und weiteren mutmaßlichen Kriegsverbrechern der "gefallenen Kameraden".
Dagegen protestiert seit 2002 eine bundesweite Bewegung, die sich für die Bestrafung der Täter und die Entschädigung der Opfer einsetzt. So wurden 2003 rund 200 Namen von mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus den Reihen der Gebirgsjäger an den Staatsanwalt übergeben. Bisher ohne Folge für die "alten Kameraden".
Allerdings ist seither der Journalist und Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander, der an der Recherche, die zur Anzeige führte, beteiligt war, ins Fadenkreuz polizeilicher und justitieller Ermittlungen geraten: ihm wurde vom Landgericht Nürnberg untersagt, das Gebirgsjägertreffen in Mittenwald weiter als "größtes Kriegsverbrechertreffen" zu bezeichnen. Mehr noch: Er soll seine Äußerungen über die Veranstaltung widerrufen.
Die VVN-BdA ist der Meinung, dass hier der Versuch gemacht wird, Kritik an der ungebrochenen Traditionslinie der Gebirgstruppe zu kriminalisieren, Kritiker zum Schweigen zu bringen. Zum Schweigen gebracht werden sollen auch alle, die auf die Rolle hinweisen, die die alpine Elitetruppe in den neuen Kriegen spielt.
Informationsveranstaltung zu Hintergründen, Stand des Verfahrens und notwendigen weiteren Schritten.
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Antira / Antifa
17.06.2008
Antifaschistische Veranstaltung in Barmbek
Veranstaltung
Zinnschmelze
Maurienstr. 19, gegenüber dem Museum der Arbeit, U/S-Bahn Barmbek
20.00 Uhr
Am 1. Mai wollten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet
im Hamburger Stadtteil Barmbek demonstrieren und damit
den internationalen Kampftag der Arbeiter/innenbewegung
für sich vereinnahmen.
Nicht nur deswegen bildete sich
dagegen Protest. Es demonstrierten über 10.000 Menschen
am gleichen Tag gegen diesen Aufzug des Schreckens. Und
gerade auch aus dem Stadtteil heraus wurde der Protest sichtbar: AnwohnerInnen,
Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen und Kirchen protestierten phantasievoll gegen die
Nazis.
Auf der anderen Seite zogen marodierende Horden von Nazis durch den
Stadtteil. Auch die Polizei konstatierte, dass sie mit einem solchen Gewaltpotential
nicht gerechnet habe. Trotzdem wurde der Naziaufmarsch nicht verboten. Die Nazis
konnten trotz vieler praktischer Einschränkungen und dem von uns allen gemeinsam
verhinderten „Marsch durch das Barmbeker Kerngebiet“ doch einen Teil ihres
Vorhabens durchführen.
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Antira / Antifa
17.06.2008
Antifaschistische Veranstaltung in Barmbek
Veranstaltung
Zinnschmelze
Maurienstr. 19, gegenüber dem Museum der Arbeit, U/S-Bahn Barmbek
20.00 Uhr
Am 1. Mai wollten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet
im Hamburger Stadtteil Barmbek demonstrieren und damit
den internationalen Kampftag der Arbeiter/innenbewegung
für sich vereinnahmen.
Nicht nur deswegen bildete sich
dagegen Protest. Es demonstrierten über 10.000 Menschen
am gleichen Tag gegen diesen Aufzug des Schreckens. Und
gerade auch aus dem Stadtteil heraus wurde der Protest sichtbar: AnwohnerInnen,
Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen und Kirchen protestierten phantasievoll gegen die
Nazis.
Auf der anderen Seite zogen marodierende Horden von Nazis durch den
Stadtteil. Auch die Polizei konstatierte, dass sie mit einem solchen Gewaltpotential
nicht gerechnet habe. Trotzdem wurde der Naziaufmarsch nicht verboten. Die Nazis
konnten trotz vieler praktischer Einschränkungen und dem von uns allen gemeinsam
verhinderten „Marsch durch das Barmbeker Kerngebiet“ doch einen Teil ihres
Vorhabens durchführen.
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Antira / Antifa
01.05.2008
Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft
Naziaufmarsch am 1. Mai 08 verhindern!
Kein Platz für Nazis!
Sorgen wir dafür, dass für die Nazis kein Platz ist
- weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder im Betrieb!
Weitere Informationen
www.keine-stimme-den-nazis.org
www.1mai08.tk
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Antira / Antifa
24.03.bis 29.03.2008
Zug der Erinnerung
Zur Erinnerung an die Deportationen der Kinder aus Deutschland und Europa
Begrüßung des Zuges: 24.März 2008 (Ostermontag), 15 Uhr, Hamburg-Hauptbahnhof
RednerInnen:
Esther Bejarano, Wolfgang Rose, Ruben Herzberg
1. Veranstaltungen:
Rahmenprogramm - sieben Veranstaltungen (einschließlich Begrüßung des Zuges)
Dienstag, 25. März, 19 Uhr, Warburg-Haus, Heilwigstr. 116
Podiumsdiskussionsveranstaltung "Die Erforschung und Aufarbeitung der Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen in den Tod 1938-1945Deportationen (Arbeitstitel)" mit kritischer Würdigung der Bahnausstellung. Mit Prof. Dr. Stefanie Schüler- Springorum, Hans-Rüdiger Minow (angefragt), Dr. S. Kill (DB-Historikerin) (angefragt),
Marut Perle, Historiker, Moritz Terfloth, Historiker
Organisation: Auschwitz-Komitee und Hamburger Arbeitsgruppe
Dienstag, 25. März, 19 Uhr, Kontorhaus Meßberg 1
Zeitzeugengespräch mit Zwi Steinitz/Israel und Lesung aus seinem Buch
"Als Junge durch die Hölle des Holocaust".
Organisation und Veranstalter: Freundeskreis von Yad Vashem in Deutschland e.V.
Mittwoch, 26. März 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60
Lesung aus Texten zu den Deportationen (Arbeitstitel)
Organisation: Neuengamme/Michael Grill
Donnerstag, 27. März, 19 Uhr, Seilerstr. 42 (Hamburger Schulmuseum)
Zeitzeugen im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern. Rezeption von Begegnungen. Mit Esther Bejarano, Steffi Wittenberg, SchülerInnen, Moderation: Katharina Obens, Dipl.-Psych., Berlin, Einführung: Prof. Dr. Bodo von Borries, Hamburg, Organisation: Auschwitz-Komitee und Hamburger Arbeitsgruppe
Freitag, 28. März, ab 14 Uhr
Veranstaltung/Besuch in der Gedenkstätte für die Kinder vom Bullenhuser Damm
Ggf. mit Zeitzeugen und Günther Schwarberg
Organisation: Verein "Kinder vom Bullenhuser Damm" und Gedenkst. Neuengamme
Jonny Schanz/Bert Wahls u.a.
Freitag, 28. März, ab 14 Uhr
Gedenkveranstaltung am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof, Lohseplatz, zur Erinnerung an die Opfer der Deportationen
Organisation: Hamburger Arbeitsgruppe gemeinsam mit der RCU
Angebote tagsüber:
a. Dienstag, 25. März bis Donnerstag, 28. März
Rundfahrt zu den Deportationsbahnhöfen
Organisation: Marut Perle (Die - Do nach Absprache)
b. Dienstag, 25. März bis Donnerstag, 28. März
Spurensuchen - Plätze und Orte der Deportationen
Organisation: Michael Grill (michael.grill@spurensuchen.de)
(Die - Do nach Absprache)
c. Projekttag für Schulen, Angebot: Michael Grill, Heidburg Behling, Sandra Wachtel
nach Vereinbarung: michael.grill@spurensuchen.de
2. Ausstellung:
Gestaltung des "Hamburger" Gedenkwaggons:
Kinderbiographien, Kinder vom Bullenhuser Damm (mit Daten und Bildern aus der KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Materialien aus den Geschichtswerkstätten und unserer Hamburger Arbeitsgruppe
Die Hamburger Arbeitsgruppe "Deportationen/11.000 Kinder":
Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., DGB Hamburg, DGB Nord, ver.di Landesbezirk Hamburg, VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten, Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnenkreis e.V., Arbeitsgemeinschaft Neuengamme, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Juso-Gruppe Harburg, AG gegen Rechts - Die Linke. Hamburg, RCU - Rom- und Cinti-Union e.V., Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburger Bündnis gegen Rechts, GEW - Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Hamburg, Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese e.V., Verein Yad Vashem e.V., Jüdische Gemeinde Hamburg, Pax Christi Osnabrück/Hamburg und weitere Organisationen
Kontakt: 040 - 44 20 49 oder 0175 - 9 374 446
Postanschrift: Hamburger Arbeitsgruppe "Deportationen/11.000 Kinder", c/o Ressort 1, Öffentlichkeit & Kommunikation, ver.di Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de (im Aufbau)
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Antira / Antifa
17.02.2008
Kundgebung:
Gegen die DVU-Großveranstaltung
auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz
direkt vor dem CCH, gegenüber dem Cinemaxx
13.00 Uhr
Veranstalter:
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Nach einer Gerichtsentscheidung muss die Hamburg Messe und Congress GmbH der
neonazistischen Partei DVU die Messehalle B1 für ihre zentrale
Wahlveranstaltung zur Verfügung stellen. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts
hat gegen diese Veranstaltung eine Kundgebung angemeldet.
Presse
TAZ nord "Applaus von der falschen Seite" vom 18.02.08
Für aktuelle Informationen bitte auf der Website des Hamburger Bündnis gegen
Rechts vorbeischauen
www.keine-stimme-den-nazis.org
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Antira / Antifa
16.02.2008
Hafenarbeiter protestieren gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai
Demonstration
Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano spricht am 16.2. auf einer Kundgebung
vor der Hamburger Innenbehörde
Landungsbrücken
11.00 Uhr
Veranstalter:
HafenarbeiterInnen
Die NPD ruft am 1. Mai 2008 ihre Mitglieder und Sympathisanten zur Teilnahme
an einer Kundgebung in Hamburg-Barmbek auf. Auf direkte Weise stellt sie
sich im Aufruf dazu in die Folge der NSDAP, indem sie die Entstehung des 1.
Mai und die Geschichte der Arbeiterbewegung umdeutet und bemüht ist, sich
diese einzuverleiben. Wenn man sich anschaut, wo die Arbeiterbewegung und
ihre Organisationen nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten
standen, so erfährt man, dass die engagiertesten Köpfe inhaftiert oder
ermordet wurden. Als Hafenarbeiter wissen wir, wohin dieser Irrsinn geführt
hat. Die größte und entscheidende Niederlage nach 1914 und 1918 und zugleich
eine Niederlage mit vielen selbstverschuldeten Bestandteilen, aus denen wir
heute zu lernen haben. Wir werden nicht zulassen, dass die Nazis sich
unserer Geschichte und unserer Zukunft annehmen. Offensichtlich müssen wir
dabei auf die eigenen Kräfte vertrauen. Aus der Gesellschaft erfahren wir
eher Gleichgültigkeit und manchmal auch Unterstützung der Nazis. Wir finden
es skandalös, wenn die Hamburger Polizei wie im Januar 2004 eine
antifaschistische Demonstration mit Wasserwerfern zerschlägt und dabei die
Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano an freier Rede hindert.
Wir wenden uns aber nicht nur gegen die Hetze der Nazis, sondern auch gegen
eine Politik der sozialen Kälte in unserer Stadt, die einen Nährboden für
Deutschtümelei, Rassismus und Antisemitismus nährt. Der rechtsradikale Sumpf
wird zur CDU-Mehrheitsbeschaffung integriert wie neulich bei Schill und
gestern in Hessen bei der Koch-Kampagne. Wer politisch verantwortet, dass in
einer so reichen Stadt wie Hamburg immer mehr Menschen arm werden, der trägt
auch die Verantwortung dafür, wenn die Faschisten wieder durch unsere
Strassen marschieren. Wer öffentliches Eigentum verscherbelt, verkauft
gleichzeitig die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger. Wer sich einen
Dreck um die Ergebnisse von Volksbefragungen schert, legt Hand an das
demokratische Selbstverständnis der Mehrheit. Wer permanent vorhandene
soziale Einrichtungen abbaut trägt die Verantwortung dafür, dass Menschen
entwurzeln und verzweifelt der Nazipropaganda auf den Leim gehen. Wir wollen
eine Politik in Hamburg, die die Menschen an der Entwicklung beteiligt und
die der sozialen Ausgrenzung entgegenwirkt. Wir brauchen keine neue Oper und
kein Militaria-Museum sondern gut bezahlte Arbeitsplätze, gut ausgestattete
Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, soziale Beratungsstellen und
Frauenhäuser.
Wenn wir als HafenarbeiterInnen vergleichsweise gute Arbeitsbedingungen
erkämpft haben und in Europa politisch durchsetzungsfähig sind, dann
deshalb, weil wir seit über 100 Jahren international zusammenarbeiten. Wir
sind deshalb stark, weil wir es nie zugelassen haben, dass irgendjemand
einen Keil zwischen uns, die wir aus über 50 Ländern in unserem Hafen
arbeiten, treibt. Der Hafen und die Stadt Hamburg leben vom internationalen
Handel.
Wenn die Nazis am 1. Mai dazu aufrufen Arbeit und soziale
Gerechtigkeit "nur" für Deutsche zu fordern, dann greifen sie direkt unsere
Interessen auch im Hamburger Hafen an. Wer kann denn ernsthaft glauben, dass
Welthandel verzichtbar sei? "Ausländer" sind Kolleginnen und Kollegen. Sie
gehören zu uns. Sie kämpfen ihre Kämpfe um Emanzipation überall wo auch
immer in der Welt mit ihren Mitteln und unserer Solidarität.
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Antira / Antifa
09.02.2008
Wer braucht Nazis?
Antifaschistische Konferenz der DKP-Hamburg
Haus 7, Hospitalstraße 111
15-19 Uhr
Einlass ab 14.30 Uhr
Eintritt frei, Spenden sind gern gesehen
Eröffnung der Konferenz : Esther Bejarano - Auschwitzüberlebende
15-17 Uhr - "Wer braucht Nazis?" - Beiträge und Diskussion zu:
Aktuelle Entwicklung von NPD, DVU und "freien Kameradschaften": Avanti-Hamburg
Soziale und nationalistische Demagogie des Neofaschismus: Michael Grüss - SDAJ Vorsitzender
Förderer, Finanziers und Partner des Neofaschismus aus bürgerlichen Kreisen und Kapital: N.N.
Funktion und Charakter des Neofaschismus aus kommunistischer Sicht: Thomas Lühr
17.30-19 Uhr - "Neonazis - verbieten oder bekämpfen?"
Podiumsdiskussion um antifaschistische Strategie und Gegenwehr.
In einem offenen, moderierten Gespräch, werden die Podiumsteilnehmer mit den Anwesenden über den Sinn eines neuen NPD-Verbotsverfahrens sprechen, über die Arbeit mit dem aktuellen Hamburger Aufruf gegen Rechts und andere Möglichkeiten antifaschistischen Handelns. Es diskutieren im Einzelnen:
N.N., Die Linke, Mitglied des Bundestages
Chaoze One - Sänger HipHop
Conny Kerth, VVN-BdA Bundessprecherin
Olaf Schwede, DGB-Jugend Hamburg
N.N. - Avanti, Projekt undogmatische Linke
Olaf Harms, Vorsitzender DKP-Hamburg, Kandidat zur Hamburger Bürgerschaft
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Antira / Antifa
02.02.2008
Demonstration in Ratzeburg
anlässlich eines Nazi-Überfalls
am Ratzeburger Bahnhof
11.00 Uhr
über die Weihnachtsfeiertage gab es in Ratzeburg (bei Lübeck) einen Naziangriff mit Holzlatten auf linke Jugendliche, der einem Betroffenen das Augenlicht kostete.
Die Polizei weigerte sich zunächst zu ermitteln.
Jetzt ist eine Demo angekündigt:
Am 2. 2. 2008 findet in Ratzeburg eine Demonstration anlässlich eines Nazi-Überfalls statt, der einem der Angegriffenen das Augenlicht eines Auges kostete. Einige Andere wurden leicht verletzt. Die Polizei führte die Ermittlungen "zurückhaltend", wenn mensch überhaupt von Ermittlungen sprechen konnte. Erst nach Zeitungsartikeln und Druck auf die Polizei scheint sich diese zu bewegen. Am Anfang stritt sie einen politischen Hintergrund aus. All das wundert uns als Antifaschistische Aktion Herzogtum Lauenburg nicht und wir setzen auch kein Vertrauen in die Polizei, die morgen schon gegen uns vorgehen könnte. Wir sind gegen diese Art von Relativierungen seitens der Polizei, weil sie verharmlosen, die Opfer verhöhnen und System haben.
Um Kritik an der Polizei und dem ignoranten Verhalten einiger Bürger, sowie den rechten Strukturen und dem Umgang mit diesen zu üben, wollen wir ein deutliches Zeichen setzen, bei dem es hoffentlich nicht bleibt. Wir haben keine Lust auf No-Go-Areas und rassistische, sowie faschistische Übergriffe. Wir wissen Alle, dass dieser Angriff kein Einzelfall war und es jederzeit und an jedem Ort wieder so weit sein kann, also drehen wir jetzt auf und verschaffen jedem der Opfer Gehör.
Kommt zahlreich, kommt wütend und kommt, um einer weiteren Stadt zu zeigen, dass sie ein Problem hat.
Danke und hoffentlich bis zum 2.2.08
Naziüberfall in Ratzeburg (TAZ vom 18.01.08)
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Antira / Antifa
25.01.2008
Kundegebung
gegen die Zulassung der DVU und anderer Rechtsparteien
zur HHer Bürgerschaftswahl
ab 10.00 Uhr, vor dem Eingang der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4
Motto: "Kein Platz für Nazis – nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb"
Nach Auskunft des Landeswahlleiters beginnt die Sitzung (auf der über die Zulassung der Parteien entschieden wird,)
dort um 11.00 Uhr morgens.
Hamburger Bündnis gegen Rechts
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Antira / Antifa
07.01. bis 26.02.2008
Woche des Gedenkens
im Bezirk Hamburg-Nord
angeregt von der Bezirksversammlung
Hamburg-Nord
Kümmellstraße 7, 20249 Hamburg
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Antira / Antifa
19.12.2007
Rassistischer Übergriff auf kurdischen Asylbewerber in Boizenburg
Veranstaltung im Kino Boizenburg mit dem Betroffenen:
Reichenstraße 19, 19258 Boizenburg
um 19.30 Uhr
Am Sonntag, den 25.11.07 kurz nach 21 Uhr wurde nahe vom Bahnhof Boizenburg /Elbe ein kurdischer Asylbewerber aus der Türkei auf offener Straße von Rassisten misshandelt. Aggressiv fragte ihn jemand aus einer Gruppe, die vor dem Bahnhof stand, ob er Ausländer sei. Als er bejahte, schlugen fünf Männer mit Fäusten, Flaschen und Bierdosen auf ihn ein. Der blutende Mann versuchte, sich in einen Kiosk in der Nähe vom Bahnhof zu retten. Die Frau, die dort arbeitete, hatte ihn vor dem Übergriff laut gefragt, ob er Ausländer sei. Darauf hatte er nicht geantwortet. Jetzt, wo er sich vor den prügelnden Rassisten retten wollte, verwehrte ihm die Frau Hilfe im Kiosk. Dieser Vorgang animierte noch mehr von den ausländerfeindlichen Schlägern, auf den Kurden einzuprügeln. Ungefähr 20 Rassisten misshandelten ihn, ohne dass irgendjemand zur Hilfe kam. Schließlich gelang es ihm zu fliehen.
Im Lager Horst, wo der Asylbewerber leben muss, rief ein Freund einen Arzt. Dieser überwies ihn nach der Notversorgung ins Krankenhaus nach Hagenow, wo er drei Tage wegen Gehirnerschütterung und Prellungen, vor allem des Brustkorbs, behandelt wurde. Auch eine Woche nach dem Überfall leidet der Mann an Schmerzen und muss weiter Medikamente nehmen. Eine psychiatrische Behandlung wegen des Traumas verweigert die Lagerärztin.
Obwohl die Polizei wegen der Heimreise von Hansa Rostock Fans vom Spiel in Hamburg vor Ort war, musste der Misshandelte nach seinem Krankenhausaufenthalt selber Anzeige erstatten. Der Staatschutz übernahm die Ermittlungen und bestellte den Kurden nach Schwerin, wo er aus einer Sammlung von 560 Fotos Täter identifizieren sollte. Er ist sich sicher, dass er fünf oder sechs der Täter wiedererkennen würde, aber nicht aus einer solchen Menge von Porträtaufnahmen.
Viele Flüchtlinge, die im Lager in Horst leben müssen, machen immer wieder die Erfahrung rassistischer Angriffe in Boizenburg und Umgebung. Um gewalttätigen Übergriffen zu entgehen, vermeiden es viele, in der Dunkelheit das Lager zu verlassen. Ein Lagersystem, das Flüchtlinge in abgelegene Orte aussondert, fördert die rassistische Grundstimmung in einem Land, das schutzsuchende MigrantInnen als Belastung definiert. Der strukturelle Rassismus wird z.B. in der menschenverachtenden Politik deutlich, die es den Flüchtlingen verbietet, den Landkreis, dem sie zugewiesen wurden, zu verlassen (Residenzpflicht). Das führt in Horst ganz konkret dazu, dass die Flüchtlinge nicht nach Lauenburg gehen dürfen, obwohl dies näher ist und sich viele dort sicherer fühlen als in Boizenburg.
Stoppen wir die rassistischen Übergriffe!
Weg mit dem Lagersystem und der rassistischen Residenzpflicht!
Schluss mit dem Wegschauen: Mischt Euch ein
und tretet den rassistischen GewalttäterInnen entgegen!
Offene Grenzen und gleiche Rechte für Alle!
Demonstration in Boizenburg am Samstag, 22.12.2007 um 11 Uhr
Auftaktkundgebung am Bahnhof und Demonstration zum Marktplatz
Abfahrt für Leute aus Hamburg: Hauptbahnhof 10.28 Uhr, Gleis 6a
Presse
Boizenburg hielt den Atem an(von Mayk Pohle SVZ 24.12.07)
Kleinstadt in Aufregung (von Andreas Speit TAZ 24.12.07)
Demo gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NDR 22.12.07)
Rassisten fühlen sich verunglimpft (TAZ 21.12.07)
Boizenburger ließen Provokation nicht zu (SVZ 21.12.07)
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Antira / Antifa
15.12.2007
Überregionale Demo gegen Repression
vor der Roten Flora, Hamburg
13.00 Uhr
mehr Infos
www.antirepressionskampagne-hamburg.tk
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Antira / Antifa
01.12.2007
Opfer entschädigen - Nazi-Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen
Kundgebung/Demonstration in Hamburg-Volksdorf
von 11.00 Uhr bis 13.00
Anfang der Fußgängerzone/Weiße Rose (5 Gehminuten von der U-Bahn Volksdorf)
Veranstalter: AK Distomo und VVN-BdA-Hamburg
Jahrzehntelang wurden die deutschen Kriegsverbrechen von Waffen-SS und Wehrmacht totgeschwiegen. Seit 2005 finden vor dem italienischen Militärgericht in La Spezia Prozesse gegen ehemalige deutsche Soldaten statt. Allein in Italien wurden mehr als 10.000 ZivilistInnen ermordet. Viele der in der BRD lebenden Angeklagten wurden bereits verurteilt, Dutzende Verfahren sind zur Zeit in der Vorbereitung. Die Mörder leben ihren Nachkriegsalltag als "ganz normale alte Männer" weiter und beziehen ihre Renten. Doch auch nach über 60 Jahren kann es für sie keinen Schlussstrich geben.
In Hamburg wohnt der Massenmörder Gerhard Sommer nach wie vor vollkommen unbehelligt im Seniorenwohnheim Cura in Hamburg-Volksdorf . Der ehemalige SS-Offizier wurde gemeinsam mit neun weiteren Angeklagten am 22. Juni 2005 in Italien wegen Mordes an 560 Zivilisten in dem italienischen Bergdorf Sant Anna di Stazzema zu lebenslanger Haft verurteilt. Sommers Revisionsantrag wies der Kassationshof in Rom am 6. November 2007 zurück.
Gerhard Sommer ist damit ein rechtskräftig verurteilter Kriegsverbrecher.
Am Umgang mit der Vergangenheit entscheidet sich die Frage, auf welchen Werten sich eine Gesellschaft gründet. Wenn massenhaft Verbrechen bewusst verdrängt, Mörder gezielt nicht zur Verantwortung gezogen, sondern als „ ehrenwerte Bürger“ angesehen werden, gibt es keinen Grund, sich über Gewaltexzesse wie in Müggeln zu wundern. Im August 2007 wurden dort Menschen indischer Herkunft vom Mob durchs Dorf gejagt. Warum die Polizei erst sehr spät einschritt, kann sich heute angeblich niemand erklären.
Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern! Am 1. Dezember, dem bundesweiten Aktionstag werden wir die Kriegsverbrecher in ihren Dörfern, Städten und Altersheimen besuchen!
Informationen im Internet:
Den Hamburger Aufruf (pdf) könnt ihr hier runter landen
http://www.keine-stimme-den-nazis.org
Weitere Infos über die bundesweiten Aktivitäten findet ihr hier:
http://www.keine-ruhe.org
http://www.resistenza.de
Kontakt zur Initative:
Santanna@gmx.net
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Antira / Antifa
24.11.2007
Kein Naziaufmarsch in Neumünster!
"Antifaschistische Demonstration
Start um 11.00 h auf dem Konrad-Adenauer Platz (Bahnhofsvorplatz), Neumünster
Am Sonnabend, den 24. November 2007, haben Neonazis aus dem Umfeld des Club 88 und
Berufsanmelder Christian Worch eine Demonstration unter dem Motto „Schluss mit der Repression
gegen den Club 88“ durch Neumünster angemeldet. Diese wird großflächig über das Internet beworben.
Die Nazis versuchen durch diese Demonstration, die misslungene Geburtstagsfeier am 29. September
2007 auszugleichen und den Kultstatus in der neonazistischen Szene zu halten.
Nach dem erfolgreichen antifaschistischen Aktionstag am 29. September 2007 (Bündnis autonomer
Antifagruppen: www.club88-schliessen.tk) gilt es auch am 24.11.2007 den Nazis nicht die Stadt zu
überlassen. Deshalb ist wichtig, nicht nur eine eigene antifaschistische Demonstration durchzuführen,
sondern auch die Nazis möglichst schnell wieder unverrichteter Dinge abreisen zu lassen. Dass dies sehr
gut gelingen kann, zeigen erfolgreiche Blockaden der Naziaufmärsche in Kiel 2005, in Lübeck 2006
sowie in Neumünster 2000, durch die die Nazis stets nach einer verkürzten Route ihre Demo vorzeitig
abbrechen mussten.
Faschismus ist keine Meinung,
sondern ein Verbrechen!
Es rufen auf: Aktion Jugendzentrum (AJZ) e.V., Antifaschistische Aktion NMS, Antifa Elmshorn, Antifa Itzehoe, Deutsche Kommunistische
Partei NMS, Die Linke S-H, Die Linke KV Neumünster, Freiraum Itzehoe e.V., Grenzgänger e.V., Grüne Jugend Rendsburg-Eckernförde,
Bündnis 90/Die Grünen-Alternative Liste Neumünster, Jusos Rendsburg-Eckernförde, Kreisschülervertretung Neumünster, MLPD Nord-
West, Solid Schleswig-Holstein, Sozialistische deutsche Arbeiterjugend Kiel (SDAJ), Sozialinitiative gegen Armut und Ausgrenzung (SOGA)
e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen NMS, VVN BdA Schleswig-Holstein, ver.di Bezirk Südholstein,
Verein für Toleranz und Zivilcourage e.V.
Antifaschistische Aktivitäten kosten Geld. Daher bitten wir um Spenden.
Stichwort: Bündnis gegen Rechts
Konto: 256994
BLZ: 21250 000 (Stadtsparkasse Neumünster)
Hintergrund
Erinnern wir uns: Am 29. September 2007„feierte“ der bundesweit bekannte Neonazitreffpunkt „Club
88“ sein elfjähriges Bestehen. Bei heimatlicher Atmosphäre sollte bei einem deutschen Bierchen mit
Gleichgesinnten wieder die Endlösung herbeigesehnt werden. Alles hatte die Clubbetreiberin Christiane
Dolscheid doch so schön vorbereitet. Livemusik sollte gespielt werden und auf der Homepage der NPDKiel
wurde für eine Party mit vielen Überraschungen geworben.
Doch Pustekuchen!
Während in der Neumünsteraner Innenstadt rund 600 Menschen lautstarken antifaschistischen Protest
äußerten und eine riesige Party für ein buntes Miteinander und gegen die Nazis und rechte
gesellschaftliche Tendenzen feierte, gab es im Club wenig zu lachen. Zunächst kamen weit weniger
„Gäste“, als von den Gastgebern eingeplant und Feierlaune wollte auch nicht so wirklich aufkommen.
Denn im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen Entscheidungsträger in Stadtverwaltung und
Polizei dem Treiben tatenlos zusahen, gab es in diesem Jahr Auflagen durch die Stadt. So durften nicht
mehr als 150 Nazis in den Club 88 und auf den angrenzenden Hinterhof. Livemusik war verboten. Die
Polizei setzte diese Auflagen auch tatsächlich um und löste nach Verstößen gegen die Auflagen und
verfassungsfeindlichen Parolen die Veranstaltung gegen 24 Uhr auf und nahm ca. 30 Nazis in
Gewahrsam, die einem Platzverweis nicht nachgekommen waren.
Die Nazis fürchten jetzt wohl, dass sie, falls die Auflagen konsequent durchgesetzt werden, in der
Zukunft den Club 88 finanziell nicht halten können und wollen gegen die Auflagen deshalb juristisch und
mit der Demonstration vorgehen.
Auch wenn die jetzt von der Verwaltung angestrebten Bemühungen besser sind als nichts, so ist doch zu
befürchten, dass die Versuche, den Nazis mit Gaststättenrecht und verwaltungsrechtlichen Auflagen
entgegenzutreten, sich als recht wirkungslos und in keinem Fall ausreichend erweisen werden. Nach
unserer Verfassung dürfte es weder den Club 88 noch die NPD noch sonstige faschistische Umtriebe
geben. Hätte es seit 1945 ein gesellschaftliches Klima gegeben, das dieses auch konsequent gefordert
hätte, würde niemand ernsthaft versuchen, Nazis mit verwaltungsrechtlichen Auflagen zu bekämpfen
oder gar diese mit dem Hinweis auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gewähren zu lassen.
Der Verantwortliche:
Anmelder ist die „Nazigröße“ Christian Worch, der schon die Demonstrationen der letzten Jahre
angemeldet hatte. Worch ist der Führungskader der „Freien Nationalisten“ in Deutschland und
seit 25 Jahren nationalsozialistisch tätig, wenn auch mittlerweile, nach verschiedenen internen
Streitigkeiten, seine Position äußerst umstritten ist.
Worch nimmt in der rechten Szene eine „Vorbildfunktion“ ein. Seine
Laufbahn begann in den 70ern in der Kameradschaft „Hansabande“. In
den folgenden Jahren gründet er diverse rechte Organisationen, die sich
zum Ziel setzten die NSDAP wieder aufzubauen.1994 wurde er deswegen
zu zwei Jahren ohne Bewährung wegen „Fortführung einer verbotenen
Vereinigung“ verurteilt. Schon Anfang der 80er Jahre hatte Worch eine
Zeit im Gefängnis verbracht.
Außerdem baut Worch die Anti-Antifa Kampagne mit auf. Er erstellt
Konzepte zur Protokollierung „politischer Feinde“ in Form von so
Genannten „schwarzen Listen“, welche später „bekämpft und
ausgemerzt“ werden sollen. (NLH-Zeitschrift "Index" vom August 1992)
Auch sonst ist Worch Anfang der 90er Jahre als Ideengeber tätig. Die FAZ zitiert einen höheren
Polizeibeamten mit den Worten: „Es waren Äußerungen von Worch, die den Behörden Anlass
gaben, in dem Mordanschlag auf die drei Türkinnen von Mölln eine 'neue Dimension' zu sehen, weil
sich der Angriff nicht mehr 'nur' gegen Asylbewerber, sondern gegen seit langem in Deutschland
lebende Ausländer gerichtet habe. Es reiche nicht aus, formulierte Worch im Spätsommer, sich gegen
Asylbewerber zu wenden. Ein „Ausländerfreies“ Deutschland sei das Ziel.“ (FAZ, 27. November 1992)
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Antira / Antifa
19.11.2007
Keine Stimme den Nazis
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
In großer Sorge beobachten wir, dass in den letzten Jahren
Neonazis in Hamburg immer offener auftreten:
Mit Aufmärschen,
Info-Ständen vor Sozial- und Arbeitsämtern, Flugblattaktionen in
den Stadtteilen oder der Verteilung von "Schulhof-CDs" versuchen
die Nazis, ihrer menschenverachtenden Ideologie den Anschein
von Normalität zu geben.
Mit Rechtsrockkonzerten, Musikversand
und szenetypischen Bekleidungsgeschäften wird eine Subkultur
entwickelt, die besonders auf Jugendliche zielt.
Mit ihrer sozialen
Demagogie knüpfen sie an die wachsende Verunsicherung einer
Vielzahl von Menschen angesichts von Massenarbeitslosigkeit,
sich weiter verbreitender Armut und fehlender Perspektive an.
In verschiedenen Stadtteilen Hamburgs kommt es zu gewalttätigen Übergriffen, um Andersdenkende, Minderheiten, Flüchtlinge, MigrantInnen einzuschüchtern. Regelmäßig werden Veranstaltungen von Parteien, Gewerkschaften und Initiativen gestört.
Antifaschistischer Protest wird häufig staatlich behindert; Nazis werden beschützt und ihre Gegner als „Störer“ behandelt. Gegendemonstrationen werden verboten, das Recht auf Versammlungsfreiheit einschränkt.
Im Jahr 2005 haben sich DVU und NPD darauf geeinigt, bei Wahlen nicht mehr gegenseitig zu konkurrieren. Seitdem konnten sie schon in eine Reihe von Landes- und Kommunalparlamenten einziehen. Die mit der parlamentarischen Präsenz verbundenen finanziellen und personellen Mittel haben ihren Spielraum erheblich erweitert.
Es besteht die Gefahr, dass eine faschistische Partei bei der Wahl im Februar 2008 in die Hamburgische Bürgerschaft einzieht. Dies zu verhindern ist eine dringende Aufgabe.
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Wir haben nicht vergessen, was in diesem Land passierte, als die Nazis an der Macht waren: Ausschaltung jeglicher Opposition, systematischer Terror gegen alle Nazi-Gegner, Übernahme und Gleichschaltung der Gewerkschaften, Verfolgung und Ermordung all derjenigen, die nicht in dass rassistische Menschenbild der Nazis passten. Millionen Tote durch den Holocaust an den europäischen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti. Weltweiter Krieg, an dessen Ende mehr als 55 Mio. Tote zu beklagen waren.
Wir fordern die Hamburger Wählerinnen und Wähler auf:
Keine Stimme für DVU, NPD und alle anderen Parteien der extremen Rechten.
Sorgen wir dafür, dass für Nazis kein Platz ist – weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder Betrieb.
bitte unterstützt den Aufruf unter folgendem Link
http://www.keine-stimme-den-nazis.org
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Antira
10.11.2007
Antirassistischer Kongress in Forst
/span>
Kultur- und Begegnungszentrum Parkstraße Forst e.V.
Park 7, Parkstraße 7, 03149 Forst
12.00 - 19.00 Uhr
Dieser Kongress findet zum Thema Rassismus als gedankliches Konstrukt und soziales Phänomen statt, welches
mit staatlichen Institutionen, der Zivilgesellschaft und deutschen Gesetzen verbunden ist. Wir finden es
notwendig, die verschiedenen Formen von Rassismus zu diskutieren und so viele Menschen wie möglich zu
ermutigen, uns in unserem Kampf zu unterstützen.
Rassismus hat in Forst im Spree-Neiße Kreis und auch woanders in Brandenburg schon zu Angriffen auf AsylbewerberInnen,
Flüchtlinge und MigrantInnen geführt.
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Antira / Antifa
08.11.2007
Gegen das Vergessen
Zum Gedenken an den 69. Jahrestag der Progromnacht (09.11.1938)
Veranstaltung des Auschwitz - Komitees
Hörsaal 1 des DWP (Department für Wirtschaft und Politik Universität Hamburg)
von Melle Park 9 auf dem Campus
19.30 Uhr
Antifaschistische Perspektiven
Ein Gespräch zwischen der Auschwitz - Überlebenden Jutta Belz - Bergt
und der antifaschistischen Rechtsanwältin Gaby Heinecke
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Antira / Antifa
13.10.2007
Aufruf zum Spaziergang für die Demokratie
FFaschismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen!
Beginn 10.00 Uhr Gänsemarkt
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft gemeinsam mit der DGB und IG
Metall Jugend Hamburg zu einer Demonstration gegen die Kundgebung der
rechtsextremistische DVU am Samstag, den 13. Oktober 2007 in der Innenstadt
auf.
aktuell 11.10.07
Die DVU-Kundgebung "Freiheit für Eva Herman" ist von den Faschisten abgesagt
worden. Zumindest für den kommenden Sonnabend. Der DVU ist es nicht
gelungen, einen Gerichtsbeschluß zu erwirken, der ihr den Rathausmarkt für
diesen Tag zuspräche. Grund: eine GAL-Fraktionssitzung. Andere prominente
Plätze in der Innenstadt waren zuvor bereits von AntifaschistInnen für
Gegenkundgebungen angemeldet worden. Die DVU kündigt jedoch an, die besagte
Kundgebung als Veranstaltung im CCH durchführen zu wollen - ein Datum dafür
gibt´s noch nicht.
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Antira / Antifa
01.04.2006
Oury JAlloh: Mord in der Polizeizelle
gegen rassistische Staatsgewalt, Vertuschung und Straflosigkeit
Bundesweite Demo am 01. April 2006 in Dessau
Beginn 14.00 Uhr
GEGEN RASSISTISCHE STAATSGEWALT, VERTUSCHUNG UND STRAFLOSIGKEIT
OURY JALLOH: MORD IN DER POLIZEIZELLE
Kann sich ein Mensch selbst verbrennen, wenn er an Händen und Füßen
fixiert worden ist?
Wie ist es möglich, dass ein Mensch ausgerechnet in einer
Gefängniszelle im sogenannten "Sicherheitsgewahrsam" verbrennt und die
Todesumstände über ein Jahr lang ungeklärt bleiben?
Wieso stellten die diensthabenden Polizisten die akustische Verbindung leise?
Warum hatte Jalloh ein Feuerzeug, wenn - so die Polizeibeamten - vor
dem Arrest die rechtlich vorgeschriebene Durchsuchung durchgeführt
worden waren? Warum tauchte das Feuerzeug in der Asservatenliste erst
später auf?
Ist es überhaupt möglich, die Todesschreie eines Menschen, der Minuten
lang in den Flammen verbrennt NICHT zu hören und den Rauch NICHT zu
bemerken? Ausgerechnet in einem Polizeirevier, wo absolute Kontrolle
die Norm stellt?
Oury Jalloh, ein 21-Jähriger Flüchtlinge aus Sierra Leone, starb am 7.
Januar 2005 in Polizeigewahrsam, mit Handschellen an Händen und Füßen
auf das Zellenbett gefesselt. Todesursache: Hitzeschock. Die offizielle
Version: Das Opfer habe die Matratze mit einem Feuerzeug angezündet,
Feuer gefangen und sei verbrannt. Also Selbstmord?
Diese Version warf vor einem Jahr schon schwerwiegende Zweifel auf, die
bis jetzt nicht entkräftet worden sind, sondern sich erhärtet und
ausgeweitet haben.
Das Feuer brach, den Ermittlungen zufolge, gegen Mittag in der Zelle
aus. Der Rauchmelder in der Zelle schlug zweimal Alarm. Geräusche und
Hilferufe, von einer Gegensprechanlage übertragen, wurden von den
diensthabenden Beamten registriert, aber ignoriert.
Angeblich hatte der Dienstgruppenleiter die Anlage kurz vor zwölf Uhr
leise gestellt, weil er ein Telefongespräch nicht verstehen konnte.
Erst als auch der Lüftungsschalter Alarm schlug, ging er in den Keller.
Zu spät. Oury Jalloh lag auf einer brennenden Matratze, sein Körper
quasi verkohlt. Reste eines Feuerzeugs wurden erst bei späteren
"Ermittlungen" in der Zelle gefunden.
WÄHREND ES EINSEITIG IN RICHTUNG SELBSTMORD ERMITTELT WIRD, BLEIBEN DIE
VERDACHTE UNGEKLÄRT UND DIE VERDÄCHTIGE UNBERÜHRT.
13 Monaten nach dem Tod Oury Jallohs gibt es immer noch keine Klarheit
über die Umstände und die Verantwortungen. Trotz massiver, mittlerweile
der Öffentlichkeit bekannter Unregelmässigkeiten und Widersprüche wird
kein Gerichtsprozess angestrengt. Die verantwortlichen Polizeibeamten
und der Arzt, der den Todesschein ausstellte, sind immer noch im
Dienst. Die Dessauer Staatsanwaltschaft hat zwar Anklage wegen
Körperverletzung
mit Todesfolge und wegen fahrlässiger Tötung gegen zwei Polizisten
erhoben. Mit immer neue Einwände wird aber versucht, die Verfahren
einzustellen - bis ins Absurdum. Jetzt heisst es, die Anklage der
Rechtsanwälte der Familie Jalloh sei nicht gültig, denn es beständen
nicht genügend Beweise, dass es sich tatsächlich um die Familie Jalloh
handele. Die Zeit vergeht. Bestimmte Verbrechen vergisst man.
Die Geschehnisse in Dessau sind nur der Gipfel des Eisbergs. Die
Realität von Flüchtlingen und MigrantInnen in ganz Europa wird von Tag
zu Tag dramatischer. Zunehmende Verfolgung und Kriminalisierung
kennzeichnen den Alltag von nicht-Europäern in Form von immer mehr
Gewalt, Kontrollen, Abschiebungen. Damit werden Hass und Ausgrenzung
noch tiefer in der Gesellschaft verankert. Allein zwischen 1990 und
2004 starben in Deutschland elf MigrantInnen im Zuge polizeilicher
Maßnahmen, zwölf wurden durch rassistische Angriffe auf der Straße
umgebracht.
Es ist wohl üblich, über den Rassismus zu sprechen, der von Nazis auf
die Straße getragen wird. Über den Rassismus innerhalb der
Institutionen wird hingegen wie gewöhnlich geschwiegen.
Aus dem Protokoll der Gespräche zwischen dem diensthabenden
Polizeibeamten und dem zuständigen Arzt im Fall Jalloh: Polizist:
"Pikste mal 'nen Schwarzafrikaner?"
Arzt "Ach du Scheiße. Da finde ich immer keine Vene bei den
Dunkelhäutigen." Lachen. Polizist: "Na, bring doch 'ne Spezialkanüle
mit!"
Ein zweites Protokoll hält den Dialog zweier Polizeibeamter unmittelbar
nach dem Tod fest. "Hat er sich aufgehangen, oder was?" "Nee, da
brennt's." "Wieso?" "Weiß ich nicht. Die sind da runtergekommen, da war
alles schwarzer Qualm." "Ja, ich hätte fast gesagt gut. Alles klar,
schönes Wochenende, ciao, ciao."
Nun wird auch Mouctar Bah, der Mensch, der im Mordfall Oury Jalloh am
Entschiedensten für Wahrheit und Gerechtigkeit gekämpft hat,
kriminalisiert und verfolgt. Am 7. Februar schlossen die Behörden sein
Telecafe - im "öffentlichen Interesse", so hieß es, da er angeblich
Drogendealer in seinem Laden tolerierte. Das Cafe war Bahs finanzielle
Grundlage und ein zentraler Treffpunkt für die Initiative in Gedenken
an Oury Jalloh.
Obwohl die Presse an verschiedenen Stellen Aufmerksamkeit auf die
rassistische Hintergründe des Todes erregt hat (z. B. Spiegel, ARD) und
einige Initiativen eine Rückhaltlose Aufklärung der Widersprüche
forderten, bleibt die Neigung zum Verschweigen und Vergessen in
dieser Gesellschaft bis heute stärker.
Es bedarf JETZT einen entschiedenen öffentlichen Drück, damit der
Prozess tatsächlich eröffnet wird.
Schuss mit der Straflosigkeit der Verantwortlichen und der
Kriminalisierung der Unschuldigen!
Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Wir fordern!
AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG
GEGEN RASSISMUS UND STAATLICHE GEWALT
Nicht über alles wächst Gras...
Stoppt den Polizeiterror gegen Flüchtlinge und MigrantInnen!
BREAK THE SILENCE!
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
unterstützt von
ARI
Plataforma,
THE VOICE
Für mehr Information wendet Euch bitte an:
plataforma@riseup.net
Aufruf auf deutsch, englisch und französisch siehe unter:
the voiceforum.or/node/364
weitere Informationen
video von der Demo am 01.04.2006
www.plataforma-berlin.de
www.thevoiceforum.org
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