Aktuelles                                                                      Aktualisiert am: 23.01.2012

Aktuelles
18.01.2012
Stopp mit dem Packen ! Alle Bleiben !

Ein Abend mit Roma aus Hamburg
Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55, 20359 Hamburg
in der Aula
19.30 bis ca 22.00 Uhr


Mehrere Roma Familien aus Serbien und Mazedonien kämpfen seit 2010 für ein Bleiberecht in Hamburg.

Ihre Kinder sind oft in Deutschland geboren und fühlen sich hier zuhause.

Unter Druck der Ausländerbehörde und als Folge der Deutschen und Europäischen Migrationspolitik wurden viele Roma bereits abgeschoben oder « freiwillig » zurückgeschickt.


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Aktuelles
14.01.2012
Solidarität mit den Menschen im Lager Horst!

Kundgebung in Horst am Samstag, 14.01.2012
um 12 Uhr
Gemeinsame Anreise aus Hamburg für Bahn und Auto:
09.30 Uhr S-Bahn Sternschanze
Einfachste Anreise ist mit dem Auto.


Kommt alle zur Kundgebung!!

Seit 2006 nutzt Hamburg das Lager Nostorf/Horst in MV als Erstaufnahmeeinrichtung für die in Hamburg ankommenden Flüchtlinge.

Der Vertrag zwischen HH und MV wurde zwar zum September 2012 gekündigt, aber erneute Verhandlungen von Seiten des SPD Senats zur Weiterführung sind im Gespräch.


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Aktuelles
10.12.2011
Willkommen zu Hause?
Situation der Roma in der EU

Internationale EU-Roma-Konferenz
Berlin Abgeordnetenhaus
Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
09.30 Uhr Begrüßung


"Die Würde des Menschen ist unantastbar!"

So lautete der erste Titelvorschlag für diese Konferenz. Er wäre korrekt gewesen und völkerrechtlich gedeckt.

Wir entschieden uns dennoch für „Willkommen zu Hause?“ Er ist widersprüchlicher und lebensnäher, bewusst mit Fragezeichen versehen.

Roma werden noch immer – oder schon wieder – vielfach diskriminiert. Das ist keine Ausnahme, sondern vielfach die Regel im Europa des 21. Jahrhunderts.

Gern klagen „westliche“ Politiker weltweit Menschenrechte ein. Dabei werden Verstöße in den eigenen Ländern häufig übersehen, geduldet, verschuldet.

Roma gehören zu jenen, die davon am meisten betroffen sind. Ihnen gilt kaum ein „Willkommen“. Sie können sich nur schwer „zu Hause“ fühlen.

Die selbstverständlichsten Dinge werden ihnen verwehrt: Bildung, Arbeit, Wohnen, Anerkennung oder einfach das Recht, Mensch zu sein.

Die Konferenz versucht eine internationale Bestandsaufnahme und sie wägt dabei zugleich die aktuelle „Roma-Strategie“ der Europäischen Union.

Die Beratung findet gewollt am "Tag der Menschenrechte" statt


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07.12.2011
Zwei mal 99 "alle bleiben!"-Luftballons in Hamburg

Flüchtlingsrat Hamburg beteiligt sich an der Luftballonaktion zur IMK


Jeweils 99 "alle bleiben!" /"I Love Bleiberecht" Luftballons mit Info-Anhängern sollen anlässlich der Innenministerkonferenz am 07.12.2011 in 25 verschiedenen Städten freigelassen werden. Am gleichen Tag wird es auch in Wiesbaden, der Stadt in der dieses Jahr die IMK stattfinden soll, einen Massenaufstieg von diesen Ballons geben.


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07. bis 10.12.2011
bundesweite JOG – Jugendkonferenz

in Wiesbaden


Vom 07. bis zum 10.12.2011 findet die
9. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen – Konferenz in Wiesbaden statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Wiesbaden: „Wir sind gekommen, um nicht nur zu bleiben, sondern auch mitzugestalten!“

In diesem Rahmen veranstalten die Jugendliche ohne Grenzen (JOG) und ihre Bündnispartner am 07.12.11 die Demonstration „I love Bleiberecht für ALLE!“ – mehrere tausend Menschen werden erwartet…


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01.12.2011
Bewegungen im Mittelmeerraum
Auswirkungen der arabischen Aufstände auf Migration und soziale Kämpfe in Italien und anderen Ländern

ReferentInnen:
Judith Gleitze (Borderline Europe, Sizilien)
Helmut Dietrich (Forschungsgesellschaft Flucht und Migration, Berlin)

Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg-Altona
19.30 Uhr


Im Mai und Juni 2011 waren Delegationen verschiedener migrationspolitischer Netzwerke in Tunesien, u.a. im Flüchtlingscamp Choucha an der libyschen Grenze.

Aus den erschreckenden Eindrücken dort entstand der Appell „Voices from Choucha: Fluchtwege öffnen, Flüchtlinge aufnehmen!“, den inzwischen weit mehr als 2000 Menschen unterzeichnet haben.

Die EU und insbesondere Deutschland weigert sich aber weiterhin, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen, und viele sehen keinen anderen Ausweg als den, ihr Leben zu riskieren und in seeuntüchtigen Booten übers Meer zu fahren.


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18.11. bis 20.11.2011
No Border lasts forever II

Zweite Konferenz zu Bilanz und Perspektiven der antirassistischen Bewegung
in Frankfurt/Main


vom 18. bis 20. November 2011 in Frankfurt/Main Wer hätte sich bei der ersten Konferenz im Dezember 2010 vorstellen können, dass kurz darauf der arabischen Frühling beginnen und wenige Monate später mit dem Sturz der Despoten das EU-finanzierte Wachhundregime in Nordafrika ins Wackeln geraten würde?
Die Aufständigkeit im Maghreb inspiriert inzwischen die Krisenproteste in Südeuropa.


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03.11.2011
Abschiebung einer Roma Familie nach Serbien


Heute morgen kurz vor 7 Uhr würde Talibo, 7 Jahre alt, seine Schwester, seine Mutter und sein herzkranker Vater mit Austrian airlines aus Hamburg über Wien nach Serbien abgeschoben.


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30.10.2011
Bootsaktion gegen Frontex und den Tod
im Mittelmeer

Aufruf


„Boats4people: Schiffe der Solidarität - das Sterben in Mittelmeer stoppen“ – so lautet der deutsche Titel einer transnationalen Initiative, mit der Gruppen aus Europa und Nordafrika die dramatische Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen zwischen Libyen/Tunesien und Malta/Italien verstärkt zum öffentlichen Thema machen wollen. Im April 2012 sollen Boote von Italien nach Tunesien aufbrechen, um ein Monitoring zwischen der libysch-tunesischen Küste und den Inseln Lampedusa und Malta einzuleiten, Öffentlichkeit über die Vorgänge auf dem Meer herzustellen und alles zu tun, um eine Rettung Betroffener im Notfall sicherzustellen. Am 18. Dezember 2011, dem internationalen Tag der Rechte der Migrantinnen, soll durch möglichst viele dezentrale Aktionen boats4people als euroafrikanisches Projekt breiter bekannt gemacht werden


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27.10.2011
Roma-Abschiebungen aus Hamburg haben heute
im frühen Morgengrauen begonnen!

Presseerklärung


Heute früh um 4.20 Uhr stürmten Beamte von Polizei, Zoll und Ausländerbehörde in Begleitung auch eines Arztes die Wohnung des Ehepaares Sakipovic in der Unterkunft am Billstieg.
Jowanka und Stanisa Sakipovic sind Roma, denen wie vielen anderen Hamburger Roma seit Anfang des Jahres die Abschiebung angedroht wurde. Jowanka S. ist schwer krank und hat ohne ärztliche Behandlung wenig Überlebenschancen.
Die Ausländerbehörde schert das nur insoweit, dass sie zur Abschiebung einen Arzt mitschickt!


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25.10.2011
Pressekonferenz

in der Rathauspassage unter dem Rathausmarkt Hamburg
12.00 Uhr


Nachdem der Petitionsausschuss allen Familien ein Bleiberecht verweigerte, entscheidet die Hamburger Bürgerschaft am 26.10.11 ein weiteres Mal über das Schicksal von Roma-Familien

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15.10.2011
Echte Demokratie Jetzt!
¡DEMOCRACIA REAL YA! REAL DEMOCRACY NOW!
Internationaler Aktionstag auf dem Rathausmarkt in Hamburg
14 bis 17 Uhr.


Die europäischen Regierungen versuchen, die Ausgaben für die Gesund-heitsversorgung, für Bildung, für soziale Belange drastisch zu kürzen.
Auch Lohnkürzungen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Privatisierungen usw. stehen auf ihrer Tagesordnung.
Unter der Diktatur der Finanzmärkte zum Vorteil der Konzerne und zur sog. Rettung von Banken wird eine Politik gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchgeführt - entgegen jeder demokratischen Legitimation:
Die Peitsche der Staatsschulden nutzt die Troika (EU-Kommission, IWF, Europäische Zentralbank) aus.


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Aktuelles
15.10.2011
Schiffe der Solidarität- das Sterben in Mittelmeer stoppen


"Schiffe der Solidarität- das Sterben in Mittelmeer stoppen" - so lautet der deutsche Titel einer transnationalen Initiative, mit der die dramatische Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen zwischen Nordafrika und Südeuropa in den kommenden Wochen verstärkt zum öffentlichen Thema gemacht werden soll. Ab Oktober wollen Gruppen aus Europa und Nordafrika aus Solidarität mit den Boatpeople Schiffe in die Meerenge zwischen Libyen/Tunesien und Italien/Malta schicken.

aktuell
Auf dem internationalen Vorbereitungstreffen am 19. September in Brüssel wurde entschieden, die Umsetzung der Bootsaktion auf den April 2012 zu verschieben.

Siehe auch unter "mehr dazu" den newsletter 4 vom 22.10.2011 und die neue Website


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08.10.2011
Für ein Europa der Humanität und Solidarität
Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime

Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität


Das Flüchtlingsdrama an Europas Außengrenzen verschärft sich. Das Mittelmeer wird zum Massengrab der namenlosen Flüchtlinge, die Zahl der Ertrunkenen steigt. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1674 Flüchtlinge im Kanal von Sizilien ertrunken. Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, doch Europa trägt nur eine sehr kleine Last. Die EU schottet sich gegenüber den Schutzsuchenden ab.

Zehn Organisationen und Initiativen haben sich nun zusammengeschlossen und einen Appell verfasst: Das "Manifest für ein Europa der Humanität – Sechs Einsprüche gegen das Grenzregime".


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Aktuelles
07.10.2011
Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge
in Jürgenstorf/Stavenhagen

Kundgebung vor dem Flüchtlingsheim in Jürgenstorf
ab 10.00 Uhr


Nachdem Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Lager in Jürgenstorf in einem offenen Brief die unhaltbaren Zustände in der Unterkunft kritisierten und die Schließung des Lagers forderten, kündigten sich für kommenden Freitag, den 7.10. Deligierte des Innenministeriums MV, der Ausländerbeörde Demmin und der Malteser (Träger) und andere Verantwortliche an. Das Treffen soll ein internes Behördentreffen werden- der Füchtlingsrat, das Psychosoziale Zentrum HGW und andere Unterstützer_innen sollen nicht dabei sein. Ein fairer Dialog ist somit nicht vorgesehen! Wir nehmen den Besuch zum Anlass, um mit den Bewohner_innen die sofortige Schließung des Heimes zu fordern und unsere grundlegende Kritik an der Zwangsunterbringung in Lagern, sowie der rassistischen Sondergesetzgebung Ausdruck zu verleihen.

Wir rufen auf die Proteste zu unterstützen und zur Kundgebung nach Jürgenstorf zu kommen! Die Kundgebung wird ab ca. 10 Uhr vor dem Flüchtlingsheim in Jürgenstorf starten.

KOMMT ZAHLREICH!- BRING YOUR FRIENDS AND FAMILIES!


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28.09.2011
Abschiebung von Roma- und Sinti-Familien

Pressekonferenz der Fraktion DIE LINKEN gemeinsam mit dem Flüchlingsrat Hamburg
Fraktionsbüro DIE LINKE, Buceriusstr. 2 (ehem. Curienstr. 2), 1. Stock, 20095 Hamburg
12.00 Uhr


Gestern hat sich der Eingabenausschuss mit den Eingaben von rund 20 Roma- und Sinti aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens bezüglich ihrer drohenden Abschiebung befasst.

Am Donnerstag, dem 29.9.2011 wird die Bürgerschaft in dieser Sache Abstimmen (TOP V./2, Berichte des Eingabenausschusses 1530,1531).

Deshalb lädt die Fraktion DIE LINKE zur Pressekonferenz mit der Rechtsanwältin der Betroffenen Sigrid Töpfer (Flüchtlingsrat Hamburg) und VertreterInnen der vier Roma und Sinti-Familien ein, die im Rahmen der Pressekonferenz über ihre Lage informieren werden.


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07.09.2011
Härtefallkommission entscheidet am 8.9. über Bleiberecht
für 4 Roma-Familien

Pressekonferenz
Curiohaus (GEW), Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
11.00 Uhr


Seit Anfang des Jahres versucht Hamburg Roma aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, die hier vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus Deutschland abzuschieben. Viele wurden von der Aus-länderbehörde genötigt, Papiere zur sog. "freiwilligen Ausreise" zu unterzeichnen.

Für 11 davon betroffene Familien haben UnterstützerInnen Petitionen beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft eingereicht.
Der Petitionsausschuss hat sich auf zwei Sitzungen im Juni und August mit den gut begründeten Petitionen befasst – immer begleitet von Kundgebungen der Roma und ihrer UnterstützerInnen vor dem Tagungsort. Doch nicht eine einzige der 11 Petition wurde positiv beschieden! – Zwar wurden 4 Petitionen in die Härtefallkommission überwiesen und erhalten damit noch eine kleine Chance, aber 7 Petitionen wurden abgelehnt und die Menschen damit einem elenden Schicksal in Serbien/Mazedonien überlassen.


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Aktuelles
02.09.2011
Mittelmeer – Solidarität

Veranstaltung in Berlin
mit Devi Sacchetto, Italien
Bernd Kasparek, München
Helmut Dietrich, Berlin

Mehringhof, Versammlungsraum, Gnesisenaustr. 2a, 10961 Berlin
19.30 Uhr


Gebannt schaute die Welt Anfang des Jahres 2011 auf Nordafrika und den arabischen Raum, auf die Aufstände und Revolten, die innerhalb kürzester Zeit Diktaturen stürzten und auf immer neue Länder übergriffen.

Wir sind begeistert, wie schnell Ben Ali und Mubarak vertrieben wurden, und wie schnell diese Dynamik durch den plötzlichen Aufbruch vieler Tausend Tunesier Richtung Lampedusa auch das europäische Grenzregime – zumindest momentan – erschütterte. Unsere spontane Begeisterung wandelte sich bald in ein handfestes Interesse, Möglichkeiten gemeinsamer Kämpfe auszuloten. Der Aufstand kommt näher. Die neuartigen Bewegungen in Spanien, Griechenland und Britannien zeigen an, dass die derzeitige »Schulden-Krise« soziale Gründe hat.


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Aktuelles
25.08.2011
Petitionsausschuss Hamburg verweigert Roma-Familien Bleiberecht

Pressemitteilung Flüchtlingsrat Hamburg


Seit Anfang diesen Jahres versucht Hamburg – wie auch andere Bundesländer – Roma aus den Nachfolgestaaten des ehem. Jugoslawien, die hier vergeblich um Asyl nachgesucht hatten, aus Deutschland abzuschieben. Viele wurden von der Ausländerbehörde genötigt, Papiere zur sog. „freiwilligen Ausreise“ zu unterzeichnen.

Für einige der Betroffenen – 11 Familien mit insgesamt ca. 50 Personen – haben UnterstützerInnen (u.a. der Flüchtlingsrat) Petitionen beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft eingereicht.

Parallel dazu wurde von der Fraktion der Linken in der Bürgerschaft Hamburg ein Antrag auf Bleibe- recht für Roma und Sinti in Hamburg eingebracht, der aber nach Behandlung im Innenausschuss abgelehnt wurde.


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Aktuelles
25.08.2011
Tunesien zwischen Revolution und Migration

Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011


Liebe Freundinnen und Freunde,
im Mai diesen Jahres waren wir mit einer 12-köpfigen Delegation antirassistischer Netzwerke zu einer Kontakt- und Erkundungstour nach Tunesien gereist.

Wir wollten erfahren, was das für eine Revolution war und ist, was sie verändert hat und was wir daraus lernen können. Wir wollten ausloten, ob und wie eine längerfristige Zusammenarbeit mit Gruppen in Tunesien entwickelt werden kann.
Ist es gemeinsam möglich, die Installierung eines neuen Wachhund-Regimes, wie es die EU derzeit versucht, zu verhindern oder jedenfalls zu stören?
(Wie) können wir die Forderungen nach Bewegungsfreiheit – sowohl der tunesischen Reise- oder Emigrationswilligen wie auch der Transitflüchtlinge oder -migrantInnen vor allem aus Subsahara-Afrika – konkret aufgreifen und praktisch unterstützen?
Mit diesen Zielen und Fragen waren wir in Tunis, an der Küste, in Orten im Hinterland, wo der Aufstand begann und in Flüchtlingslagern an der tunesisch-libyschen Grenze.


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Aktuelles
25. bis 29.08.2011
Internationales NoBorder Camp in Bulgarien


Nur 20 Jahre nach dem lange erwarteten Ende des Kalten Krieges werden wir Zeugen von neuen Weltspaltungen und regionalen Politiken, die globale Konfrontationen zwischen den Menschen erzeugen.
Neue Mauern werden gebaut, komplexe Militärtechnologien entwickelt, um die Grenzen zu kontrollieren, Überwachungssysteme perfektioniert, neue Gefängnisse für sogenannte Ausländer_innen gebaut, Xenophobie und Populismus intensiviert und Menschen nach ihrem geografischen und sozioökonomischen Ursprung kategorisiert -- diese Entwicklungen sind nur Teil eines größeren Prozesses.
Im selben Zug werden grundlegende demokratische Werte ausgehöhlt und es wird vergessen, dass Bewegungsfreiheit nicht ein Privileg, sondern ein Recht ist.


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Aktuelles
15.08.2011
Roma-Familien bleiben!

Kundgebung
vor dem Victoria-Haus, Schmiedestrasse 2, (Gebäude, in dem der Eingabenausschuss tagt)
15.00 Uhr


An diesem Nachmittag werden erneut in der Eingabenausschusssitzung um 15:30 Uhr Petitionen in Hamburg lebender Roma-Familien verhandelt.

Den Mitgliedern des Eingabenausschusses soll nochmals deutlich gemacht werden, dass sich viele Menschen für ein Bleiberecht der Roma-Familien, die auch selbst dort sein werden, einsetzen.

Nach "mehr dazu" siehe Beschluss zum Abschiebestopp von Roma in Baden - Württemberg


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Wandparole in Tunis
"Tunesien ist schön ohne Ben Ali und seine 40 Räuber"
Aktuelles
30.06.2011
Zwischen Revolution, Migration und
Libyen-Flüchtlingen

Ein politischer Reisebericht aus Tunesien
Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg-Altona
19.00 Uhr


Von Mitte bis Ende Mai war eine
12-köpfige Delegation der Netzwerke Afrique-Europe-Interact und Welcome to Europe auf einer Kontakt- und Erkundungsreise in Tunesien.
Sie traf sich mit AktivistInnen von Menschenrechtsorganisationen, Frauengruppen, Parteien und Basisbewegungen sowie mit Flüchtlingen und MigrantInnen.


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Aktuelles
21.06.2011
Vamos mujeres
vier bewegende Tage
in Caracas

Bericht von der 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011
in Caracas/Venezuela
im Flaks, Alsenstraße 33, Altona Nord
19.00 Uhr


Suse Bader, Mitbegründerin der Basisfrauengruppe Courage e. V.
Manijeh Foruhesh, iranische Migrantin /Teilnehmerin der Weltfrauenkonferenz und Christine Rose-Dorestal vom Flüchtlingsrat Hamburg Übersetzerin und Teilnehmerin
berichten über die 1. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die im März 2011 in Caracas, Venezuela stattfand.


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Aktuelles
15.06.2011
Innenausschuss

Presseerklärung
Flüchtlingsrat Hamburg


Am gestrigen Tag hat der Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD, CDU und FDP den Antrag "Abschiebungen von Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens" der Partei die Linke abgelehnt. Abgelehnt wurde auch ein Antrag der GAL auf einen 6-monatigen Abschiebestopp für diese Menschen sowie ein Zusatzantrag der Partei Die Linke, vor einer Entscheidung ein Expertengremium zu der Situation der Roma in Serbien und Mazedonien zu befragen.


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Aktuelles
14.06.2011
Alle ROMA bleiben hier!

Kommt zur öffentlichen Innenausschuss-Sitzung in das Rathaus
Rathaus
16 Uhr Pressekonferenz
17 Uhr Sitzungsbeginn


In der Innenausschuss-Sitzung wird am 14.06.11 das Thema Abschiebungsstopp von Roma und Sinti in die Nachfolgerepubliken Jugoslawiens verhandelt
(Antrag der Fraktion DIE LINKE).


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Aktuelles
03.06.2011
Fluchtwege öffnen
Libyen-Flüchtlinge aufnehmen!

appell: voices from choucha


"Wir wollen hier weg!
Europa muss helfen!"


Die Forderungen auf den Pappschildern der Flüchtlinge und MigrantInnen an der tunesisch-libyschen Grenze sind eindeutig – und zwingend:
5.000 Menschen warten seit Wochen und Monaten unter unerträglichen Bedingungen in dem Lager des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) in Choucha.


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Aktuelles
27. bis 29.05.2011
grenzfrei
selbst bestimmt frei bewegt

Festival in Münster am Schlossplatz


Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben und globale Bewegungsfreiheit eintreten!
Auf zum grenzfrei festival!


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Aktuelles
24.05.2011
Roma und Cinti in Hamburg
von 1992 bis heute

Informationsveranstaltung
von
DIE LINKE AG Antifaschismus
DIE LINKE AG Migration und Flucht
Flüchtlingsrat Hamburg

Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg-Ottensen
19.00 Uhr



Zurzeit sind 11 Familien in Hamburg von der Abschiebung bedroht. Der Schwerpunkt dieses Abends liegt auf der Lebenssituation seit Anfang der 90iger Jahre bis heute.

Wie leben Roma-Flüchtlinge in Hamburg? Wie ist ihre Wohnsituation? Warum wird die Einschulung ihrer Kinder von der Behörde hinausgezögert, obwohl Schulpflicht besteht? Wie verhält es sich mit der Gesundheit und der medizini-schen Versorgung? Wie verhält sich die Ausländerbehörde? Warum sollen die Roma-Familien jetzt abgeschoben werden und wie sieht die aktuelle Situation aus?

Darüber wollen wir mit Euch reden.


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23.05.2011
Tunesien: Mehrere Tote bei Brand in der Zeltstadt im Sand

Presseerklärung
Tunesiendelegation der Netzwerke Afrique-Europe-Interact
und Welcome to Europe



Tausende subsaharische Flüchtlinge und MigrantInnen stecken im Lager Choucha nahe der libyschen Grenze fest – viele fliehen zurück nach Libyen


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19.05.2011
"Lasst die Roma-Kinder
bei uns Wurzeln schlagen"

Gottesdienst mit und für Roma
Blankeneser Kirche am Markt
20.00 Uhr
Ab 19.30 Musik und Gespräche vor der Kirche



Es laden ein:
Runder Tisch - Blankenese
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blankenese


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15.05.2011
Sei mir nahe, denn mir ist angst!

Andacht mit Musik, und der Möglichkeit, sich zu informieren
Treffpunkt:
13.30 Uhr
Jean-Dolidier-Weg, Bushaltestelle Mahnmal, Nähe Haus des Gedenkens und Mahnmal.

S2/ 21 Bergedorf, Bus 227 oder 327

Auto: A 25, Ausfahrt Curslack, der Ausschilderung folgen


Am 15.Mai 2011 um 13.30 Uhr rufen wir als kirchliche Beauftragte alle auf, sich zu informieren über die dohenden Abschiebungen von mehreren Roma-Familien und miteinander gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Es laden ein:

Die Ökumenebeauftragte der NEK, Fanny Dethloff
Die Flüchtlingsbeauftragte der NEK, Martina Severin-Kaiser
und Pastor Veit Butler


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22.04.2011
Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge

Karfreitag, 22. April
Ökumen. Kapelle HafenCity
12.45 Uhr


Auf einem politischen Kreuzweg halten wir an verschiedenen Stationen inne und machen die Ausgrenzung von Flüchtlingen unter uns heute sichtbar.

Wir bringen u.a. diese Themen auf die Straße: Abschiebungen vom Hamburger Flughafen, die Situation der Roma und die Piraterie am Horn von Afrika.


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04.04.2011
Fluchtwege zwischen der Türkei und Griechenland:
Grenzen der EU – Grenzen der Menschenrechte?
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
19.30 Uhr


Die europäische Grenzschutzagentur Frontex und die nationalen Küstenwachen der Mittelmeer-Anrainer haben im letzten Jahr die Fluchtrouten über das Mittelmeer weitgehend abgesperrt.
Nun flüchten die meisten Menschen über das türkische Festland in der Evros-Region gen Griechenland.
Frontex hat dort zum ersten Mal ihre „Schnelle Eingreiftruppe“ (RABIT) eingesetzt und beteiligt sich an den Grenzpatrouillen.


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31.03.2011
Roma bleiben draußen vor der Tür

SPD BEKOMMT BESUCH


Etwa 20 von Abschiebung bedrohte Roma und UnterstützerInnen haben gestern die Hamburger SPD-Parteizentrale besucht. Ihr Vorhaben, Forderungen gegen die Abschiebung von Roma nach Serbien und Mazedonien vorzutragen und einen Termin bei Innensenator Michael Neumann zu bekommen, stieß bereits am Eingang auf Widerstand: Die Türen blieben zu.
Landesgeschäftsführerin Karin Timmermann kam nach draußen und erreichte Neumann telefonisch.
Sie versprach daraufhin einen baldigen Gesprächstermin.
Am 9. Mai tagt der Petitionsausschuss der Bürgerschaft über Anträge gegen die Abschiebung einzelner Roma-Familien.

Ulrike Schmidt TAZ HH 01.04.2011


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22.03.2011
Kundgebung im Rahmen des bundesweiten Aktionstages :

Ida Ehre Platz (Innenstadt, gegenüber des Mönkebrunnens)
16.00 Uhr


Seit einigen Wochen werden Roma aus den Staaten Ex-Jugoslawiens, v.a. aus Serbien und Mazedonien, die (z.T. schon seit vielen Jahren) in Hamburg leben, von der Ausländerbehörde mit Abschiebung bedroht und genötigt, ein Papier zu unterschreiben, mit dem sie ihre "freiwillige" Ausreise erklären.
Einige Familien wurden daraufhin bereits "freiwillig" abgeschoben, anderen steht dies unmittelbar bevor.


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22.03.2011
Karawane von Bamako zum Weltsozialforum Dakar :
Für Bewegungsfreiheit
und gerechte Entwicklung!

Veranstaltung vom Flüchtlingsrat HH gemeinsam mit der Werkstatt 3

Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 HH
19.00 Uhr
Eintritt: Spende


Am 27.Januar startete in der malischen Hauptstadt Bamako eine besondere Fahrt: Afrikanische MenschenrechtlerInnen, politische AktivistInnen und ehemalige Abgeschobene protestierten öffentlichkeitswirksam für das Recht aller Menschen auf Bewegungsfreiheit und eine gerechte Entwicklung. Die Buskarawane führte über mehrere Zwischenstationen bis nach Dakar im Senegal, wo vom 6.-11. Februar das Weltsozialforum stattfand.
Das Besondere ist nicht allein diese politische Reise von ca. 150 AfrikanerInnen durch Afrika, sondern auch die Teilnahme von 50 AktivistInnen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und MigrantInnen dabei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschieberegime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten.


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16.02.2011
Bleiberecht für Sinti und Roma in Deutschland sofort!

Aufruf


Die Bundesrepublik steht nach dem Genozid während des „Nationalsozialismus“ in historischer Verantwortung gegenüber den Sinti und Roma in Europa. Dieser gerecht zu werden, entspräche im akuten Fall die vorbehaltlose Sicherstellung einer Aufenthalts- und Lebensperspektive in Deutschland.

In Zeiten des „Nationalsozialismus“ unterlagen Sinti und Roma in Deutschland und in den besetzten Staaten einer beispiellosen Verfolgung. Es begann mit Zwangssterilisation und der Internierung in Sammellagern und gipfelte in Deportation und Massenmord. Schätzungsweise 500.000 Roma und Sinti wurden durch die „Nationalsozialisten“ und mit ihnen verbündete Kollaborateure ermordet. In den Ländern des Balkans wurden sie zu Tausenden als Geiseln in Racheaktionen für tatsächliche oder unterstellte Aktivitäten der Partisanen erschossen.


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16.02.2011
Hamburger Flüchtlingspolitik anders!
Miteinander statt Ausgrenzung und Abschiebung

Podiumsdiskussion
Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
20.00 Uhr


Auf dem Podium:
Mehmet Yildiz (DIE LINKE)
Antje Möller (GAL)
Metin Hakverdi (SPD)
Heiko Hecht (CDU)

außerdem auf dem Podium:
Muzzi Pavlovic (in Billstieg lebender Rom)
Ursula Sapel (GEW Bleiberechtsausschuss)
Franz Forsmann (Flüchtlingsrat Hamburg)

Moderation: Burkard Plemper


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12.02.2011
Aufruf zur Zivilcourage gegen Nazis in der Hamburger Innenstadt!
gegen den Aufmarsch von Neonazis und NPD auf dem Gänsemarkt

Antifa-Konzert mit DUBTARI
Jungfernstieg Ecke Neuer Jungfernstieg
11.00 bis 13.00 Uhr


Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft alle Menschen in Hamburg auf, am Samstag, den 12. Februar von 11.00 bis 13.00 Uhr zum antifaschistischen Protestkonzert mit der Band DUBTARI auf dem Jungfernstieg, Ecke Neuer Jungfernstieg zu kommen.

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08.02.2011
Kundgebung gegen die geplanten Abschiebungen der Roma
vor der Ausländerbehörde HH

Ausländerbehörde, Amsinkstraße 28,Hamburg
08.00 Uhr


wir haben erfahren, dass vermutlich am 8.2.2011 viele Roma-Flüchtlinge aus Hamburg ausreisen sollen. (vielen wurde ihre Duldung nur bis zu diesem Tag verlängert)
Betroffen sind vor allem diejenigen, die unter Druck in der Ausländerbehörde ein Papier zur sog. "freiwilligen" Ausreise unterschrieben hatten. Ihnen wurde gedroht ohne Unterschrift würde die Duldung nicht weiter verlängert, was eine zwangsweise Abschiebung zur Folge hätte. Außerdem würde dadurch das Wiedereinreiseverbot ausgesprochen.


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29.01.2011
Keine Stimme den Nazis

Kundgebung gegen den NPD-Aufmarsch in Harburg
Wilstorferstraße/ Moorstraße in Harburg
10.00 bis 16.00 Uhr


Der berüchtigte und wegen Volksverhetzung vorbestrafte Bergedorfer NPD-Vorsitzende Thomas Wulff hat für Samstag, den 29. Januar eine Nazi-Kundgebung in Harburg unter dem Motto "Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen!" angemeldet.
Obwohl das Grundgesetz seit der Remilitarisierung in den 1950er Jahren bis heute permanent demontiert wird, ist es doch als eine Lehre aus dem Faschismus entstanden. "Kurzer Prozess" - ein Begriff aus Freislers Volksgerichtshof - bedeutet nichts anderes als Lynchjustiz und Entrechtung.
Damit erhoffen sich diese Nazis den Anschluss an bürgerliche Kreise, deren Stimme zur Zeit Sarrazin ist.


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25.01.2011
Griechenland: 300 MigrantInnen im Hungerstreik für Legalisierung

Presseinformation


Heute, am 25. Januar 2011, haben 300 MigrantInnen in Athen und Thessaloniki einen unbefristeten Hungerstreik begonnen.
Asylsuchende, Papierlose und Flüchtlinge fordern mit dieser koordinierten Aktion eine Legalisierung aller MigrantInnen in Griechenland.
Die hauptsächlich aus dem Maghreb stammenden Flüchtlinge schließen sich damit in bisher ungekanntem Ausmaße dieser drastischen Protestform an, die in letzter Zeit vermehrt von Flüchtlingen angewandt wurde, um grundlegende Rechte in Griechenland einzufordern.


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Aktuelles
25.01.bis 11.02.2011
Bamako-Dakar-Tour Jan./Feb.2011

Newsletter Nr.1 Juli 2010
von NoLager Bremen


II. Um was geht es bei dem Projekt und wer ist beteiligt:

Zahlreiche Gruppen und Netzwerke aus Afrika und Europa sind inzwischen in die Vorbereitung einer 2 bis 3-wöchigen Aktionstour von Bamako nach Dakar im Januar/Februar 2011 eingestiegen - ein Projekt, zu dem auch die Teilnahme an der Versammlung der "globalen Charta der MigrantInnen/World Charter of Migrants" auf der Insel Gorée/Dakar (2. bis 5. Februar 2011) und am nächsten "Weltsozialforum" in Dakar (6. bis 11. Februar 2011) gehört.

Bislang verläuft der Vorbereitungsprozess eher polyzentrisch: Viele Gruppen und Netzwerke kennen sich nicht oder haben sich zumindest noch nicht getroffen. Trotzdem kann gesagt werden, wer beteiligt ist und wer welche Verantwortlichkeiten trägt:


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Aktuelles
21.01.2011
Air France lässt deutsche und französische Passagiere nach Aktion gegen eine Abschiebung festnehmen

Protest über den Wolken:
Flugzeug muss aufgrund einer Abschiebung umdrehen



Paris, 20.1.2011
Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Karawane von Mali zum Weltsozialforum 2011 und andere Passagiere protestierten am Donnerstag Nachmittag an Bord einer Air France Maschine gegen eine brutale Abschiebung. Auf Grund der Proteste wurde der Flug AF 3096 von Paris nach Bamako (Mali) abgebrochen und die Maschine kehrte zum Flughafen Charles-de-Gaulle (Paris) zurück. Auf dem Rollfeld nahm die Polizei 17 Passagiere, davon acht aus Deutschland, in Gewahrsam.
Der Passagier Michael Hackert beschrieb die Ereignisse an Bord des Flugzeuges: "Nachdem ein Mann, gefesselt und von mehreren Polizisten begleitet, sich gegen seine gewaltsame Abschiebung wehrte, solidarisierten sich andere Reisende mit ihm und standen von ihren Sitzplätzen auf."


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Aktuelles
07.01.2011
Kosovarin stirbt nach Abschiebung
Trotz Behandlungsbedürftigkeit abgeschoben

Presseerklärung von Rechtsanwalt Jens Dieckmann


Nur einen Monat nach ihrer Abschiebung aus Mayen stirbt eine 47jährige Kosovarin und Mutter eines 14jährigen Sohnes an den Folgen einer Gehirnblutung


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Hintergrund Nordafrika
Inhaltsverzeichnis und die PDF-Fassung der Broschüre "Tunesien zwischen Revolution und Migration" mit Bestellinfo unter folgender Adresse:

  • Tunesien zwischen Revolution und Migration Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011

  • appell: voices from choucha
  • Hier kann der Appell unterschrieben werden

    Freiheit statt Frontex


    Bleiberecht

  • Aktion für ein neues Bleiberecht (Pro Asyl 2011)

    Blog zum Bleiberecht der Roma ( DIE LINKE)

  • http://www.linksfraktion-hamburg.de/nc/politik/bleiberecht_fuer_roma/

    Stellunnahme des HH Arbeitskreises Roma_UnterstützerInnen zum Antrag DIE GRUENEN im Landtag Schleswig Holstein zur "Bundesratsinitiative für eine wirksame und stichtagsunabhängige gesetzliche Bleiberechtsregelung"

    weitere Stellungnahmen siehe:
  • www.alle-bleiben.info/news/info-news73.htm