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Abschiebungen
04.07.2007
Vorbereitungstreffen für eine Veranstaltung mit Matin Baraki
Marburger Politikwissenschaftler, geboren in Afghanistan
19.00 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg
Veranstalter: Friedensinitiative Wilhelmsburg
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Liebe Freundinnen und Freunde,
Ihr habt sicher gehört, dass die verschiedenen Strömungen der Friedensbewegung in unserem Land sich anlässlich der für die 3. Septemberwoche geplanten Abstimmung im Bundestag über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr (Isaf, enduring freedom und Tornadoeinsatz) auf gemeinsames Handeln geeinigt haben:
bundesweite Demonstration am Samstag vor der Abstimmung (voraussichtlich am 15.9.07) und
Unterschriftenappell an die Abgeordneten zum „Nein“ stimmen.
(Protokoll der Beratung im Anhang).
Am Montag, den 17.9.07 (also zu Beginn der Woche der Bundestagsdebatte) ist auf Einladung der FI Wilhelmsburg Matin Baraki für eine Veranstaltung in Hamburg.
Baraki weiß sehr konkret zu berichten, was Krieg und Besatzung aus seinem Land und seinen Landsleuten machen. Er ist deshalb sehr gut geeignet, auch schwankende Menschen von einem Truppenabzug zu überzeugen. Damit Ihr Euch ein Bild von Baraki machen könnt, findet Ihr im Anhang einen Artikel von ihm zum Thema und einen über ihn.
Es bietet sich an, diese Veranstaltung in einen Plan der Hamburger Afghanistanaktivitäten einzubauen.
Wegen der Sommerferien vom 12.7.07 – 22.8.07 ist es zu diesem Zweck notwendig, ein erstes Vorbereitungstreffen schon kurzfristig durchzuführen.
Wir laden deshalb das Hamburger Forum und die Friedensinitiativen aus dem „Süden“ (Rönneburg, Harburg Land und Bergedorf) auf diesem Wege direkt ein und bitten insbesondere das Hamburger Forum darum, die Einladung über seinen Verteiler weiterzugeben.
Treffen: Mittwoch, 4. Juli 2007 - 19 Uhr Bürgerhaus Wilhelmsburg
Erste Ideen für die Veranstaltung:
Im Mittelpunkt soll natürlich Baraki und seine Schilderung der Lage in Afghanistan stehen – man könnte die Veranstaltung darüber hinaus aber auf die unmittelbar danach anstehende Bundestagsabstimmung zuspitzen.
Man könnte z.B. die Hamburger Bundestagsabgeordneten, die mit Nein stimmen wollen, einladen und (angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung) die Neinsager als echte und einzige „Volksvertreter“ vorstellen und ihnen Gelegenheit zu einer persönlichen Erklärung über ihre Gründe geben.
Diesen Abgeordneten könnte man die Hamburger Unterschriften öffentlich übergeben, mit der Bitte, die Stimmen der Bevölkerung im Bundestag zu Gehör zu bringen.
Zur Info: Sichere „Nein“ Stimme ist z.Zt. nur Norman Paech, je nach Entwicklung könnten auch Nils Annen und die beiden Grünen mit Nein stimmen.
Herzliche Grüße i.A. Inge Humburg
Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490
info@fluechtlingsrat-hamburg.de
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